STADT?? Um Gottes Willen! Kriminalität, soziale Brennpunkte, nicht enden wollende Betonburgen, Hektik usw. usw. Nein, da haben wir es hier doch viiieeel besser!!
So ähnlich kann man die Denkweise ganz kurz umreißen, die mein Umfeld viereinhalb Jahrzehnte kennzeichnete. Ein kleines, beschauliches Dörflein, sehr schöne Gegend, eine Traumkulisse für Heimatfilme (wozu man bisweilen auch schon herhalten musste). Der Begriff „Stadt“ hat eine negative Vorbelastung.
Na ja zum Einkaufen muss man natürlich in „die Stadt“. Die Tante-Emma-Läden meiner Kindheit, die ich nebenbei als Azubi noch mit beliefern durfte, sind Vergangenheit. Die „Einkaufsstadt“ ist ein groß geratenes Dörfchen von ca. 6.500 Einwohnern. So viel zu den Größenverhältnissen. Apropos Größe: flächenmäßig hält man mit dem linksrheinschen Köln mit! Aber wenn sich auf dieser Fläche gerade mal 21.000 Einwohner verlieren, bleibt eine Menge Gegend übrig!
Kaum hat man ein Auto, wird die Heimat zur Last
Aber es prägt gewisse Besonderheiten. Das wirkliche Leben eines jungen Menschen beginnt, wenn er seinen Führerschein in den Händen hält. Bis dahin sind Kinder ein wirkliches Kreuz! „Ich muss hierhin, ich muss dahin…“ Ein Freund im Stadtteil X, vielleicht nur 5 km entfernt, wäre ja auch mit dem ÖPNV erreichbar, oder? Aber wenn man dann eine Verbindung von ca. 2 Stunden vor Augen hat, bietet das Hotel Mama doch etwas mehr. Ja, das ist schon komisch! Mit den Eltern machen die Kinder Urlaub, lernen fremde Länder kennen. Dänemark, Spanien, Holland, alles geläufig! Aber das Nachbardorf liegt hinter einem bewaldeten Höhenzug, das Klima ist unangenehm, mit dem Rad ist jede Tour eine Tor-Tour!
Und nun kaufen wir mal ein. Keine Sache, der nächste Supermarkt ist ja nur 7 km entfernt! Noch dazu liegt er hinter der Landesgrenze, und die Abstimmung der verschiedenen Verkehrsverbünde hat etwas von babylonischer Wirrnis. Also muss auch da ein Auto herhalten. Ja, überhaupt das Auto! Im Streckennetz der deutschen Autobahnen liegt die Heimat in einem schwarzen Loch! Bisweilen mache ich dort noch Besuche. 150 km Fahrstrecke, die jedes Mal 2 Stunden meines Lebens kosten. Von da, wo die A4 aufhört, geht es über 50 km über Stock und Stein, durch ungezählte kleine Käffer, durch einen Wust an Geschwindigkeitsbeschränkungen, die kaum mehr als die Stille der Gegend zu schützen vermögen. Ein alter Schulatlas Ausgabe 1936 im Familienbesitz gibt Auskunft darüber, dass die A4 damals schon „in Planung“ war. Na, dann plant mal schön weiter!
Mit der Bimmelbahn "nur" dreieinhalb Stunden bis Köln
Nehmen wir dann doch lieber die Dienste des früheren „Unternehmens Zukunft“, der Deutschen Bahn in Anspruch! Wenn auch der alten Stecke durch das Heimatdorf nur eine Frist zwischen 1911 und 1981 vergönnt war, so weist der mittlerweile eingleisige Kopfbahnhof der alten Kreisstadt (die kommunale Neugliederung der 70er Jahre brachte etwas mit sich, was auch heute noch viele Bewohner der Gegend an die französische Annexion des Saarlandes erinnert) doch immerhin eine im Stundentakt (!) verkehrende Bimmelbahn auf, mit der es keine dreieinhalb Stunden dauert, die Domstadt Köln zu erreichen! Bekannte und Verwandte würden ja gerne die Sonderleistungen eines Transportunternehmens nutzen, das uns in Windeseile nach Frankfurt, Brüssel, Hamburg usw. zu bringen vermag. Aber um einen Tagesauflug zu gestalten, ist es mit dem „Schöner-Tag-Ticket NRW“ schon mal Essig. Das gilt erst am 9 Uhr morgens. Will man es nutzen, ist man vor 13.30 Uhr nicht in Köln. Da nutzt die ganze Reise sehr wenig, zumal man spätestens gegen 17.16 Uhr wieder abreisen muss, will man sich der schwachen Hoffnung hingeben, noch den letzten Anschlusszug zu erhaschen. Zumeist klappt das nicht. Aber die Bahnbediensteten am Umsteigebahnhof haben Routine im Ausstellen der Taxischeine. Man nimmt nach einer Stunde Wartezeit den allerletzten Zug, der eben nur bis zur Gemeinde vor dem Heimatort führt. Die Rückfahrt dauert halt 5 Stunden, aber das ist man gewohnt.
