Gestern Abend, ich wollte vom Einkaufen nach Hause fahren, ging auf den Ringen gar nichts mehr. "Nanu", dachte ich... Ringfest verpasst?
 
Von wegen: Eine Horde hunderter linker Demonstranten hatte sich unangemeldet versammelt um richtig Stunk zu machen.
 
Man mag die Gründe dieser Demo unterschiedlich bewerten. Ich zumindest finde Demos gut und Themen wie "Weltfrieden, Umwelt und Anti-Rassismus" auch wichtig.
 
Es kann aber nicht sein, wenn diese Spinner übelst viel Müll machen (Umweltschutz?), an jeder Ecke urinieren (Umweltschutz?), randalieren (Weltfrieden?), ältere Menschen beschimpfen (Anti-Rassismus?), bis in die Nachtstunden betrunken und gröhlend durch die Stadt ziehen (Weltfrieden?) und nebenbei noch ein erhebliches umweltbelastendes Verkehrschaos produzieren (Umweltschutz?).
 
Es ist unverständlich dass mit diesen linken Chaoten nicht zumindest genauso hart umgegangen wird wie mit einem harmlosen städtischen Falschparker.
 
Schade das dies in der Zeitung nicht offen thematisiert wurde. Stattdessen klang das alles völlig harmlos und lustig. Ich würde gerne wissen, ob der Autor der Zeitungsberichte wirklich vor Ort war.
 
Verkehrte Welt. Wo war Schramma? Wieder im Bierzelt?
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Kommentare | 51 bis 75 von 83 Kommentieren
14.04.2008 | 10.57 Uhr | RobbieW Diese Kinder haben harmlosen Autofahrern provozierend vor der Motorhaube herumgetanzt und ihnen so den Weg versperrt. Welchen Sinn soll das haben? Und wie würden die reagieren, wenn jemand sie persönlich piesackt, um irgendwelchen politischen oder weltanschaulichen Forderungen Nachdruck zu verleihen? Ansprechpartner für politische Forderungen ist der Staat und nicht seine Bürger. Wer das anders sieht, dem darf ich demnächst mit der gleichen Berechtigung für seine Forderung "Eine Welt ohne Autos" (die man auf der "Party" auch lesen konnte) eins auf die Mütze geben. Natürlich werde ich anschließend umgehend ein Notarzt-Fahrrad herbeirufen!
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14.04.2008 | 10.57 Uhr | ein kriminologe ja, scheinbar bananen und sexshops! der fkk-urlaub an der ostsee war einfach nicht mehr das wahre. du kannst doch seit spätestens 1965 (sagen wir für deutschland einfach seit adorno und horkheimer, die übrigens in die usa und nicht in die udssr während des krieges emigriert sind und dort eine andere form der unterdrückung fanden) in den westlichen ländern keine ernsthafte dikussion über alternative lebensentwürfe mehr führen und dann auf den "ostblock" verweisen. natürlich wollten die ddrler auch reisefreiheit, selbstbestimmung etc. allerdings bezweifle ich, dass die, die damals auf die straße gegangen sind (übrigens nur eine minderheit) und sich aktiv in den umbruchsprozess einbrachten (damit mein ich nicht die, die sich an der treuhand bereichert haben), das bekommen haben, was sie sich vorstellten (gilt wohl für die meisten "ostblockländer"). nebenbei würde ich ja einfach behaupten, dass der ostblock staatskapitalismus (also keine alternative) war.
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14.04.2008 | 10.46 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg "wie lass ich mich nicht durch die kapitalistische maschine vereinnahmen, die selbst aus den spuren noch "mehr geld" macht. aber das geht für den ksta zu weit..."
 

wie glücklich müssen wohl die ehemaligen bürger der ddr gewesen
sein in ihrem "sozialistischen" staat. verstehe ich garnicht, warum sie zu abertausende rüber in den kapitalistischen westen gemacht haben. irgend etwas muss sie doch motiviert haben.
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14.04.2008 | 10.31 Uhr | ein kriminologe "Stimmt Sprühaktionen sind mehr als nur ärgerlich."
 
