15.03.2010, 13.26 Uhr, urbanista
... ist er selbst, er steht sich im Wege und erkennt nicht die Fehler, die ihm unterlaufen sind.
Die Vorwürfe, die gegen GW im Raum stehen sind weniger juristischer denn moralischer Natur. Hätte unser Vizekanzler richtig zugehört und das Presseecho selbstkritisch zur Kenntnis genommen, hätte er festgestellt, dass die Summierung der Vorwürfe durchaus ein Problem darstellt:
-Mövenpick-Spende und der Vorwurf der Klientelpartei
-Privatversanstaltungen in der Villa Borsig, die als politische Beratungen deklariert werden
-Fragwürdige Reisebegleitungen in die Türkei, nach Asien und Südamerika
etc.
Rechtlich mag ja alles im Rahmen sein, nur der moralische Anspruch, den er alle anderen stellt, wird er selbst nicht gerecht. Westerwelle blamiert sich dadurch, dass er Kritik an ihm persönlich nimmt und reflexhaft reagiert ("demokratiegefährdend"!), anstatt konstruktiv an sich zu arbeiten.
Selbsterkenntnis wäre hier angebracht, um unser Land angebracht zu repräsentieren.
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