Mein Beitrag entsteht tatsächlich im mitteldeutschen Dessau.
Gestern bekamen wir ein interessantes Prospekt eines der der hier handelnden Discounter, der sich anscheinend etwas davon verspricht, mit Ostprodukten ab Mittwoch, dem 29.4. 2009 zu werben.
Deshalb ist weiter zu lesen:
Schlagerparade der Ost-Kost
und
Mein Herz schlägt Ost!
Da muss das Herz aller Lokalpatrioten doch einfach gleich viel höher schlagen!
Oderr etwa nicht?
Meins nicht, nachdem ich mich etwas genauer mit den vier bunten Seiten beschäftigt habe.
Neben den Wappen Berlins und der neuen Bundesländer (5-fach!) sind auf der esten Seite vier Podukte zu Aktionspreisen abgebildet:
-Hasseröder Premium Pils
-Eberswalder Grilltaler
-Fläminger Jagdlikör und
-Ost-erland Deutsche Markenbutter.
Das Pils und der Kräuterlikör werden tatsächlich in Sachsen-Anhalt produziert.
Das Fleischprodukt in Brandenburg. Ob die Butter wegen des "Ost"-Bestandteils im Firmennamen abgebildet ist, weiß ich nicht. Osterland-Butter ist ein Produkt der Humana Milch e. G. mit Sitz in 48351 Everswinkel, weit im Westen.
Auf der zweiten Seite sind die Fleischprodukte zu finden, ausschließlich Heinz Wille- und Juwel-Marken, m. W. Produkte der Firma W. Brandenburg, FfM (Hessen).
Woher die Backwaren -auf der 3. Seite - herkommen, ist nicht auf Anhieb zu erkennen. Aber ich vermute...
"So macht Einkaufen Spaß! heißt es auf der vierten Seite. Bei zwei Produkten steht nochmal "Östlich = Köstlich", und wieder sind die Wappen zu sehen. Bei Thüringer Rostbratwurst denkt wohl Jeder an Thüringen, auch weil die Würste nicht nur dort einen Namen haben.
Aber alle weiteren Produkte auf der Seite (Wiesenhof Delikatess-Geflügel Bratwurst, Müller Fructiv Drink, elite Fruchtjoghurt und MILRAM Quark) kommen aus Westfirmen.
Zu den "Ost"-Produkten ist mehr zu sagen, eventuell auch zu den "Thüringern". Befasst habe ich mich schon mit Pils und Eberswalder Fleisch. Und für das Foto stand im Keller eine Flasche zur Verfügung.
Weiteres in Kommentaren und unter Lokales in Köln!
Gestern bekamen wir ein interessantes Prospekt eines der der hier handelnden Discounter, der sich anscheinend etwas davon verspricht, mit Ostprodukten ab Mittwoch, dem 29.4. 2009 zu werben.
Deshalb ist weiter zu lesen:
Schlagerparade der Ost-Kost
und
Mein Herz schlägt Ost!
Da muss das Herz aller Lokalpatrioten doch einfach gleich viel höher schlagen!
Oderr etwa nicht?
Meins nicht, nachdem ich mich etwas genauer mit den vier bunten Seiten beschäftigt habe.
Neben den Wappen Berlins und der neuen Bundesländer (5-fach!) sind auf der esten Seite vier Podukte zu Aktionspreisen abgebildet:
-Hasseröder Premium Pils
-Eberswalder Grilltaler
-Fläminger Jagdlikör und
-Ost-erland Deutsche Markenbutter.
Das Pils und der Kräuterlikör werden tatsächlich in Sachsen-Anhalt produziert.
Das Fleischprodukt in Brandenburg. Ob die Butter wegen des "Ost"-Bestandteils im Firmennamen abgebildet ist, weiß ich nicht. Osterland-Butter ist ein Produkt der Humana Milch e. G. mit Sitz in 48351 Everswinkel, weit im Westen.
Auf der zweiten Seite sind die Fleischprodukte zu finden, ausschließlich Heinz Wille- und Juwel-Marken, m. W. Produkte der Firma W. Brandenburg, FfM (Hessen).
Woher die Backwaren -auf der 3. Seite - herkommen, ist nicht auf Anhieb zu erkennen. Aber ich vermute...
