Klagen über mangelnden Respekt haben Konjunktur:
Das Wort kommt aus dem Lateinischen: von respicere, das heißt zurücksehen. Respekt bedeutet also eigentlich Rücksicht.
Viele Philosophen, Psychologen, Dichter oder Geistliche schrieben darüber mit unterschiedlichen Ergebnissen … Obwohl schon in der Aufklärung Gleichheit und Menschenwürde proklamiert wurde, klagte die Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft vor gut 200 Jahren: „Schwäche kann Zärtlichkeit erregen und den männlichen Stolz erfreuen. Doch die gebieterische Zärtlichkeiten eines Beschützers werden niemals einen edlen Verstand befriedigen, der danach lechzt, respektiert zu werden.“
An der Universität Hamburg ist Respektforschung ein neues Forschungsgebiet der interdisziplinären RespectResearchGroup.
Respekt wird heute verstärkt gefordert, aber nur wenigen gezollt. Ob in Unternehmen, in der Politik, Bildung oder Partnerschaft. Die Gruppe entwickelt Modelle, wie der respektvolle Umgang beispielsweise innerhalb von Unternehmen oder in der Schule verbessert werden kann. Näheres findet man auf der Seite www.respectresearchgroup.org.
Als Respekt wird hier die voraussetzungslose Anerkennung des anderen verstanden; das ist weniger als Zuneigung, aber mehr als Toleranz.
Man muss selbst erkennen, dass man dem anderen Menschen Achtung entgegen bringen soll, unabhängig davon, woher er kommt, wie er aussieht, welchen Beruf er ausübt oder ob er arbeitslos ist, welche Konfession er hat … Diese Art von Respekt setzt also gleiche Augenhöhe voraus. Man akzeptiert, dass unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Dinge wichtig sind. Auch wenn man nicht beleidigt wird, sondern schlicht nur nicht als Mensch angesehen wird, ist das verletzend.
Der Soziologe Richard Sennett sieht mangelnden Respekt als unterschätztes Problem in Zeiten wachsender Ungleichheit.
Hartz IV-Empfänger erwarten nicht nur regelmäßige Überweisungen, sondern auch Respekt. Migranten fühlen sich nur auf Grund ihrer Probleme beachtet. Jeder will nicht nur anerkannt werden, wenn er bestimmte Bedingungen erfüllt: fester Job, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, gute Figur … „Wenn man anerkennt, dass man nicht alles am anderen verstehen kann, erhält die Beziehung ein Moment der Achtung und Gleichheit.“ Zur Vertiefung kann Sennetts Buch „Respekt in Zeiten der Ungleichheit“ empfohlen werden.
Respekt setzt immer Selbstrespekt voraus.
Nur wer sich selbst erkannt hat, schafft die Voraussetzung dafür, andere als gleichwertig erkennen zu können. Wenn man sich nicht selbst achtet, klagt man das umso heftiger bei anderen ein. Aber wie erlangt man Selbstrespekt? Wenn man z.B. als Kind vernachlässigt wurde? Wenn man zu einer Gruppe gehört, die von der Mehrheit diskriminiert wird?
Respekt ist das soziale „Schmiermittel“, ohne den die Gesellschaft auseinander fällt.
Prinzipiell ist jeder von anderen abhängig. Und die anderen sind unabhängige Wesen mit eigenen Bedürfnissen. Respekt ist für jede Beziehung wichtig, damit sie gelingt.
- Blogger beklagen, dass sie respektlos behandelt werden, und fühlen sich verletzt. Respektlosigkeit wird als Ausdruck von übersteigerten Egos gesehen. Es wird kommentiert nach dem Motto von Peter Eckermann in einem Brief an Goethe: „Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.“
- Ältere bedauern, dass Jugendliche ihnen keinen Respekt entgegen bringen. Vielleicht meinen sie aber nur, dass ihnen in der Bahn kein Sitzplatz mehr angeboten wird.
- Lehrer haben Probleme mit respektlosen Schülern. Dabei verdienen sie sich vielleicht nicht das Vertrauen, wenn sie die Kinder auf Grund ihrer schwierigen familiären Verhältnisse nicht achten.
Das Wort kommt aus dem Lateinischen: von respicere, das heißt zurücksehen. Respekt bedeutet also eigentlich Rücksicht.
- Früher wurde so genannten „Respektpersonen“ Respekt gezollt: Höhergestellten, Amtspersonen, natürlich den Eltern, nicht jedoch den „Nichtsnutzen“, die in der Gesellschaft weiter unten stehen.
- In den 60er Jahren wurde alle Autoritäten infrage gestellt. Hippies und Studenten weigerten sich, sich von einer Generation etwas vorschreiben zu lassen, die die Ermordung von Millionen Menschen geduldet hat, oder Polizisten, die Demonstranten verprügelten, ernst zu nehmen. Sie lehnten den Begriff ab, weil sie ihn mit Gehorsam und Unterwürfigkeit gleichsetzten, weil sie Unten und Oben überwinden wollten.
