Vom Ende einer Illusion
(Bild: dpa)
Ja, da lebt man sein Leben als einer unter Vielen, übt einen Beruf aus als einen unter Vielen und führt ein Unternehmen als eines unter vielen. Nicht eben ein Leben, um das sich RTL oder Sat.1 für eine ihrer täglichen Anbrüllshows reißen würden. Halt, Vorsicht: das war bisher meine ganz persönliche Ansicht. Aber da gibt es die Deutsche Telekom. Und die hat mir eine fast lückenlose Indizienkette dafür geliefert, dass ich (bzw. mein Unternehmen) in Deutschland einzigartig sein muss! Wenn sie mir nur auch meinen Telefonanschluss so überzeugend geliefert hätte… Aber urteilen Sie selbst!
 
Ein kleines Unternehmen hat sich für neue Räumlichkeiten entschieden. Eigentlich nichts Ungewöhnliches (bitte unterbrechen Sie mich, wenn ich damit Dünnbier verzapfe): wie viele Unternehmen in unserem Lande tun dies nicht auch? Ach ja, es sind einige Umbauten erforderlich gewesen. Aber – so ungewöhnlich ist das doch eigentlich auch nicht, oder? Hier eine Trockenbauwand, dort ein paar neue Steckdosen… Das könnte man ja glatt auch als Heimwerker erleben! Ja, und neben dem Mobiliar, den Akten und Gerätschaften, das nun alles umziehen muss, wollen wir auch in Zukunft für unsere Kundschaft telefonisch erreichbar sein. Und „HAAAAAALLLLLTTT!!“ schallt es uns aus imaginären Korridoren der Telekom entgegen. Ein Telefonanschluss?? Ja, wo leben wir denn….
 
Ein Telefonanschluss? Ja, wo leben wir denn?

Ähem – ein ungläubiges „Wie bitte?“ entringt sich den Lippen eines Menschen, der sich bis dato für ganz normal hielt! Ist nicht ein Telefonanschluss etwas ganz Alltägliches geworden? Ich bemühe meine Erinnerung: richtig, im Elternhaus hielt das Telefon im Jahre 1969 Einzug. Kann es sein, dass ein kleines Kuhdörfchen an der Grenze zu Hessen 40 Jahre eher mit dieser Technik versehen wurde als die Millionenmetropole Köln? Aber bisher habe ich doch auch schon telefonieren können! Ach so, da habe ich ja einen bestehenden Anschluss übernommen.
Aber etwas Neues??
 
Also, nun mal der Reihe nach. Ich arbeite noch im Home-Office. Das ist zwar bequem, aber Kundschaft führt man halt in die Wohnräume. Das Privatleben leidet doch etwas darunter, und der letzte Blick, abends, bevor man das Licht löscht, fällt unweigerlich auf den Schreibtisch. Ob man nicht doch noch etwas mehr hätte tun können, vielleicht setzt man sich doch noch mal kurz dran und…. Ohne die Partnerin, die berechtigterweise zur Ordnung ruft, setzte es wohl die eine oder andere Nachtschicht. Freuden eines Selbstständigen: er arbeitet selbst – und ständig!
 
Aber es funktioniert. Nur, es dürfte schon etwas komfortabler sein und auch die Anmutung auf die Kundschaft ist im seriös gestalteten Empfangsbereich eines Büros doch etwas höher zu bewerten. Daher der Entschluss, der Bequemlichkeit der eigenen 4 Wände zumindest dienstlich zu entrinnen. Das neue Büro ist ca. 300 m entfernt – der Begriff „Umzug“ mithin schon recht hoch gestochen.
 
"Ich bin verwirrt! War das nicht eigentlich ganz eindeutig?"
 
