06.09.2008, 22.13 Uhr, behrendt
Unter Bewerbern auf Prossorenstellen sind Frauen aber nur zu 20 % vertreten, bei Stellenbesetzungen auf Professorenstellen aber zu 25 %, wie eine unabhängige Studie jüngst belegte.
 
Die Frauen bekommen gut dotierte Jobs also, weil sie von selbst nicht in die Gänge kommen - wie schön, das in letzter Zeit so viel Geld, ich meine 150 Millionen Euro, bereitgestellt wird, um Extraprofessorinnenstellen zu finanzieren.
 
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Politik solchen Frauen, die ihre Jobs aufgrund eigener Leistung und ohne Quote oder andere Extras bekommen haben, ausgesprochen unangenehm ist. Die müssen sich nämlich fragen lassen, wie sie zu ihren Jobs gekommen sind. Bloß auf Quote?
 
Lesetipp dazu: 'Der Puppenkasper' von Wolfgang A. Gogolin.

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