Gestern Abend, ich wollte vom Einkaufen nach Hause fahren, ging auf den Ringen gar nichts mehr. "Nanu", dachte ich... Ringfest verpasst?
 
Von wegen: Eine Horde hunderter linker Demonstranten hatte sich unangemeldet versammelt um richtig Stunk zu machen.
 
Man mag die Gründe dieser Demo unterschiedlich bewerten. Ich zumindest finde Demos gut und Themen wie "Weltfrieden, Umwelt und Anti-Rassismus" auch wichtig.
 
Es kann aber nicht sein, wenn diese Spinner übelst viel Müll machen (Umweltschutz?), an jeder Ecke urinieren (Umweltschutz?), randalieren (Weltfrieden?), ältere Menschen beschimpfen (Anti-Rassismus?), bis in die Nachtstunden betrunken und gröhlend durch die Stadt ziehen (Weltfrieden?) und nebenbei noch ein erhebliches umweltbelastendes Verkehrschaos produzieren (Umweltschutz?).
 
Es ist unverständlich dass mit diesen linken Chaoten nicht zumindest genauso hart umgegangen wird wie mit einem harmlosen städtischen Falschparker.
 
Schade das dies in der Zeitung nicht offen thematisiert wurde. Stattdessen klang das alles völlig harmlos und lustig. Ich würde gerne wissen, ob der Autor der Zeitungsberichte wirklich vor Ort war.
 
Verkehrte Welt. Wo war Schramma? Wieder im Bierzelt?
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Kommentare | 26 bis 50 von 83 Kommentieren
14.04.2008 | 14.04 Uhr | ein kriminologe @dubesch
 
so richtig anders seh ich das auch nicht. wie gesagt, der joschka wurde 60 und seine frankfurter karriere geht in die bonner und berliner über (wobei wir da ja noch einen innenminister hatten, aber lassen wir das). allerdings ist ordnung, ruhe, sauberkeit als politische forderung einfach nicht demokratisch zu legitimieren.
 
aber, ich tue mich schwer die linke der nachwiedervereinigungsepoche mit den 1968er zu vergleichen. das ist eine andere (arbeits)welt. die 68er hatten luxus, keine frage. die 78er hatten einen drohenden atomkrieg, wackersdorf und startbahn west. die 88er naja, sagen wir die gab es nicht so richtig als linke, bzw. die wurden integriert. die 98 (ich)/08(die jetzt) haben vielleicht keine ideologische ortlosigkeit, aber sicherlich eine tiefsitzende verunsicherung was die zukunft angeht (wenn sie nicht total alternativ werden und auf den bauwagenplatz gehen). wir leben mit der drohung von harz 4, call center jobs und schlechtbezahlter dienstleistungsarbeit.
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14.04.2008 | 13.55 Uhr | ein kriminologe "Wackelpudding"
 
der neulinke nennt das weltgewandt "multitude", aber die sache mit dem pudding ist auch nett, solange man ihn nicht an die wand nageln will. übrigens ordnet sich die von dir nicht gewürdigte "clowns army" auch in die multitude ein. mal eine konkrete frage: wo war die von dir herbeigewünschte gewalt? wo hat es denn gekracht? erinnert mich alles an die lynch szenarien rund um die reichlich unspektakulären kalker demos. das "boom" ist da doch auch ausgeblieben. nur scheinbar fehlt einigen medienkonsumten etwas, wenn es bei einer demo nicht "knallt". übrigens "dürfen" "linke" nicht so etwas, sie haben es gemacht. das sind zwei unterschiedliche dinge.
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14.04.2008 | 13.53 Uhr | Profil gelöscht Nur mal um das klarzustellen: Ich finde es auch besser, wenn Jugendliche sich mit politischen Themen auseinandersetzen, anstatt mit Glotze und Konsum zu verdummen. Dass ich ein "frankistisches" Gesellschaftsbild habe, finde ich interessant. Ich glaube, ich werde gleich mal ein paar Leute an die Wand stellen lassen, hä hä... Na ja, Kriminologe, wenn Du in NYC lebst, bist du mir bewustseinsmässig wahrscheinlich einiges voraus. Ich lebe ja schliesslich in nur einer kleinen, erzkonservativen schweizer Kleinstadt und bekomme so gut wie nix mit von der Welt. Ich fand allerdings schon als junger Typ (lange ist es her) die avantgardistischen Linken doof, weil sie einen nicht mit dem Arsch angesehen haben und sich über alles und jeden erhoben haben. Heute sind das meist Kinderärzte, die in Riesenwohnungen wohnen und genauso angepasst und machtbewusst sind, wie diejenigen, die sie damals bekämpften.
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14.04.2008 | 13.43 Uhr | mixerlein "die ein oder andere der aktiven hätte wohl schon einige gute ideen für basis-demokratischere, feministischere, ökologischere, integrativere, gerechtere, anarchistischere, vergnüglichere, tierrechtlich bessere, kreativere (sexuell freiere und was es nicht noch so alle gibt) institutionen, wirtschaft, bildung, recht, geschlechterverhältnisse usw."
 