"So macht Einkaufen Spaß! heißt es auf der vierten Seite. Bei zwei Produkten steht nochmal "Östlich = Köstlich", und wieder sind die Wappen zu sehen. Bei Thüringer Rostbratwurst denkt wohl Jeder an Thüringen, auch weil die Würste nicht nur dort einen Namen haben.
Aber alle weiteren Produkte auf der Seite (Wiesenhof Delikatess-Geflügel Bratwurst, Müller Fructiv Drink, elite Fruchtjoghurt und MILRAM Quark) kommen aus Westfirmen.
Zu den "Ost"-Produkten ist mehr zu sagen, eventuell auch zu den "Thüringern". Befasst habe ich mich schon mit Pils und Eberswalder Fleisch. Und für das Foto stand im Keller eine Flasche zur Verfügung.
Weiteres in Kommentaren und unter Lokales in Köln!
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13.05.2009 | 00.04 Uhr | escape
Die Werbung ist jetzt auch bei mir angekommen. Mal sehen, wie köstlich die angepriesenen Produkte sind. Hört sich schon interessant an.
Was mich an der Sache stört ... indem man sie bewusst überwinden will, lebt die Mauer auch weiter. Kehrseite der Medaille, die muss man wohl in kauf nehmen. Sie zu ignorieren, hilft auch nicht weiter. Es gibt noch viel zu tun ...
Ich kaufe viele regionale Produkte, nicht um den Wirtschaftstandort NRW zu fördern, sondern weil mich die langen Wege stören ... ich achte aber ansonsten nicht darauf, aus welchem Bundesland die Produkte stammen.
Ich kaufe auch Käse aus Irland, Italien, oder Frankreich, manchmal auch aus Bayern oder Südtirol ... ich will nix aus dem "Osten", sondern aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, oder Sachsen ....
Was mich an der Sache stört ... indem man sie bewusst überwinden will, lebt die Mauer auch weiter. Kehrseite der Medaille, die muss man wohl in kauf nehmen. Sie zu ignorieren, hilft auch nicht weiter. Es gibt noch viel zu tun ...
Ich kaufe viele regionale Produkte, nicht um den Wirtschaftstandort NRW zu fördern, sondern weil mich die langen Wege stören ... ich achte aber ansonsten nicht darauf, aus welchem Bundesland die Produkte stammen.
Ich kaufe auch Käse aus Irland, Italien, oder Frankreich, manchmal auch aus Bayern oder Südtirol ... ich will nix aus dem "Osten", sondern aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, oder Sachsen ....
01.05.2009 | 21.58 Uhr | Profil gelöscht
Ich hatte Kollegen, die wegen eines Mittagessens (Bockwurst mit Fritten plus Cola oder wegen unangemeldeter Nebentätigkeit bei einer Firma geflogen sind. Der eine hatte vor Jahren als Fernmeldeassistent A5 60.000 DM verdient. Ja, in 5 Jahren jeden Abend 4 Stunden die Buchführung gemacht.
Aber Kohl passiert nichts! Der war mit der Spende nicht zufrieden, der wollte auch noch den Zuschuss des Staates abzocken!
Dass die CDU in Liechtenstein Stiftungen betrieb, das wusste ich schon in den 60ern. Nur die Finanzämter nicht.
Wenn es Schwierigkeiten gibt, muss man einen kennen, der mit dem Behördenleiter Tennis oder Golf spielt.
Aber Kohl passiert nichts! Der war mit der Spende nicht zufrieden, der wollte auch noch den Zuschuss des Staates abzocken!
Dass die CDU in Liechtenstein Stiftungen betrieb, das wusste ich schon in den 60ern. Nur die Finanzämter nicht.
Wenn es Schwierigkeiten gibt, muss man einen kennen, der mit dem Behördenleiter Tennis oder Golf spielt.
01.05.2009 | 21.40 Uhr | Profil gelöscht
Ich war auch gegen die Wiedervereinigung. Ich hab gefragt, warum können wir nicht gute Nachbarn sein wie mit den Franzosen, Holländern, Schweizern? Warum unbedingt sofort zusammenziehen? Unvorbereitet, auf die Schnelle, Hals über Kopf? Ich hatte Kollegen, die drüber "Aufbauhilfe" geleistet haben. Die haben "denen" 43 Bauordnungen mitgebracht. Und ne VOL, VOB, Reichshaushaltsordnung. Telefon? Nee, das klappte nicht. Handys gab es noch nicht. Die Post dauerte Wochen. Wer konnte, fuhr zum Schlafen in den Westen. Warum konnte man sich für die Wiedervereinigung nicht mehr Zeit lassen?
