04.07.2009, 05.27 Uhr, Joachim Bovier
Nach der schweren Senats-Niederlage des Präsidenten in der Frage der Aufnahme von Guantanamo Häftlingen in die USA, fasst die Republikanische Partei ein dreiviertel Jahr nach der Wahlniederlage wieder Tritt. Dieser Erfolg ist bisher in erster Linie dem unbeugsamen ehemaligen Vizepräsidenten Cheney zu verdanken, der die illusionistischen Lebenslügen der neuen Administration hinsichtlich der Notwendigkeiten effektiver Terrorbekämpfung und Nationaler Sicherheit schonungslos offenlegt. Konfrontation statt Anpassung ist nun die erklärte Strategie der Republikaner zur Wiedererringung des Weißen Hauses 2012. Hierfür ist die Gouverneurin Palin eine hervorragende Repräsentantin, sie frühzeitig zum Gesicht der GOP aufzubauen eine vielversprechende Strategie. Vor diesem Hintergrund darf Frau Palins Rückzug von Alaska als Signal verstanden werden, diese nationale Aufgabe in Washington anzunehmen. Palin könnte die eiserne Lady sein, die Obama das Fürchten lehrt.

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