Hate-Anthem-Blog
Zeit, Zeit zu verschwenden?
Haben Sie heute schon so richtig gehasst? Das tut man aber nicht? Hach ja, Aggressionen sind verpönt. Und wozu gibt es schließlich Drogen? Aber wenn das mit dem Schöntrinken des eigenen beschissenen Lebens wieder mal nicht hingehauen hat, ist von den Ergebnissen nicht selten in der Zeitung zu lesen. Oft unter der Überschrift „Familientragödie: ...“. Dass es viel zu häufig erst so weit kommen muss, macht einen schon wütend. Da könnte man einen gewissen Hass aufbauen – zum Beispiel gegenüber der Alkohollobby. Gäbe es eine weltweite Prohibition, wären die Frusttrinker gezwungen ihren eigenen Fusel zu brennen. Im Falle der Erblindung durch dessen Genuss, könnten sie auch weniger Schaden anrichten. Logisch, oder? Nach dem ich Sie nun auf die richtige Fährte gebracht habe, ist es an Ihnen, den Alkoholika hasserfüllt den Kampf anzusagen. Schreiben Sie ganz viele Briefe und Petitionen, bis unsere Entscheidungsträger zu Ungunsten dieses Killergesöffs einknicken. Wenn Sie nicht wissen wen Sie dafür anschreiben müssen, schreiben Sie ganz viele Blogs und Forenbeiträge zum Thema.
 
Was könnten Sie noch hassen? Das Wetter! Das Wetter ist immer ein gutes Hassthema. Ist es warm, macht der ständige Achselschweiß das Leben zur Hölle. Auch dass jeden Tag eine Einladung zur Grillparty ansteht, obwohl Sie diesen ätzenden Gestank, den so ein widerlicher Holzkohlegrill absondert, hassen. Unter 15°C ist natürlich auch eine Zumutung, wo Sie ohnehin schon an chronischer Untertemperatur leiden. Und wie das ins Geld geht, der erhöhte Kalorienbedarf um den Temperaturverlust auszugleichen! Wenn Ihnen so etwas widerfährt, mailen Sie stündlich den Wetterdienst an und fordern günstigere Wetterprognosen ein. Sollte man Ihnen mit einer Unterlassensklage drohen, schreiben Sie ganz viele Blogs und Forenbeiträge zum Thema.
 
Das Top Hassthema stellt allerdings die liebe Nachbarschaft. Man könnte meinen, diese hassenswerte Lebensform diene einzig und alleine dem kontinuierlichen Abbau von Nervensubstanz. Dieses Pack hat Kinder, Hunde, Stereoanlagen und immer öfter auch noch Laubbläser im Waffenarsenal der seelischen Grausamkeiten. Trauen Sie sich, sagen Sie es laut: „Ich hasse meine Nachbarn!!!“ Sie sehen, deutlich formulierter Hass ist eine Wohltat. Na gut, sagen Sie es noch mal. Aber jetzt geht es konzentriert an die Gegenmaßnahmen!
 
Kultivieren Sie auch hier Ihren Hass. Es bringt einfach nichts mit der Kettensäge durch Ihre Wohnsiedlung zu rennen. Im Knast ist die Nachbarschaft nicht wirklich angenehmer. Zudem macht es einen unbeherrschten Eindruck. Deshalb, schreiben Sie in sämtlichen Blogs und Foren. Schildern Sie minutiös sämtliche Grausamkeiten denen Sie ausgesetzt sind. Damit auch jeder weiß, welche Barbaren gemeint sind, sollten Sie unter Ihrem Namen schreiben, so wie Ihre Adresse im Profil veröffentlichen. Die Namen der Nachbarn verkürzen Sie auf deren Initialen. Sie haben somit nicht zu viel preisgegeben, aber jeder aus der Nachbarschaft weiß wer gemeint ist. Selbst wenn sich diese Idioten daraufhin nicht bessern - immerhin haben Sie ein wenig Spaß beim Denunzieren.
 
Wenn Ihnen nichts Eigenes einfällt, oder Ihnen das Thema Selbsthass zu intim ist um es öffentlich und wortreich zu publizieren, kommentieren Sie in sämtlichen Blogs und Foren. Falls Sie inhaltlich mal nichts zum Meckern finden, nehmen Sie Rechtschreibung und Grammatik unter die Lupe. Irgendetwas findet sich immer, worüber Sie sich genüsslich auslassen können.
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14.06.2012 | 09.35 Uhr | Hell Kitty @ Heinz
Ich denke Hass ist gut, um die Liebe zu neutralisieren. Von einem neutralen Standpunkt ausgesehen, lässt sich ein Thema besser abschließen.
 
