15.01.2010, 15.24 Uhr, Monopoly
1. Die Reduktion der Hotel-MwSt kostet laut einer Studie des Finanzministeriums v. 30.10.2007 800 Mio, nicht eine Mrd., Sie klagen also um 25% zu laut.
2. Aus den Taschen der Bürger dieser Stadt bleiben den Hoteliers nicht Millionen, sondern rund 300.000 EUR, denn nur rund 2% des gesamten MwSt-Aufkommens stehen den Kommunen zu, rund 98% gehören Bund und Ländern. Insofern lassen Sie sich wie viele andere von Börschels Polemik und Stimmungsmache täuschen, der wörtlich in der taz vom 10.01.10 sagt : „Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit ihrem Wachstumsbeschleunigungsgesetz den Mwst-Satz für Hotelübernachtungen von 19 auf 7% reduziert. Durch das Gesetz werden der Stadt Köln 2010 16 Millionen und ab 2011 jährlich etwa 26 Millionen Euro fehlen“ – er suggeriert, die Hotel-MwSt-Reduzierung kostet Köln 16 bzw. 26 Mio. Das ist NICHT WAHR, es sind tatsächlich rund 300.000 EUR, die übrigen fehlenden 15,7 bzw 25,7 Mio. entstehen der Stadt durch die Erhöhung des Kindergeldes

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