da war ja sogar die kölner anti-spray aktion weiter: "er hat den kick und sie den schaden". inszenierungen öffentlichen raums ob mit plakaten, street art oder sonstigen graffiti gehörten eigentlich immer in die linke straßenkultur. ist der verweis auf öffentlichkeit und kommunikation. nebenbei denke ich mir mal, dass es im falle der kommerziellen ring-immobilienunternehmer eigentlich ein fall für die graffitiversicherung oder den reinigungsvertragspartner ist, der einfach angerufen wird und letzte spuren der ereignisse (nicht kommerzielles geschehen im öffentlichen raum) professionell entfernt. problem (post)linker aktion: wie lass ich mich nicht durch die kapitalistische maschine vereinnahmen, die selbst aus den spuren noch "mehr geld" macht. aber das geht für den ksta zu weit...
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14.04.2008 | 10.20 Uhr | rantanwolf Stimmt Sprühaktionen sind mehr als nur ärgerlich.
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14.04.2008 | 10.15 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg 14.04.2008 | 09.47 Uhr | Röschen
Wenn es ihnen dabei auch noch Freude gemacht hat. Also, was ist daran nun so empörend!
 

spass an:
 
wenn du morgen früh feststellen würdest, das deine hausfassade
schön bunt besprüht wurde, würdest du den obigen satz wiederholen?
 
spass aus.
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14.04.2008 | 10.15 Uhr | sprachlos Die Darstellung des Schreibers stimmt nicht! Wir waren auch da!
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14.04.2008 | 10.15 Uhr | Profil gelöscht Na ja, das ganze ist nicht so wichtig, als dass man sich darüber aufregen müsste. Wenn man jung ist, ist man halt oft naiv und macht komische Sachen, die man später peinlich findet. In 10 Jahren sind die Typen erfolgreiche Anwälte oder Lehrer und kaufen sich Dachterassenwohnungen im Agnesviertel. Ich finde es nur doof, wenn die mit Globalisierung und 3. Welt anfangen. Die notleidenden Leute in der 3. Welt können mit Spass-Demos von linken Bohemes sicher überhaupt nichts anfangen.
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14.04.2008 | 10.10 Uhr | rantanwolf Hier haben Menschen gezeigt, dass Sie den Ablauf Ihrer Umwelt verändern können. Das ist ein Zeichen, ob links oder rechts, dass sich lohnt bemerkt zu werden. Natürlich ist es auch zu beeinträchtigungen gekommen, aber doch wohl eher in einer Art und Weise die zum nachdenken anregt. Wer sich ärgert, weil er an einem Samstagabend zu spät kommt weil er im Stau steht, der hat ein anderes Problem.
Die Sicherheitsdiskussion halte ich für zulässig, dennoch waren nie Rettungswege blockiert. Das Leben ist und bleibt immer ein Risiko.
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14.04.2008 | 10.09 Uhr | rantanwolf Hier haben Menschen gezeigt, dass Sie den Ablauf Ihrer Umwelt verändern können. Das ist ein Zeichen, ob links oder rechts, dass sich lohnt bemerkt zu werden. Natürlich ist es auch zu beeinträchtigungen gekommen, aber doch wohl eher in einer Art und Weise die zum nachdenken anregt. Wer sich ärgert, weil er an einem Samstagabend zu spät kommt weil er im Stau steht, der hat ein anderes Problem.
Die Sicherheitsdiskussion halte ich für zulässig, dennoch waren nie Rettungswege blockiert. Das Leben ist und bleibt immer ein Risiko.
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14.04.2008 | 10.08 Uhr | ein kriminologe ach so, wahrscheinlich ist demnächst das Rauchen in Kneipen wesentlich subversiver als die ANeignung öffentlicher Räume. Es gab ja schon mal in Berlin eine Riot-Rauch-Kultur, als Rauchen in öffentlichen Räumen noch von der Obrigkeit verboten war. Naja, in der heutigen Ausgabe des KstA steht ja auch was über eine Ex-Größe der Frankfurter SPontiszene (beliebter Politprofi), der seinen 60ten Geburtstag gefeiert hat.
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14.04.2008 | 10.00 Uhr | ein kriminologe Reclaim the Streets hat ja bereits seit Anfang der 1990er Jahren eine Tradition in der englischsprachigen Welt und, wer hätte es gedacht, schließt an ältere Konzepte von Karneval (mal den Namen Bachtin googlen), Situationismus (Debord googeln) und sonstigen Post-Linken Protestformen (TAZ, gleich Hakim Bey googlen) wie Rave Parties an. Kommt aus der dortigen Öko-, critical mass und carmagedon Bewegung. Tatsächlich: es ist eine Party ("if i can´t dance it´s not my revolutuion" (emma goldman), "die herrschenden Verhältnisse zum Tanzen bringen" (Karl Marx)). Und sie werden nicht angemeldet (genauso wenig wie die unpolitischen flash mops). Konzept ist, dass der Staat reagieren muss. Gab es auch schon einige Male in Köln, nur hat das auf der Domplatte wohl kaum jemanden interessiert. 1999 hab ich in Köln für eine Teilnahme mal einen Platzverweis bekommen. Wie man sich darüber aufregen kann, versteh ich nicht. Ist ungefähr genau so viel randale wie guerilla gardening als ziviler ungehorsam.
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14.04.2008 | 09.57 Uhr | Profil gelöscht Was ich so seltsam bei denen finde ist dieses "Freiräume" fordern, womit sie wohl meinen selbstbestimmt leben, wenig arbeiten, kostenlos wohnen, sich keinen Zwängen unterordnen. Ich kann das verstehen, wenn man jung ist, denkt man eben so, aber ein wenig naiv ist es trotzdem. Warum soll es ein Biotop für verwirrte Linke geben, wenn alle anderen mehr oder weniger ums tägliche Überleben kämpfen?
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14.04.2008 | 09.47 Uhr | Roeschen Wie gesagt, ich kenne einige von den Jugendlichen die dabei waren, alles anständige, sozial engagierte, friedliche junge Leute, die einfach Freude daran hatten, auf ihre Art und Weise ihrer Haltung und ihren Wünschen auf unsere Gesellschaft bezogen, Ausdruck zu verleihen. Wenn es ihnen dabei auch noch Freude gemacht hat. Also, was ist daran nun so empörend!
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14.04.2008 | 09.30 Uhr | C Koerbchen @ Dubesch