- Das ist heute anders. Immer mehr werden die Fragen gestellt: Wie kann man sich Respekt erwerben? Wem erweist man Respekt? Was sind heute Respektpersonen: korrupte Politiker, gedopte Spitzensportler oder Topmanager, die hohe Gehälter und Abfindungen kassieren, während sie Arbeitsplätze abbauen?
Viele Philosophen, Psychologen, Dichter oder Geistliche schrieben darüber mit unterschiedlichen Ergebnissen … Obwohl schon in der Aufklärung Gleichheit und Menschenwürde proklamiert wurde, klagte die Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft vor gut 200 Jahren: „Schwäche kann Zärtlichkeit erregen und den männlichen Stolz erfreuen. Doch die gebieterische Zärtlichkeiten eines Beschützers werden niemals einen edlen Verstand befriedigen, der danach lechzt, respektiert zu werden.“
An der Universität Hamburg ist Respektforschung ein neues Forschungsgebiet der interdisziplinären RespectResearchGroup.
Respekt wird heute verstärkt gefordert, aber nur wenigen gezollt. Ob in Unternehmen, in der Politik, Bildung oder Partnerschaft. Die Gruppe entwickelt Modelle, wie der respektvolle Umgang beispielsweise innerhalb von Unternehmen oder in der Schule verbessert werden kann. Näheres findet man auf der Seite www.respectresearchgroup.org.
Als Respekt wird hier die voraussetzungslose Anerkennung des anderen verstanden; das ist weniger als Zuneigung, aber mehr als Toleranz.
Man muss selbst erkennen, dass man dem anderen Menschen Achtung entgegen bringen soll, unabhängig davon, woher er kommt, wie er aussieht, welchen Beruf er ausübt oder ob er arbeitslos ist, welche Konfession er hat … Diese Art von Respekt setzt also gleiche Augenhöhe voraus. Man akzeptiert, dass unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Dinge wichtig sind. Auch wenn man nicht beleidigt wird, sondern schlicht nur nicht als Mensch angesehen wird, ist das verletzend.
Der Soziologe Richard Sennett sieht mangelnden Respekt als unterschätztes Problem in Zeiten wachsender Ungleichheit.
Hartz IV-Empfänger erwarten nicht nur regelmäßige Überweisungen, sondern auch Respekt. Migranten fühlen sich nur auf Grund ihrer Probleme beachtet. Jeder will nicht nur anerkannt werden, wenn er bestimmte Bedingungen erfüllt: fester Job, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, gute Figur … „Wenn man anerkennt, dass man nicht alles am anderen verstehen kann, erhält die Beziehung ein Moment der Achtung und Gleichheit.“ Zur Vertiefung kann Sennetts Buch „Respekt in Zeiten der Ungleichheit“ empfohlen werden.
Respekt setzt immer Selbstrespekt voraus.
Nur wer sich selbst erkannt hat, schafft die Voraussetzung dafür, andere als gleichwertig erkennen zu können. Wenn man sich nicht selbst achtet, klagt man das umso heftiger bei anderen ein. Aber wie erlangt man Selbstrespekt? Wenn man z.B. als Kind vernachlässigt wurde? Wenn man zu einer Gruppe gehört, die von der Mehrheit diskriminiert wird?
Respekt ist das soziale „Schmiermittel“, ohne den die Gesellschaft auseinander fällt.
Prinzipiell ist jeder von anderen abhängig. Und die anderen sind unabhängige Wesen mit eigenen Bedürfnissen. Respekt ist für jede Beziehung wichtig, damit sie gelingt.
Schlagworte: Respekt | heute | Ungleichheit | Respektlosigkeit | Anerkennung | Respektperson | RespectResearchGroup | Universität | Hamburg | Richard Sennett | Gesellschaft | Soziologie | Selbstrespekt | Frauenrechtlerin | Mary Wollstonecraft
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26.09.2008 | 11.47 Uhr | Anita Brandtstäter
Danke, Röschen,
für Deine interessanten Kommentare.
Es ist wahrlich so, dass jeder schon mal Probleme hat, den anderen einfach zu akzeptieren ohne, dass dieser dafür etwas leisten muss! Im Leben und auch im Blog.
Und viele meinen, der eine oder andere verdient keinen Respekt, weil er sich diesen verwirkt hat! Dieser etwas andere Respektbegriff ist ja auch in den Kommentaren zu diesem Beitrag häufiger vertreten.
Aber ohne den „Basis-Respekt“ gibt es Probleme in der Kommunikation.
Und Voraussetzung dafür ist Selbstachtung.
Weiterhin respektvolles Miteinander in und außerhalb des Blogs wünscht Dir
Anita
für Deine interessanten Kommentare.
Es ist wahrlich so, dass jeder schon mal Probleme hat, den anderen einfach zu akzeptieren ohne, dass dieser dafür etwas leisten muss! Im Leben und auch im Blog.
Und viele meinen, der eine oder andere verdient keinen Respekt, weil er sich diesen verwirkt hat! Dieser etwas andere Respektbegriff ist ja auch in den Kommentaren zu diesem Beitrag häufiger vertreten.