... ja... genau..."und was es nicht noch so alles gibt". Zum Beispiel stört mich, dass es Wackelpudding nur in Grün und Rot gibt, dass die Kassiererinnen bei REWE so dick sind und die Burger-Brötchen bei McDonalds immer so platt sind. Schön wenn endlich die ernsten Themen des Lebens angepackt werden.
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14.04.2008 | 13.39 Uhr | mixerlein "abgesehen davon, dass ich gerade mal wieder in nyc lebe, illegale bloc parties genieße und nippes doof find"
 
Spricht für sich. Keine weiteren Fragen. Du bist schon ein echt toller Hecht.
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14.04.2008 | 13.37 Uhr | mixerlein "Rechte Missmacher" JA, genau auf dieses altbewährte Muster hab ich gewartet. Hey, zieht nicht mehr - sorry.
 
Ihr bewundert Jugendliche die als Clown verkleidet auf der Strasse tanzen. Okay. Nur: 1. waren keine Inhalte zu erkennen, 2. war das nicht nur friedlich sondern auch gewalttätig und 3. - und das ist der wichtigste Punkt - messt Ihr mit zweierlei Maß: Linke dürfen so etwas. Als hätten alle Linke sozusagen politische und gesellschaftliche Immunität.
 
Ist ja auch - hach wie schön - soooo mutig was die dort gemacht haben.
 
Aber wehe es weht die falsche politische Richtung durch. Böse Böse Böse - Dann, ja dann sind das nicht mehr mutige politische Jugendliche die ihre Welt gestalten wollen, die aufmerksam machen möchten, die ihr Privileg zur Aufsässigkeit wahrnehmen - nein, dann sind das die fiesen Rechten vor denen mann die Nase rümpfen darf und denen man alles nachsagen kann auch wenn´s gelogen ist.
 
So also sieht Euer piefiges dummes und heuschleriches Weltbild aus.
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14.04.2008 | 13.21 Uhr | ein kriminologe abgesehen davon, dass ich gerade mal wieder in nyc lebe, illegale bloc parties genieße und nippes doof find, verspüre ich keine lust in deinem gesellschaftsbild von ruhe, ordnung, sauberkeit zu leben (das ist nicht böse gemeint, das ist einfach der unterschied zwischen uns beiden). ich halte deinen entwurf auch für anti-demokratisch (nicht im sinne vom ns, um dem zuvor zu kommen, sondern eher ein bissl franco diktatur oder portugal ("estada novo")). solange du werbung im öffentlichen raum findest, wird es leute geben, die ihn subversiv erfassen wollen. öffentlicher raum, demokratie und öffentliche meinung überlagern sich halt. das bissl nicht lizenzierter straßenkarneval ist doch ein witz. nerven mit einer kurzen belebung der ringe? die ironie: die waren doch eh schon an wochenenden gesperrt, von seiten der polizei und der kölner stadtverwaltung. die gastronomen haben gemotzt. nun sind sie wieder geöffnet. wie lief noch mal das spiel mit der macht?
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14.04.2008 | 13.17 Uhr | Profil gelöscht Was ist passiert? Eine größere Anzahl Jugendlicher bzw. junger Leute hat friedlich, aber spontan für was auch immer demonstriert. Ich gestehe, hätte ich wegen ihnen im Stau gestanden, wäre mir das ganz schön auf den Geist gegangen. Andererseits bin ich froh, dass "diese Jungend" noch zu solchen in meinen Augen politischen Aktionen in der Lage ist.
 
Wer von uns war denn im fraglichen Alter so brav, dass er jetzt das Maul aufmachen darf? Ich behaupte, keiner bis wenige. Das ist so ähnlich wie dem eigenen Sohn Scheißnoten vorzuhalten und selbst das Abitur im zweiten Anlauf mit 3,7 bestanden zu haben.
 
