Quetschbüggel in dä Stroßebahn
Soundtrack für „Die Parade der sterbenden Katzen“
Wer dieser Tage in der Domstadt oder ihrer Umgebung mit der Bahn unterwegs ist, wird vermutlich schon auf eine neue Form des „on board entertainment“ gestoßen sein.
 
Die Bahn kommt an einer Haltestelle zum Halt, die Türen surren auseinander, Menschen steigen ein und aus. Man achtet als Fahrgast nicht mehr darauf, kennt man doch die alltäglichen und immergleichen Abläufe, die Reihenfolge der Haltestellen. Man liest in der Zeitung oder ein Buch, hört seine Lieblingsmusik via Kopfhörer, lässt die Gedanken beim Blick aus dem Fenster schweifen. Doch diese Routine wird je unterbrochen, indem schlagartig ein Gedudel einsetzt, welches unzweifelhaft einem selbstklingenden Unterbrechungs-Aerophon entstammt. Man hebt den Blick und da stehen sie.
 
Zwei Männer, deren Herkunft man auf den südosteuropäischen Raum schätzen würde, klänge es nicht so politisch unkorrekt. Ihre Haut wirkt wettergegerbt, zwischen ihren Lippen blitzt Zahngold auf, ihre Hände sind von den Jahre stumpf und rau geworden, ihre Kleidung klingt in den Farben der mittleren 90er Jahre. Und vor sich hält jeder der beiden ein Akkordeon, welches ungefragt Töne von sich gibt. Vorbei ist es mit dem Lesen, die eigene Musik könnte man, selbst wenn man es wollte, nicht lauter drehen als die Quetschkommode weint, der eben noch gefasste Gedanke ist weg, man hört und denkt nur noch eines: Akkordeon.
 
Die beiden Männer lächeln freundlich, so wie ein Kellner im Restaurant, der der Dame am Tisch die Weinkarte zu reichen gedenkt. Sie sind nicht aufdringlich in ihrem Wesen, nur ihre Musik ist es. Geschwind fliegen ihre Hände über die Tasten, mal ertönt kurz der Anriss einer Melodie, die man von irgendwo her kennt, sofort versinkt sie aber in einer wilden Tonfolge, welche, trotz des politisch unkorrekten, im Ohr ebenfalls südosteuropäisch klingt. Erst jetzt bemerkt man, dass einer der beiden einen abgegriffenen Pappbecher in der Hand hat, so einen, wie ihn inzwischen Dutzende zu jeder Tageszeit an den Haltestellen in der Hand haben, mit einem „Kaffee to go“, wie es die meisten in einem Anfall von Pseudoanglizismus getauft haben. In dem abgegriffenen Becher ist jedoch kein schlecht zubereiteter Latte macchiato, sondern Kleingeld. Dieses Symbol ist nonverbale Kommunikation und macht klar, dass die beiden den Korpus ihrer Akkordons durchwalkenden Männer ein Entgelt für ihre Darbietung erhoffen. Wenn es nicht so politisch unkorrekt wäre, würden wir denken, dass wir Geld geben sollen, damit sie endlich aufhören aus ihren Instrumenten das zu quetschen, was als Soundtrack für „Die Parade der sterbenden Katzen“ durchaus geeignet wäre.
 
Zielstrebig gehen die Männer den Waggon ab, drehen sich locker aus der Hüfte den Fahrgästen zu. Diese wenden entweder ihren Blick demonstrativ ab, starren aus dem Fenster, wo sie zwischen den Autos und Fußgängern den Gedanken zu suchen scheinen, den sie eben verloren, andere stellen sich lesend, schlafend oder scheintot, wieder andere greifen sperrig zu ihren Portemonnaies und kramen im Münzfach nach einem ihrer Meinung nach geeigneten Obolus, oder, sofern sie der Kakophonie nur entfliehen wollen, dem Lösegeld. Nur selten wecken die Stadtbahnmusikanten einen Scheintoten mit einem unhöflichen Stubser, damit auch er eine Chance habe, sich dankbar für die Musik zu zeigen. Manchmal sind es auch nicht zwei Männer, nein, beizeiten steigt ein Mann, dessen Gesicht erste Falten zieren und dessen ansonsten pechschwarzes Haar an den Kotletten erste graue Stellen entlarvt, mit einem kleinen Kind ein. Sie wird kaum zehn Jahre als sein, ihre Augen schimmern wie große schwarze Perlen, ihr Lächeln zeugt von einer solch tiefen Unschuld, dass man sich darin verlieren könnte. In einer vermutlich ungeahnten Hommage an Oliver Twist umklammern ihre feinen Finger beider Hände den Pappbecher, den sie den Fahrgästen beinahe wie eine Opfergabe entgegenstreckt. Manchmal spielen aber auch schon die Kinder ein Akkordeon, vielleicht ein Erbstück des Großvaters, so abgegriffen wie die Klaviatur wirkt. Auch sie Lächeln milde und unnahbar.
 