Überrascht es jemanden, dass in solcher Umgebung die Investitionsfreude von Unternehmen zu wünschen übrig lässt? Keine Investitionen, keine Arbeitsplätze. Die Jugend verlässt eine zunehmend veralternde Heimat. Ein Teufelskreis! Kaum hat man ein Auto, wird die Heimat zur Last.
Und vor gut 3 Jahren erwischte es mich auch. Ich war leitender Angestellter eines florierenden Familienunternehmens mit 2 Standorten, seit über 50 Jahren mit der Region verwachsen. Alters- und Gesundheitsgründe veranlassten eine traurige Unternehmerfamilie zum Verkauf. Schon nach 3 Tagen vermeldete meine Auszubildende im ersten Lehrjahr, dass es „mit den Neuen nichts werde“ und begann sich um eine neue Ausbildungsstelle zu bemühen. Sie behielt Recht. Etwa 1 Jahr nach meinen Zuzug in Köln aus eben diesem Grunde vermeldete die Heimatpresse die Insolvenz des Traditionsunternehmens. Tja, was soll ich sagen? 3 Städter in der Geschäftsleitung eines von und mit der Landbevölkerung lebenden Unternehmens als Seifenoper im TV hätte man das wohl als allzu surrealistisches Konzept abgewiesen. Für 60 Ex-Kollegen und innen war es harte Realität!
Und nun musste ich mich in Köln zurecht finden. Ich lebe in einem der Vororte. So richtig „in die Stadt“ nein, dazu bin ich zu feige! So irgendwas an „Dorf“ brauche ich einfach.
Und trotzdem ist alles anders. Mit der nahe gelegenen Stadtbahn erreiche ich in 15 Minuten den Friesenplatz. Man bedenke: ein Ausflug nach Köln war mal eine Tagesangelegenheit, die ausführlicher Generalstabsplanung bedurfte. Und nun sagt man mir, ich „wohne ja ganz weit draußen“? Hmm. Ich weiß nicht ist das nun eine Frage der Relationen? Oder ist es um das Anspruchsdenken der „Städter“ etwas großspurig bestellt?
Alte Gewohnheiten legt man schwer ab. Das Auto kam natürlich mit! Ha, und wer braucht schon ein Navi? Ähem ja, gut, da hat sich eine Änderung eingeschlichen. Nach 3 Monaten hatte ich die Faxen dicke und erstand ein TomTom. Heute bin ich so weit, dass ich wenigstens die Wohnung wieder finden würde. Aber für den Neu-Immi ist das Dingen schon existenziell wichtig zumal, wenn er Außendienstler ist.
Gar nicht so schlecht, die KVB
Die KVB? Ja, da war eine Barriere. Die Erinnerung an nicht vorhandene „Verbindungen“ der Heimat. Busverbindungen im 2-Stunden-Takt, sonntags überhaupt nur 2 Verbindungen. Bonmot am Rande: lebt man die Ökumene, dann kann der Protestant den Service der katholischen Diaspora in Anspruch nehmen: von besagten 21.000 Einwohnern sind lediglich ca. 900 katholischen Glaubens. Und so sammelt sonntagmorgens ein von der Kirche gecharterter Bus die Gläubigen von den Kuhdörfern zur Messe in der alten Kreisstadt ein. Eine kleine Spende, und auch das Mitglied der anderen Fakultät ist willkommen!
Aber zurück zur KVB. Ungewohnt, dass man sich nicht mehr generalstabsmäßig mit Fahrplänen abgeben muss. Wo im 10-Minuten-Takt die Stadtbahn startet, vergisst man schnell die bekannten 2-Stunden-Pläne. Und dann erlebt man einen Pensionär, der nach Abfahrt 2 Stationen lang bemüht ist, Einlass in die Fahrerkabine zu erlangen. Der etwas verspätete und wohl ob dessen auch etwas genervte Fahrer hat letztlich ein Einsehen und hört sich den Anpfiff des alten Herrn an, die „KVB benötige wohl keinen Fahrplan mehr“. Es ging um etwa 3 Minuten. Und nach meiner Auffassung ist ein Fahrplan in solcher Dichte tatsächlich ein kleiner Luxus! Verpasse ich eine Linie, dann nehme ich halt die nächste. In der Heimat war mit Verpassen der Busverbindung der Tag gelaufen! Hier stelle ich mich hin und weiß, dass irgendwas kommt und mich weg bringt. DAS ist nobel! Wenn zu Schulzeiten mal Unterricht ausfiel (was recht häufig der Fall war), lohnt es zumeist nicht, auf den nächsten Bus zu warten. Ich schnappte meinen Ranzen und wanderte quer durch die heimatlichen Wälder nach Hause. Bis der planmäßige Bus dann startete, waren die läppischen 8 km lange zurück gelegt.