Ganz einfach! Es ging nicht anders! In einem Monat wären alle hier gewesen! Wir hätten die Mauer bauen müssen!
Also dann in Deubelsnamen Vereingung! Koste es, was es wolle!
Ich habe immer gesagt, Kohl solle an die Kosten mal 3 Nullen anhängen.
Was hat der Kohl gemacht? Spenden gestückelt? Zum Schaden der CDU? Lachhaft! Zugunsten der CDU, zulasten des Steuerzahlers.
Ganz einfach! Es ging nicht anders! In einem Monat wären alle hier gewesen! Wir hätten die Mauer bauen müssen!
Also dann in Deubelsnamen Vereingung! Koste es, was es wolle!
Ich habe immer gesagt, Kohl solle an die Kosten mal 3 Nullen anhängen.
Was hat der Kohl gemacht? Spenden gestückelt? Zum Schaden der CDU? Lachhaft! Zugunsten der CDU, zulasten des Steuerzahlers.
01.05.2009 | 00.09 Uhr | Holzauge
@berlin:
Wo vermisst Du denn die blühenden Landschaften im Osten?
Die Industriebrachen, nach der Wende platt gemacht, schön überwachsen grün und blühend:
Die herrlichen Disten, Löwenzahn, Brennesseln.....
Ein richtiges Naherholungsgebiet, ein Hort des (neudeutsch) relaxen, ausspannen, Frieden mit sich selbst und seiner Psyche findend für die Malocher die früher drin arbeiten mussten.
Alles ne Frage der Sichtweise und Interpretation. Aus dieser Sicht hat Kohl (und Co.) seine Versprechen exakt gehalten, so wie es seinem Charakter entspricht. Genauso gehalten wie sein Versprechen gegenüber Parteispendern sie nicht zu nennen: Ich schwörs Dir - Ehrenwort!
Apropo, Oskar LaFontaine hat zur "Wendewahl"1990 im Wahlkampf klar gesagt, die Wiedervereinigung werde eine Menge Geld kosten was nur durch höhere Steuern aufgebracht werden könne. Er wurde von "der Politik" gegeisselt - von uns Wählern regelrecht gekreuzigt. In Ost und West - wegen Ehrlichkeit und Wahrheit!
Wo vermisst Du denn die blühenden Landschaften im Osten?
Die Industriebrachen, nach der Wende platt gemacht, schön überwachsen grün und blühend:
Die herrlichen Disten, Löwenzahn, Brennesseln.....
Ein richtiges Naherholungsgebiet, ein Hort des (neudeutsch) relaxen, ausspannen, Frieden mit sich selbst und seiner Psyche findend für die Malocher die früher drin arbeiten mussten.
Alles ne Frage der Sichtweise und Interpretation. Aus dieser Sicht hat Kohl (und Co.) seine Versprechen exakt gehalten, so wie es seinem Charakter entspricht. Genauso gehalten wie sein Versprechen gegenüber Parteispendern sie nicht zu nennen: Ich schwörs Dir - Ehrenwort!
Apropo, Oskar LaFontaine hat zur "Wendewahl"1990 im Wahlkampf klar gesagt, die Wiedervereinigung werde eine Menge Geld kosten was nur durch höhere Steuern aufgebracht werden könne. Er wurde von "der Politik" gegeisselt - von uns Wählern regelrecht gekreuzigt. In Ost und West - wegen Ehrlichkeit und Wahrheit!
30.04.2009 | 21.03 Uhr | Spiegel
Nach der Wende kursierte bei uns ein schöner Witz, berlin.
Ja ein schöner Wtz, aber ein Wessi-Witz -
über Ossis, die mit der Freiheit, die sie haben wollten, nichts anzufangen wussten, weil sie diese Freiheit nicht gewohnt waren.