Sehr nette Vermieter haben eine Menge in die Räumlichkeiten investiert, ich habe mich natürlich dank spezieller Vorstellungen ebenfalls beteiligt. Und der nun abgetrennte Raum eines früheren, großen Ladenlokals hat nun neue, separate Anschlüsse, Elektrik, Wasser, all die Nichtigkeiten des Alltags, die wir bewusst schon gar nicht mehr wahrnehmen, aber uns Leben doch, bei Licht besehen, prägen. Nun also eben noch die Kleinigkeit Telefon da rüber, und die Suppe ist gegessen.
 
Wären da nicht zwei Adressen, die zu beachten wären. Ja, liebe Telekom, es handelt sich um ein NEUES (!) Büro. Nein, liebe Telekom, das hat NICHTS (!) mit der jetzigen Anschrift zu tun. Nein, liebe Telekom, Du erreichst mich NICHT in meinem neuen Büro. Was, „wieso“? Ich muss schließlich arbeiten. Und dazu brauche ich nun mal das Telefon auf dem Schreibtisch. Und das habe ich derzeit nur in der Wohnung! Oh, danke, liebe Telekom, toller Tipp, natürlich stelle ich dann meinen Schreibtisch schon mal ins neue Büro, damit es Eure Leute tatsächlich leichter haben! Ach was, es stört mich doch nicht, dass ich dann mangels Telefon und Internetzugang nicht arbeiten kann… NEIN, liebe Telekom, die Hardware bitte an die alte Anschrift liefern, da erreicht Ihr jemanden. NEEIIN, liebe Telekom, den Techniker NICHT zur alten Adresse schicken, da brauche ich keinen neuen Anschluss!!!
 
Ich bin verwirrt! War das nicht eigentlich ganz eindeutig? Mein bestehender Anschluss soll ersetzt werden durch einen neuen in neuen Räumlichkeiten, mit Übertragung der bestehenden Rufnummer. Ist das so schwer zu verstehen? Nein? Ja, warum klappt das denn dann nicht?
 
Seit über 4 Wochen geht das Drama seinen Gang
 
Noch gegen Ende letzten Jahres ergeht die Aufforderung an mich, die Annahme des Pakets mit der Hardware (richtigerweise an die alte Adresse gesandt) zu verweigern, weil man meinen Auftrag so verstanden hatte, dass ich unter der alten Anschrift einen weiteren Anschluss benötigte. Also habe ich das rettende Ufer vor Augen und muss wieder umkehren. Neuer Anlauf, Schweigen allenthalben. Eine SMS kommt herein: meine Sendung habe das Telekom-Lager verlassen und werde in Kürze zugestellt. Das kannte ich schon vom ersten Mal. Nur: diesmal rührt sich nichts. Verzweifelter Anruf, wo das denn nun hake. Ja, woher man denn wissen solle, was mit einem Paket geschehen sei, wird mir bedeutet. Mit schwant Unheil. Und nach etwa einer halben Stunde bestätigt man mir meine Vermutung: der Zusteller hat mich an der neuen Anschrift nicht finden können. Aber schon am nächsten Tag ist der Techniker avisiert!
 
Ich lasse also Arbeit Arbeit sein und warte im leeren Büro, dass sich der Techniker melden möge. Natürlich ist das Hardware-Paket zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeliefert. Aber halt – gegenüber sehe ich gerade den Paketwagen! Jetzt gilt’s! Ich sprinte, so schnell mich meine alten Knochen zu tragen vermögen, auf den gegenüber liegenden Parkplatz. Der Fahrer ist im Haus verschwunden. Ich warte, mein neues Büro ständig im Blick, um nur ja nicht den Techniker zu verpassen. Der Fahrer lässt auf sich warten. Ein Regenguss kommt. Pech gehabt! Endlich, nach ca. 10 Minuten ist der Fahrer wieder da. Ich spreche ihn an, ob u. U. ein Paket für mich, Adresse … habe. Nein, dafür sei er nicht zuständig, diese Tour (eine Parallelstraße entfernt) betreue ein Kollege. Danke sehr!
 