Ich finde es gut, dass Jugendliche eine Meinung haben und äussern. Sie sollen auch ruhig naiv (kindlich?) sein. Erwachsen werden sie lange genug sein - und desillusioniert auch. Und, links sind mir lieber als rechts, auch wenn ich beides ablehne. Die "linken" Jugendlichen können jedenfalls deutsch im ganzen Satz, sind oft sozial engagiert, und glotzen nicht den ganzen Tag RTL II.
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14.04.2008 | 13.16 Uhr | Profil gelöscht Was ist passiert? Eine größere Anzahl Jugendlicher bzw. junger Leute hat friedlich, aber spontan für was auch immer demonstriert. Ich gestehe, hätte ich wegen ihnen im Stau gestanden, wäre mir das ganz schön auf den Geist gegangen. Andererseits bin ich froh, dass "diese Jungend" noch zu solchen in meinen Augen politischen Aktionen in der Lage ist.
 
Wer von uns war denn im fraglichen Alter so brav, dass er jetzt das Maul aufmachen darf? Ich behaupte, keiner bis wenige. Das ist so ähnlich wie dem eigenen Sohn Scheißnoten vorzuhalten und selbst das Abitur im zweiten Anlauf mit 3,7 bestanden zu haben.
 
Ich finde es gut, dass Jugendliche eine Meinung haben und äussern. Sie sollen auch ruhig naiv (kindlich?) sein. Erwachsen werden sie lange genug sein - und desillusioniert auch. Und, links sind mir lieber als rechts, auch wenn ich beides ablehne. Die "linken" Jugendlichen können jedenfalls deutsch im ganzen Satz, sind oft sozial engagiert, und glotzen nicht den ganzen Tag RTL II.
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14.04.2008 | 12.53 Uhr | Profil gelöscht "der frage entziehen sich doch auch die etablierten politiker, was erwartest du von einer menge junger menschen am wochenende?"
 
Eben dann würde ich erwarten, dass ihr nicht die Allgemeinheit mit Eurer Konzeplosigkeit nervt. Nur wenige von Euch werden in ein paar Jahren überhaupt noch Politik machen und die müssen sich dann zwangsläufig mit komplexen Themen und Sachzwängen beschäftigen müssen. Der Rest wird dann als gut situierte Bildungsbürger in Nippeser-Jugendstil-Wohnungen leben, die Linke wählen und sich immer noch für den besseren Teil der Gesellschaft halten.
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14.04.2008 | 12.42 Uhr | Profil gelöscht "Die rechten Miesmacher hier bewegen sich doch wahrscheinlich selber keinen Deut, um Ihre Meinung auf die Strasse zu bringen."
 
Ich BRAUCHE meine Meinung auch nicht auf die Strasse zu bringen, weil ich nicht glaube, dass sie so wichtig ist, dass sie mir das Recht gäbe, deswegen Strassen zu blockieren. Ich fahre übrigens selbst kein Auto und glaube, dass man, wenn man überhaupt als einzelner in der Lage ist, was zu ändern, bei sich selber anfangen sollte, indem man bescheiden und verantwortungsvoll lebt. Man ist immer solange gegen Autos, wie man sich selbst keins leisten kann. In 10 Jahren reden wir mal weiter.
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14.04.2008 | 12.33 Uhr | ein kriminologe der frage entziehen sich doch auch die etablierten politiker, was erwartest du von einer menge junger menschen am wochenende? die ein oder andere der aktiven hätte wohl schon einige gute ideen für basis-demokratischere, feministischere, ökologischere, integrativere, gerechtere, anarchistischere, vergnüglichere, tierrechtlich bessere, kreativere (sexuell freiere und was es nicht noch so alle gibt) institutionen, wirtschaft, bildung, recht, geschlechterverhältnisse usw. aber soviel ist sicher: gäbe es einen festen entwurf, was danach (!) käme, hättest du ein anderes problem: totalitarismus. nebenbei unterstellst du etwas, was die wenigsten der aktiven erwartet hätten: eine revolution. ist doch schon ein erfolg im sinne der aktiven, wenn sich ein bürger nach einem rts samstag mit der frage der revolution auseinandersetzt. damit ist ja die frage der alternative aufgetaucht und das im ksta forum.
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14.04.2008 | 12.30 Uhr | Morgenstern Warum gab es dann fast keinen Grund für die Polizei, einzuschreiten? Unterstellt hier jemand der Kölner Polizei, nicht aufmerksam zu sein? Es gab nun mal wenig Grund, für Ordnung zu sorgen. Die Polizei war deeskalierend. Das war gut so!
 