Aber die meisten Ossis wollten mit der Freiheit auch die D-Mark, und deshalb war ihnen Kohl und die CDU (zunächst) wesentlich sympatischer als die SPD mit Lafontain, der im Gegensatz zu Kohl wohl berechtigte Bedenken zu einer Wiedervereinigung Hals über Kopf geäußert hatte.
Ja ein schöner Wtz, aber ein Wessi-Witz -
über Ossis, die mit der Freiheit, die sie haben wollten, nichts anzufangen wussten, weil sie diese Freiheit nicht gewohnt waren.
Aber die meisten Ossis wollten mit der Freiheit auch die D-Mark, und deshalb war ihnen Kohl und die CDU (zunächst) wesentlich sympatischer als die SPD mit Lafontain, der im Gegensatz zu Kohl wohl berechtigte Bedenken zu einer Wiedervereinigung Hals über Kopf geäußert hatte.
30.04.2009 | 20.15 Uhr | Profil gelöscht
Ich glaube auch an die blühenden Landschaften. In 100 Jahren. Kohl hat sich nur ein bisschen vertan. Er hätte nur nicht sagen dürfen, dass er sie noch sieht. Aber seine Urenkel.
Bei der 1. Bundestagswahl nach der Wende hätte ich drauf schwören können, dass die SPD insgesamt haushoch gewinnt.
Wenn schon nicht mehr SED oder PDS, dann doch wenigstens SPD! Ihr wart doch der Arbeiter- und Bauernstaat!
Da wählen die Kapitalismus! Nee, Ihr wart schon für jeden Prognostiker ne herbe Enttäuschung.
Nach der Wende kursierte bei uns ein schöner Witz:
Da redet einer im dunklen Anzug, mit Schlips und blanken Schuhen: "Leute, wir aus dem Westen haben Euch Demokratie und Freiheit gebracht. Ihr seid frei und könnt selbst entscheiden, was geschehen soll. Ihr seid jetzt souverän!" Stimme aus der 3. Reihe: "Wunderbar! Danke! Und was sollen wir jetzt tun?"
Bei der 1. Bundestagswahl nach der Wende hätte ich drauf schwören können, dass die SPD insgesamt haushoch gewinnt.
Wenn schon nicht mehr SED oder PDS, dann doch wenigstens SPD! Ihr wart doch der Arbeiter- und Bauernstaat!
Da wählen die Kapitalismus! Nee, Ihr wart schon für jeden Prognostiker ne herbe Enttäuschung.
Nach der Wende kursierte bei uns ein schöner Witz:
Da redet einer im dunklen Anzug, mit Schlips und blanken Schuhen: "Leute, wir aus dem Westen haben Euch Demokratie und Freiheit gebracht. Ihr seid frei und könnt selbst entscheiden, was geschehen soll. Ihr seid jetzt souverän!" Stimme aus der 3. Reihe: "Wunderbar! Danke! Und was sollen wir jetzt tun?"
30.04.2009 | 12.59 Uhr | Spiegel
Ja, schon besser, berlin!
Hätten wir Dich nur vor der Wende fragen können und glaubhaft zu hören bekommen:
Tut, was Ihr für richtig haltet, und lasst Euch nichts aufschwatzen!
Aber von weitem sah alles so schön aus und da gab´s einen kaum zu Übersehenden, der etwas ahnungslos bald blühende Landschaften für möglich hielt.
In mancher Hinsicht ist´s nun zu spät! -
Kaffee könnte man wirklich bei Aldi kaufen, wenn man überhaupt welchen braucht. Und sonst?
Hätten wir Dich nur vor der Wende fragen können und glaubhaft zu hören bekommen:
Tut, was Ihr für richtig haltet, und lasst Euch nichts aufschwatzen!
Aber von weitem sah alles so schön aus und da gab´s einen kaum zu Übersehenden, der etwas ahnungslos bald blühende Landschaften für möglich hielt.
In mancher Hinsicht ist´s nun zu spät! -
Kaffee könnte man wirklich bei Aldi kaufen, wenn man überhaupt welchen braucht. Und sonst?
30.04.2009 | 12.17 Uhr | Profil gelöscht
Dann versuche ich es anders.
Wenn ich ein Ossi wäre, also bei der Wende drieben gewohnt hätte, dann hätte ich weiter das gekauft, was ich gewöhnt und was schön billig war. Und somit hätte ich die ostdeutsche Volkswirtschaft gerettet. Nun ja, nicht ganz allein.
