Emotionale Intelligenz
Stanley I. Greenspan & Beryl Lieff Benderly „Die bedrohte Intelligenz“
(Emotionen – ein wichtiger Bestandteil unserer Intelligenz)
 
Heutzutage weiß kaum noch jemand, wie wichtig die Emotionen für jeden Einzelnen von uns sind und welche Rolle die emotionalen Erfahrungen in Verbindung mit dem Aufbau der menschlichen Intelligenz und des Geistes spielen.
 
"Diese negative Entwicklung erkennt man in allen Praxisbereichen, sei es in der Kindererziehung, der Schule, der Ehe oder im Umgang mit Problemen und Gewalt." Doch woher stammt dieses Denken? Heute denken viele noch genauso wie die alten Griechen. Sie trennten die Emotionen vom Geist und ordneten sie ihm unter. In ihrer Sichtweise, war die Intelligenz da, um die Leidenschaft zu unterdrücken. Eines wussten sie allerdings nicht.
Die amerikanischen Wissenschaftler Standley I. Greenspan und Beryl Lieff Benderly fanden heraus, dass die Emotionen und die geistige Intelligenz alles andere als Gegenspieler sind, sondern dass sie aus ein und den selben Nervensträngen des Gehirns entspringen. Wie ist das zu verstehen?
 
Jede Sinneswahrnehmung ruft normalerweise einen Affekt oder eine Emotion hervor.
Ein Beispiel: Jemand, der sich vor Spinnen fürchtet und vor sich eine Spinne hängen sieht, nimmt sie nicht nur als ein Insekt mit acht Beinen wahr, sondern empfindet womöglich auch ein Ekelgefühl und schreckt zurück.
Ein anderer, der sich brennend für Spinnen interessiert reagiert ganz anders. Er könnte alles um sich herum für einen Moment vergessen, und seine ganze Aufmerksamkeit der Spinne widmen.
Beide Male hat ihnen ihr Verstand korrekterweise gesagt, dass sich vor ihnen eine Spinne befindet und beide Male empfanden sie typische Gefühle – emotionale Erfahrungen.
Für uns Menschen ist es nicht damit getan, eine Spinne als solche zu erkennen. Entscheidend ist, was wir persönlich damit verbinden. Von klein auf beginnen wir solche verschiedenen Ereignisse mit Gefühlen zu verknüpfen.
 
Auch im Bereich der Schule lässt sich ein solcher Effekt beobachten.
Jeder Schüler kennt die Situation nur zu gut, in der er in einem Unterrichtsfach sitzt und sich zu Tode langweilt. Er ist meistens unkonzentriert und beschäftigt sich mit anderen Dingen, zudem kann er auch nichts Positives mit dem Fach verbinden.
In einem anderen Unterrichtsfach verhält der gleiche Schüler sich jedoch ganz anders. Er folgt dem Unterricht gespannt und arbeitet konzentriert mit und bringt gute Leistungen.
 
Das wiederum zeigt auch, dass im Bereich des Lernens Emotionen wichtig sind. Man muss für eine Sache bzw. für ein Thema zunächst das Interesse wecken um sich dann intensiv damit auseinander setzten zu können, denn macht jemanden etwas spaß, so regt das sein Gehirn an und die Aufnahmefähigkeit wird doppelt so stark.
 
Das diese Grundlage der emotionalen Erziehung den meisten unbekannt ist, lässt sich sogar in der Art und Weise beobachten, wie wir miteinander kommunizieren, wie wir reagieren und zusammenarbeiten. Die moderne Technik ermöglicht den Menschen, besonders den Jugendlichen und Kindern, sie als neues Kommunikationsmedium zu nutzen.
Am beliebtesten ist das Handy. Es gilt als neue Kommunikationsform in der Teeny-Welt. Selbst Jugendliche, die sonst nicht gerne schreiben, haben Gefallen an dem SMS schreiben per Handy, bei dem die Grammatik und die Rechtschreibung eine zweitrangige Rolle spielen. Nach belieben werden Wörter neu „Erfunden“. Aus „Süße, wie geht’s, Maus, lieb Dich“ werden „SüZzä, wie gehtZz, Mauz und lüp Ya“. Solche Abwandelungen gibt es für jedes x beliebige Wort.
Die meist unseriöse Jugendsprache, setzt sich nun auch in der Schriftsprache durch, was natürlich auch negative Folgen hat.
 
