22.03.2010, 19.22 Uhr, PedroPerez
25 Jahre genussvoller Selbstzerstörung mit 50 Zigaretten täglich. Dann "Kaltentzug". Nach einer Woche kein Verlangen mehr - diese Woche ist mehr als drei Jahre her. Pflaster, Kaugummies, Akupunktur, Tabletten od Hypnonose - alles nur "Ersatzdrogen", die eine Abhängigkeit gegen eine andere eintauschen. Aufhören und gut ist. Schon nach einer Woche sieht das Leben ganz anders aus, lebenswerter vor allem. Machbar, möglich und durchaus nicht schwierig, da schliesse ich mich meinen Vorrednern an. Wie schon die Zigarette, so fängt auch die "Nicht-mehr-Zigarette" im Kopf an: anstatt sich mental auf Entzug, Verlust und Leiden nach dem Aufhören zu programmieren, sollte man sich auf die Zugewinne konzentrieren: kein störender Mund- und Körpergeruch mehr, schnell sich verbessernde Fitness, die Treppen, die jetzt ohne Schweissausbrüche bewältigbar sind. Und auch darauf: kalte Aschenbecher küsst keine(r) gerne, gut riechende Nichtraucher(innen) schon. Also, traut Euch - es lohnt sich!

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