Es muss viele dieser Duette geben, denn man selber trifft sie immer wieder. In den Straßenbahnen Kölns, sogar in den Zügen nach Bonn oder Leverkusen laufen sie wie in einem präzise getakteten Plan Regionalbahn um Regionalbahn ab. Die Obrigkeit zeigt sich machtlos angesichts all dieser Zurückhaltung. Obgleich sie mit dem Heulen von ausgepresster Luft so manchen Fahrgast stören und durchaus unter das Verbot der Bettelei fielen, haben sie doch immer einen Fahrschein gelöst. Kein Wunder, so möchte man meinen. Bei den Musiknomaden lohnt sich ein Tagesticket ja auch. Betrachtet man, wie viele Mitreisende in den Klingelbecher werfen, malt man sich aus, dass es am Ende des Tages einen passablen Stundenlohn zu vermelden gibt, bei wem auch immer das Geld abzuliefern ist.
 
Aber der Gedanke geht fast sofort wieder verloren, denn schon am nächsten Haltepunkt steigen sie aus, warten auf die nächste Bahn, voll gefüllt mit Berufspendlern. Kurz denkt man noch, dass man die beiden vielleicht schon vor zwei Tagen gesehen, oder eher, gehört hat, oder waren es andere? Egal, heute Mittag und heute Abend wird man wieder Akkordeonspieler in der Bahn haben, für einen melodischen Quickie zwischen Deutzer Freiheit und Neumarkt oder jeder anderen Ecke in Köln. Und bald kennt man sie alle, die ganze Großfamilie, kennt ihre Instrumente und die wenigen Lieder in ihrem Repertoire.
 
Und dann kommt so manchem Fahrgast doch noch ein Gedanke: Wie kann man am unauffälligsten ein Akkordeon zerstören?
Beitrag ändern
Beitrag bewerten
Erst einloggen, dann bewerten
Note
Stimmen
Aufrufe
weiterempfehlen
Kommentare | 1 bis 25 von 34 Kommentieren
20.07.2009 | 04.00 Uhr | yogibaer4444 Hallo Tiberius,
das finde ich mal einen sehr guten Blog. Auch ich habe mich neulich wieder über diese akustische Berieselung ärgern müssen. Einige andere Fahrgäste scheinen aber nicht zu verstehen, dass dieses Problem sich nicht lösen lässt indem man fleissig Geld gibt. Dabei sah der grösste Teil der "spendablen" Fahrgäste selber genervt aus. Wären sich mal Alle einig nichts zu geben, würde sich das Geschäft sehr schnell erledigt haben.
Liebe Grüße
der Jörg
Kommentar löschen
Kommentar melden
16.07.2009 | 16.51 Uhr | Schuster A-jay, mein letzter Wi-hi-lle,
ein Kakerlak mit Bri-hi-lle!
Der Tanz mit Straßenmusikant
in Roeschens Garten amüsant
ne Lobeshymne dort bestand.
So hütet jeder sein, ja sein,
so hütet jeder Hobbys auch
der eine singt für seinen Bauch,
andre tanzt zu dem Gesang,
und Risenkakerlak mit Brillen
notiert des fAHRGASTS LETZTEN Willen:
Musik in KVB misslang,
die Kakerlaken sind vom Tisch.
Nun kommt wohl bald der Riesenfisch
vom Rhein herauf, so lebend frisch.
Kommentar löschen
Kommentar melden
13.07.2009 | 17.15 Uhr | Herr Stadtrat @Tiberius: Gelöscht wurden Beiträge eines gesperrten Nutzers, der sich unter anderem Nutzernamen eingeloggt hatte.
Kommentar löschen
Kommentar melden
13.07.2009 | 13.51 Uhr | Jandi Hi Tiberius, bin in den vergangenen Tagen mehrmals mit der KVB unterwegs gewesen und hatte bei jeder Fahrt musikalische Begleitung. Wobei mir auffiel, dass es wohl keine richtige Notenfolge gibt und das die Kinder oder Jugendlichen eher lustlos über die Akordeontasten greifen. Außerdem gab es immer eine Person, die Geld gegeben hat aber doch offensichtlich zu dem Musikern gehörte, nämlich mit ihnen aus der Bahn ausstieg. Die soll wohl die Fahrgäste animieren, es gleich zu tun. Also ich denke, es ist wieder eine neue Form von organisierter Bettelei, die MusikerInnen, erst recht Kinder, müssen das Geld abliefern.
Jandi
Kommentar löschen
Kommentar melden
13.07.2009 | 09.04 Uhr | odyssee Tja, die organisierte Kriminalität lässt sich immer wieder was Neues einfallen. Glaubt hier ernsthaft jemand , das die Kinder einfach mal so Musik spielen ?? Das gilt auch für die Bettler, jedenfalls für die ausländischen. Man muss dass nur mal beobachten, später kommt jemand vorbei und kassiert ab. Das ist schlicht und einfach Mafia.
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 19.31 Uhr | Tiberius @ bertha: Danke. Diese Parallele ist Zufall, meine Beschreibung ist ja an sich sachlich, hat aber diesen unfreiwilligen Beigeschmack, daher mein Verweis auf das „politisch unkorrekt“. Was es die Regelungswut angeht: Das nimmt tatsächlich wieder zu. In den 20er Jahren hingen in Straßenbahnen „Nicht auf den Bode spucken“-Schilder, sie verschwanden mit der Zeit. Aktuell kehrt die Regelwut zurück, ich warte auf die Rückkehr dieser Schilder…
 