Aber ohne den „Basis-Respekt“ gibt es Probleme in der Kommunikation.
Und Voraussetzung dafür ist Selbstachtung.
Weiterhin respektvolles Miteinander in und außerhalb des Blogs wünscht Dir
Anita
23.09.2008 | 20.49 Uhr | Roeschen
Hier im Blog ist es doch so, dass manche Menschen sich anmaßen einen anderen Blogger zu verunglimpfen oder zu meiden, nur weil er eine andere Meinung hat oder anderre Gefühle hat. Ich glaube, dass jemand, der so etwas tut, nicht selber wirklich bei sich ist oder ein mangelndes Selbstwertgefühl oder umgekehrt ein übersteigertes Selbstwertgefühl hat. Wer die eigenen Dummheiten, Gefühlsverirrungen oder Verdrehtheiten, die ja jeder manchmal hat, annimmt, wird es leichter haben, mit dem Respekt anderen gegenüber.
Noch schlimmer ist es, wenn sich jemand anmaßt, über einen Menschen, den er nicht kennt, zu urteilen und ihn in eine Schublade zu stecken. Aber auch das ist meistens das eigene Problem.
Respekt, ein großes Wort, aber eine Herausforderung. Man muß ständig dran arbeiten.
So ist der Blog doch oft ein Spiegel unserer Gesellschaft und des Miteinanders! MAn kann viel lernen!
Viele Grüße
Röschen
Noch schlimmer ist es, wenn sich jemand anmaßt, über einen Menschen, den er nicht kennt, zu urteilen und ihn in eine Schublade zu stecken. Aber auch das ist meistens das eigene Problem.
Respekt, ein großes Wort, aber eine Herausforderung. Man muß ständig dran arbeiten.
So ist der Blog doch oft ein Spiegel unserer Gesellschaft und des Miteinanders! MAn kann viel lernen!
Viele Grüße
Röschen
23.09.2008 | 20.45 Uhr | Roeschen
Hallo Anita:
Jetzt erst nach meiner Rückkehr blättere ich ein wenig durch den Blog und entdecke diesen interessanten Beitrag von Dir, der mir sehr gefallen hat, weil er viele Aspekte beinhaltet und aus verschiedenen Sichtweisen erklärt, was Respekt bedeutet.
Wenn man von Liebe spricht, ist oft ein "Gefühl" gemeint, dass Liebe aber vieles bedeutet,u.a. eben auch Respekt, wie Du schreibt, sich selber gegenüber, aber auch dem Gegenüber, vergessen Viele.
Aber wie Du schreibst, zumindestens hab ich es so verstanden, setzt Respekt anderen Menschen gegenüber voraus, dass man sich selber annimmt. Wenn man selber seine eigenen Schwächen akzeptiert und sich nicht nur selber glorifizert, dann ist es ein Leichtes, das Leben, die Gedanken, Handlungen und Gefühle anderer Menschen zu respektieren. Ich sage immer, man muß immer versuchen in den Schuhen des anderen zu gehen, damit man seinen Schritt spürt. Und jeder läuft anders. Jeder Mensch hat seine Geschichte, das allein schon verdient Respekt.
Jetzt erst nach meiner Rückkehr blättere ich ein wenig durch den Blog und entdecke diesen interessanten Beitrag von Dir, der mir sehr gefallen hat, weil er viele Aspekte beinhaltet und aus verschiedenen Sichtweisen erklärt, was Respekt bedeutet.
Wenn man von Liebe spricht, ist oft ein "Gefühl" gemeint, dass Liebe aber vieles bedeutet,u.a. eben auch Respekt, wie Du schreibt, sich selber gegenüber, aber auch dem Gegenüber, vergessen Viele.
Aber wie Du schreibst, zumindestens hab ich es so verstanden, setzt Respekt anderen Menschen gegenüber voraus, dass man sich selber annimmt. Wenn man selber seine eigenen Schwächen akzeptiert und sich nicht nur selber glorifizert, dann ist es ein Leichtes, das Leben, die Gedanken, Handlungen und Gefühle anderer Menschen zu respektieren. Ich sage immer, man muß immer versuchen in den Schuhen des anderen zu gehen, damit man seinen Schritt spürt. Und jeder läuft anders. Jeder Mensch hat seine Geschichte, das allein schon verdient Respekt.
20.08.2008 | 15.32 Uhr | Anita Brandtstäter
Danke, Schuster,
für Deine weiter führenden Gedanken zur Retrospektive, ausgehend von respicere, angeregt durch meinem Beitrag.
In einer Retrospektive sich selbst und eigene Unzulänglichkeiten zu sehen, Einsichten umsetzen und sichtbare Aktivitäten durchführen … ja, das ist in der Tat Konfessionen überschreitend aktuell, aber leider nicht „jedermanns Sache“.
Liebe Grüße
Anita
für Deine weiter führenden Gedanken zur Retrospektive, ausgehend von respicere, angeregt durch meinem Beitrag.
