09.10.2009, 18.33 Uhr, ManDra
Sonst wärs ja einfach und jeder könnte Juror sein. Das Nobel-Kommitee wusste genau, was es mit dieser Entscheidung will: Obama unter Druck setzen, damit er seinen glanzvollen Reden auch glanzvolle Taten folgen lässt. Dass der Preis nun noch als Vorschusslorbeeren eingestuft wird, ist völlig ok.
 
Obama wird zeigen, ob er würdig ist oder nicht.
 
Gelingt es ihm, Afghanistan und den Irak zu befrieden, wird es nicht reichen. Der Frieden zwischen Israel und den arabischen Nachbarn ist die Richtschnur.
 
Schafft Obama diesen Frieden, kann sich das Kommitee auf die Schultern klopfen. Ansonsten darf es sich reuevoll an Arafat und Begin erinnern. Die Realität hat die Wahl dieser beiden Friedensnobelpreisträger 1994 und die Absicht der Juroren bereits ad absurdum geführt.
 
Also: Neues Spiel, neues Glück. Diesmal eben Obama.
 
Good Luck!
 
Auch, wenn andere vielleicht als ehrwürdiger erscheinen, deren Vorliebe für die Praktiken von Praktikantinnen verhindern die Ehrung nun mal.
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