Und dann noch ein allgemeiner Hinweis wegen einer Anfrage:
Ich habe weder unter diesem, noch unter einem anderen meiner Beiträge, je einen Kommentar gelöscht! Wer hier löscht und warum entzieht sich meiner Kenntnis. Eine übermäßige Form der (Presse)Zensur a la Karlsbader Beschlüsse halte ich nicht für wünschenswert. Auch wenn der Ton hier manchmal rauer wird, lasse ich die Kommentare stehen. Gelöscht wurden sie von jemand anderem…
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 18.50 Uhr | Bertha Hallo Tiberius,
 
Danke für deinen Beitrag, der mir wieder einmal zeigt, dass es in dieser Community auch etwas anderes gibt als diese vielen dahingeschluderten Friede, Freu(de), Eierkuchen Beiträge so mancher BloggerInnen.
Beim Lesen deines Beitrages ist mir aber ein Videosequenz in Erinnerung gekommen. Ein Mann, dessen Herkunft man auf den südosteuropäischen Raum schätzen würde, fragt höflich eine Frau nach einer Straße. Die Antwort der Frau ist eine Pfeffersprayladung mitten ins Gesicht des Fragenden.
Ist das die Kommunikation, die wir uns künftig wünschen sollten?
In Deutschland gibt es fast nichts, was nicht geregelt ist. So auch bei der KVB. Zum Glück gibt es jedoch auch Menschen, die gelassen und mit Augenmaß reagieren. Anders würde das Leben nämlich fast unerträglich werden. Die Parallele mit der derzeitigen Diskussion um den Administrator ist beabsichtigt.
Gruß Bertha
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 15.28 Uhr | Tiberius Allgemein zur Kommentarleiste:
Ich denke man muss die Kommentare hier differenziert lesen, denn im Kern sagen alle, dass sie nichts gegen Straßenmusik per se haben (mich eingeschlossen). Problematisch wird es nur, wenn a) die Musikanten ihr Handwerk überhaupt nicht beherrschen, b) wir gezwungen werden in einem abgeschlossenen Raum diese Musik zu ertragen, c) die Musikanten aufdringlich werden und d) das alles einen kriminellen Hintergrund hat. Nichts davon muss zutreffen, a) und b) passieren leider oft, c) manchmal und d) ist nicht weltfremd. Die KVB wird ihre Erfahrungen damit haben. Und das die Fahrer nicht jedes mal aus ihrer Kabine kommen und mit den Akkordeonisten eine Diskussion anfangen erscheint mir logisch, dann liefe ja nichts mehr, wo sich am Neumarkt ja eh alles staut.
Ferner noch der Hinweis, dass es mich stört wenn hier Kommentare verschwinden.
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 15.27 Uhr | Tiberius @ mister tom & leon blogiker: Danke für das Lob. Zum Stil: Ich weiß, meine Art die Welt zu sehen ist durchsetzt von bitterem Humor. Wer mich nicht kennt, kann das in den falschen Hals kriegen, es ist aber meist nicht so schlimm gemeint, wie es der Leser empfinden mag.
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 12.28 Uhr | Brillentraeger 12.07.2009 | 12.12 Uhr | Leon Blogiker
 