Hast Du die Presse zum Thema gelesen? Zudem halte ich mixerlein nicht gerade für glaubwürdig. Warum sollte die Presse verschweigen, wenn es so schlimm ablief, wie im Beitrag behauptet? Sonst schreibt die Presse auch so gerne über die "schlimme Jugend".

Was die extrem Linken betrifft: Da übernehme ich das wunderschöne Wort "Faschobirnen".
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14.04.2008 | 09.26 Uhr | fidelio Richtig arnold! Die Konzepte müssen noch besser, raffinierter und wirksamer werden!!! Die Gesellschaft muß dadurch wieder motivierter werden dieses Land bessere zu gestalten, anstatt nur zu motzen, labern und zu warten bis jemand was tut-, oder dauernd zu sagen:" Ich alleine kann sowieso nichts machen"... Auch, daß die Leute endlich aufwachen und merken, daß sie hemmungslos verarscht werden von verschiedenen Interessengruppen, wäre schon ein tolles Ergebnis!!! Wie das funktioniert kann man "täglich frisch" lesen auf: www.nachdenkseiten.de
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14.04.2008 | 09.24 Uhr | Profil gelöscht Wenn das so war, wie du es hier beschreibst, dann entspricht das dem, was ich von den jungen Autonomen kenne: Sie machen antifaschistische Widerstandscamps und müllen die Poller Wiesen voll, sie wollen die Bürger wachrütteln und besprühen Hauswände. Für die gelten andere Gesetze. Weil sie überzeugt sind, dass sie das moralische Recht auf ihrer Seite haben, dürfen sie siffen, andere beschimpfen oder sogar verprügeln. Ich weiss wovon ich rede, ich war auch mal bei dem Verein und kenne die Arroganz derjenigen, die vorgeben, die Guten und Aufrechten zu sein.
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14.04.2008 | 09.11 Uhr | C Koerbchen Arnold, warum hast Du eigentlich keinen Job?
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14.04.2008 | 09.09 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg "die jugend ist auf die strasse gegangen und hat ein zeichen gesetzt."
 

