28.07.2010, 13.00 Uhr, johannes-koeln
Der Unterschied zwischen Eigenverantwortlichkeit und eigener Entscheidung dürfte ja wohl nicht streitig sein. Wenn ich zu einer Massenvberanstaltung gehe, verliere ich zwar nicht die Fähigkeit zur eigenen Entscheidung, aber muss mir bewußt sein, dass ich ggf. die Fähigkeit zu deren Umsetzung am Eingang abgebe und mich dem Diktat des Massengeschehens unterwerfe. Wer bereit ist, solches zu akzeptieren, na gut, ich für meine Person nicht und weil ich mir bewußt bin, dass ich ggf. Gesundheit oder gar das Leben lasse, gehe ich nicht hin. Auch beim Autofahren bin ich mir dessen bewußt, gehe aber das Risiko ein. Jeder weiß, dass Massen in diesen Größenordnungen nicht durchgängig steuerbar sind und dies alleine den Veranstaltern oder anderen Personen anzulasten, kann nicht angehen. Jeder pocht auf seine Freiheit und möchte auf Veranstaltungen willentlich marionettenhaft gesteuert werden, dann trägt er aber auch einen Teil des Risikos mit den möglichen Konsequenzen.
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