Trotzdem stört mich hier etwas. Der Beitrag erweckt nämlich den Eindruck, als wollte er über alles das despektierlich herziehen, was man die Nischen-Kultur in der Metropole nennen könnte: Jongleure auf der Straße vor wartenden Autos bei roten Ampeln, Graffitis an Häuserwänden, Musikanten auf Straßen und Plätzen usw. usw.
 

 
ein menschenfreund der kritik an der nischen-kultur (fassaden spräher) als despektierlich empfindet?

ich hoffe, man sprüht dir einige tags auf deine hausfassade oder auf dein auto. es sei denn, du wohnst im zelt und bevorzugst einen drahtesel.
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 12.14 Uhr | Brillentraeger damit ich nicht falsch verstanden werde. ich habe nichts gegen strassenmusikanten. als urkölner ist mir das ständeln
wohl bekannt. früher war es gang ung gäbe, dass an wochenenden strassenmusikanten musizierend unterwegs waren.
 
was mich auf die palme bringt, ist das aggressive ständeln in bahnen und in u-bahn-haltestellen, weil man ihnen kaum ausweichen kann.
bei jedem einheimischen, würden "sie" aus ihrem führerstand klettern und von ihrem hausrecht gebraucht machen. nur bei den südländern sch...... sie sich in ihre hosen, da setzen sie einen "notruf" ab, wenn überhaupt.
hat von euch jemals in der kölner presse gelesen, dass ein trambahnfahrer in kritischen situationen in ihrem waggon helfend eingegriffen hätten? ich nicht!
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 12.12 Uhr | Leon Blogiker Hallo Mister Tom,
 
der Beitrag ist nicht nur gut leserlich, sondern auch wieder mal inhaltlich gut und geläufig zu lesen. Dem Autor sei Dank. Ansonsten stimme ich aber Dir weitgehend zu.
 
Trotzdem stört mich hier etwas. Der Beitrag erweckt nämlich den Eindruck, als wollte er über alles das despektierlich herziehen, was man die Nischen-Kultur in der Metropole nennen könnte: Jongleure auf der Straße vor wartenden Autos bei roten Ampeln, Graffitis an Häuserwänden, Musikanten auf Straßen und Plätzen usw. usw.
 
Vermutlich ist dieser Eindruck nicht beabsichtigt, aber da hätte der Autor etwas mehr vorbeugen müssen! Trotzdem habe ich es gerne gelesen.
 
Gruß von L.B.
Kommentar löschen
Kommentar melden
12.07.2009 | 07.27 Uhr | Profil gelöscht Hallo Tiberius,
 
ich sehe es ähnlich kritisch wie Du.
 
Hinzu kommt noch, dass ich bei einem Stadtbummel die Chance habe, entweder stehen zu bleiben und zuzuhören, oder weitergehen kann. Doch in der Bahn ist man hilflos diesen "Melodeien" ausgeliefert :-(
 

Viel schlimmer ist, dass Kinder zum Betteln benutzt und gezwungen werden.
Habe vor kurzem eine Doku gesehen, in der die bettelnden Frauen mit Babys im Arm genauer beleuchtet wurden.
Der Journalist observierte sie heimlich und stellte fest, dass diese Frauen mitsamt der Kinder in Wohngruppen festgehalten und zum Betteln gezwungen werden.
Die Orga dafür hat ihren Sitz in Ungarn und die Verantwortlichen leben von Ausbeutung und Missbrauch -wie kann es anders sein?- in Saus und Braus! :-(
Meist handelt es gar nicht um die Babys der bettelnden Frauen, sondern diese wurden eigens dafür "gemietet". Deren Eltern erhalten dafür im Monat ca. 50 €.
 
5***** für Deinen wieder einmal gut leserlichen und aufrüttelnden Beitrag
 
von Sua
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 22.27 Uhr | Miss Tinkerbell In der Kölner Innenstadt gibt es wunderbare Straßenmusikanten, an denen ich selten vorbei gehen kann.
Wenn es meine Zeit erlaubt, bleibe ich auch stehen, beobachte die Musiker, lausche den Klängen, oder lache über lustige Performance Artisten.
Die Straßenmusiker überlassen es dem Vorbeieilenden, ob er stehen bleiben möchte oder nicht, und ob er ihr Können mit ein paar Münzen belohnt.
 
