18.05.2010, 18.50 Uhr, michaschreibt
dann bekäme die Partei der Nichtwähler als größte "Fraktion" den Auftrag, eine außerpalamentarische Opposition zu bilden und deren Vertreter zu wählen. Das nur zum Gezänk, wer den den Auftrag zu Koalitionsgesprächen erhalten solle. Will man es ganz genau machen, dann sollten die Bürger bereits auf ihrem Stimmzettel neben Erst- und Zeitstimme zusätzlich ankreuzen müssen, welcher Koalition sie im Falle des Falles ihre Stimme gäben. Dies aber nicht nur als Orientierungshilfe, sondern als verbindliche Ricihtlinie für Koalitionsverhandlungen. Das wäre gelebte Demokratie und nicht das Beharren eines der Kommentators hier, die Partei mit den hier 6.000 Stimmchen Vorsprung, die aber erdrutschartig verloren hat, wäre berechtigt, die Koalitionsverhandlungen zu führen. Das wollten nach der Wahlanalyse die Bürgerinnen und Bürger ganz sicherlich nicht so. Sie wollten weit mehrheitlich rot-grün plus andere Optionen. Also eindeutig kein Auftrag an Rüttgers.

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