Aber Ihr musstet ja unbedingt auf's Etikett gucken!
Wer sich auf Anpreisungen von Leuten verlässt, die etwas verkaufen wollen, der ist verlassen.
Ich habe mich in den 50ern über eine tüchtige Geschäftsfrau totgelacht, die an der Tür echte Perserteppiche spottbillig gekauft hat.
Ich habe letzte Woche gelesen, dass AMAROY EXTRA von Aldi zu den 3 besten Kaffeesorten gehört. Das ist mir vollkommen wurscht, aber er schmeckt mir! Dazu Kondensmilch von JA zu 0,39 Euro in nem Pott von Edeka für 2,50 Euro.
Tut, was Ihr für richtig haltet, und lasst Euch nichts aufschwatzen!
Wenn Prospekte nicht so schön glatt wären, wären sie für den Ar..
Sind sie auch so, nur anders.
Wenn ich ein Ossi wäre, also bei der Wende drieben gewohnt hätte, dann hätte ich weiter das gekauft, was ich gewöhnt und was schön billig war. Und somit hätte ich die ostdeutsche Volkswirtschaft gerettet. Nun ja, nicht ganz allein.
Aber Ihr musstet ja unbedingt auf's Etikett gucken!
Wer sich auf Anpreisungen von Leuten verlässt, die etwas verkaufen wollen, der ist verlassen.
Ich habe mich in den 50ern über eine tüchtige Geschäftsfrau totgelacht, die an der Tür echte Perserteppiche spottbillig gekauft hat.
Ich habe letzte Woche gelesen, dass AMAROY EXTRA von Aldi zu den 3 besten Kaffeesorten gehört. Das ist mir vollkommen wurscht, aber er schmeckt mir! Dazu Kondensmilch von JA zu 0,39 Euro in nem Pott von Edeka für 2,50 Euro.
Tut, was Ihr für richtig haltet, und lasst Euch nichts aufschwatzen!
Wenn Prospekte nicht so schön glatt wären, wären sie für den Ar..
Sind sie auch so, nur anders.
30.04.2009 | 11.20 Uhr | Spiegel
"So ganz langsam komme ich dahinter, wo Eure Probleme liegen." berlin
Bei anderen dauert es noch länger. Und mancher (auch von hier!) begreifts cvielleicht nie.
Der Verein soll doch wohl dazu beitrages, dass besser begriffen und verstanden wird. Darum bemühe auch ich mich.
Gruß!
S.
Bei anderen dauert es noch länger. Und mancher (auch von hier!) begreifts cvielleicht nie.
Der Verein soll doch wohl dazu beitrages, dass besser begriffen und verstanden wird. Darum bemühe auch ich mich.
Gruß!
S.
30.04.2009 | 11.14 Uhr | Spiegel
(F 3:)
Übertragungsvertrages auf die beiden Firmen
* EFG Eberswalder Fleisch GmbH und
* EWG Eberswalder Wurst GmbH
übertragen. Gesellschafter beider Unternehmen ist die MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, deren Eigner und Geschäftsführer Dr. Eckhard Krone ist. Dr. Krone war bereits in der Insolvenzphase des Unternehmens als Geschäftsführer tätig und trug gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter die Verantwortung für die Sanierung des Betriebes....
heute
Nach Übernahme durch die MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH befindet sich der Betrieb heute in einer stabilen wirtschaftlichen Verfassung. Zurzeit werden 290 Mitarbeiter fest und bis zu 120 Mitarbeiter saisonal beschäftigt.
Übertragungsvertrages auf die beiden Firmen
* EFG Eberswalder Fleisch GmbH und
* EWG Eberswalder Wurst GmbH
übertragen. Gesellschafter beider Unternehmen ist die MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH, deren Eigner und Geschäftsführer Dr. Eckhard Krone ist. Dr. Krone war bereits in der Insolvenzphase des Unternehmens als Geschäftsführer tätig und trug gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter die Verantwortung für die Sanierung des Betriebes....
heute
Nach Übernahme durch die MBU Märkische Beteiligungs- und Unternehmensverwaltungs GmbH befindet sich der Betrieb heute in einer stabilen wirtschaftlichen Verfassung. Zurzeit werden 290 Mitarbeiter fest und bis zu 120 Mitarbeiter saisonal beschäftigt.