Doch nicht nur die Rechtschreibung hat darunter zu leiden. Auch die emotionale Bindung wird vernachlässigt.
Die Folge ist die gestörte Kommunikation unter Jugendlichen. Für sie wird das normale Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu einer Herausforderung, ja zu etwas Ungewöhnlichem.
Der Pädagogikprofessor Testuro Saito bekam von einer 18-jährigen Japanerin zu hören, dass es viele Leute gibt, mit denen sie nicht spreche, selbst wenn sie die betreffenden Personen in der Schule sehe. Sie tauschen nur E-Mails aus. Sie verbindet nur ein Apparat. (Quelle: DerWesten)
 
Das ist leider kein Einzelfall und auch nicht nur in Japan zu finden. Auch in Deutschland wird diese Tatsache zu einem häufigen Phänomen.
 
Bei dieser Art der Kommunikation fehlen jegliche Emotionen, die bei einem realen Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen ausgetauscht werden. Man sieht und spürt weder die Emotionen der gegenüberstehenden Person, noch kann man selbst Gefühle vermitteln.
 
Eine Erfahrung, die der Wissenschaftsjournalist Daniel Goleman in seinem Buch „Emotionale Intelligenz“ schildert, welche ein amerikanischer Physiklehrer am eigenen Leibe erfahren musste, zeigt uns, was Golemans Aussage „Schlau kann dumm sein“ für uns bedeutet:
Dieser Physiklehrer wurde von seinem klassenbesten Schüler mit einem Küchenmesser angefallen, welcher seine Gefühle nicht kontrollieren konnte. Der Grund für diese Tat war, dass er von seinem Physiklehrer anstatt der erwarteten 1 „nur“ eine 2 bekam und er sich in den Kopf setzte, wegen dieser 2 nicht mehr an der Haverd Universität studieren zu können.
Seine unkontrollierbare Wut, die der Schüler hatte, führte dazu, dass sein gesunder Menschenverstand verblendet wurde.
Doch wie konnte ein so intelligenter Schüler, der durchschnittlich nur 1en schrieb, eine solche Dummheit begehen?
 
Laut Goleman versteht man unter der emotionalen Intelligenz die Fähigkeit, seine eigenen Emotionen zu erkennen, zu verstehen und auf sie einzugehen. Sich zudem auch in andere Personen hineinfühlen zu können und mit Emotionen jeglicher Art umgehen zu können.
 
Anscheinend besaß dieser Schüler, trotz seines hohen IQ diese Fähigkeit, die normalerweise jeder Mensch von klein auf entwickeln sollte, nicht.
Dies zeigt uns, dass die emotionale Intelligenz vorerst wichtiger für unseren Erfolg im Leben ist, als die Intelligenz im Sinne des IQ.
 
„Der wichtigste Architekt des Geistes ist daher nicht die kognitive (geistige) Stimulierung (Anregung, Reizung), es sind vielmehr die Emotionen.“ (Quelle: Stanley I. Greenspan & Beryl Lieff Benderly „Die bedrohte Intelligenz“)
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21.09.2009 | 17.39 Uhr | Roeschen Hallo Leon...

da magst Du Recht haben. Ich kann da nur für mich sprechen. Ich esse nie aus Frust, nur, wenn ich wirklich Hunger habe. Da kann der Kühlschrank bei mir mit den leckersten Dingen gefüllt sein, da kann ich achtlos dran vorbeigehen.

Im Grunde geht ist es doch so, greift mich jemand an, dazu noch zu Unrecht, kann ich das gut einsortieren, weiß, dass es eigentlich sein Problem ist, nicht meins. Denke man muß nicht alles auf sich beziehen und zurückschlagen. Im gegenteil, ich stehe eigentlich eher fassungslos vor einem Aggressor, versuche zu verstehen, was ihn antreibt und was ich wohl in ihm auslöse, versuche dann mit ihm zu kommunizieren, wenn das nichts hilft, kann ich ihn auch stehen lassen.

Greift mich jemand zu Recht an, weil ich etwas Falsches getan habe, ihn verletzt habe, dann sehe ich das meistens sehr schnell ein und kann mich entschuldigen.

Muß sagen, ich verfüge kaum über Aggressionsmaterial in mir. Stehe meistens, wenn ich nicht von Problematiken
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21.09.2009 | 17.38 Uhr | Roeschen erdrückt werde, den Dingen gelassen entgegen. Gegen möglicherweise aufkommende Aggressionen hilft auch, einfach mal sich selber neben sich zu stellen, um möglichen Abstand zu gewinnen und dann wieder neu in eine Situation hinein zu gehen.
 