In einer Retrospektive sich selbst und eigene Unzulänglichkeiten zu sehen, Einsichten umsetzen und sichtbare Aktivitäten durchführen … ja, das ist in der Tat Konfessionen überschreitend aktuell, aber leider nicht „jedermanns Sache“.
Liebe Grüße
Anita
20.08.2008 | 12.04 Uhr | Schuster
-2- ("nicht ausgemerzt") Fortsetzung: Retroperspektive ist eigentlich weiterführend von bloß "respicere" eben Respekt als Rücksicht/ es wird auch geistig durchschauendes und positiv erreichbares "Durchschauen" im Durchblick der erkannten Probleme die gewonnenen "besseren, oder vermeintlich besseren Einsichten wertend umzusetzen, einzusetzen - praktisch auf unsere Realität anzuwenden, wie es im Rahmen des Umsetzbaren möglich erscheint, gefordert.
Ein vierl komplizierterer Prozess also, der im RESPEKT bei seiner weiterführenden Einsicht zu neuen Erkenntnissen und entsprechenden Umsetzungen in der menschlichen Anima bis hin zu den sichtbaren Aktivitäten und Realisation des armen Erdenwesens führen sollte, das sich tatsächlich MENSCH mit Gottes Ebenbildsein nennt und auch sprachlich d a s begreift, was es moralisch tut, tun soll oder eben unterlässt.
So weit ist also RESPEKT konfessionsüberschreitend aktuell aber eben nicht "jedermanns Sache" - aktuell leider oft
eben mangelhaft.J.
Ein vierl komplizierterer Prozess also, der im RESPEKT bei seiner weiterführenden Einsicht zu neuen Erkenntnissen und entsprechenden Umsetzungen in der menschlichen Anima bis hin zu den sichtbaren Aktivitäten und Realisation des armen Erdenwesens führen sollte, das sich tatsächlich MENSCH mit Gottes Ebenbildsein nennt und auch sprachlich d a s begreift, was es moralisch tut, tun soll oder eben unterlässt.
So weit ist also RESPEKT konfessionsüberschreitend aktuell aber eben nicht "jedermanns Sache" - aktuell leider oft
eben mangelhaft.J.
20.08.2008 | 11.46 Uhr | Schuster
Hallo, liebe Anita!
Gerade habe ich mal Zeit abgeknapst (und das als Rentner! Unglaubwürdig, aber tatsächlich so), deinen recht weitgehend recherchierten und üppig kommentierten Beitrag über "Respekt" durchzusehen.
Also: Retroperspektive (Rückblick) hat mit RESPEKT auch zu tun. Katholisches Sakrament der Beichte wäre ein Weg, Respekt vor Höherem, was man schuldhaft mißachtet hat und nun bereut, regenerativ wieder in die philosophische wie auch religiöse ORDNUNG zurückzustellen; freilich mit den Konsequenzen einer reformierenden Geisteshaltung bei sich s e l b s t zu beginnen, bevor man etwas wieder auf andere ablädt.
Dieses "Zu-Kreuze-Kriechen" vor dem Absoluten ist nicht sehr attraktiv - menschlich gesehen; die "sündigen Fallstricke" bleiben ja. Deshalb ist die Beichte weithin als Bekenntnis eigener Unzulänglichkeiten wegen der immanenten eigenen Überheblichkeit (Selbstüberschätzung statt Selbstachtung ) schon im mittelalterl. Denken als Fehler erkannt, doch nicht ausgemerzt.-2-
Gerade habe ich mal Zeit abgeknapst (und das als Rentner! Unglaubwürdig, aber tatsächlich so), deinen recht weitgehend recherchierten und üppig kommentierten Beitrag über "Respekt" durchzusehen.
Also: Retroperspektive (Rückblick) hat mit RESPEKT auch zu tun. Katholisches Sakrament der Beichte wäre ein Weg, Respekt vor Höherem, was man schuldhaft mißachtet hat und nun bereut, regenerativ wieder in die philosophische wie auch religiöse ORDNUNG zurückzustellen; freilich mit den Konsequenzen einer reformierenden Geisteshaltung bei sich s e l b s t zu beginnen, bevor man etwas wieder auf andere ablädt.
Dieses "Zu-Kreuze-Kriechen" vor dem Absoluten ist nicht sehr attraktiv - menschlich gesehen; die "sündigen Fallstricke" bleiben ja. Deshalb ist die Beichte weithin als Bekenntnis eigener Unzulänglichkeiten wegen der immanenten eigenen Überheblichkeit (Selbstüberschätzung statt Selbstachtung ) schon im mittelalterl. Denken als Fehler erkannt, doch nicht ausgemerzt.-2-
13.08.2008 | 09.50 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Wolli,
danke für Deine Ausweitung des Themas.
Zu Deinem Beispiel: das Computerprogramm haben ja Menschen programmiert!
Aber Du kennst die spöttische Aussage von Truman Capote: „Die jungen Leute haben auch heute Respekt vor dem Alter. Allerdings nur noch beim Wein, beim Whiskey und bei Möbeln."
