02.03.2009, 11.22 Uhr, quintus prior
Erstaunlich, dass man eine Zeugin zu einem relativ einfachen Sachverhalt 8 Stunden befragen kann. Zumal sie ja nach eigenen Angaben nichts aufklären konnte - also auch nichts weiß. Auch die Tatsache, dass Frau Heinen die eigene Mitarbeiterin nicht ansprach, lässt tief blicken. In der CDU und der SPD war es zu Zeiten des Spendenskandals (und ist es auch heute noch) so, dass große Zampanos ohne Kontrolle schalten und walten wie sie wollen. Vehikel dazu sind über Ämterpratronage geschaffene Netzwerke. Die Funktionäre wollen gar nicht wissen, was da für krumme Touren geritten werden. Man profitiert ja schließlich selbst auch vom System, auch wenn man sich die Finger nicht selbst schmutzig macht. Wer viel fragt, bekommt viele Antworten. Und kann nachher nicht den Schramma geben, der ja noch nie was gewusst hat.

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