18.06.2009, 01.37 Uhr, acjj2006
Zwar ist sie noch nicht in den Händen von Peter Scholl Latour geraten, aber man arbeitet dran. Die toten Demonstranten im Iran sind das Sinnbild einer neuen Revolution. Die blutige Auseinandersetzung mit der Staatsmacht (Revolutionsgarde, Milizen und Polizei) hat eine Vorgeschichte.
 
Vor einigen Monaten fand auf den Straßen von Teheran eine große Militärparade zum 30. Gründungsjahr der Islamischen Revolution statt und dies galt auch als Symbol für die Stärke im Inneren und Äußeren des Iran.
 
Die Vorstellung, dass die Islamische Revolution im Iran zu Ende geht, ist so unvorstellbar, wie damals, die
Wiedervereinigung Deutschland. Genauso war es 1989 in der DDR. Als im Mai, dass SED-Regime 40 Jahre Sozialismus feierte und dann - nach einigen Monaten der Spuck vorbei war.
 
Wenn es aber eine ausschließlich demokratische Verfassung geben sollte, was auch unvorstellbar ist, dann wäre es auch, die erste Niederlage für den Islam. Freiheit statt Religion!
 
KHJ aus Köln

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