02.03.2011, 19.38 Uhr, Ru-ta
Einige Leute leiden an Paranoia, wenn sie überall Dikriminierung vermuten und deshalb an unserer gewachsenen
Sprache herumbasteln. Es zeugt doch eher von Minderwertigkeitskomplexen, wenn sich Frauen durch unsere
Sprache herabgewürdigt oder benachteilig fühlen. Ich hatte als selbstbewußte Frau nie Probleme mit der
allgemeinen "männlichen" Berufsbezeichnung u.ä. Auch Albernheiten wie ArbeitnehmerInnen und man/frau fand ich schon immer peinlich. Noch schlimmer aber finde ich die Auflösung von Begriffen wie Mutter und Vater. Ich bin gerne Mutter und bei dem Ersatzwort Elter sträuben sich mir die Nackenhaare. Warum muß eigentlich alles schöne und altbewährte krampfhaft in Frage gestellt werden.
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