Und etwas Anderes habe ich hier neu entdeckt. Das Radfahren! Leute, was für ein Genuss, einfach radeln zu können, auf für mich vorgesehenen Wegen, abseits des Straßenverkehrs, dem ich in der Heimat zwangsläufig nur Hindernis sein konnte! Und vor allem: so ganz ohne Anstrengung! Keine Berg- und Talbahn, wie das bislang bekannt war! In den 3 Jahren hier habe ich wohl schon so viel geradelt wie in 30 Jahren in der Heimat! Und da regen sich Leute hier auf, Radwege seien „gefährlich“? Das Verhalten eines großen Teils der Radler hier wird, wie es scheint, als üblich hingenommen in der Heimat ginge es solchen Menschen ob ihrer offen zur Schau getragenen Rücksichtslosigkeit an den Kragen! Die naturgegebenen Besonderheiten haben dort ein anderes Miteinander erzeugt, von dem man hier weit, sehr weit entfernt ist!
Und ein Kuriosum schlechthin ist der „Winter“! Hier ganz bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn in den 3 Jahren hier habe ich diese Jahreszeit nur kalendermäßig registriert. Das, was hier zum Zusammenbruch des Verkehrs führte, war bis dato unangenehme Begleiterscheinung der Zeit, in der der Regen etwas kälter wird. Und während im Vorjahr ob vielleicht 10 Zentimeterchen Schnee vor meiner Haustür gar nichts mehr laufen wollte, bereiste ich am Folgetag die alte Heimat und fuhr über einwandfrei geräumte Straßen mit (trotz Tauwetter immer noch) gut 70 cm hohen Schneehaufen am Straßenrand. Schon die erste Meldung, 2008 auf Radio Köln empfangen, irritierte mich. Was ich draußen an Puderzucker ähnlichem sah, sollte die AWB nachts um 3 Uhr in Wallung versetzt und zum Auswerfen von 500 Tonnen Salz veranlasst haben? Daheim wäre selbst der Schneebesen im Keller verblieben!
Der Karneval erfordert etwas Gewöhnung
Regionale Besonderheiten erfordern etwas Gewöhnung. Da gibt es hier einen Karneval. Was soll ich dazu sagen? Ein „Karneval“ in der Heimat würde von Einheimischen wohl als glatte Beleidigung empfunden. Mir kann sich qua Herkunft der tiefere Sinn nicht (mehr?) erschließen. Aber im Gegenzug: wer mal ein Schützenfest erleben will, das diesen Namen verdient, dem vermittle ich gerne Kontakte. Denn was ich in diesem Kontext hier erlebte…. schon gut, lassen wir das!
So ist das „Erlebnis Stadt“ für mich um Einiges anders ausgefallen als erwartet. Soziale Brennpunkte? Ich wohne in einem netten Vorort und habe meine Ruhe. Statt der Notwendigkeit, ein teures Auto zu unterhalten, um überhaupt einen Einkauf erledigen zu können, habe ich das Monatsabo der KVB kennen und schätzen gelernt. Das Meiste in Beruf und Alltag erledige ich zu Fuß. Und der Menschenschlag ist etwas ganz Anderes als der verschlossene Westfale der Heimat! Ich werde wohl auf ewig der „Immi“ bleiben, aber wer als Zugezogener hier nicht klar kommt, sollte erst mal vor der eigenen Tür kehren!
Nur Eines stört mich ganz immens: hier wird gemeckert und über „Missstände“ geklagt, was das Zeug hält! Nun gut, ich will ja gar nicht bestreiten, dass man sich immer verbessern kann. Aber vielleicht würde es die Sichtweise des Einen oder der Anderen ein Stückchen erweitern, wenn ich mal einen Monatsaufenthalt in meiner Heimat vermittle. Bitte ohne Auto, sonst hat da alles keinen wirklichen Reiz! Nach dem Urlaub lade ich zu einem gemütlichen Briefing bei einer Kölschrunde ein. Und vielleicht erschließt sich dem geneigten Reisenden dann, wieso ich diese Stadt so sehr schätzen und lieben gelernt habe!
So ähnlich kann man die Denkweise ganz kurz umreißen, die mein Umfeld viereinhalb Jahrzehnte kennzeichnete. Ein kleines, beschauliches Dörflein, sehr schöne Gegend, eine Traumkulisse für Heimatfilme (wozu man bisweilen auch schon herhalten musste). Der Begriff „Stadt“ hat eine negative Vorbelastung.
Na ja zum Einkaufen muss man natürlich in „die Stadt“. Die Tante-Emma-Läden meiner Kindheit, die ich nebenbei als Azubi noch mit beliefern durfte, sind Vergangenheit. Die „Einkaufsstadt“ ist ein groß geratenes Dörfchen von ca. 6.500 Einwohnern. So viel zu den Größenverhältnissen. Apropos Größe: flächenmäßig hält man mit dem linksrheinschen Köln mit! Aber wenn sich auf dieser Fläche gerade mal 21.000 Einwohner verlieren, bleibt eine Menge Gegend übrig!