Schönen Tag
Anita
danke für Deine Ausweitung des Themas.
Zu Deinem Beispiel: das Computerprogramm haben ja Menschen programmiert!
Aber Du kennst die spöttische Aussage von Truman Capote: „Die jungen Leute haben auch heute Respekt vor dem Alter. Allerdings nur noch beim Wein, beim Whiskey und bei Möbeln."
Schönen Tag
Anita
13.08.2008 | 00.46 Uhr | Profil gelöscht
Respekt, brauchen wir das noch
Das ist eine gute Frage. Ich selber habe ehrlich gesagt Angst vor dem "Alt" werden. Ich selber habe noch gelernt älteren Herrschaften einen freien Platz in der Bahn anzubieten, da gab es noch die Oma über die Strasse führen, es gab Respekt und Ehrfurcht vor dem Alter.
In der heutige Ellbogengesellschaft hat aber das "Alter" fürchte ich keinen Platz. Was ist, wenn ich mich nicht mehr wehren kann.
Ich vergesse nie das alte Mütterchen welches in unserer Kanzlei auftauchte, vollkommen aufgelöst, Sie hatte die Briefe des Finanzamtes nicht verstanden und nun wurde ihr gedroht mit Zwangsmaßnahmen. Sie sah sich schon mit ihren 86 Jahren hinter Gittern. Auf meinem Anruf beim Finanzamt bekam ich schnippisch zu Antwort. Wie alt ist die Dame, keine Ahnung macht bei uns der Computer.
Die alte Frau wurde von einem seelenlosen PC verwaltet.
Wie werde ich alt.
Wird die Software mich mit Respekt behandeln ?
bess dehmnäx
Wolli
Das ist eine gute Frage. Ich selber habe ehrlich gesagt Angst vor dem "Alt" werden. Ich selber habe noch gelernt älteren Herrschaften einen freien Platz in der Bahn anzubieten, da gab es noch die Oma über die Strasse führen, es gab Respekt und Ehrfurcht vor dem Alter.
In der heutige Ellbogengesellschaft hat aber das "Alter" fürchte ich keinen Platz. Was ist, wenn ich mich nicht mehr wehren kann.
Ich vergesse nie das alte Mütterchen welches in unserer Kanzlei auftauchte, vollkommen aufgelöst, Sie hatte die Briefe des Finanzamtes nicht verstanden und nun wurde ihr gedroht mit Zwangsmaßnahmen. Sie sah sich schon mit ihren 86 Jahren hinter Gittern. Auf meinem Anruf beim Finanzamt bekam ich schnippisch zu Antwort. Wie alt ist die Dame, keine Ahnung macht bei uns der Computer.
Die alte Frau wurde von einem seelenlosen PC verwaltet.
Wie werde ich alt.
Wird die Software mich mit Respekt behandeln ?
bess dehmnäx
Wolli
12.08.2008 | 16.09 Uhr | Profil gelöscht
@Steinfels
OK... Ich habe Dich leider missverstanden. Im Allgemeinen finde ich Deinen Vorschlag gut, auch hier beim Bloggen Respekt zu üben und stimme Dir völlig zu! :)
OK... Ich habe Dich leider missverstanden. Im Allgemeinen finde ich Deinen Vorschlag gut, auch hier beim Bloggen Respekt zu üben und stimme Dir völlig zu! :)
12.08.2008 | 16.02 Uhr | Anita Brandtstäter
Aus einer Nachricht an mich von kael:
Liebe Anita,
ich hab's eben gelesen - eine ebenso fleißige wie richtige Analyse.
Wünsche Dir alles Gute.
Gruß Kael
Liebe Anita,
ich hab's eben gelesen - eine ebenso fleißige wie richtige Analyse.
Wünsche Dir alles Gute.
Gruß Kael
11.08.2008 | 23.32 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Krem-soda,
habe jetzt erst Deinen Eintrag in Deinem Gästebuch gesehen.
Schön, dass Du mit Steinfels das Verständnis seiner Aussagen geklärt hast.
Liebe Grüße
Anita
habe jetzt erst Deinen Eintrag in Deinem Gästebuch gesehen.
Schön, dass Du mit Steinfels das Verständnis seiner Aussagen geklärt hast.
Liebe Grüße
Anita
11.08.2008 | 23.31 Uhr | Anita Brandtstäter
Kopie aus dem Gästebuch von Krem-soda:
11. August 2008 | 17.15 Uhr | Krem-soda | Planet Erde
Hallo Anita!
Ich habe das Gefühl, dass wir im Begriffsdschungel aneinander vorbeigelaufen sind. :) Das Thema ist wirklich sehr kompliziert und verzweigt!
Viele Grüße
Krem-soda
11. August 2008 | 17.15 Uhr | Krem-soda | Planet Erde
Hallo Anita!
Ich habe das Gefühl, dass wir im Begriffsdschungel aneinander vorbeigelaufen sind. :) Das Thema ist wirklich sehr kompliziert und verzweigt!