Ich gehe zurück und erwische gerade einen Unbekannten, der suchend vor der Hausfront herum irrt. Der Techniker, ich habe ihn! Ein netter, freundlicher Mann, zügig geht ihm die Arbeit von der Hand. Ich schaue auf die Uhr. 7 Minuten, und er ist fertig. Nein, er sei kein Telekom-Angestellter, sein Arbeitgeber sei ein Subunternehmen der Telekom. Er hat nur meinen Namen und die Adresse auf seinem Tourenzettel stehen. Was er dort zu tun habe, das erfahre er erst vor Ort. Hmmm…
 
Immerhin, der erste Schritt!! Die Leitung liegt, ich frohlocke! Jetzt zurück in die Wohnung, die liegen gebliebene Arbeit angehen. Ein Zettel im Briefkasten. Ein Paket sei für mich beim Nachbarn abgegeben worden. Ich gehe schnell rüber. Keiner da. Erst am Abend kommt die Dame zurück. Nun habe ich auch die Hardware. Der zweite Schritt.
 
Und als Kleinigkeit am Rande muss jetzt nur noch die Nummer übertragen werden. Das heißt „Portierung“. Gut, wenn man das weiß. Ja, überhaupt kein Problem, das geht gaaanz einfach.
 
So wie die Lieferung? Warten wir mal ab. Noch hänge ich in der Wohnung fest. Seit über 4 Wochen geht nun das Drama seinen Gang. Ich zweifele. Ob ich vielleicht doch einmalig in Deutschland bin, ob mein Auftrag die Telekom vor technisches und organisatorisches Neuland gestellt hat?
 
Mir kommt eine Veranstaltung des alten Arbeitgebers in den Sinn. Irgendwann kurz nach der Jahrtausendwende hielt dort ein psychedelisch angehauchter Dampfplauderer eine Rede über die Kraft des „positiven Denkens“. Man müsse nur fest genug davon überzeugt sein, dass alles gut werde, dann klappe das auch.
 
Kunde der Telekom kann dieser Referent nicht gewesen sein.
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Kommentare | 1 bis 25 von 33 Kommentieren
10.02.2012 | 10.58 Uhr | checkmate "der letzten Telefonlady einen dicken Blumenstrauß zu senden."
 
was der den Job kostet, wenn sie Beamtin und nicht mit Wulff befreundet ist.
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01.02.2012 | 13.27 Uhr | Realist60 Richtig, Jason. Es läuft nie alles perfekt. Aber weitgehende Perfektion ist das Ziel eines seriösen Dienstleisters.
 
Und alles, was bei meinem Umzug nicht perfekt gelaufen ist, kann ich ursächlich dem fehlenden Telefonanschluss zurechnen.
 
Letztlich wäre das alles egal, ginge es nur um etwas mehr Lebensstil. Aber hier geht es um eine Existenz. In Deinem Kommentar lese ich die fröhliche Unbefangenheit des bislang noch nicht Betroffenen. So lehrreich es wohl wäre: ich gönne Dir diese Erfahrung nicht.
 
