Vor drei Monaten brachen Ralph und ich auf, um einen Ort zu finden, der uns beiden so gut gefallen würde, dass wir dort einige Zeit bleiben wollten. Und nur 395 Kilometer von unserem bisherigen Wohnort entfernt, sind wir fündig geworden. Wilhelmsburg.
Wilhelmsburg scheint so eine Art "Schäl Sick" von Hamburg zu sein. Erzählen wir Hamburger Bekannten, dass wir hier - genauer gesagt im Reiherstiegviertel - am 1. Dezember eine Wohnung beziehen, so kommen verhaltene Kommentare. Die Internationale Bau-Ausstellung und die Internationale Gartenschau im Jahr 2013, die hier stattfinden, werden lobend erwähnt. Und dass sich ja ganz viel im Viertel tue. Aber niemand von unseren Gesprächspartnern ist jemals in Wilhemsburg gewesen.
Der Sprung über das Wasser zur größten Elbinsel Hamburgs, die 90 % des Hamburger Freihafens ausmacht, ist einfach zu weit.
52 % der Bewohner der Elbinsel haben einen Migrationshintergrund. Das bedeutet z. B. zwei türkische Bäckereien gleich um die Ecke unserer neuen Wohnung, ganz viele Obst- und Gemüsegeschäfte. Und ein Flohmarkt findet alle 14 Tage auf dem Marktplatz statt. Hier kann man fast alles, was das Herz begehrt, für 50 Cent oder einen Euro erwerben.
Die Kaffeeliebe ist ein Café, das den Vergleich mit Etablissements in den angesagteren Stadtteilen wie
Eimsbüttel oder Ottensen nicht zu scheuen braucht. Der Kaffee ist so gut, wie man vom Namen her erwarten kann. Dazu einen leckeren Toast mit Gouda und Chorizo und das Sonntagsfrühstück ist perfekt.
Das nächste Mal probieren wir das das portugiesische Café Seu aus.
Und sollten sich unsere Hamburger Bekannten doch einmal hierhin trauen oder Freunde aus der alten Heimat, dann gibt es einen Fahrradausflug durch den Hafen. Vorbei an der merkwürdig und tollkühn geschwungenen Köhlbrandbrücke, Schleusen, Werften, rostigen Containern, größenwahnsinnigen Kränen zum alten Elbtunnel.
Zurzeit wird dieser restauriert, aber als Fahrradfahrer kann man gemütlich unter der Elbe radeln oder das Radel schieben.
Aber der anderen Seiten erwarten uns die Landebrücken und damit jede Mengen Touristen.
In einem Jahr oder können wir dann von den Landungsbrücken direkt mit dem
Schiff zurück in heimatliche Wilhelmsburg fahren.
Fast bis vor die Haustür. Und so was habe ich mir immer schon gewünscht...
Wilhelmsburg scheint so eine Art "Schäl Sick" von Hamburg zu sein. Erzählen wir Hamburger Bekannten, dass wir hier - genauer gesagt im Reiherstiegviertel - am 1. Dezember eine Wohnung beziehen, so kommen verhaltene Kommentare. Die Internationale Bau-Ausstellung und die Internationale Gartenschau im Jahr 2013, die hier stattfinden, werden lobend erwähnt. Und dass sich ja ganz viel im Viertel tue. Aber niemand von unseren Gesprächspartnern ist jemals in Wilhemsburg gewesen.
Der Sprung über das Wasser zur größten Elbinsel Hamburgs, die 90 % des Hamburger Freihafens ausmacht, ist einfach zu weit.
52 % der Bewohner der Elbinsel haben einen Migrationshintergrund. Das bedeutet z. B. zwei türkische Bäckereien gleich um die Ecke unserer neuen Wohnung, ganz viele Obst- und Gemüsegeschäfte. Und ein Flohmarkt findet alle 14 Tage auf dem Marktplatz statt. Hier kann man fast alles, was das Herz begehrt, für 50 Cent oder einen Euro erwerben.
Die Kaffeeliebe ist ein Café, das den Vergleich mit Etablissements in den angesagteren Stadtteilen wie
Eimsbüttel oder Ottensen nicht zu scheuen braucht. Der Kaffee ist so gut, wie man vom Namen her erwarten kann. Dazu einen leckeren Toast mit Gouda und Chorizo und das Sonntagsfrühstück ist perfekt.
Das nächste Mal probieren wir das das portugiesische Café Seu aus.