30.04.2009 | 11.10 Uhr | Spiegel
(F 2:)
Durch Neustrukturierungsmaßnahmen, wie die Schließung des Schlachtbetriebes und die Konzentration des Geschäftsbetriebes auf die Kernkompetenzen (Produktion von Brühwurst, Rohwurst, Pökelwaren und SB-Fleischsortimenten), konnte der Betrieb in enger Zusammenarbeit des Managements mit dem Insolvenzverwalter, der Belegschaft, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft NGG bereits Mitte 2001 wieder in die schwarzen Zahlen geführt werden. Die Landesregierung sowie das zuständige Arbeitsamt Eberswalde trugen durch finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Umschulung und Qualifizierung der nicht mehr im Unternehmen zu beschäftigenden Mitarbeiter zum Sanierungserfolg bei. Ein Ergebnis dieser guten Zusammenarbeit war es, dass es trotz der Insolvenz zu keiner Zeit zu einer Beeinträchtigung der Belieferung unserer Kunden mit Eberswalder Qualitätsprodukten kam.
Am 01.11.2002 wurde der Geschäftsbetrieb vom Insolvenzverwalter mittels eines Betriebspacht- und ....
Durch Neustrukturierungsmaßnahmen, wie die Schließung des Schlachtbetriebes und die Konzentration des Geschäftsbetriebes auf die Kernkompetenzen (Produktion von Brühwurst, Rohwurst, Pökelwaren und SB-Fleischsortimenten), konnte der Betrieb in enger Zusammenarbeit des Managements mit dem Insolvenzverwalter, der Belegschaft, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft NGG bereits Mitte 2001 wieder in die schwarzen Zahlen geführt werden. Die Landesregierung sowie das zuständige Arbeitsamt Eberswalde trugen durch finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Umschulung und Qualifizierung der nicht mehr im Unternehmen zu beschäftigenden Mitarbeiter zum Sanierungserfolg bei. Ein Ergebnis dieser guten Zusammenarbeit war es, dass es trotz der Insolvenz zu keiner Zeit zu einer Beeinträchtigung der Belieferung unserer Kunden mit Eberswalder Qualitätsprodukten kam.
Am 01.11.2002 wurde der Geschäftsbetrieb vom Insolvenzverwalter mittels eines Betriebspacht- und ....
30.04.2009 | 11.06 Uhr | Spiegel
(F 1:)
des Leibniz- und des Reimann-Viertels in Eberswalde das Wohnungsproblem gelöst. Und durch den eigenen Busbahnhof am Werk war auch der Transfer zwischen Arbeit und Wohnung gewährleistet. Eine eigene Poliklinik, Friseur, Gaststätte, Gärtnerei, Bibliothek und Sparkasse waren nur einige der Vorzüge, die dieser Betrieb zu bieten hatte. Für die Erholung der Mitarbeiter standen Ferienobjekte im gesamten Land zur Verfügung. Dieser Vorzeigebetrieb zerbrach mit dem Ende der damaligen DDR im Jahre 1989.
1991
Es folgte eine turbulente Zeit, bis der Betrieb 1991 von der Plumrose Deutschland GmbH übernommen wurde. Bereits in dieser Zeit schmälerte sich die Zahl der Mitarbeiter deutlich. Ebenso wurden erste Teilbereiche des Unternehmens geschlossen.
1997
Ab 1997 gehörte das einst größte Fleischwerk als eigenständiges Unternehmen zur Thien-Gruppe.
2000
Ende 2000 musste das Unternehmen als Folge des eskalierenden Preiskampfes in der Fleischwarenbranche Insolvenz anmelden....
des Leibniz- und des Reimann-Viertels in Eberswalde das Wohnungsproblem gelöst. Und durch den eigenen Busbahnhof am Werk war auch der Transfer zwischen Arbeit und Wohnung gewährleistet. Eine eigene Poliklinik, Friseur, Gaststätte, Gärtnerei, Bibliothek und Sparkasse waren nur einige der Vorzüge, die dieser Betrieb zu bieten hatte. Für die Erholung der Mitarbeiter standen Ferienobjekte im gesamten Land zur Verfügung. Dieser Vorzeigebetrieb zerbrach mit dem Ende der damaligen DDR im Jahre 1989.