Kaum hat man ein Auto, wird die Heimat zur Last
Aber es prägt gewisse Besonderheiten. Das wirkliche Leben eines jungen Menschen beginnt, wenn er seinen Führerschein in den Händen hält. Bis dahin sind Kinder ein wirkliches Kreuz! „Ich muss hierhin, ich muss dahin…“ Ein Freund im Stadtteil X, vielleicht nur 5 km entfernt, wäre ja auch mit dem ÖPNV erreichbar, oder? Aber wenn man dann eine Verbindung von ca. 2 Stunden vor Augen hat, bietet das Hotel Mama doch etwas mehr. Ja, das ist schon komisch! Mit den Eltern machen die Kinder Urlaub, lernen fremde Länder kennen. Dänemark, Spanien, Holland, alles geläufig! Aber das Nachbardorf liegt hinter einem bewaldeten Höhenzug, das Klima ist unangenehm, mit dem Rad ist jede Tour eine Tor-Tour!
Und nun kaufen wir mal ein. Keine Sache, der nächste Supermarkt ist ja nur 7 km entfernt! Noch dazu liegt er hinter der Landesgrenze, und die Abstimmung der verschiedenen Verkehrsverbünde hat etwas von babylonischer Wirrnis. Also muss auch da ein Auto herhalten. Ja, überhaupt das Auto! Im Streckennetz der deutschen Autobahnen liegt die Heimat in einem schwarzen Loch! Bisweilen mache ich dort noch Besuche. 150 km Fahrstrecke, die jedes Mal 2 Stunden meines Lebens kosten. Von da, wo die A4 aufhört, geht es über 50 km über Stock und Stein, durch ungezählte kleine Käffer, durch einen Wust an Geschwindigkeitsbeschränkungen, die kaum mehr als die Stille der Gegend zu schützen vermögen. Ein alter Schulatlas Ausgabe 1936 im Familienbesitz gibt Auskunft darüber, dass die A4 damals schon „in Planung“ war. Na, dann plant mal schön weiter!
Mit der Bimmelbahn "nur" dreieinhalb Stunden bis Köln
Nehmen wir dann doch lieber die Dienste des früheren „Unternehmens Zukunft“, der Deutschen Bahn in Anspruch! Wenn auch der alten Stecke durch das Heimatdorf nur eine Frist zwischen 1911 und 1981 vergönnt war, so weist der mittlerweile eingleisige Kopfbahnhof der alten Kreisstadt (die kommunale Neugliederung der 70er Jahre brachte etwas mit sich, was auch heute noch viele Bewohner der Gegend an die französische Annexion des Saarlandes erinnert) doch immerhin eine im Stundentakt (!) verkehrende Bimmelbahn auf, mit der es keine dreieinhalb Stunden dauert, die Domstadt Köln zu erreichen! Bekannte und Verwandte würden ja gerne die Sonderleistungen eines Transportunternehmens nutzen, das uns in Windeseile nach Frankfurt, Brüssel, Hamburg usw. zu bringen vermag. Aber um einen Tagesauflug zu gestalten, ist es mit dem „Schöner-Tag-Ticket NRW“ schon mal Essig. Das gilt erst am 9 Uhr morgens. Will man es nutzen, ist man vor 13.30 Uhr nicht in Köln. Da nutzt die ganze Reise sehr wenig, zumal man spätestens gegen 17.16 Uhr wieder abreisen muss, will man sich der schwachen Hoffnung hingeben, noch den letzten Anschlusszug zu erhaschen. Zumeist klappt das nicht. Aber die Bahnbediensteten am Umsteigebahnhof haben Routine im Ausstellen der Taxischeine. Man nimmt nach einer Stunde Wartezeit den allerletzten Zug, der eben nur bis zur Gemeinde vor dem Heimatort führt. Die Rückfahrt dauert halt 5 Stunden, aber das ist man gewohnt.
Überrascht es jemanden, dass in solcher Umgebung die Investitionsfreude von Unternehmen zu wünschen übrig lässt? Keine Investitionen, keine Arbeitsplätze. Die Jugend verlässt eine zunehmend veralternde Heimat. Ein Teufelskreis! Kaum hat man ein Auto, wird die Heimat zur Last.
Und vor gut 3 Jahren erwischte es mich auch. Ich war leitender Angestellter eines florierenden Familienunternehmens mit 2 Standorten, seit über 50 Jahren mit der Region verwachsen. Alters- und Gesundheitsgründe veranlassten eine traurige Unternehmerfamilie zum Verkauf. Schon nach 3 Tagen vermeldete meine Auszubildende im ersten Lehrjahr, dass es „mit den Neuen nichts werde“ und begann sich um eine neue Ausbildungsstelle zu bemühen. Sie behielt Recht. Etwa 1 Jahr nach meinen Zuzug in Köln aus eben diesem Grunde vermeldete die Heimatpresse die Insolvenz des Traditionsunternehmens. Tja, was soll ich sagen? 3 Städter in der Geschäftsleitung eines von und mit der Landbevölkerung lebenden Unternehmens als Seifenoper im TV hätte man das wohl als allzu surrealistisches Konzept abgewiesen. Für 60 Ex-Kollegen und innen war es harte Realität!