Und sollten sich unsere Hamburger Bekannten doch einmal hierhin trauen oder Freunde aus der alten Heimat, dann gibt es einen Fahrradausflug durch den Hafen. Vorbei an der merkwürdig und tollkühn geschwungenen Köhlbrandbrücke, Schleusen, Werften, rostigen Containern, größenwahnsinnigen Kränen zum alten Elbtunnel.
Zurzeit wird dieser restauriert, aber als Fahrradfahrer kann man gemütlich unter der Elbe radeln oder das Radel schieben.
Aber der anderen Seiten erwarten uns die Landebrücken und damit jede Mengen Touristen.
In einem Jahr oder können wir dann von den Landungsbrücken direkt mit dem
Schiff zurück in heimatliche Wilhelmsburg fahren.
Fast bis vor die Haustür. Und so was habe ich mir immer schon gewünscht...
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09.11.2011 | 17.08 Uhr | eos
der passt da auch nicht rein ^^
09.11.2011 | 16.21 Uhr | Nelly Fleckhaus
Und den Dom kann man gar nicht zu den Akten legen. :-)
09.11.2011 | 16.20 Uhr | Nelly Fleckhaus
Lieber Taxania, sich zu verkleinern, kann auch befreiend sein. Jetzt werden wir auf unseren 76 m² nur das haben, was wir auch brauchen. Und die Energiekosten werden niedriger ausfallen. Viele Grüße
Nelly
Nelly
09.11.2011 | 03.48 Uhr | Taxania
Du sprichst schon vomheimatlichen Wilhelmsburg! Hoppla, hast Du den Dom schon zu den Akten gelegt?
Ich hatte meine bestens gelegene Eigentumswohnung verkaufen müssen und zog in eine halb so große Mietwohnung. Mindestens 4 Jahe war das für mich mein derzeitiger Aufenhaltsort, das "Wohnen" tunlichst vermeidend. Heute wohne ich wieder.
Ich hatte meine bestens gelegene Eigentumswohnung verkaufen müssen und zog in eine halb so große Mietwohnung. Mindestens 4 Jahe war das für mich mein derzeitiger Aufenhaltsort, das "Wohnen" tunlichst vermeidend. Heute wohne ich wieder.
07.11.2011 | 09.38 Uhr | Nelly Fleckhaus
Lieber Lemm(y)i,
wir haben zwar keine Wohnung in Wilhelmsburg gekauft, aber relativ viele m² für einen akzeptablen Preis gemietet. Die Stadt Hamburg versucht, Veddel und Wilhelmsburg dadurch aufzuwerten, dass Studenten und Künstler günstigen Wohnraum hier erhalten. Schaun wir mal, wie es sich weiter entwickelt.
wir haben zwar keine Wohnung in Wilhelmsburg gekauft, aber relativ viele m² für einen akzeptablen Preis gemietet. Die Stadt Hamburg versucht, Veddel und Wilhelmsburg dadurch aufzuwerten, dass Studenten und Künstler günstigen Wohnraum hier erhalten. Schaun wir mal, wie es sich weiter entwickelt.
07.11.2011 | 07.52 Uhr | ing.lambertz
Hallo Nelly,
ich habe mal kurz rein geschaut in's Internet: Wilhelmsburg.
Es scheint ja ein Viertel eher wie Ehrenfeld zu sein: Ein Viertel im Stadium der Gentrifizierung. Also wenn Immobilie kaufen, dann jetzt noch.
2013 findet dort die IBA statt. Dann wird man wohl auch landesweit mehr aufmerksam werden auf das neue aufstrebende Viertel.
Hummel, Hummel.
Gruß Lemm(y)i
ich habe mal kurz rein geschaut in's Internet: Wilhelmsburg.
Es scheint ja ein Viertel eher wie Ehrenfeld zu sein: Ein Viertel im Stadium der Gentrifizierung. Also wenn Immobilie kaufen, dann jetzt noch.
2013 findet dort die IBA statt. Dann wird man wohl auch landesweit mehr aufmerksam werden auf das neue aufstrebende Viertel.
Hummel, Hummel.
Gruß Lemm(y)i
06.11.2011 | 17.43 Uhr | Nelly Fleckhaus
Na ja, es sind ja noch einige Tage bis zum Einzug...und es ist noch ein klein wenig krasser als rechtsrheinisch...
06.11.2011 | 16.52 Uhr | Paula
Mensch, Nelly, dat liest sich ja fast wie "rechtsrheinisch" (duck)!
06.11.2011 | 16.30 Uhr | Zabaione
Na das liest sich so, als wenn ihr am Ziel eurer Träume seid.
