1991
Es folgte eine turbulente Zeit, bis der Betrieb 1991 von der Plumrose Deutschland GmbH übernommen wurde. Bereits in dieser Zeit schmälerte sich die Zahl der Mitarbeiter deutlich. Ebenso wurden erste Teilbereiche des Unternehmens geschlossen.
1997
Ab 1997 gehörte das einst größte Fleischwerk als eigenständiges Unternehmen zur Thien-Gruppe.
2000
Ende 2000 musste das Unternehmen als Folge des eskalierenden Preiskampfes in der Fleischwarenbranche Insolvenz anmelden....
30.04.2009 | 11.01 Uhr | Spiegel
Eberswalder Grilltaler - ein Prodokt aus Brandenburg
Das Werk vor und nach der Wende:
1977 - 1989
Mit der Gründung des Schlacht- und Verarbeitungskombinates Eberswalde (SVKE) im Jahre 1977 beginnt die Geschichte der Marke „EBERSWALDER".
Der zu damaliger Zeit größte Fleischverarbeitungsbetrieb Europas beschäftigte ca. 3000 Menschen. Auf dem 65 ha großen Betriebsgelände ist eine - für damalige Verhältnisse hoch moderne Fabrik entstanden, in der sämtliche, für die Verarbeitung und Produktion notwendigen Teilbereiche untergebracht waren. So konnte gewährleistet werden, dass von der Anlieferung des Lebendviehs bis hin zur Auslieferung sehr effektiv gearbeitet wurde. Neben einer immens großen LkW-Flotte führten Gleise direkt ins Werk, sodass auch der Abtransport der Erzeugnisse optimal organisiert wurde.
Die Mitarbeiter, die aus der gesamten ehemaligen DDR nach Britz geholt wurden, konnten sich auf eine Vielzahl von Annehmlichkeiten freuen. Zunächst wurde mit dem Bau ...
Das Werk vor und nach der Wende:
1977 - 1989
Mit der Gründung des Schlacht- und Verarbeitungskombinates Eberswalde (SVKE) im Jahre 1977 beginnt die Geschichte der Marke „EBERSWALDER".
Der zu damaliger Zeit größte Fleischverarbeitungsbetrieb Europas beschäftigte ca. 3000 Menschen. Auf dem 65 ha großen Betriebsgelände ist eine - für damalige Verhältnisse hoch moderne Fabrik entstanden, in der sämtliche, für die Verarbeitung und Produktion notwendigen Teilbereiche untergebracht waren. So konnte gewährleistet werden, dass von der Anlieferung des Lebendviehs bis hin zur Auslieferung sehr effektiv gearbeitet wurde. Neben einer immens großen LkW-Flotte führten Gleise direkt ins Werk, sodass auch der Abtransport der Erzeugnisse optimal organisiert wurde.
Die Mitarbeiter, die aus der gesamten ehemaligen DDR nach Britz geholt wurden, konnten sich auf eine Vielzahl von Annehmlichkeiten freuen. Zunächst wurde mit dem Bau ...
30.04.2009 | 11.00 Uhr | Profil gelöscht
So ganz langsam komme ich dahinter, wo Eure Probleme liegen.
"Das Wasser von Kölle is joot" singen die Bläck Föös. Und? Müsst Ihr jetzt Minderwertigkeitskomplexe kriegen?
kreuzmaker behauptet, MOULINEX käme aus Frankreich. Ich hab ne Kaffeemaschine von PHILIPS aus Holland. Wahrscheinlich gefertigt in Taiwan mit Schrauben aus Korea und Plastik aus Österreich. Leere Joghurtbecher kommen jedenfalls aus Italien und enden in Afrika.
Früher war nur holländischer und deutscher Blumenkohl gut. Aber wenn nur spanischer im Angebot war, haben wir auch den gekauft.
Ich bevorzuge Moselwein, egal ob er an der Elbe, in Baden oder in Dresden angebaut wird. Bei der Panscherei ...
Kurz: Ich kaufe das, was da ist, was gut ist (sofern Erfahrungen vorliegen) und preiswert ist. Prospekte kommen in den Müll, sprich gelbe Tonne!
Die Sparkasse verkauft ja auch ihre Produkte als außergewöhnlich günstig.