Auch muß ich sagen, mir ist durch meine Yogaübungen und meine Zen-Meditation ein großes Geschenk von Gelassenheit gegeben worden. Ich möchte es nicht missen. as Leben wird einfacher dadurch.
 
Lg
 
Röschen
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21.09.2009 | 15.40 Uhr | Leon von Chamae @ Roeschen
Zitat:"......wer emotionale Intelligenz besitzt, wird sofort verstehen, was die Aggression in ihm auslöst, worin die Gründe liegen und sie beheben, damit es gar nicht zu einem aggressiven Ausbruch kommt......"
 
Das kann aber dauern!
Dafür wir sie/er beim Frustf..ss.. wieder ein paar 100 gr zulegen.
Oder!!??
Leon von Chamae.
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21.09.2009 | 13.56 Uhr | Roeschen Lieber Leon...
 
wer emotionale Intelligenz besitzt, wird sofort verstehen, was die Aggression in ihm auslöst, worin die Gründe liegen und sie beheben, damit es gar nicht zu einem aggressiven Ausbruch kommt.
 
Wer emotionale Intelligenz besitzt wird sofort merken, was der andere in ihm auslöst und sich somit besser verstehen und mehr von sich erfahren, woran es fehlt.
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21.09.2009 | 12.58 Uhr | Leon von Chamae Guter Beitrag, dessen Aussage ich auf Grund meiner Erfahrungen nur bestätigen kann.
Meine These:
Wer emotionale Intelligenz besitzt, (sich also auch "beherrschen" kann) wird seine Aggressionen eher in einem Blog oder Kommentar loswerden wollen, als zu hause die Familie oder den Hund zu tyrannisieren.(Ventilfunktion). Viele Blogs oder Kommentare fallen wahrscheinlich deswegen entsprechend aus.
Oder!!??
Leon von Chamae
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21.09.2009 | 12.58 Uhr | Leon von Chamae Guter Beitrag, dessen Aussage ich auf Grund meiner Erfahrungen nur bestätigen kann.
Meine These:
Wer emotionale Intelligenz besitzt, (sich also auch "beherrschen" kann) wird seine Aggressionen eher in einem Blog oder Kommentar loswerden wollen, als zu hause die Familie oder den Hund zu tyrannisieren.(Ventilfunktion). Viele Blogs oder Kommentare fallen wahrscheinlich deswegen entsprechend aus.
Oder!!??
Leon von Chamae
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21.09.2009 | 08.05 Uhr | dr.schwach Mit "emotionaler Intelligenz" kann ich wenig anfangen.
 
Wissen wir, dr.lach, wissen wir ....
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21.09.2009 | 00.34 Uhr | dr.lach "Emotionale Intelligenz, ist ja nicht die Intelligenz im Sinne des IQ. Hat halt eben damit zu tun, mit seinen Wutausbrüchen, so wie der Schüler sie hatte, richtig umzugehen und nicht zu explodieren."
 

um damit richtig umgehen zu koennen, bedarf es eben dieser Intelligenz, die auch einen IQ ausmacht. Intelligenz beschraenkt sich ja nicht nur auf das schnelle Begreifen von Aufgaben, sondern macht sich in fast allen Lebenslagen breit.
 
Mit "emotionaler Intelligenz" kann ich wenig anfangen. Eher schon damit, dass man mit seiner vorhandenen Intelligenz die Emotionen in Bahnen lenkt, dass sie nicht fuer andere Menschen gefaehrlich werden.
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20.09.2009 | 17.30 Uhr | Profil gelöscht Sehr schöner Beitrag!

Was mir nur ein wenig kurz kommt, ist das Thema "Aggressionen". Ich denke, dass viele Ausflipps, Selbstverstümmelungen, Essstörungen und natürlich auch der Amoklauf - etwas mit dem Umgang mit Aggressionen zu tun hat. In unserer Gesellschaft sind diese Regungen sehr verpönt und können sich oftmals keinen "gesunden" Raum verschaffen.

Fakt ist nur, ohne Aggressionsfähigkeit, wären wir wahrscheinlich schon längst wech vom blauen Planeten - aufgefressen.