Besser so, ohne Ausrufungszeichen?
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01.02.2012 | 11.49 Uhr | jason5 Ein Umzug ist nun mal mit Aufwand verbunden, da läuft nicht alles perfekt. Der Artikel klingt sehr dramatisierend. Der Autor verwendet viele Ausrufzeichen, hört sich sehr hysterisch an. Meiner Meinung nach übertrieben.
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31.01.2012 | 20.14 Uhr | stargazer01 @ lilakuh also zu Netcologne nur so viel. Ich bin auch umgezogen und habe bei der Gelegenheit auch gleich den Provider gewechselt. Das Einzige was ich getan habe, war Netcologne eine Mail zu schreiben, was ich künftig haben will. Am Tag X war alles da, aufgeschaltet und funktional. Und ich habe bis heute keine Sekunde Ausfall gehabt. Besser gehts nicht.
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31.01.2012 | 09.44 Uhr | lilakuh Mein Umzug mit NetCologne hat genau 65 Tage gedauert. Die anderen sind also auch nicht besser.
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31.01.2012 | 08.35 Uhr | Lealine2000 Wir sind von A nach B gezogen. Haben für Ort B einen Telefonanschluss beantragt und für A einen erhalten. Auftrag storniert und geändert; Anschluss in B erhalten. Auf der Rechnung dann aber Anschlüsse A und B! abgerechnet. Erst nach 5!! Monaten erfolgte die Korrektur. Nach etlichen Anwaltsschreiben etc. Entschädigt wurden nur die zuviel berechneten Grundgebühren. Später dann von August bis Oktober weder Internet noch Telefon. Mehrmals täglich! Holineanrufe. Immer war es ein anderer Fehler: defektes Oberlandkabel, defektes Bodenkabel uvm. Dann endlich das Techniker-Team. Sie haben den Fehler gefunden (war das Kabel in der Hauswand!) und behoben. Warum nicht gleich so? Entschädigung: Fehlanzeige. Wieder Anwaltsschreiben und die Grundgebühren erstattet erhalten, sonst nix. Dann Umzugsservice genutzt und abgezockt worden. Der Vertrag verlängert sich um 2!! Jahre. Ab Juni sind wir dann Gott sei Dank wieder bei Netcologne!
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31.01.2012 | 00.54 Uhr | Morgenstern Alles, was zu "T-Minus" gehört, Postbank, Telekom, DHL, Deutsche Post usw. ist schon lange NICHT mehr das, was sie mal waren.
 
Telekom: Teurer und langsamer (Internetspeed) als Netcologne, dazu schlechter Service, mehr Ausfälle als Netcologne. Es ist kein Witz, Die Telekom mietet seit kurzem Glasfaseranschlüsse von Netcologne. Es ist zum Brüllen. Vor Freude!
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30.01.2012 | 16.21 Uhr | anhaza Zitat: "Es steckt noch viel vom alten Staatsbetrieb in den Telekom-Struktren"
Wenn dem doch so wäre, ginge einiges besser.
Wer damlas auf der Klaviartur des Staatsbetreibes spielen konnte, hat alles schneller und besser erreicht als heute, wo man egal welche Rufnummer man wählt in einem Call-Center landet.
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30.01.2012 | 14.49 Uhr | d-harry Ich kann es dir nachfühlen. Bei mir war es eine beschädigte Leitung im Erdreich:
6 Monate kein Telefon
170 Stunden in der Hotline
80 Briefe, Mails, Faxe
35 Briefe vom Anwalt
 
Entschädigung 2 x Grundgebühr
 
Was haben wir gelacht und denen die Rechnung geschickt. Klage ist jetzt eingereicht.
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30.01.2012 | 14.10 Uhr | Möhnchen Kenn ich...
Die Telekom hat 3 Wochen gebraucht, um einen Fehler in meinem neu herzustellenden Telefonanschluss nicht zu finden.
Netcologne hatte innerhalb von 2 Tagen den Fehler gefunden, repariert und einen anständigen Anschluss hergestellt...
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27.01.2012 | 20.58 Uhr | Holzauge Fand gerade eine EMail der Telekom zu ihrem neusten Coup. Der Laden versilbert einfach den Onlinekundenverkehr (T-Online Softwareupload) an irgend einen (mir) unbekannten dubiosen Privatanbieter und gibt offensichtlich mir nichts, dir nichts sämtliche Kundendaten, inkl. Kundennummer und Bankverbindung weiter.