Und nun musste ich mich in Köln zurecht finden. Ich lebe in einem der Vororte. So richtig „in die Stadt“ nein, dazu bin ich zu feige! So irgendwas an „Dorf“ brauche ich einfach.
Und trotzdem ist alles anders. Mit der nahe gelegenen Stadtbahn erreiche ich in 15 Minuten den Friesenplatz. Man bedenke: ein Ausflug nach Köln war mal eine Tagesangelegenheit, die ausführlicher Generalstabsplanung bedurfte. Und nun sagt man mir, ich „wohne ja ganz weit draußen“? Hmm. Ich weiß nicht ist das nun eine Frage der Relationen? Oder ist es um das Anspruchsdenken der „Städter“ etwas großspurig bestellt?
Alte Gewohnheiten legt man schwer ab. Das Auto kam natürlich mit! Ha, und wer braucht schon ein Navi? Ähem ja, gut, da hat sich eine Änderung eingeschlichen. Nach 3 Monaten hatte ich die Faxen dicke und erstand ein TomTom. Heute bin ich so weit, dass ich wenigstens die Wohnung wieder finden würde. Aber für den Neu-Immi ist das Dingen schon existenziell wichtig zumal, wenn er Außendienstler ist.
Gar nicht so schlecht, die KVB
Die KVB? Ja, da war eine Barriere. Die Erinnerung an nicht vorhandene „Verbindungen“ der Heimat. Busverbindungen im 2-Stunden-Takt, sonntags überhaupt nur 2 Verbindungen. Bonmot am Rande: lebt man die Ökumene, dann kann der Protestant den Service der katholischen Diaspora in Anspruch nehmen: von besagten 21.000 Einwohnern sind lediglich ca. 900 katholischen Glaubens. Und so sammelt sonntagmorgens ein von der Kirche gecharterter Bus die Gläubigen von den Kuhdörfern zur Messe in der alten Kreisstadt ein. Eine kleine Spende, und auch das Mitglied der anderen Fakultät ist willkommen!
Aber zurück zur KVB. Ungewohnt, dass man sich nicht mehr generalstabsmäßig mit Fahrplänen abgeben muss. Wo im 10-Minuten-Takt die Stadtbahn startet, vergisst man schnell die bekannten 2-Stunden-Pläne. Und dann erlebt man einen Pensionär, der nach Abfahrt 2 Stationen lang bemüht ist, Einlass in die Fahrerkabine zu erlangen. Der etwas verspätete und wohl ob dessen auch etwas genervte Fahrer hat letztlich ein Einsehen und hört sich den Anpfiff des alten Herrn an, die „KVB benötige wohl keinen Fahrplan mehr“. Es ging um etwa 3 Minuten. Und nach meiner Auffassung ist ein Fahrplan in solcher Dichte tatsächlich ein kleiner Luxus! Verpasse ich eine Linie, dann nehme ich halt die nächste. In der Heimat war mit Verpassen der Busverbindung der Tag gelaufen! Hier stelle ich mich hin und weiß, dass irgendwas kommt und mich weg bringt. DAS ist nobel! Wenn zu Schulzeiten mal Unterricht ausfiel (was recht häufig der Fall war), lohnt es zumeist nicht, auf den nächsten Bus zu warten. Ich schnappte meinen Ranzen und wanderte quer durch die heimatlichen Wälder nach Hause. Bis der planmäßige Bus dann startete, waren die läppischen 8 km lange zurück gelegt.
Und etwas Anderes habe ich hier neu entdeckt. Das Radfahren! Leute, was für ein Genuss, einfach radeln zu können, auf für mich vorgesehenen Wegen, abseits des Straßenverkehrs, dem ich in der Heimat zwangsläufig nur Hindernis sein konnte! Und vor allem: so ganz ohne Anstrengung! Keine Berg- und Talbahn, wie das bislang bekannt war! In den 3 Jahren hier habe ich wohl schon so viel geradelt wie in 30 Jahren in der Heimat! Und da regen sich Leute hier auf, Radwege seien „gefährlich“? Das Verhalten eines großen Teils der Radler hier wird, wie es scheint, als üblich hingenommen in der Heimat ginge es solchen Menschen ob ihrer offen zur Schau getragenen Rücksichtslosigkeit an den Kragen! Die naturgegebenen Besonderheiten haben dort ein anderes Miteinander erzeugt, von dem man hier weit, sehr weit entfernt ist!