Übel wird es, wenn der Hass zum Lebenscredo ;-p wird, zur fixen Idee und wohlmöglich mit Rachegedanken verknüpft. Eine solche Reaktion führt natürlich nicht zu Gleichgewicht, sondern zu Schäden und das braucht echt kein Mensch.
 
Die normale Wutphase wenn man vom eigenen, anstehenden Tod erfährt, kann sich auch bis zum Hass steigern, übrigens.
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08.06.2012 | 14.00 Uhr | Heinz K Liebe und Hass sind Geschwister. Nur wer wahrhaftig liebt kann auch Hass kennenlernen. Wenn du deine Frau und deine Kinder liebst, dann wirst du ihren Mörder hassen, oder wenn dir das zu altmodisch ist, wirst du den Götzen hassen, der diesen Mord zuließ. Deinen Gott, oder dich selbst.
Jeder Verlust ist schmerzvoll und Hass ist das Ventil, was für uns diesen Schmerz einigermaßen erträglich macht. Wer will aber schon auf das Risiko verzichten irgendwann hassen zu müssen? Das scheint mir immer noch akzeptabel :)
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07.06.2012 | 23.28 Uhr | Hell Kitty 07.06.2012 | 01.10 Uhr | Willi_2.1
Gute Nacht

 
Genau! Stimme ich 100%ig zu.
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07.06.2012 | 23.24 Uhr | Hell Kitty Hallo Röschen,
 
mit der wohlbekannten Spiegeltheorie kannst Du bei gut reflektierenden Leuten nix reißen. ;-)
 
Hass kann auch langsam wachsen - zum Beispiel wenn jemand sehr viel Ungerechtigkeit erfährt - sei es aktiv oder passiv.
 
Aber Wut wäre hier die bessere Wahl. Es ist halt einfach so, eine extreme Gefühlslage mag extreme Ventile. Es sollte aber eins sein, was man im Griff hat. Wer seine Wut nicht im Griff hat, muss sich auf das Anschreien von Bäumen beschränken. ;-)
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07.06.2012 | 23.20 Uhr | Spiegel "Schönes WE auch dir" (bundestrojaner, "Hate", 5.6.12)
 
Danke, dass Du zeitig genug auch an mich gedacht hast, alter Freund (?)!
 
Warum sollte ich nicht gleich dazu beitragen, dass Dein Wunsch in Erfüllung geht?
 
Natürlich erwidere ich gerne: auch Dir ein schönesWochen-Ende!
 
S.
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07.06.2012 | 23.12 Uhr | Hell Kitty @ Taxania
 
Finde die letzten beiden Absätze sind eine gute Zusammenfassung zum Thema Hass.
 

In meinem ganzen Leben kämpfte ich, nicht ohne Erfolg, gegen ein Akzeptieren oder gar Ausleben von Hass und Neid. Suchte nach Techniken und Möglichkeiten, dies zu vermeiden.
 
Ist doch ganz einfach: Hass tauschst Du mit Spiel aus und Neid mit Freude. Meist liegt die Schwäche für den (selbst)zerstörerischen Weg im eigenen Wertesystem. Was macht mein Leben wert- bzw. sinnvoll? Warum?
 
Ich denke eine gute Prioritätensetzung ist ein Schlüssel für ein glückliches Leben.
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07.06.2012 | 22.56 Uhr | Hell Kitty Kabarettprogramm von Georg Schramm:
 
Schau ich mir mal an. :-)
 
Ach ja die Harmo nie, das ganze Geheuchelte. Ich denke ohne diesen gesellschaftlichen Heuchelzwang, wäre es viel harmonischer. Es geht mir doch viel besser, wenn ich mir die Freiheit nehme nicht zu Tante Gerda zum Kaffee zu gehen, weil ich keinen Bock auf Tante Gerda habe und mir das Abhängen da auch nicht gut tut. Diese Freiheit nimmt sehr viel Druck aus dem Leben. ;-)
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07.06.2012 | 22.46 Uhr | Hell Kitty Was ist so geil am hassen? wer erklärts mir?
 
