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Gästebuch | 4 gesamt Eintrag schreiben
20. Januar 2011 | 15.33 Uhr | Bertha | Lindlar Hallo teacher:
Nuhr sagt: "wer die Fakten nicht kennt, sollte einfach mal die Fr.... halten!
Fakt ist, dass es um die Genehmigung des Nachtragshaushaltes von 2010 geht, an dem die schwarz-gelbe Vorgängerregierung mit 6 Milliarden Schulden beteiligt ist. Rot-Grün hat die 1,3 Miiliarden für die WestLB in diesen Haushalt vorgezogen, um diese Altlast aus den Füßen zu haben. Sie hätte es dieses Mal eigentlich nicht nötig gehabt, weil sie diesen Betrag auch für 2011 hätte ausweisen können. Taktisch geschickt, weil sie wußte, wie die Opposition darauf reagieren würde. So kann man genüsslich warten wie die Opposition sich windet angesichts der derzeit desaströsen Umfragen für die alte Koalition. Die Zeit arbeitet für Rot-Grün und Geld ausgeben für Zukunftinvestitonen ist allemal besser als für Lobbyisten jeglicher Art, denn Bildung hat leider keine Lobby.
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12. Oktober 2010 | 17.43 Uhr | Bertha | Lindlar Hallo Teacher,
dass Du ausgerechnet dieses Milliardengrab Rhein-Main-Donau Kanal als Beispiel heranziehst, zeigt eigentlich, dass Du von der Wirtschaftlichkeit eines Bauwerks keine Ahnung hast. Ursprünglich für Frachtschiffe gebaut, freut man sich in Nürnberg schon mal phasenweise, wenn mal ein solches auf dem Kanal erscheint: 'Hoi ein Schiff'! Doch sonst ist dieses Projekt ein Milliardengrab geblieben, daran ändern auch die paar Passagierschiffe letztlich nichts mehr. Dieses ist ein typisches Beispiel für ein echt sinnloses milliardenteueres Bauwerk. Ich hätte es mir selber nicht besser ausdenken können. Danke dafür, dass Du mich daran erinnert hast!
 
Gruß Bertha
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10. Oktober 2010 | 18.24 Uhr | Bertha | Lindlar Hallo teacher:
Was ich dazu sage?
Ganz einfach: bei ihren Beispielen geht es um Millionen Euro, bei Stuttgart 21 geht es um mindestens zweistellige Milliarden Euro, die die DB für ein unwirtschafliches Prestigeprojekt ausgeben möchte bei gleichzeitigem Kahlschlag in der Fläche, immer schlechterem Service und mangelhafter Wartung der Züge. Der Zorn der bahnfahrenden Bürger ist berechtigt. Die Konzentration von derart hohen Investitionen auf nur einen Standort ist ein Skandal.
Gegenfrage: Haben sie Aktien einer Tunnelbaufirma? Wenn ja, kann ich ihre Argumentation nachvollziehen. Dann würden sie vielleicht zu den wenigen Nutzniessern gehören, während die Mehrheit der Bürger in die Tunnelröhre schaut.
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10. Oktober 2010 | 14.59 Uhr | Bertha | Lindlar Von jemandem mit so einem Nick hätte ich eigentlich mehr erwartet.
Man kann doch immer noch dazu lernen, oder? Besser jedenfalls als die Unbelehrbaren.
Die Voraussetzungen für das Projekt haben sich seit 2008 durch die Finanzkrise und den allgemeinen Sparzwang öffentlicher Haushalte grundsätzlich verändert. Bei derzeit herrschenden Sparzwängen muss alles auf den Prüfstand gestellt werden, auch Projekte bei denen rechtskräftige Beschlüsse vorliegen. In die heutige Zeit passt ein solch teures Prestigeprojekt mit einem ziemlich hohen Anteil an kostenträchtigen Tunneln nicht mehr, deren Anforderungen an die Sicherheit gegen Brandfall noch zusätzliche weitere hohe Kosten mit sich bringen werden
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