03.09.2010, 04.02 Uhr, michaschreibt
Eher wie Stellen "für die Hoffnungslosen" klingt das, was dieses Frage- und Antwortspiel wiedergibt. Wen wundert es, dass Ausbildungsplätze in Brachen mit Niedriglohn noch frei sind? Kleiner Tipp an die IHK: Diese werden auch schon deshalb dankend gerne abgelehnt, weil die Jugendlichen heute als Schüler pro Monat schon meist mehr Geld zur Verfügung haben , als im ersten Lehrjahr mit Arbeit zu verdienen wäre. Auch Familien mit "Hartz IV-Karrieren" und Schüler mit schlechten Kopfnoten gehören bevorzugt zu den "Unvesorgten", die jahrelang ihre Kreise und Wartschleifen, allenfalls in Maßnahmen der BA, ziehen und dies auch später meist bleiben. Dies muss klar konstatiert werden. Diese Jugendlichen fallen beim Übergang in Hartz IV aus der Ausbildungsstatistik heraus. Aus den Augen, aus dem Sinn...aber nicht in Ausbildung und nicht auf den Arbeitsmarkt, weil sie zu schlechte Noten haben, zugleich aber irrationale Ansprüche an ihren Job und Verdienst. Da hilft kein "Ausbildungstelefon" weiter.

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