16.12.2009, 08.05 Uhr, RainerHohn
Daß auch die IHK eine Meinung zu diesem Thema hat, sei ihr zugestanden. Der Duktus der Meldung jedoch erweckt den Eindruck, als sei diese von prägender Relevanz - warum? Die Handelskammern sind ein ebenso überholtes wie überflüssiges Instrument aus dem Mittelalter, deren Zweck heutzutage in erster Linie die eigene Existenz, das Ausüben von MAcht auf kommunaler Ebene durch selbeternannte Regionalfürsten und die Mehrung des eigenen Vermögens durch Zwangsabgaben für jeden noch so kleinen Selbstädigen, dessen einziger "Nutzen" sich auf die Zusendung des IHK-Magazins beschränkt.
 
Alles geschenkt, das werden wir hier genausowenig ändern wie den ebenfalls mittelalterlichen Meisterzwang.
 
Aber in der Frage der KVB-ANbindung hat die IHK genausowenig mitzureden wie bei jedem anderen kommunalpolitische Thema, da sie keine vom Volk demokratisch gewählte Vertretung ist.
 
Also: Klappe halten!

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