nicht die jugend, sondern nur eine anzahl von jugendlichen.
und die zeichen die sie gesetzt hatten, sind die gleichen zeichen, die sie jeden tag setzen. müll und leere alk-flaschen.
sie wurden so ernst genommen, dass der ksta ihren auftritt wie ein karnevalsumzug thematisierte.
 
die jugend passt zu dieser stadt und ihrer politischen führung.
ein karnevalsverein halt.
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14.04.2008 | 08.51 Uhr | C Koerbchen @ fidelio
 
Zustimmung!
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14.04.2008 | 08.36 Uhr | Roeschen Ich habs auch gelesen und weiß von einigen, die dabei waren. Und? Was ist denn passiert. DIe Jugend ist auf die Straße gegangen und hat ein Zeichen gesetzt. Sie will Frieden, soziale Gerechtigkeit und hat das auf ihre ganz eigene Weise getan. Es kam zu keinen Gewalttaten und keinem ALkoholmißbrauch. Den Jugendlichen, mit denen ich danach gesprochen hatte, waren begeistert. SInd wir doch froh, dass sie sich noch auf ihre Art engagieren wollen. Und was ist schon schlimm gewesen? Meine ganze Symapathie für die jungen Leute, die es gewagt haben!
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14.04.2008 | 08.19 Uhr | fidelio EEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEENDLICH PROTEST!!!!!!!!
Ich habe schon geglaubt, die deutsche Jugend ist nur noch auf peinlicher Partytour mit Bierflaschen in der Hand durch die Innenstadt latschend, die nächste Frühdiskoveranstaltung suchend...
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14.04.2008 | 08.11 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg 13.04.2008 | 17.50 | mixerlein
Wo war Schramma? Wieder im Bierzelt?
 

wo denkst du hin. fritze bereitet sich auf die olympischen spiele in china vor. er fährt doch zur eröffnungsfeier.
da tust du ihm aber wichklich unrecht!
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14.04.2008 | 07.20 Uhr | Klauka Es ist soweit.
 
In regelmäßigen Abständen meldet sich die Jugend zu Wort und zeigt das sie mit der aktuellen Politik nicht einverstanden ist. Nachdem nun einige Zeit relative Ruhe geherrscht hat, ist es wie in den 60 'ern und 80 'ern an der Zeit.
 
Es wird in der nächsten Zeit wieder spannend.
 
Die Aktion am WE wurde im Kölner Stadt Anzeiger als Happening auf dem Ring dargestellt. Ob das die richtige Art und Weise ist mit Menschen umzugehen die die "Ordnung" stören ist fraglich. Das Motto heißt Ruhe bewahren.
 
Aber mal ehrlich: Was ist denn schon schlimmes passiert ??
 
Als ich in den 80'ern studiert habe sind wir auch auf die Straße gegangen, damals gegen das Wettrüsten. Es geht darum Aufmerksamkeit zu bekommen und das ist doch gelungen:-)))
 
Schöntach
 
Klauka
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14.04.2008 | 07.00 Uhr | TvvB Ist es noch irgendeinem anderen aufgefallen, dass die Anti-Globalisierungs Demo unter dem Motto "Reclaim the Streets" stattgefunden hat? Ich fande es recht ironish das die geschaetzten Damen und Herren der Anti-Globalisierung ausgerechnet Anglizismen fuer ihre Parole verwenden. Nur mal so als kurzer Einwand...
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