Jetzt ist es meiner Meinung nach dringend an der Zeit mit solch Treiben den Verbraucher- und den Datenschutz massiv zu befassen. Und nicht minder massiv via Internet damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Schon ein jeder der auch nur ein EMail T-online Postfach hat ist der Gearschte. Erst recht, wer über ein bei denen runter geladenes Programm Onlinebanking macht, was ich zum Glück nicht tue.
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27.01.2012 | 13.19 Uhr | Realist60 Hallo, Heinz! Ein guter Vorschlag, der mir auch schon in den Sinn gekommen ist. Aber wem belaste ich die verlorene Arbeitszeit, bis ich an der richtigen Stelle lande, die solche Anliegehn betreut?
 
Schon klar, oder? Der Irrsinn hat Methode!
 
Wehe, durch einen Fehler meinerseits hat jemand nachweisbare Einschränkungen oder Einbußen! Dann boxt der Papst im Kettenhemd!
 
Und in früheren Zeiten, beim alten Arbeitgeber in einer anderen Branche war die Telekom einer unserer Kunden. Hallejulah! Was da an Verwaltungskram anfiel, fraß den späteren Erlös zum großten Teil auf. Und wenn es zu wenn auch unvermeidbaren Verzögerungen kam, ging es auch rund!
 
Also: die können schon - wenn sie wollen!
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27.01.2012 | 12.46 Uhr | Heinz K Verlang lieber das du für 2 Monate erstmal nichts zahlen musst als kleine Entschädigung :)
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27.01.2012 | 08.23 Uhr | Realist60 Die Wüste lebt! Da bin ich doch tatsächlich an eine Dame geraten, die auf Anhieb die Problematik erfasst und abgestellt hat: es gibt eine Anschluss- und eine Zustelladresse! So einfach kann's gehen, wenn man nur den oder die Richtige/n erwischt!
 
Wobei ich mich noch immer frage, was daran so kompliziert sein soll.
 
Nun steigt die Spannung - am Wochenende zieht das Büro um. Jetzt krame ich da doch mal das "Positive Denken" wieder aus den geistigen Katakomben. Das wird wohl klappen!
 
Über 5 Wochen für eine einfache Schaltung! Aber wenn ich so einige Kommentare lese, habe ich wohl noch Glück gehabt.
 
Was meint Ihr: ist angesichts dessen ein Dankesschreiben angebracht? Wobei ich geneigt wäre, der letzten Telefonlady einen dicken Blumenstrauß zu senden.
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26.01.2012 | 22.33 Uhr | checkmate Portierung
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26.01.2012 | 22.24 Uhr | checkmate Ich bin leider außer Dienst.
 
Und wenn, wäre ich dank Umorganisation für Düren zuständig.
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26.01.2012 | 08.46 Uhr | Taxania Zugegeben,ich bin betroffen von den Berichten zu der Telekom. Meine Verärgerung wäre ebenso, hätte ich Vergleichbares erlebt.
 
Bleibt nur die Frage, ist es bei anderen anders? Vergessen wir nicht, Telekom ist der größte und zwangsläufig der älteste Anbieter. Schon daraus ergeben sich auch die meißten Schweinereien.
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25.01.2012 | 21.25 Uhr | Holzauge @taxania:
 
Doch, leider ist es so schlimm. Die kriegen nicht auf die Reihe, vertragliche Veränderungen auf allen Servern ihrer vielen Magenta-T Läden und vertraglichen Subunternehmer identisch zu aktualisieren.
 
Ich (männlich) habe vor Jahren einen Anschluss einer Vorbewohnerin übernommen. Harmlos ist noch, ich kann über Kundenlogin meine Daten berichtigen wie ich will - ich bin und bleibe immer noch "Frau XY".
 
Nun hatte ich mir das Entertain Paket "probeweise" aufschwatzen lassen. Was passiert? Ich kriege eine Broschüre "Entertainment - Willkommenspaket" geschickt.
 
Und jetzt kommts: Die Hardware (Router, TV-Receiver) aber wird an die Vorbesitzerin des Anschluss geschickt!
 