Und ein Kuriosum schlechthin ist der „Winter“! Hier ganz bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn in den 3 Jahren hier habe ich diese Jahreszeit nur kalendermäßig registriert. Das, was hier zum Zusammenbruch des Verkehrs führte, war bis dato unangenehme Begleiterscheinung der Zeit, in der der Regen etwas kälter wird. Und während im Vorjahr ob vielleicht 10 Zentimeterchen Schnee vor meiner Haustür gar nichts mehr laufen wollte, bereiste ich am Folgetag die alte Heimat und fuhr über einwandfrei geräumte Straßen mit (trotz Tauwetter immer noch) gut 70 cm hohen Schneehaufen am Straßenrand. Schon die erste Meldung, 2008 auf Radio Köln empfangen, irritierte mich. Was ich draußen an Puderzucker ähnlichem sah, sollte die AWB nachts um 3 Uhr in Wallung versetzt und zum Auswerfen von 500 Tonnen Salz veranlasst haben? Daheim wäre selbst der Schneebesen im Keller verblieben!
Der Karneval erfordert etwas Gewöhnung
Regionale Besonderheiten erfordern etwas Gewöhnung. Da gibt es hier einen Karneval. Was soll ich dazu sagen? Ein „Karneval“ in der Heimat würde von Einheimischen wohl als glatte Beleidigung empfunden. Mir kann sich qua Herkunft der tiefere Sinn nicht (mehr?) erschließen. Aber im Gegenzug: wer mal ein Schützenfest erleben will, das diesen Namen verdient, dem vermittle ich gerne Kontakte. Denn was ich in diesem Kontext hier erlebte…. schon gut, lassen wir das!
So ist das „Erlebnis Stadt“ für mich um Einiges anders ausgefallen als erwartet. Soziale Brennpunkte? Ich wohne in einem netten Vorort und habe meine Ruhe. Statt der Notwendigkeit, ein teures Auto zu unterhalten, um überhaupt einen Einkauf erledigen zu können, habe ich das Monatsabo der KVB kennen und schätzen gelernt. Das Meiste in Beruf und Alltag erledige ich zu Fuß. Und der Menschenschlag ist etwas ganz Anderes als der verschlossene Westfale der Heimat! Ich werde wohl auf ewig der „Immi“ bleiben, aber wer als Zugezogener hier nicht klar kommt, sollte erst mal vor der eigenen Tür kehren!
Nur Eines stört mich ganz immens: hier wird gemeckert und über „Missstände“ geklagt, was das Zeug hält! Nun gut, ich will ja gar nicht bestreiten, dass man sich immer verbessern kann. Aber vielleicht würde es die Sichtweise des Einen oder der Anderen ein Stückchen erweitern, wenn ich mal einen Monatsaufenthalt in meiner Heimat vermittle. Bitte ohne Auto, sonst hat da alles keinen wirklichen Reiz! Nach dem Urlaub lade ich zu einem gemütlichen Briefing bei einer Kölschrunde ein. Und vielleicht erschließt sich dem geneigten Reisenden dann, wieso ich diese Stadt so sehr schätzen und lieben gelernt habe!
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05.01.2012 | 15.23 Uhr | Heinz K
Nunja hauptsache es gefällt dir hier :)
05.01.2012 | 08.22 Uhr | Realist60
Hallo, Amira, die "Nachkriegsgeneration" stammt aber nicht von mir... :-)
04.01.2012 | 22.26 Uhr | Profil gelöscht
realist: Die Nachkriegsgeneration konnte nicht Karneval feiern?
Ich weiß nur, dass in den achtziger Jahren ältere Kollegen glänzende Augen bekamen, wenn sie vom Altweiberkarneval 1968 berichteten. So was von betrunken, schon um Mittag! Und am Freitag wieder, und am Veilchendienstag auch...Die 68er haben es in sich.
Ich bin gerne Kölnerin. Deshalb zu diesem hohen Kulturgut Karneval nichts mehr. Mal schauen, ob mein Stewardessenkostüm noch in Ordnung ist...
Ich weiß nur, dass in den achtziger Jahren ältere Kollegen glänzende Augen bekamen, wenn sie vom Altweiberkarneval 1968 berichteten. So was von betrunken, schon um Mittag! Und am Freitag wieder, und am Veilchendienstag auch...Die 68er haben es in sich.
Ich bin gerne Kölnerin. Deshalb zu diesem hohen Kulturgut Karneval nichts mehr. Mal schauen, ob mein Stewardessenkostüm noch in Ordnung ist...
04.01.2012 | 12.24 Uhr | Realist60
Es spricht Bände, dass die mehr im Nebensatz eingeworfene Bemerkung zum Karnevalsverständnis so hohe Wogen schlägt, angefangen von der Resonanz bis hin zur Bearbeitung des Artikels durch den Stadtrat!
Ich bin gewiss auch kein Kind von Traurigkeit, aber eben weit davon entfernt, Köln allein auf seine Karnevalstradition zu reduzieren bzw. dort den Fokus zu setzen.