Viele Grüße
Krem-soda
11.08.2008 | 18.19 Uhr | Steinfels
Hallo Krem-soda ....... ohweh... du warst nicht
gemeint, keiner war persönlich angesprochen.
Es galt wirklich allgemein, da hier nicht immer
respektierlich miteinander umgegangen wird.
Ich habe an deinem Blog nichts zu kritisieren
und bin ein friedfertiger Schreiber.
gemeint, keiner war persönlich angesprochen.
Es galt wirklich allgemein, da hier nicht immer
respektierlich miteinander umgegangen wird.
Ich habe an deinem Blog nichts zu kritisieren
und bin ein friedfertiger Schreiber.
11.08.2008 | 17.21 Uhr | Profil gelöscht
Steinfels: "Üben wir schon mal hier beim Bloggen".
?????????????????????? Wenn das versteckte Kritik war, wäre mir lieber, dass Du direkt sagst, was Dir an meinem Verhalten im Blog nicht gefällt. Dann könnte ich wenigstens darüber nachdenken.
?????????????????????? Wenn das versteckte Kritik war, wäre mir lieber, dass Du direkt sagst, was Dir an meinem Verhalten im Blog nicht gefällt. Dann könnte ich wenigstens darüber nachdenken.
11.08.2008 | 10.57 Uhr | Anita Brandtstäter
Danke, escape,
für Deinem zustimmenden und weiter führenden Kommentar.
Habe Willis Merksatz gelesen: Wenn ich andere diskriminiere (kleiner mache, verachte), bin ich selbst größer und meine Chancen, zu überleben, steigen..
Das passt zu den Einleitungssätzen in meinem Beitrag zum Bloggen: Respektlosigkeit wird als Ausdruck von übersteigerten Egos gesehen.
Gruß Anita
für Deinem zustimmenden und weiter führenden Kommentar.
Habe Willis Merksatz gelesen: Wenn ich andere diskriminiere (kleiner mache, verachte), bin ich selbst größer und meine Chancen, zu überleben, steigen..
Das passt zu den Einleitungssätzen in meinem Beitrag zum Bloggen: Respektlosigkeit wird als Ausdruck von übersteigerten Egos gesehen.
Gruß Anita
11.08.2008 | 01.14 Uhr | escape
Hallo Anita,
ich stimme dir vollkommen zu. Der von dir geforderte bedingungslose Respekt bedeutet, die Menschwürde des anderen zu achten. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Das Problem besteht für mich darin, dass es ähnlich wie bei der Beleidigung vom subjektiven Empfinden des Einzelnen abhängt, was er toleriert und wann er sich verletzt fühlt.
Eine Kommunikationsstörung kann ich nicht sehen, solange die Ziele erreicht werden, eher unlautere Mittel.
Dass die eingesetzt werden, hat Willi vor über einem Jahr aus ähnlichem Anlass wie du jetzt in Menschenverachtend? kritisiert und als Überlebenskampf gewertet.
Mann kann sich allerdings fragen, wie die Menschen gestrickt sind, die andere verachten, um sich selbst besser zu fühlen. Eine fragwürdige Größe.
Gruß
escape
ich stimme dir vollkommen zu. Der von dir geforderte bedingungslose Respekt bedeutet, die Menschwürde des anderen zu achten. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Das Problem besteht für mich darin, dass es ähnlich wie bei der Beleidigung vom subjektiven Empfinden des Einzelnen abhängt, was er toleriert und wann er sich verletzt fühlt.
Eine Kommunikationsstörung kann ich nicht sehen, solange die Ziele erreicht werden, eher unlautere Mittel.
Dass die eingesetzt werden, hat Willi vor über einem Jahr aus ähnlichem Anlass wie du jetzt in Menschenverachtend? kritisiert und als Überlebenskampf gewertet.
Mann kann sich allerdings fragen, wie die Menschen gestrickt sind, die andere verachten, um sich selbst besser zu fühlen. Eine fragwürdige Größe.
Gruß
escape
10.08.2008 | 22.03 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Leon,
ja, oft geht es in der Kommunikation darum, wer das Sagen hat. Aber dann sind wir schon fast bei Autorität, Macht, Hierarchie ...
Hier als Ergänzung für alle ein Beispiel aus dem Berufsalltag:
Wenn eine Mitarbeiterin ihren Chef aufgrund seines Könnens respektiert, er aber umgekehrt ihr keinen Respekt im von mir definierten Sinne entgegen bringt, weil sie aus ganz einfachen Verhältnissen kommt, kommt es zum Konflikt. Die Mitarbeiterin wird die Anweisungen ihres Chefs sicher weiterhin ausführen, weil er das Sagen hat, ihn aber nicht mehr respektieren.
Deshalb: die „schwache“ Form des Respekts, wie ich sie in meinem Beitrag definiert habe, ist die Basis, ohne die auch der Respekt aufgrund von Können oder Leistung verloren geht.
Gute Nacht
Anita
ja, oft geht es in der Kommunikation darum, wer das Sagen hat. Aber dann sind wir schon fast bei Autorität, Macht, Hierarchie ...
