30.05.2010, 13.21 Uhr, Die Stadt gehört uns
Die Stadt sticht sich den Dolch quasi selbst in den Rücken, wenn sie den Schmierern unter dem Vorwand von kreativer Betätigung (jeder Mörder ist auch in gewisser Hinsicht "kreativ") städtische oder private Flächen überlässt. Hier erproben die Schmierer das, was sie dann in der Nacht illegal irgendwo tun.
Darüber hinaus handelt es sich bei Graffitis NICHT um Kunst! Das kann jeder Zwölftklässler in einer einfachen Formenanalyse im Kunstunterricht herleiten. Allerdings sind es genau diese Zwölftklässler, Söhne von Lehrern, Ärzten, Anwälten etc., die dann nachts losziehen, ohne das es die wohlbehütenden Eltern merken (!), und die Stadt mit unkreativem Geschmiere überziehen, das wir Steuerzahler dann gezwungen sind, wieder zu entfernen. Die Anwalts-, Ärzte- und Lehrereltern zahlen diese Kosten aus der Portokasse, weil sie Besserverdienende sind. Die Aldikassiererin aber nicht.
Wer also die sogenannten "legalen" Graffitis unterbindet, tut zugleich etwas gegen die illegale Schmiererei!

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