Vielleicht, dass man stets ein spannendes Gesprächsthema hat? Wohlmöglich hat es sehr archaische Wurzeln - aus jener Zeit, wo wir noch Jäger und Sammler waren. Der Mensch will jagen und für den Erfolg bei der Jagd sind Übung und gesunder Stress recht wichtig. Und um richtig Druck zu machen, will dieses "Jadgzentrum" im Kopf belohnt werden.
"Du Arschloch!" - Gesprächspartner beleidigt - dafür 10 Punkte, Gesprächspartner pöbelt zurück - 50 Punkte, Gesprächspartner wird handgreiflich - 100 Punkte.
 
Keine Frage, dass man solch ein Belohnungssystem, obwohl es den gleichen Ursprung hat, auch anders glücklich machen kann, sei es im Job, Sport oder auch Hobbies, wie Sex zum Beispiel.
 
Ist dieses Belohnungssystem quasi unersättlich, entspricht das nicht mehr der normalen Stimuli. Daraus entstehen Teufelskreise. :-D
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07.06.2012 | 10.07 Uhr | checkmate @ Taxi
 
Guck mal. rechts ein Pfoto von dir.
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07.06.2012 | 10.04 Uhr | checkmate @ Taxi
 
ich hann Rücken, Lunge und Waden.
 
Verbitterung? Wat ist dat? Dat war ich noch nie in 77 JAhren.
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07.06.2012 | 08.41 Uhr | Taxania checkmate
 
Kannst Du noch gerade, aufrecht gehen? Oder bist Du schon von der Last, der Verbitterung, dem Hass und Unverständnis gegen die böse Welt, der tiefen Desillusion gegenüber allem Erhabenem sog. Wertvollem gebückt und besonders furchenreich?
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07.06.2012 | 07.40 Uhr | checkmate sämtliche Grausamkeiten, denen ich durch den Andendepp ausgesetzt bin. Trotzdem hasse ich ihn nicht. Der ist wie ne Hausfrau, die immer putzen muss. Spätestens wenn er tot ist, hört das auf.
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07.06.2012 | 01.10 Uhr | Willi_2.1 Gute Nacht
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07.06.2012 | 01.07 Uhr | Taxania dhorade85
 
Danke für die Antwort. Ich möchte auf keinen Fall provozieren! Ich habe nur meinen Eindruck wiedergegeben! Sie das bitte nicht persönlich, zumal ich das Thema recht ernst finde.
 
Mir ist es jetzt auch zu spät zumal ich inwenigen Stunden im Flieger in mörderische Hitze sitze und beim Gedanken daran schon schwitze.
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06.06.2012 | 23.22 Uhr | dhorade85 @Taxania
 
Dhoradefünfundachtzig ist mein Name, gute Freunde dürfen Dhorade zu mir sagen. Das mit der Gefühlskälte ist ein völlig durchsichtiger Versuch, genau die Vorschläge dieses Berichts umzusetzen. Ich würde mich normalerweise natürlich auch sofort davon provozieren lassen, aber jetzt ist es schon so spät und ich bin einfach zu müde. Gute Nacht!
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06.06.2012 | 23.18 Uhr | Taxania dharades

Dein Beitrag ist mir zu abstrakt. Diesen Beitrag nur als Kontrapunkt zur Harmonie zu sehen, ist meines Erachtens eine erschreckende Form von Gefühlskälte. Hass wird hier zum literarischen Element!

Mich hat der Bericht sehr getroffen, weil er den Hass zu einem verständlichem, unausweichlichem Gefühl werden lies.

In meinem ganzen Leben kämpfte ich, nicht ohne Erfolg, gegen ein Akzeptieren oder gar Ausleben von Hass und Neid. Suchte nach Techniken und Möglichkeiten, dies zu vermeiden. Hass und Neid zerstören die eigene Persönlichkeit, das eigene Leben wird zunehmend von anderen oder negativen Situationen bestimmt. Der Blick für das Gute, Schöne geht verloren. Eine solche Entwicklung wird durch keinen Hass oder Neid gerechtfertigt.