Die rechten Miesmacher hier bewegen sich doch wahrscheinlich selber keinen Deut, um Ihre Meinung auf die Strasse zu bringen.
 
Wer wissen will, was die Polizei zu dem Treiben der Demoteilnehmer für Erkenntnisse hatte, sollte doch mal die Pressemeldung lesen, bevor hier nur angeprangert wird!
 

-
 
»Die billigste Art des Stolzes ist hingegen der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat
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14.04.2008 | 12.20 Uhr | Profil gelöscht "praktiken wie taz und rts basieren darauf, dass es keinen punkt gibt, von dem man aus das gesamte system "dekonstruieren" könnte, sondern dass macht ein netz ist, was durch seine eigene konstitution von überall aus angreifbar ist (um mal die postmoderne machtdiskussion und autonome strategie in einem satz zusammen zufassen)."
 
Wow sehr wissenschaftlich! Was mich nur daran stört ist, dass man zwar das "System" dekonstruieren will und die "Macht" "angreifen" will, aber eigentlich keine Ahnung hat, was danach kommen soll. Ist aber auch irgendwie zu anstrengend, sich dazu konkrete und realitätsnahe Gedanken zu machen, oder?
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14.04.2008 | 12.20 Uhr | Profil gelöscht "praktiken wie taz und rts basieren darauf, dass es keinen punkt gibt, von dem man aus das gesamte system "dekonstruieren" könnte, sondern dass macht ein netz ist, was durch seine eigene konstitution von überall aus angreifbar ist (um mal die postmoderne machtdiskussion und autonome strategie in einem satz zusammen zufassen)."
 
Wow sehr wissenschaftlich! Was mich nur daran stört ist, dass man zwar das "System" dekonstruieren will und die "Macht" "angreifen" will, aber eigentlich keine Ahnung hat, was danach kommen soll. Ist aber auch irgendwie zu anstrengend, sich dazu konkrete und realitätsnahe Gedanken zu machen, oder?
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14.04.2008 | 12.09 Uhr | ein kriminologe die idee recht zu haben mit der eigenen denkweise ist nicht typisch für die "neue" linke. gleiches gilt für die praxis andere überzeugen zu wollen. genau das kennzeichnet politik schlechthin (wenn es nicht um verwaltungsfragen geht, wohl gemerkt). nebenbei glaub ich kaum, dass jemand, der am samstag auf dem ring tanzte, bier trank oder von mir aus kiffte, von sich behauptet hätte, dass er oder sie den ultimativen durchblick hätte. dieses jung, alternativ, linke studivolk lernt doch heute auch post-moderne in der kölner uni. die wissen, das wahrheit eine problematische kategorie ist, besonders beim feiern. ironie bei seite: praktiken wie taz und rts basieren darauf, dass es keinen punkt gibt, von dem man aus das gesamte system "dekonstruieren" könnte, sondern dass macht ein netz ist, was durch seine eigene konstitution von überall aus angreifbar ist (um mal die postmoderne machtdiskussion und autonome strategie in einem satz zusammen zufassen).
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14.04.2008 | 12.08 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg geben wir ihnen eine chance. oft ist der weg zum erwachsen werden holprig und mit hindernissen verstellt.
 
ich wünsche uns aber kein "de cheveux" der 68er.
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14.04.2008 | 12.00 Uhr | Profil gelöscht Mit RAF-Vergleichen meine ich nicht die Praktiken, sondern die zugrunde liegende Denkweise: "Wir allein haben den ultimativen Durchblick", "wir sind die einzigen, die der kapitalistischen Maschinerie noch etwas entgegensetzen", "alle anderen sind angepasst und gehirngewaschen". Diese überhebliche Retterrolle führt dazu, dass ihr Euch grenzenlos überschätzt und meint, das Recht dazu zu haben, andere zu nerven und zu nötigen oder Sachen zu beschädigen. Ihr habt einfach zuviel Zeit!
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14.04.2008 | 11.36 Uhr | ein kriminologe autokratzen als "klassenkampf" (um ein paar klischees zu bedienen)? ist nicht gerade meine vorstellung. aber tatsächlich gibt es eine entsprechende szene in dem mehrfach prämierten kinofilm "die fetten jahre sind vorbei" (http://www.diefettenjahre.de/index_flash.html). meine schlussfolgerung für´s aktuelle alterniv bzw. links sein: die kiste (und damit auch die rts geschichte) ist vor allem etwas gefühltes und emotionales, was weit weniger auf ideologischen kampffloskeln der 70er jahre zurückgeht, noch zwanghaft deren grabenkämpfe reaktiviert. alle raf anrufungen scheinen mir totaler blödsinn (wenn leute auf der straße tanzen). so mit dem blickwinkel aus nyc. in den usa ist der go skateboarding day (vor allem wegen polizeilicher repression) sehr beliebt. nach den geschichten um die kölner domplatte kann ich mir soetwas auch gut in köln vorstellen.
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14.04.2008 | 11.29 Uhr | ein kriminologe @arni44
 