Es kommt noch dicker: Separatpost mit Hinweisen "nur persönlich öffnen", Zugangsdaten streng geheimhalten - an meine Vertragsvorgängerin. Ich habe den ganzen Müll sofort storniert - und sicher noch Jahre bis Berichtigung zu tun.
 
Das ist nicht Pillepalle sondern ein handfester Datenschutzskandal!
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25.01.2012 | 15.19 Uhr | Heinz K @Taxania
Ich weiß nicht womit es sich im Speziellen lösen lässt. Im Allgemeinen ist die Lösung einfach gewesen: Wechsel den Anbieter!
 
Seitdem ich bei Netcologne bin hatte ich nur ein einziges mal Probleme gehabt und die wurden ohne Hotline-Wahnsinn innerhalb weniger Tage gelöst.
 
Das Erlebnis, was ich unten geschildert habe war bei der Telekom kein Einzelfall. Wenn technische Probleme vorlagen hat es manchmal Tage und Wochen gedauert, bis irgendwas passiert war und das kam oft vor. In dem genannten Fall waren wir fast 2 Monate ohne Internet.
 
Angesichts dessen, daß die Telekom von allen Anbietern die stolzesten Preise hat finde ich deren Ausfallrate und Servicearmut nicht im geringsten hinnehmbar. Wie kann man das meiste Geld verlangen und trotzdem die geringste Qualität bieten?
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25.01.2012 | 08.59 Uhr | Realist60 Nein, Taxania, es ist nicht schlimm. Zumindest nicht, wenn es um ein 2. Modehandy geht.
 
Ich habe für gutes Geld ein Geschäftslokal umgebaut und ausgestattet, zahle bereits Miete. Nutzen kann ich es aber nicht. Zudem entsteht für die Öffentlichkeit der Eindruck, es sei ja ohnehin nie jemand im Büro. Keine gute Präsentation, finde ich.
 
Was hilft es mir da, dass ein Gesprächspartner am Telefon eine Selbstverständlichkeit wie "Gute Besserung" äußert, wenn er meinen Schnupfen bemerkt?
 
Es steckt noch viel vom alten Staatsbetrieb in den Telekom-Strukturen. Und wäre da nicht die allseits gefürchtete "Magenta-Meile", die anzumietenden letzten Kabelmeter, stünden genug Wettbewerber bereit, der Telekom den Unterschied von Plan- und Marktwirtschaft aufzuzeigen.
 
Ich habe mein ganzes Berufsleben in der Dienstleistung verbracht. Ein solches Gebahren konnten sich meine Arbeitgeber nie leisten. Sie standen im Wettbewerb.
 
Die Freuden eines Monopolisten kenne ich nicht.
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24.01.2012 | 09.52 Uhr | Taxania Nun bleibt mal ein wenig auf dem Teppich, zum einen ganz so schlimm ist es ja auch nicht und zum anderen, in der Regel sind die Damen doch recht nett! Weil ich Stimmproblem habe, wünschen Sie mir alle gute Besserung!
 
Anderseits zeigen diese Beispiele, am Werk sind Menschen und keine Maschinen, ist das nicht tröstlich?
 
Speziel an HeinzK.: Sind diese Fehler jetzt Auswüche mangelnder Bildung? Lassen sich diese Erlebnisse mit der kommunikativen Technik lösen.
 
Wie zuverlässig, sachgerecht sind denn in der Demokratie die in diesem Geist vorgenommenen Kreuzchen, lauthals geäußerte Demonstrationsparolen usw.
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24.01.2012 | 01.12 Uhr | Holzauge Ich habe das Problem der Telekom, der deutschen Sprache nicht mächtig zu sein, elegant gelöst.
 
Ich verpussemuckel denen alles gleich übersetzt aus deutsch in telekominanisch. Zugegeben, da kommt es nicht auf die Vokabeln an. Die verstehen alles was Unsinn macht genau so gut als schriebe man es auf deutsch.
 
