28.07.2010, 09.38 Uhr, michaschreibt
...dass immer der Staat zu blechen hat, während die Wirtschaft, die am Ende Nutznießer des Förderprogrammes sein wird, nur freiwilige Beiträgei in den Topf einzahlt, dann verpufft das Programm fast wirkungslos. Wenn aber die derzeit in vielen Bereichen wieder bestens verdienenden Konzerne einen sehr großzügigen Beitrag - und damit zur Personalpflege und -Sicherung der eigenen Zukunft investieren würden, dann sähe es weit anders aus. Solange aber auch diese Konzerne ihre eigenen Steuerzahlungen drücken und obendrein noch Subentionen und EU-Mittel einkassieren und dort weiterhin eine dreiste Nehmermentalität trotz sprudelnder Gewinne herrscht, sieht man die Fratze des Trubokapitalismus in Zeiten des Shareholder-Value allzuoft durchscheinen. Aber es ziehen bereits die dunklen Wolken der demographischen Entwicklung herauf. Wer jetzt nichts riskiert und in "Humankapital" investiert, sieht am Ende alt aus. Und dann wie immer kommt der Ruf nach der Politik, sie möge es doch bitte richten...

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