In einem geschlossenen Raum hat aber keiner der Anwesenden die Möglichkeit der Musik, oder der künstlerischen Darbietung, zu entfliehen.
Daher verstehe ich Tiberius und kann sehr gut nachvollziehen, was er mit seinem Beitrag ausdrücken möchte.
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 19.35 Uhr | Brillentraeger 11.07.2009 | 11.40 Uhr | Compikoch3
Auf dieses unterirdische Niveau lasse ich mich nicht herab, Brillenträger.
 

von welchem niveau sprichst du?
 


bei zehnjährigen kinder zeigt der elitetrupp der kvb präsens und wirft sie wegen fehlendem fahrschein aus dem wagen. da wird vom hausrecht gebraucht gemacht und man lässt die muskeln spielen. du willst mir niveaulosigkeit andichten?

wann bist du denn zuletzt von deinem bock aufgestanden und hast präsens gezeigt? bei schulkinder, weil sie ihr musik zu laut aufgedreht hatten oder pommes aßen?

bei südländer bleiben die helden in ihrem verschlag.
 
ich muss herzhaft über deine inkompetenz lachen
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 19.33 Uhr | Riesenkakerlake Weg sind sie die brilligen Kommentare. Wohl auch besser das war.
 
May the force be with you - always
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 19.31 Uhr | Riesenkakerlake Brillentraeger, ich wollte nur vorsichtig darauf hinweisen, dass du heute sicher keine Antwort mehr bekommen wirst, denn es ist Samstag Abend und man ist da meistens indisponiert.
 
Aber vielelleicht morgen mit neuem Nick??
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 18.12 Uhr | Roeschen So schön kann übrigens Akkordeon sein;-) naja..bei so einer Frau;-)
 
Lydie Auvray;-)

Ich hab sie übrigens gesehen in der Kulturkirche zu ihrem Jubiläum!
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 17.40 Uhr | Riesenkakerlake Aber das passt doch unserer deutsch-verbiesterten Mentalität:
mit der Motzfluppe in der Bahn sitzen, der Fahrer schön hinter der Scheibe.
Wehe es kommt jemand in die Bahn, der Musikus macht, ein Lächeln herausfordern und die Leute unterhalten will.
 
Wo kämen wir denn da hin?!
Schon morgens in der Bahn lächeln?!
HA!
 
P.S: Ich halte es außerdem für ein Gerücht, dass die KVB da was gegen hat. Die Musiker erlebte ich selbst auch schon mehrfach, die stiegen sogar vorne an der 1. Tür ein. Der Fahrer hätte jederzeit was sagen können. Tat er aber nie.
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 17.11 Uhr | Roeschen Schade....dass Du das so negativ siehst, Tiberius. Ich empfinde das eher lebendig. Es macht doch nicht, mal aus dem Trott mit ein paar Klängen Musik herausgerissen zu werden.
 
Gerade diese Mißmutigkeit, nicht mal Zeit für einen anderen Blick oder ein paar Töne, von woanders her, stößt mir oft in Deutschland auf. Alles immer so geschäftig....alles immer so auf sich selber fixiert.
 
Gut..ich hab die Töne nicht gehört;-)
 
Jedenfalls Mein Akkordeonspieler, der übrigens jetzt jede Woche kommt, hat mich ein wenig verzaubert.
 
Es ist diese Enge der Menschen oft....die mich traurig macht....
 
Na dann....
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 15.46 Uhr | Riesenkakerlake Ungeziefer, Dreck und Döner in der KVB finde ich viel schwerwiegender als ein bisschen Hausmusikus.
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 14.09 Uhr | Compikoch3 ;-)
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 14.04 Uhr | Maibowle Man könnte meinen dem Compi gehört die KVB.
 
Wollte der nicht eigentlich auch gehen?
 
Das musste ich mal loswerden.
 
Es gibt schon einen Unterschied zwischen den Musikanten.
Einmal die, die einfach aus Spaß an der Freude auf den Straßen Musik machen und dann die, die nur die Leute abzocken wollen, wie auch immer.
 
Als ich noch mit der Bahn gefahren bin, fand ich es auch einige Male störend.
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 13.54 Uhr | A-Jay Dann eben die Akkordeonspieler in den Kölner Strassen- und U-Bahnen. Kommt als Verallgemeinerungauf das Gleiche hinaus, die Gruppe ist nur kleiner.
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2009 | 12.14 Uhr | Profil gelöscht 11.07.2009 | 11.58 Uhr | A-Jay
Ich mag keine Verallgemeinerungen.

 
Dem schließe ich mich in allen Punkten an.
Ungeheuerlich, wie jetzt wieder alle Straßenmusiker in einen Topf geschmissen werden.
Kommentar löschen
Kommentar melden
weiter
Kommentar schreiben
1000/1000
Zeichen übrig
Beitrag suchen
Neu hier? Fragen? Anregungen?
Der direkte Draht zum Stadtrat ist hier. Einfach auf das Icon klicken.