Mein Karnevalsverständnis rührt aus TV-Übertragungen der Rosenmontagszüge und diverser Sitzungen. Dagegen habe ich hier, wie in so vielen anderen Bereichen auch, festgestellt, dass die Stadt um Längen facettenreicher ist als das dem Touristen geläufige Köln. So legt man mir gerade nicht den klassischen Rosenmontagszug ans Herz, sondern empfiehlt die kleineren Veedelsumzüge, von deren Existenz ich zuvor nichts wusste.
Köln ist gar nicht so die fest gefügte Stadt, die man als Auswärtiger wahrnimmt. Ein Konglomerat von über 80 Stadtteilen mit eigener Idendität!
Ich bin gewiss auch kein Kind von Traurigkeit, aber eben weit davon entfernt, Köln allein auf seine Karnevalstradition zu reduzieren bzw. dort den Fokus zu setzen.
Mein Karnevalsverständnis rührt aus TV-Übertragungen der Rosenmontagszüge und diverser Sitzungen. Dagegen habe ich hier, wie in so vielen anderen Bereichen auch, festgestellt, dass die Stadt um Längen facettenreicher ist als das dem Touristen geläufige Köln. So legt man mir gerade nicht den klassischen Rosenmontagszug ans Herz, sondern empfiehlt die kleineren Veedelsumzüge, von deren Existenz ich zuvor nichts wusste.
Köln ist gar nicht so die fest gefügte Stadt, die man als Auswärtiger wahrnimmt. Ein Konglomerat von über 80 Stadtteilen mit eigener Idendität!
04.01.2012 | 10.51 Uhr | checkmate
Ich war 2 Jahre Hermülheimer, 3 Jahre Berliner (ohne Wahlberechtigung) und den Rest Kölner (Sülz/Klettenberger, geboren im Vringsveedel). Ich bin einmal (1953) im Rosenmontagszug mitgegangen (De Fööß dun mer hück noch wieh). Anschließend 4 Wochen Nierenentzündung, beginnend am Aschermittwoch).
02.01.2012 | 16.37 Uhr | Heinz K
@Realist
Zugegeben ist das mit dem Karneval eine zeitlang auch eher weniger rosig gewesen. In den letzten Jahrzehnten sind viele Kartoffeln, also deutsche Immis, in unsere Stadt gekommen und die brachten natürlich auch ihre verklemmte, stocksteife und langweilige Geisteshaltung der 70er und 80er Jahre mit. Da wurde Karneval für viele Kölner immer verpöhnter.
Mittlerweile verbessert sich die Lage aber wieder. Die demutsvolle deutsche Kriegs- und Nachkriegsgeneration stirbt langsam aus, die Jugend ist wieder eher bereit Karneval zu feiern. Immer mehr Jugendliche, vor allem aus Migrantenfamilien (egal ob deutsch, türkisch oder sonst was) fröhnen wieder vermehrt dem bunten Treiben.
Vielleicht werden die unsere Kultur vor der deutsch-amerikanischen Dekadenz zu retten wissen.
Zugegeben ist das mit dem Karneval eine zeitlang auch eher weniger rosig gewesen. In den letzten Jahrzehnten sind viele Kartoffeln, also deutsche Immis, in unsere Stadt gekommen und die brachten natürlich auch ihre verklemmte, stocksteife und langweilige Geisteshaltung der 70er und 80er Jahre mit. Da wurde Karneval für viele Kölner immer verpöhnter.
Mittlerweile verbessert sich die Lage aber wieder. Die demutsvolle deutsche Kriegs- und Nachkriegsgeneration stirbt langsam aus, die Jugend ist wieder eher bereit Karneval zu feiern. Immer mehr Jugendliche, vor allem aus Migrantenfamilien (egal ob deutsch, türkisch oder sonst was) fröhnen wieder vermehrt dem bunten Treiben.
Vielleicht werden die unsere Kultur vor der deutsch-amerikanischen Dekadenz zu retten wissen.
30.12.2011 | 11.26 Uhr | Taxania
Lemmy
Entschuldige, eine Berichtigung:
Die Deutschen klagen und jammern, nicht allein die Kölner! Diese Spezie ist nur begünstigt, hat das kölsche Liedgut und so die liebenswerte Droge die schlechte Welt sich sich schön zu singen.
Entschuldige, eine Berichtigung:
Die Deutschen klagen und jammern, nicht allein die Kölner! Diese Spezie ist nur begünstigt, hat das kölsche Liedgut und so die liebenswerte Droge die schlechte Welt sich sich schön zu singen.
30.12.2011 | 08.02 Uhr | ing.lambertz
Hallo Realist,
endlich einmal einer, der Köln als das lobt, was sie ist: Eine sehr lebenswerte Stadt, doch Gottseidank nicht überall perfekt.
Da muss wohl jemand von außen kommen, um die Vorzüge zu erkennen und freudig zu erleben. Die Kölner selber meckern und meckern: Der Prophet (hier: Colonia) gilt hat im eigenen Lande nichts. Karneval ausgenommen ;-).