Sport, ist eine gesunde Möglichkeit Aggressionen auszuleben. Aber schau sich mal einer den Großteil der Schwabbelnationen an. Eindeutig Sportfrei.
Auch das Wut haben und zeigen dürfen gehört dazu. Aber was ist, wenn das Kind die äußern will? Sofort gibt es was auf den Deckel. "Das tut man doch nicht!" Wir dürfen Wut nicht unterdrücken - wir müssen lernen bzw. vermitteln, sie gesund raus zu lassen.
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20.09.2009 | 09.04 Uhr | franxinatra Wenn ich mich an meine Schullaufbahn erinnere, dann waren da einige Wegefährten, die einen erschwerten Zugang zu ihrer Emotionalität hatten; ich unterstelle allerdings, dass ihnen die im Elternhaus aberzogen wurde!
Auf Notendrill dressiert konnten diese Eliten (wohlgemerkt im Unterschied zu denen, für die schulischer Erfolg müheloser möglich war) ihre Situation nur dadurch kompemsieren, dass sie in 'Afterschoolpartys' die Sau raus ließen; was heute als Amoklaufen und Komasaufen Schlagzeilen macht habe ich vor mehr als 30 Jahren auch -ohnmächtig- in meinem Umfeld erlebt. Auch wenn unsere Moderne mit ihren vielfältigen Möglichkeiten der Ersatzbefriedigung die emotionale Verwahrlosung noch verschärft.
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20.09.2009 | 07.57 Uhr | ing.lambertz Hallo Caro-Klaro,
 
vielleicht paßt ergänzend zu dem Thema das Phänomen des Autismus.
 
Weiterhin ergänzen möchte ich, dass oft für den schulischen Erfolg und den Spaß am Lernen auch das Verhältniss zum Lehrer/Lehrerin wichtig ist. Wenn Schüler diese mögen, die Lehrer vice versa die SchülerInnen begeistern können, dann lernen diese gerne und mit Erfolg. Auch hier sind Emotionen, in diesem Falle von Mensch zu Mensch, wichtig.
Gruß Lemm(y)i
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20.09.2009 | 02.22 Uhr | dr.lach schlau kann dumm sein", so Onkel Goleman.
 
kann, muss aber nicht. Es gibt genug Dumme, die dementsprechend auch handeln. Meist den "Schlauen" zahlenmaessig ueberlegen.
 
Hier im venezolanischen Dschungel, der teilweise von Doerfern und Staedten umzingelt ist, werden Schlaue von den sog. Malandros, den Dummen und Habenichtsen, in grosser Regelmaessigkeit ueberfallen, obwohl sie wissen, dass sie, wenn sie denn geschnappt werden, in Gefaengnisse gesteckt werden, die nichts mehr an Menschliches erinnern. Eingepfercht in stinkenden Buden, teilweise 20 Insassen auf 16 qm.
 
so. Was sagt uns das? Diese malandros muessen also saudumm oder total verzweifelt sein? Mir scheint, es ist Ersteres.
 

es gibt aber genuegend "Dumme" auf der Welt, die ihre Emotionen dennoch im Griff haben ;-()
 
Das Tolle in der Wissenschaft ist: Alles kann, nichts ist fuer immer wahr.
 
Heute dies, morgen das Gegenteil. blablabla
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20.09.2009 | 01.19 Uhr | kunterbunt Bin mir einigermassen sicher, dass Emotionen eben NICHTS mit Intelligenz zu tun haben. Ob das ein "Greenhorn" nun so ausdrueckt oder nicht, ist mir dabei egal.
 
Man kann es gut mit dem "Glauben" vergleichen. Hochintelligente und gebildete Menschen glauben "ploetzlich" an das Jesuskind und den dazugehoerenden Vater im Himmel.
 
Da kann man nur das Koepflein schuetteln, so man denn eins hat, mit dem man auch zeitweise denken "tut" ;-((
 
Emotionen sind reflexhaft, kaum steuerbar. Trotzdem kann man sie durch ein bestimmtes TRaining einigermassen unter Kontrolle bringen, wenn der darunter Leidende ueber genuegend "Intelligenz" verfuegt.
 
Das bedeutet. Er muss seinen Verstand einschalten, um seine Emotionen weitgehendst in den Griff zu bekommen, wenn es sich bei diesen Emotionen um "negative" Ausbrueche handelt.
z.B. Verdresch- oder gar Mordlust.
 
