05.08.2010, 17.58 Uhr, michaschreibt
...alle anderen Politiker sich sparen können. Wenn er seine Referenten einmal hätte recherchieren lassen, welche gigantischen Summen weltweit seit 65 Jahren in die kriegerische Hochrüstung gesteckt und fast immer verniedlichend haushälterisch bilanziert als "Verteidigungslasten" bezeichnet werden, erhält schnell eine erschreckende Antwort. Auch die USA bieten Russland z. B. kein wirkliches Abrüstungsabkommen an. Sie wollen damit erreichen, dass beiden Nationen ihren alten, technologisch überholten Rüstungsschrott entsorgen. Denn die nächsten Generationen von Waffen, biotechnologisch und neuerdings auch mit ethnischen Ausrottungskomponenten in der Entwicklung, warten bereits auf ihren Einsatz. Kurzum: Noch nie war das Bestreben von Ländern so groß, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und zu produzieren, wie heute, um ihren Wohlstand zu sichern oder damit drohend ihre Feindbilder zu pflegen. Mehr Waffen = auch wachsende Bedrohung durch vernichtende Erstschläge, irrtümlich ausgelöst.

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