04.09.2010, 17.46 Uhr, michaschreibt
...mit der sich wiederholenden, zahnlosen Drohung, der im Vergleich zum Ausland sowieso ärztlich überversorgte Deutsche müsse demnächst auf die Warteliste beim Artztermin, auch bei Hausärzten. Privatpatienten sowieso nicht. Deren Arroganz in Arztpraxen ist zuweilen sehr dreist, wie sie sich mit Rambo-Methoden als Notfälle lauthals Gehör verschaffen und ihre Vorrechte einfordern. Und wenn es auf dem Land eben eine Unterversorgung gibt, dann muss die Ärzteschaft das mit einer "Landverschickung" der "Götter in Weiß" aus den Großstädten, wo die Versorgungsdichte an Hausärzten immer noch hoch ist, selbst regeln. So what. Flexibilität sollte endlich auch einmal ein Wort sein, das Ärzte buchstabieren lernen. Immer nur fordern und akassieren muss endlich der Vergangenheit angehören.

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