vor drei Tagen noch hat Jesus Brasilien und Lucio geholfen, so Lucios Ansage, den Confed-Cup zu gewinnen. Davor und Heute schimpft und lamentiert er über die Bayern-Verantwortlichen, die ihn wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich auf die Bank setzen oder verkaufen wollen.
 
Für mich fühlt sich das schon komisch an, Jesus zu benutzen, um den "Gegner" im sportlichen Wettkampf, hier und da auch mal mit Hilfe von kleinen Nickeligkeiten, zu bezwingen. Beschränkt sich das Funktionieren des Glaubens an Jesus, bei vielen Profi-Fußballern mit religiösem Unterhemd, nur auf das Tore schießen, oder das Gewinnen ?
 
endet Lucios Glaube an die Liebe Jesu am Spielfeldrand, oder warum ist er so wütend und misstraut den Bayern so dermaßen, oder warum sind seine Zukunftsängste so groß, oder warum hat er so wenig Selbstbewußtsein, oder weshalb unterstellt er den Bayern aus dem fernen Südafrika enttäuscht, so viel Niederträchtigkeit, ohne mit ihnen bisher ein Wort gesprochen zu haben ?
 
Ich dachte, der Glaube an Jesus, Gott, Göttin, Buddha oder Allah oder wen auch immer, wäre in der Hauptsache von Vertrauen, Respekt, Selbstwertgefühl, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Fröhlichkeit, Nächsten- und Eigenliebe und noch viel mehr, getragen und mein „fester“ Glaube wäre genau durch diese Attribute geprägt, weil sie tief in meinem Innersten verborgen sind und nur ans Licht gebracht werden wollen ? Lucios Geschrei um seine imaginäre „Abschiebung“, seit bekanntwerden, weckt bei mir eher den Eindruck, eines verletzten, schreienden, kleinen Jungen, dem Aufmerksamkeit, Anerkennung und eben – Liebe fehlt !
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03.07.2009 | 11.02 Uhr | Roeschen Bingo! Das seh ich zu 1oo% auch so!;-)
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03.07.2009 | 10.58 Uhr | mqenergyfood Ich verstehe Jesus als einen lebensbejahenden Lehrer, der nix anderes im Sinn hatte, als seinen Mitmenschen die Freuden, den Spaß den Genuss etc. am Leben und den liebevollen, freundlichen Umgang seinen Mitmenschen beizubringen. Stichwort: Brüder und Schwestern auf geistiger Ebene. Also all Das, was mich mit dem anderen verbindet. Stattdessen laufen wir nur trennend durch Leben, indem wir den Anderen verurteilen, wie z.B. der oder die ist doof, oder nervt mich, oder ist einfältig, großkotzig usw. Mein persönlicher Glaube beruht im wesentlichen darauf, dass er uns hier zeigen wollte, wo unser eigenes Dilemma/ unser persönlicher Irrtum liegt und, dass ist das entscheidende, wie wir es selbst lösen können !
ebenfalls ein erholsames, freudiges und schönes Wochenende
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03.07.2009 | 10.35 Uhr | Roeschen Also..ich meine..was mir hilft, wenn ich merke, dass negative Gefühle von mir Besitz ergreifen wollen, dann schau ich sie mir an, was sie mir sagen wollen und dann halte ich dagegen und beginne mit Schritten...also will sagen, ich tue was, setze mich in Bewegung und dann sind sie so schnell verschwunden, wie sie gekommen sind;-) Dann zeige ich ihnen den innerlichen Stinkefinger;-)
 
Schönes Wochenende
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03.07.2009 | 10.34 Uhr | Roeschen Hallo!
 
Ja klar..der Kampf gegen den Dämn "negative Gefühle" ist ein täglicher Kampf. Er will uns von der Liebe und der Lebensfreude abhalten. Ich sag ja immer, der Teufel kommt mit Sahnehäubchen.
Ja klar..das hab ich 15 Jahre lang erlebt, dieses Pharisäertum, dieses ständige Hervorholen der Regeln, aber sie nicht einen Moment umsetzen können.
 
Aber auch das ist eine Form von Demut. Scheinbar wird es manchen menschen nicht geschenkt, diese Liebe in sich entwickeln zu können, warum auch immer. Vielleicht sind sie noch nicht so weit Wie ich das mitbekommen habe, bei vielen, die das erkennen, dass sie zwar Regeln studieren, lernen, aber nichts umsetzen können, leiden sie auch sehr darunter.
 