graffiti/street art gehören (spätestens seit dem mai 68) zur linken popkultur. hegemonie (um eine linke kampfbezeichnung zu wählen) bedarf auch immer einer beschäftigung mit der straße und die ist meist spielerischer und nicht so verbissen (raf), wie hier unterstellt wird. das bedeutet im umkehrschluss natürlich nicht, dass jeder writer ein linker ist, sondern gut eine hedonistische ader haben kann (wobei wohl die wenigsten dabei davon ausgehen werden, dass das system hier perfekt wäre, spätestens nicht mehr nach dem sie in kontakt mit der polizei/justiz geraten sind). ich brauch keine ideologie um malen zu gehen: nur dosen, marker, einen namen, eine idee und jahre lange übung.
 
keine ahnung wer deine neandertaler sind, die du beim "dosenkauf" beobachtest, aber ich kenne ihre namen nicht und hab wohl auch noch nichts von ihnen gesehen. also kann ich nichts zu ihnen sagen oder zu dem, was sie können. das wäre wohl die passende antwort aus dem hip hop.
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14.04.2008 | 11.09 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg ein kriminologe
 
sprähen und autokratzen sind linke strassenkultur ????
 
ich kenne jugendliche die mit den begriffen links oder kultur
überhaupt nichts anfangen können. das sind ganz erbärmliche dumpfbacken die die menge ihres dosenkaufes mit ihren fingern signalisieren. das ungehobelte benehmen dieser spezies ist nicht politisch motiviert sondern , sie sind geistig und sozial gehandicapt. ihr anspruch am leben scheint nur der spass zu sein, aber auf kosten anderer.
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14.04.2008 | 11.09 Uhr | Profil gelöscht @Robbie W.: Vergiss es! Für die sind wir vom Kapitalismus gehirngewaschene, willenlose Subjekte, die erst erzogen werden müssen. Da ist keine Verständigung möglich, weil die auch gar keine wollen. Die RAF hat damals auch nur noch zwischen "Menschen" und "Schweinen" unterschieden wobei sie natürlich zu den Menschen gehörten, die die Schweine in die Luft sprengen durften. Ihre Enkel demonstrieren heute manchmal immer noch die gleiche Arroganz und dasselbe Besserwissertum
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14.04.2008 | 11.04 Uhr | rantanwolf naja, das ist doch die Bio-Sprit Diskussion. Wer ökologisch Sauber fährt lässt die Welt hungern. Für die Straßendemos heißt dies, dass es immer Folgen haben wird, die nicht gewollt sind. Weil wir hier kein mundgerechtes Ereignis, alá Eröffnungsfeier in Peking, haben.
Ich denke aber, dass die Verhältnissmäßigkeit zwischen interessantem Happening vs Beeinträchtigung und Schmutz druchaus gewahrt wird.
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14.04.2008 | 11.04 Uhr | rantanwolf naja, das ist doch die Bio-Sprit Diskussion. Wer ökologisch Sauber fährt lässt die Welt hungern. Für die Straßendemos heißt dies, dass es immer Folgen haben wird, die nicht gewollt sind. Weil wir hier kein mundgerechtes Ereignis, alá Eröffnungsfeier in Peking, haben.
Ich denke aber, dass die Verhältnissmäßigkeit zwischen interessantem Happening vs Beeinträchtigung und Schmutz druchaus gewahrt wird.
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14.04.2008 | 11.04 Uhr | rantanwolf naja, das ist doch die Bio-Sprit Diskussion. Wer ökologisch Sauber fährt lässt die Welt hungern. Für die Straßendemos heißt dies, dass es immer Folgen haben wird, die nicht gewollt sind. Weil wir hier kein mundgerechtes Ereignis, alá Eröffnungsfeier in Peking, haben.
Ich denke aber, dass die Verhältnissmäßigkeit zwischen interessantem Happening vs Beeinträchtigung und Schmutz druchaus gewahrt wird.
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