Ich stamme übrigens vom anderen Ende der A4. Dreimal darfst du raten.
Gruß Lemm(y)i - Wahlkölner seit etwa 40 Jahren
endlich einmal einer, der Köln als das lobt, was sie ist: Eine sehr lebenswerte Stadt, doch Gottseidank nicht überall perfekt.
Da muss wohl jemand von außen kommen, um die Vorzüge zu erkennen und freudig zu erleben. Die Kölner selber meckern und meckern: Der Prophet (hier: Colonia) gilt hat im eigenen Lande nichts. Karneval ausgenommen ;-).
Ich stamme übrigens vom anderen Ende der A4. Dreimal darfst du raten.
Gruß Lemm(y)i - Wahlkölner seit etwa 40 Jahren
30.12.2011 | 07.40 Uhr | Realist60
Zum Stichwort Karneval: es ist gewiss nicht bös gemeint, wenn sich mir das nicht so wirklich offenbaren will. Meine Wahrnehmung ist in den tollen Tagen ein gewisser Stillstand der Stadt. Recht ungewöhnlich dagegen ist die relativ große Zahl Einheimischer, die zumindest bekunden, dass ihnen der Karneval egal und sie froh seien, wenn er vorbei sei. Erklärte Jecken waren bislang deutlich in der Minderzahl. Irgendwie seltsam, finde ich.
Ich kenne aber noch aus der Heimat die kleine Rheinländerschwemme, die als Karnevalsflüchtlinge das Gastgewerbe beglückten. Immerhin: Pro Köln war da auch nicht das Thema, Heinz K! :-)
Aber ich habe Hoffnung: bei einem Kundentermin röhrte unerwartet der von der Lebensgefährtin eingestellte "Helenenmarsch" (aus Loriot's Opa Hoppenstädt) aus meinem Handy. Die Kundin war begeistert! Das sei ja so richtig jeck!
Wird man am Ende so ohne jede Mühe noch zum feinen Mann??
Ich kenne aber noch aus der Heimat die kleine Rheinländerschwemme, die als Karnevalsflüchtlinge das Gastgewerbe beglückten. Immerhin: Pro Köln war da auch nicht das Thema, Heinz K! :-)
Aber ich habe Hoffnung: bei einem Kundentermin röhrte unerwartet der von der Lebensgefährtin eingestellte "Helenenmarsch" (aus Loriot's Opa Hoppenstädt) aus meinem Handy. Die Kundin war begeistert! Das sei ja so richtig jeck!
Wird man am Ende so ohne jede Mühe noch zum feinen Mann??
29.12.2011 | 17.31 Uhr | checkmate
Steuerrückzahlung????
Ach, du Sch... ande. Ab nächste Woche ist die nächste Sreuererklärung fällig.
Ach, du Sch... ande. Ab nächste Woche ist die nächste Sreuererklärung fällig.
29.12.2011 | 16.23 Uhr | Taxania
checkmate
Herrlich die Scheeflocken, Dieses Jahr haben sie wohl Hausarest, haben den Kardinal die Messe verpassen lassen!
Herrlich die Scheeflocken, Dieses Jahr haben sie wohl Hausarest, haben den Kardinal die Messe verpassen lassen!
29.12.2011 | 16.21 Uhr | Taxania
Bei diesen Schwierigkeiten ist doch das "Nachhausekommen" und sitzen am Kamin ein alltägliches Glücksgefühl, das den gestreßten Städter auf seiner Sucht von Event zu Event zu stürzen nur einmal erlebt, wenn die Steuerrückzahlung eintrifft!
Zur Beruhigung, sieh Dir im Fernsehen einen Klasiker anzusehen in dem im Mittelpunkt die alte gute Postkutsche ihren Dienst verrichtet.
Alles Gute in unserer Stadt und dem Zentrum der Ruhe, dem ehrenwerten DOM.
Zur Beruhigung, sieh Dir im Fernsehen einen Klasiker anzusehen in dem im Mittelpunkt die alte gute Postkutsche ihren Dienst verrichtet.
Alles Gute in unserer Stadt und dem Zentrum der Ruhe, dem ehrenwerten DOM.
29.12.2011 | 16.09 Uhr | checkmate
Treffen sich 2 Schneelflocken. "Komm, wir fliegen nach Köln." - "Warum?"- "Verkehrschaos anrichten."
29.12.2011 | 14.42 Uhr | Heinz K
Willkommen in unserer Stadt. Freut mich, daß du dich als Ausländer so gut integriert hast.
Solltest dich allerdings auch mehr für Karneval begeistern, ansonsten gerätst du schnell in den Verdacht ProKöln-Wähler zu sein und die sind hier nicht so beliebt :D
Solltest dich allerdings auch mehr für Karneval begeistern, ansonsten gerätst du schnell in den Verdacht ProKöln-Wähler zu sein und die sind hier nicht so beliebt :D
