Es gab sogar hier im Blog so`n paar Deppen, die Mordlust verspuerten.
 
denke an Heinzi ;-)
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19.09.2009 | 22.00 Uhr | Roeschen Dann setze ich den Kommentar auch mal hier rein Claro:-) Schön!

Hm...ja der Satz vom Goleman...

So ganz kann ich nicht zustimmen...ich meine, es ist schon möglich mittels emotionaler Intelligenz seine Gefühle zu erkennen, zu verstehen und danach zu handeln. Dennoch, auch der intelligenteste Mensch im Sinne von emotionaler Intelligenz, kann es manchmal nicht schaffen, sich zu kontrollieren. Denn zur Kontrolle gehört noch eine ganz besondere Kraft wie z.B. Stärke und Willenskraft.

Nehmen wir doch mal das Beispiel eines Psychopathen...der ist in beiderlei Hinsicht intelligent, dennoch lebt er oft seine negativen Gefühle aus, obwohl er weiß, intelligenzmäßig und auch emotional.

Ich glaube auch, dass der Mensch über ein Potential an ursprünglicher Naturgewalt der triebe in sich verfügt, über die er manchmal keinerlei Kontrolle hat.

Ich meine, sonst wären ja alle Gewalttäter, Mörder etc. emotinal unintelligent, das glaub ich nicht. Dazu gehört eben m.E. auch die Willenskraft.
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19.09.2009 | 21.34 Uhr | Caro-Klaro In meinem Artikel hab ich einen Satz geschrieben, der in kurzer Form sagt, dass das schon was mit emotionaler Intelligenz zu tun hat:
 
"Laut Goleman versteht man unter der emotionalen Intelligenz die Fähigkeit, seine eigenen Emotionen zu erkennen, zu verstehen und auf sie einzugehen."
 
Emotionale Intelligenz, ist ja nicht die Intelligenz im Sinne des IQ. Hat halt eben damit zu tun, mit seinen Wutausbrüchen, so wie der Schüler sie hatte, richtig umzugehen und nicht zu explodieren.
 
Du hast schon recht dabei, wenn du schreibst, dass man sehr wohl Gefühle in eine e-mail einbringen kann!!
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19.09.2009 | 21.05 Uhr | Roeschen *****Sterne, hatte eben nicht geklappt!
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19.09.2009 | 19.55 Uhr | Roeschen Ich meine mich erinnern zu können, dass ich diesen Satz mal unter einem Beitrag als Kommentar geschrieben habe:" Intelligenz im Sinne des IQ schützt vor Dummheit nicht";-) Man erlebt es immer wieder im Alltag:)
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19.09.2009 | 19.49 Uhr | Roeschen vorgeherrscht haben. Jedenfalls kann eine kurze, knappe Mitteilung zu einem sensiblen Thema, oder eine Email, zu einem empfindsamen Thema, dass zwischen den Beiden Schreibern steht, durchaus auch heftige Gefühle erwecken, oder hab ich Dich mißverstanden?
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19.09.2009 | 19.48 Uhr | Roeschen Doch wie konnte ein so intelligenter Schüler, der durchschnittlich nur 1en schrieb, eine solche Dummheit begehen?
 
Weil er sich nicht beherrschen konnte, meiner Meinung nach. Hat auch nicht unbedingt was mit emotionaler Intelligenz zu tun, sondern ist lediglich m.E. eine Beherrschung von Gefühlen-
 
Der Mensch verfügt über ein großes Potential von Gefühlen, die wichtig sind, wahrgenommen zu werden, weil sie ausdrücken, was man bei einem Geschehen, was man selber erfährt oder woran man nur Anteil nimmt, empfindet. Aber Gefühle müssen auch beherscht werden, jedenfalls, wenn es zerstörerische wie Wut, Rache, Zorn sind. Ich meine das hat nichts mit emotionaler Intelligenz zu tun.
 
Der Blog spricht viele Themen an, nicht nur die Frage der emotionalen Intelligenz meine ich. Jugendsprache und Verkürzung der Kommunikation mittels Handy, E-mail und Twitter.
 
Jedenfalls meine ich, wer sensibel ist, bekommt auch über Kurzinformationen oder Emails mit, welche Gefühle beim Schreiber
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19.09.2009 | 17.13 Uhr | franxinatra Hier werden bestimmt einige emotional wie verstandesmäßg überfordert; nicht trotzdem sondern gerade deswegen meine Anerkennung, dieses Thema in die Diskussion zu bringen!
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