Ich glaube, man darf nichts wollen, sich nur auf den Weg zu begeben. Ich meine...wenn man ständig Forderungen an sich selber hat, blockiert man sich auch.
 
Viele liebe Grüße
 
Röschen
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03.07.2009 | 10.27 Uhr | mqenergyfood Ja Röschen, so funktioniert Religion, all der ganze „Driss“ mit Regeln, Weisungen, Übungsweg und schön die Bibel lesen und danach irgendwie leben und Rosenkranz beten, damit wir alle in den Himmel kommen.
 
Hat aber alles nix mit Liebe zu tun und wie man durch den Blick auf zwei gekreuzte, manchmal gammelige Holzbalken die vollkommene Liebe sehen kann, ist mir vollkommen schleierhaft. Für mich wird vollkommene Liebe nur sichtbar, wenn ich z.B. ein neugeborenes Baby sehe.
 
Ich verurteile nicht Lucio, sein T-Shirt und seine Jammerei auf hohem Niveau. Mir bestätigt es nur, dass dort wo Wut, Ärger, gekränkter Stolz, Misstrauen, fehlende Anerkennung, Minderwertigkeit und Angst, also jede Menge negative Gefühle sind, eben keine Liebe ist. Liebe und negative Gefühle schließen sich gegenseitig aus. Negative Gefühle sind übrigens auch bei mir ziemlich oft zu Hause.
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02.07.2009 | 17.47 Uhr | Roeschen Ähm..ich habe Deinen Beitrag übrigens nicht bewertet. Das kann nachgeprüft werden;-) Mir war nicht danach....d.h. aber nicht, dass ich ihn schlecht finde....Wollte ich nur mal anfügen!
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02.07.2009 | 17.43 Uhr | Roeschen natürlich mit freundlichen Grüßen
 
Röschen
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02.07.2009 | 17.42 Uhr | Roeschen Hallo!
 
Du vergißt...dass, wenn man es schon genau nimmt und sich mit dem Thema Christentum auseinandersetzt und ihrem Glaubensansatz...dann ist es so...es bedeutet nicht, dass ein Christ "im Besitz der totalen Liebesfähigkeit" ist, sondern...dass er sich auf einem Weg der "umkehr" befindet...will sagen, der Christ orientiert sich immer auf den Blick auf das Kreuz, in dem die vollkommene Liebe sichtbar ist. So gesehen, stimme ich marathonman zu, der Christ befindet sich lediglich auf einem "Übungsweg"... Regeln, Weisungen und Bild entnimmt er der Schrift und dem Kreuz. Mehr nicht...
 
Auch hat ein Christ, wenn er die Botschaft annimmt, die totale Freiheit..will sagen...er darf sich als ein gescheiterter in Sachen Liebe, wi und wo auch immer, er seine Grenzen gesetzt bekommen hat, annehmen und lieben, so wie er von seinem Christus geliebt wird.
 
Denn dieser hat am Kreuz schon alles auf sich genommen...
 
Der Christ ist eigentlich ein "Freier"...
 
ähm..wollte ich nur mal sagen;-)
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02.07.2009 | 13.17 Uhr | Marathonman40 Ich stehe es auch gläubigen Christen zu, dass sie unzufrieden und befrustet über ihre berufliche Situation sein können, obwohl ich diese öffentliche Zuschaustellung der eigenen Religion auch eher peinlich finde. Liegt aber in ihrer Kultur, dass die Brasis da keine Hemmungen kennen und immer ein bischen Show machen müssen.
 
Und seid euch sicher: Lucio wird bei Bayern nächstes Jahr wieder Stammspieler sein.
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01.07.2009 | 18.29 Uhr | mqenergyfood Biene Willi Du sagst es:
Enttäuschung ist da, wo die Liebe fehlt, auch wenn sie auf dem T-Shirt steht, ist sie nicht da...
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01.07.2009 | 16.04 Uhr | Biene Willi Die Entäuschung über seinen Arbeitgeber kann man doch auch als gäubiger Christ äußern.
Den Zusammenhang, den Du da herstellst erschließt sich mir nicht.
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