07.09.2010, 18.21 Uhr, Olean
"Und weil im sozial benachteiligten Umfeld fast ausschließlich Kassenpatienten leben, können Fachärzte nicht zur Ansiedlung bewegt werden - ohne Privatpatienten lassen sich die enorm hohen Praxiskosten nicht stemmen."

Das bedeutet doch nichts anderes, als dass die Gesundheitspolitik der letzten 10 Jahre dazu geführt hat, dass Ärzte eine gewisse Anzahl an Privatpatienten haben müssen, damit sie wirtschaftlich überleben können.

 
Das stimmt nachdenklich...

Ist das politisch gewollt?

War das nicht absehbar?

Solange Politiker freie Heilfürsorge genießen und Beamte privat abgesichert sind, wird sich da nichts ändern.

Ich bin bei meinem Hausarzt seit fast 20 Jahren und habe einen Riesenrespekt vor dessen Engagement. Das passiert es schon mal, dass ich abends um 21:30 einen Anruf erhalte, um Untersuchungsergebnisse zu besprechen. Und Hausbesuche macht er zum Teil auch noch.

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