Übrigens, eine Ablehnung ist kein Hass, selbst wenn dies so bezeichnet wird. Hass ist gegeben, wenn ich mein Leben, meine Einstellung auf die Vernichtung, Schädigung usw. gegen das, was ich hasse ausrichte!
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06.06.2012 | 22.15 Uhr | dhorade85 Flotter Beitrag, ein erfrischender Kontrapunkt gegen Harmoniesucht und Liebe-propagierende-Blogs. Inhaltlich aber dann eher eine Anleitung zum Querulantentum, die ich auch sehr unterstütze, denn so künstlich aufgeregte Menschen haben immer einen großen Unterhaltungswert. Solange wir noch warten müssen, bis dieser Aufruf genügend Nervensägen mobilisiert hat, empfehle ich das Kabarettprogramm von Georg Schramm:
"Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht". Von diesem Zitat (Papst Gregor der Große soll sich so geäußert haben) ausgehend hat Schramm ein ganzes Soloprogramm entwickelt.
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06.06.2012 | 16.30 Uhr | Holzauge Es gibt ja Drogen und Schönsaufen?
 
Apropo Drogen und "piratige Drogenpolitik". Sind K.O. Tropfen igentlich auch Drogen? Die Mädels aus der Disco, die Jodwede auf ner Parkbank aufwachen können es uns nicht sagen. Sie können sich an nichts mehr erinnern, wissen nicht mal mehr wie sie auf die Parkbank kamen. Und klagen gelegentlich nur über Schmerzen im Schritt.
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06.06.2012 | 15.36 Uhr | bundestrojaner Es soll ja auch Leute geben, die "Hass" total anfixt. Was ist so geil am hassen? wer erklärts mir?
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06.06.2012 | 15.13 Uhr | Roeschen Hier mal einen interessanten Link von Arno Gruen zum Thema. Seine Thesen, Bücher und Untersuchungen haben mich schon immer sehr interessiert und ich stimme in vielem mit ihm überein.
 
Arno Gruen zum Thema Hass
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06.06.2012 | 15.02 Uhr | bundestrojaner Über den Ursprung von Hass existiert so manche Vorstellung. Mich macht dieses Festhalten, das Beharrliche an diesem Gefühl neugierig.
 
Das fand ich hierzu von A.Miller:
Dieser LATENTE Hass ist tatsächlich gefährlich und schwer aufzulösen, weil er sich nicht auf die Person richtet, die ihn verursacht hat, sondern auf Ersatzpersonen. Er kann lebenslang erhalten bleiben, in zahlreichen Formen der Perversion zementiert, und bedeutet eine Bedrohung für die Umgebung, aber in bestimmten Fällen auch für den Betreffenden selbst.
 
der ganze Artikel ist hier zu finden
 
@kitty, du siehst dein hate anthem post wirkt nach ;) obwohl ich immer noch nicht weiß, was das genau ist.
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06.06.2012 | 14.53 Uhr | Roeschen Hass ist m.E. etwas sehr tief sitzendes. Im Alltag hat man vielleicht eher ablehnende Gefühle irgendeinem Menschen gegenüber, einer Situation, einer Handlung. Oft lehnt man ja bei Menschen etwas ab, was selber in einem ist, dass man wiederum auch ablehnt, also nicht an sich haben will, weil mein es eben ablehnt,-), so nicht sein will. Hass hat etwas Zerstörerisches. M.E. gründet er sich eher in sich selber und hat oft ein erlebtes Trauma als Hintergrund oder vielleicht auch eine sehr, sehr tiefe Unzufriedenheit mit dem eigenen Sein und Leben. Wahrscheinlich liegt dem wieder eine Ohnmacht zugrunde, daran etwas zu ändern.
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06.06.2012 | 14.27 Uhr | eos stimmt
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06.06.2012 | 14.25 Uhr | Hell Kitty @ bundestrojaner
 
Mit dem hier dargebotenen Beitrag erhebe ich eigentlich keinerlei intelektuellen Anspruch. Es stellt lediglich eine Möglichkeit dar, wie man gedanklich mit dieser Seite der Gefühlswelt umgehen kann.
 
Sagt mir jemand, er/sie hasse XY, frage ich ob er/sie den jenigen denn zuvor geliebt habe, dass dieses extreme Gefühl eine (na gut, für mich) sinnige Begründung hat - sofern es sich wirklich um eine eigentlich nur läppische Auseinandersetzung handelt (von außen betrachtet). Dieser Einwand wirkt zumeist Wunder. ;-)
 
Hass ist etwas sehr Extremes und dieses Wort wird meines Erachtens viel zu inflationär benutzt.
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06.06.2012 | 14.14 Uhr | Hell Kitty @ Spiegel
 
Hass kann eine Lebenseinstellung werden, wenn man die Welt um sich herum nicht versteht oder keine Handhabe mit deren Widrigkeiten problemlösungsorientiert umzugehen.
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