Hier als Ergänzung für alle ein Beispiel aus dem Berufsalltag:
Wenn eine Mitarbeiterin ihren Chef aufgrund seines Könnens respektiert, er aber umgekehrt ihr keinen Respekt im von mir definierten Sinne entgegen bringt, weil sie aus ganz einfachen Verhältnissen kommt, kommt es zum Konflikt. Die Mitarbeiterin wird die Anweisungen ihres Chefs sicher weiterhin ausführen, weil er das Sagen hat, ihn aber nicht mehr respektieren.
Deshalb: die „schwache“ Form des Respekts, wie ich sie in meinem Beitrag definiert habe, ist die Basis, ohne die auch der Respekt aufgrund von Können oder Leistung verloren geht.
Gute Nacht
Anita
10.08.2008 | 22.01 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo satansbraten,
das hört sich gar nicht so satanisch an! :-)
Einen Mitmenschen in seiner Würde achten, das passt ziemlich genau zu der Definition von Respekt in meinem Beitrag.
Respekt vor „Höhergestellten“ das war der ursprüngliche Respektbegriff, der aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß ist. Beim Gegenteil, der Verleugnung von Autoritäten, sind wir in den wilden 60er Jahren.
Zur Erweiterung von Respekt Richtung Bewunderung habe ich jazzwolf schon in einem der ersten Kommentaren etwas geschrieben.
Viel Freude in der Hölle
Anita
das hört sich gar nicht so satanisch an! :-)
Einen Mitmenschen in seiner Würde achten, das passt ziemlich genau zu der Definition von Respekt in meinem Beitrag.
Respekt vor „Höhergestellten“ das war der ursprüngliche Respektbegriff, der aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß ist. Beim Gegenteil, der Verleugnung von Autoritäten, sind wir in den wilden 60er Jahren.
Zur Erweiterung von Respekt Richtung Bewunderung habe ich jazzwolf schon in einem der ersten Kommentaren etwas geschrieben.
Viel Freude in der Hölle
Anita
10.08.2008 | 21.57 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Steinfels,
Du hast recht und Krem-soda hat auch recht nämlich, weil es keine verbindliche Definition für Respekt gibt.
Was ich als Diskussionsgrundlage in meinem Beitrag vorgestellt habe, ist aber aus meiner Sicht im täglichen Umgang mit anderen oder auch Blog nützlich, weil es ohne diese Form von Respekt des anderen als Menschen ohne Voraussetzungen, bei dem man nicht alles verstehen kann, leider häufig zu Konflikten kommt.
Danke für die Weiterführung der Diskussion
Anita
Du hast recht und Krem-soda hat auch recht nämlich, weil es keine verbindliche Definition für Respekt gibt.
Was ich als Diskussionsgrundlage in meinem Beitrag vorgestellt habe, ist aber aus meiner Sicht im täglichen Umgang mit anderen oder auch Blog nützlich, weil es ohne diese Form von Respekt des anderen als Menschen ohne Voraussetzungen, bei dem man nicht alles verstehen kann, leider häufig zu Konflikten kommt.
Danke für die Weiterführung der Diskussion
Anita
10.08.2008 | 21.08 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Bertha,
danke für Dein Lob.
Ich weiß aber nicht, ob nicht-respektvoller Umgang etwas typisches Weibliches ist.
Hallo Lemm(y)i,
danke für die Ausweitung des Themas in Richtung Respekt vor der Natur.
Ja, so habe ich Respekt gemeint: auf Augenhöhe mit dem anderen und nicht von oben herab.
Hallo Krem-soda,
danke für Deine Zustimmung zu dem Respekt-Begriff in meinem Beitrag.
Allerdings würde ich den früher sehr gängigen Begriff „Respektperson“ trotzdem nicht für die genannten Menschen des öffentlichen Lebens verwenden. Das hat glaube ich nichts damit zu tun, dass man sie trotzdem als Menschen achten kann.
Viele Grüße an alle und danke schon einmal für die lebhafte „Diskussion“
Anita
danke für Dein Lob.
Ich weiß aber nicht, ob nicht-respektvoller Umgang etwas typisches Weibliches ist.
Hallo Lemm(y)i,
danke für die Ausweitung des Themas in Richtung Respekt vor der Natur.
Ja, so habe ich Respekt gemeint: auf Augenhöhe mit dem anderen und nicht von oben herab.
Hallo Krem-soda,
danke für Deine Zustimmung zu dem Respekt-Begriff in meinem Beitrag.
Allerdings würde ich den früher sehr gängigen Begriff „Respektperson“ trotzdem nicht für die genannten Menschen des öffentlichen Lebens verwenden. Das hat glaube ich nichts damit zu tun, dass man sie trotzdem als Menschen achten kann.