Nur zwei Klarbegriffe sind gegenüber der Telekom unbedingt zu vermeiden. Einzugsermächtigung und Abbuchungsauftrag - das wird sehr teuer und macht nur Anwälte reich und beschäftigt die Richter deren Freizeit raubend.
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23.01.2012 | 17.13 Uhr | Realist60 Ich habe bei meinen Anrufen gar nicht mal den Eindruck, es mit unwilligen Mitarbeitern zu tun zu haben. Es ist das System, das nicht funktioniert.
 
Am meisten nervt mich dieses "Zur Verbesserung der Servicequalität zeichnen wir einzelne Kundengespräche auf". Ich bin doch kein Einzelfall! Eine Vielzahl "aufgezeichneter Gespräche" sollte doch auf das organisatorische Chaos hinweisen. Stattdessen steigt man dann wohl dem Telefonisten aufs Dach!
 
Eine Entwicklung, die ich in vielen Dienstleistungsunternehmen beoachte und beobachtet habe, die ein "Qualitätsmanagementsystem" eingeführt haben! Diese sich selbst nährenden Bürokratismen verkehren ihre angestrebte Wirkung oft genug ins Gegenteil. Was zumeist schon damit eingeleitet wird, dass die sog. "Auditoren" und "QM-Sachbearbeiter" meist den Begriff "Qualität" von Grund auf falsch definieren.
 
Kann ein armer Call-Center-Agent "aus Sch...e Gold machen"?
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23.01.2012 | 15.34 Uhr | Heinz K Mit dem Telekomservice hatte ich auch früher oft Ärger gehabt und das obwohl die für jeden Mist auch noch höhere Preise verlangen. Womit rechtfertigen die das eigentlich?
 
Damals, ich war noch ein pubertierender Knabe, fiel das Internet in meinem Elternhaus aus. Weil meine Eltern keine Ahnung hatten habe ich fast jeden Tag stundenlang mich durch die Serviceleitungen telefoniert. Ich sollte eigentlich an einen Techniker weitergeleitet werden nur war dazu anscheinend nur jeder 10. Serviceangestellte fähig. Deswegen riet man mir einfach solange die Hotline anzurufen und die 15 Minuten Wartungsgedudel zu ertragen, bis ich zufällig zu meinem Ziel kam. Wunderschön.
 
Ich bin froh nichts mehr mit denen zu tuen zu haben und ich werde wohl auch nie wieder eine Dienstleistung von denen in Anspruch nehmen. Seit Jahren sind die nun Hauptsponsor von Bayern München. Was gibt es schon Widerwärtigeres?
Ich hätte ein reineres Gewissen, wenn ich Kalashnikovs und Crack nach Afrika exportieren würde.
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23.01.2012 | 11.23 Uhr | Taxania Viele können solche Unliebsamkeiten berichten. Wenn ich, bin auch Kunde von Telekom und zufriedener Kunde, Fragen habe, gehe ich in die Schildergasse und gehe den Miarbeitern auf die Nerven. Ich glaube nur, sie wollen es wissen, wessen Nervenkostüm das Bessere ist!
 
Zum einen, grundsätzlich ist geduldiges Warten angesagt. Besonders schön, wenn Kunden 10 mal den gleichen Satz sagen und der höfliche Angestellte geduldig 10 mal antwortet und dann ein mehr oder weniger langer Lebensweg, der im Gang zum Servicgeschäft gipfelt, ausgebreitet wird.
 
Dann kommt meine Stunde, ein drumherumreden ist nicht mehr möglich. Wenn alles reißt kommt der Hinweis auf die Supunternehmer: "Da können wir nichts machen". Dann war auch dieser schlaue Besuch vertane Zeit
 
Der einzige der profitiert, ist das Kaffee neben an, ohne den kann die Psyche nicht wieder gergestellt werden.
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