"Das Wasser von Kölle is joot" singen die Bläck Föös. Und? Müsst Ihr jetzt Minderwertigkeitskomplexe kriegen?
kreuzmaker behauptet, MOULINEX käme aus Frankreich. Ich hab ne Kaffeemaschine von PHILIPS aus Holland. Wahrscheinlich gefertigt in Taiwan mit Schrauben aus Korea und Plastik aus Österreich. Leere Joghurtbecher kommen jedenfalls aus Italien und enden in Afrika.
Früher war nur holländischer und deutscher Blumenkohl gut. Aber wenn nur spanischer im Angebot war, haben wir auch den gekauft.
Ich bevorzuge Moselwein, egal ob er an der Elbe, in Baden oder in Dresden angebaut wird. Bei der Panscherei ...
Kurz: Ich kaufe das, was da ist, was gut ist (sofern Erfahrungen vorliegen) und preiswert ist. Prospekte kommen in den Müll, sprich gelbe Tonne!
Die Sparkasse verkauft ja auch ihre Produkte als außergewöhnlich günstig.
30.04.2009 | 10.54 Uhr | Spiegel
(F:)
... von der belgischen Interbrew-Gruppe übernommen, die nach dem Zusammenschluss mit der brasilianischen AmBev zur InBev der weltweit größte Brauereikonzern ist.
Derzeit ist Hasseröder ein deutschlandweit beworbenes Bier, Marktführer in Ostdeutschland und viertgrößter Produzent von
Premium-Pils in Deutschland.
... von der belgischen Interbrew-Gruppe übernommen, die nach dem Zusammenschluss mit der brasilianischen AmBev zur InBev der weltweit größte Brauereikonzern ist.
Derzeit ist Hasseröder ein deutschlandweit beworbenes Bier, Marktführer in Ostdeutschland und viertgrößter Produzent von
Premium-Pils in Deutschland.
30.04.2009 | 10.50 Uhr | Spiegel
Hasseröder Premium Pils - Köstlich! Östlich?
Zur Geschichte und Gegenwart der Bauerei (lt. Wikipedia):
Im Jahr 1872 wurde die Brauerei unter dem Namen „Zum Auerhahn“ im heutigen Wernigeröder Stadtteil Hasserode gegründet. 1882 übernahm Ernst Schreyer die Brauerei. Schon 1896 wurde die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, in diesem Jahr verließen 25.000 Hektoliter Bier die Brauerei.
Zu DDR-Zeiten war das Bier regional eine sehr beliebte Biermarke und meist nur im Bezirk Magdeburg zu bekommen. Mit der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 begann für die Brauerei der Aufstieg zur meistkonsumierten Biermarke in Ostdeutschland. 1996/97 erfolgte der Umzug in die neu errichtete Brauerei am Ortseingang Wernigerode, die eine der modernsten Produktionsanlagen ihrer Art in Europa ist.
Nach der Wende wurde die Hasseröder Brauerei GmbH von der Hannoverschen Gilde Brauerei erworben und zu einer der modernsten Brauereien Europas ausgebaut. 2002 wurde die Brauerei ...
Zur Geschichte und Gegenwart der Bauerei (lt. Wikipedia):
Im Jahr 1872 wurde die Brauerei unter dem Namen „Zum Auerhahn“ im heutigen Wernigeröder Stadtteil Hasserode gegründet. 1882 übernahm Ernst Schreyer die Brauerei. Schon 1896 wurde die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, in diesem Jahr verließen 25.000 Hektoliter Bier die Brauerei.
Zu DDR-Zeiten war das Bier regional eine sehr beliebte Biermarke und meist nur im Bezirk Magdeburg zu bekommen. Mit der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 begann für die Brauerei der Aufstieg zur meistkonsumierten Biermarke in Ostdeutschland. 1996/97 erfolgte der Umzug in die neu errichtete Brauerei am Ortseingang Wernigerode, die eine der modernsten Produktionsanlagen ihrer Art in Europa ist.
Nach der Wende wurde die Hasseröder Brauerei GmbH von der Hannoverschen Gilde Brauerei erworben und zu einer der modernsten Brauereien Europas ausgebaut. 2002 wurde die Brauerei ...