Viele Grüße an alle und danke schon einmal für die lebhafte „Diskussion“
Anita
10.08.2008 | 21.05 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Larres,
danke für die Verbesserung meiner etymologischen Herleitung von "Respekt". Du hast völlig recht: respicere. Mein Latinum liegt schon etwas zurück. ;-)
Ich werde es bei Gelegenheit korrigieren, aber da jede Änderung immer die Schleife über die Redaktion macht, bleibt der Fehler noch etwas drin …
Schönen Abend
Anita
danke für die Verbesserung meiner etymologischen Herleitung von "Respekt". Du hast völlig recht: respicere. Mein Latinum liegt schon etwas zurück. ;-)
Ich werde es bei Gelegenheit korrigieren, aber da jede Änderung immer die Schleife über die Redaktion macht, bleibt der Fehler noch etwas drin …
Schönen Abend
Anita
10.08.2008 | 21.03 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo oh jemineh,
ich meine, dass Zuwendung mehr ist als Respekt in dem von mir verwendeten Sinne: nämlich, den anderen als Menschen zu achten, unabhängig davon, was er ist, woher er kommt, wie er aussieht …
Aber schon das ist schwierig!
Und: ja, es gehört ein Selbstbewusstsein dazu, wenn man den anderen achtet und nicht von oben herab betrachtet. Wer meint, dass er dadurch verliert, dem fehlt es möglicherweise an Selbstachtung.
Im Blog ist sicher auch das „Ausklinken“ möglich, aber im realen Leben manchmal eben nicht und dann kommt es zu Konflikten …
Respektvolle Grüße zurück
Anita
ich meine, dass Zuwendung mehr ist als Respekt in dem von mir verwendeten Sinne: nämlich, den anderen als Menschen zu achten, unabhängig davon, was er ist, woher er kommt, wie er aussieht …
Aber schon das ist schwierig!
Und: ja, es gehört ein Selbstbewusstsein dazu, wenn man den anderen achtet und nicht von oben herab betrachtet. Wer meint, dass er dadurch verliert, dem fehlt es möglicherweise an Selbstachtung.
Im Blog ist sicher auch das „Ausklinken“ möglich, aber im realen Leben manchmal eben nicht und dann kommt es zu Konflikten …
Respektvolle Grüße zurück
Anita
10.08.2008 | 21.00 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo klauka,
danke für die Antwort auf meine Frage im zweiten Kommentar.
Ja, Deiner Erläuterung stimme ich zu, aber Du hast recht das ist ein weiter führendes Thema …
Schönen Abend
Anita
danke für die Antwort auf meine Frage im zweiten Kommentar.
Ja, Deiner Erläuterung stimme ich zu, aber Du hast recht das ist ein weiter führendes Thema …
Schönen Abend
Anita
10.08.2008 | 20.59 Uhr | Anita Brandtstäter
Kopie aus meinem Gästebuch zur Diskussion hier:
10. August 2008 | 11.31 Uhr | Klauka | Bergisch Gladbach
"Meinst Du Deine Aussage ‚Wenn jeder an sich denk, wird auch an alle gedacht.’ ironisch?"
Selbstverständlich, denn nicht jeder ist in der Lage für sich selbst ausreichend zu sorgen. Aber das ist ein eigenes Thema und hat nicht direkt etwas mir Respekt zu tun.
schöntach
klauka
10. August 2008 | 11.31 Uhr | Klauka | Bergisch Gladbach
"Meinst Du Deine Aussage ‚Wenn jeder an sich denk, wird auch an alle gedacht.’ ironisch?"
Selbstverständlich, denn nicht jeder ist in der Lage für sich selbst ausreichend zu sorgen. Aber das ist ein eigenes Thema und hat nicht direkt etwas mir Respekt zu tun.
schöntach
klauka
10.08.2008 | 20.26 Uhr | Leon Blogiker
Hallo Anita,
Dein Beitrag hat ja wahrhaftig eine spannende und interessante Diskussion ausgelöst. Ich kann zur Zeit nur ganz kurz etwas dazu beitragen: Respektlosigkeit ist ein ein Zeichen gestörter Kommunikation. Sie zeigt sich daran, wenn es überhaupt nicht mehr darum geht, was gesagt wird, sondern nur noch darum, wer das Sagen hat. Alle repektlosen Reden laufen daher immer auf dasselbe hinaus:"Halt den Mund, du hast mir nichts zu sagen! (egal, was du auch immer sagst)". Dass dies eine schwere Störung in der Kommunikation anzeigt, liegt wohl auf der Hand. Wo liegen die Ursachen?
Dein Beitrag hat ja wahrhaftig eine spannende und interessante Diskussion ausgelöst. Ich kann zur Zeit nur ganz kurz etwas dazu beitragen: Respektlosigkeit ist ein ein Zeichen gestörter Kommunikation. Sie zeigt sich daran, wenn es überhaupt nicht mehr darum geht, was gesagt wird, sondern nur noch darum, wer das Sagen hat. Alle repektlosen Reden laufen daher immer auf dasselbe hinaus:"Halt den Mund, du hast mir nichts zu sagen! (egal, was du auch immer sagst)". Dass dies eine schwere Störung in der Kommunikation anzeigt, liegt wohl auf der Hand. Wo liegen die Ursachen?





















