Verse von der Abraumkippe
© Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)
An der Sophienhöhe, die alte Römerstraße von Köln nach Maastricht
 
Ausflug in aktuelle Vergangenheiten mit Erinnerungen an die Zukunft von Rekultivierung, Umweltschutz und Atompolitik
 

 

 

 

 
Römische Säule
vor rekultiviertem Schutt
im Jülicher Land.
 
Wer kam hier vorbei
auf der uralten Straße
in Jahrtausenden?
 
Meilensteine dort sprechen
aller Zeitalter Zeichen.
 

*************************************
 
Zur Sophienhöhe und zur Abraumkippe sowie zu den Meilensteinen aus verschiedenen Jahrhunderten an der alten Straße.
 
Wanderkarte mit Anfahrtsskizze
 
P.S.: Die römische Jupiter-Säule vor Ort ist natürlich eine Kopie, auch wenn die echte Säule im nahen Braunkohle-Tagebau Hambach ausgegraben wurde. Aber der gefräßige „Zahn der Zeit“ würde am Original bei Wind und Wetter natürlich viel zu sehr nagen. Die Originalteile findet man daher im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Dafür sind aber die Meilensteine und auch die alte Straßentrasse durchaus echt. Die alte Trasse war noch bis in die 1970er Jahre in Gebrauch, bis an der damaligen B55 der Braunkohle-Abbau und die Aufschüttung der Sophienhöhe begann. Im nahen Jülich-Stetternich führt aber die alte Trasse noch heute in die „Kölner Straße“, die mit diesem Namen natürlich an die große alteuropäische Verkehrsader erinnert.
 
Ihr könnt mir glauben: Wenn ich dort vor Ort bin, dann erlebe ich es wirklich so, dass die vielen Menschen, die seit den alten Römern auf dieser Straße schon vorüberkamen, mir alle gleichzeitig nahe sind, Menschen von rund 100 Generationen aus gut 2000 Jahren, und das alles vor diesem riesigen Abraum-Symbol der Energiewirtschaft des 20. und 21.Jahrhunderts, wo die Bagger im großen industriellen Stil den Sand und Kies des alten Erft- und Rheintals aus ur- und vorgeschichtlichen Tagen ans Licht befördern: Spuren-Panorama aller Zeiten! Ihr könnt ruhig etwas über mich schmunzeln, aber ich bin fest davon überzeugt: Wer nur ein bisschen aufmerksam und interessiert durch unsere große alte Kulturlandschaft im Rheinland geht, der fühlt sich selbst bei tiefster Einsamkeit nie wirklich allein.
 
So wäre denn das wunderschön rekultivierte Abraum- und Kippengebirge ein tröstlicher Ort in versöhnlicher Stimmung?? Das ist auch ein bisschen so: Die Sophienhöhe ist wahrhaftig ein lohnendes Ausflugsziel von großem Erholungswert, zugleich mit einem grandiosen Aussichtspunkt von 300 m ü.N.N über das weite flache Land.
 
Aber trotzdem entrinnt man hier nicht den aktuellen Problemen. Kaum ein Stück den Hang hinaufgewandert, hat man den vollen Überblick über die Kernforschungsanlage Jülich, die gerade hier nicht nur an die Physik des alten Urknalls im Universum erinnert. Es wird vielmehr schlagartig klar: Rekultivierung und Umweltschutz haben nicht nur mit der Vergangenheit zu tun – es ist, als ob all die vielen Menschen, die hier in den Spuren der Jahrhunderte nahe sind, sich in der Erinnerung zu einer großen Demo aller Generationen versammeln und die drängensten Aufgaben von Gegenwart und Zukunft anmahnen! Es geht nicht nur darum, die Wunden, die die moderne Lebensform der Erde schlägt, mit grünen Landschaften wieder zuzudecken. Es geht um den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung als Lebenswelt zukünftiger Generationen, um die glaubhafte Einschätzung und Kontrolle der technischen Risiken bei Offenlegung der konkurrierenden Interessen, um nachhaltiges Wirtschaften mit gerechter regionaler Verteilung der Lasten und nicht zuletzt um eine faire Verständigung mit den Betroffenen vor Ort. Die jüngsten politischen Auseinandersetzungen zu diesem Thema kennen wir schon seit Monaten in diesem Blog und erst recht in den letzten Tagen aus den Berichten von Gorleben im Wendland. Wir sollten uns alle klar machen: Nach dem „Sankt-Floriansprinzip“ kann man diese Probleme nicht lösen, das wäre nichts als Selbstbetrug.
 
Als kleines Symbol für solche Probleme bei der Nutzung von Umwelt und Landschaft möchte ich zum Schluss die Gleitschirmflieger an der Sophienhöhe nennen. Sie fühlen sich dort seit 2007 doch ziemlich allein gelassen. Schaut nur mal da hin!.
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Kommentare | 1 bis 25 von 49 Kommentieren
22.11.2010 | 13.09 Uhr | Leon Blogiker @alle
 
Spaß hat's gemacht und Freude gebracht, interessant war's und manchmal bestimmt auch ein bisschen erhellend.
 
Bis dännemal -
 
mit herzlichen Grüßen von L.B.
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21.11.2010 | 11.35 Uhr | Schuster Am Volkstrauertag oder auch am Totensonntag
sind kleine Lichtblicke in die geliebte vertrauliche
"heile" Welt mit Gesprächen, die neben Spaß auch
Freude bereiten, Kultur des Geistes
und Gewinn zugleich. Meine Verbundenheit zu einer
Welt mit besonders der der Künstler gründet in der
Tatsache, dass das Genie in unerkannter Höhenluft (:oh)
plötzlich astronautische Kälte verspürt, die mit dem
menschenfreundlichen Konversationsgeist auch
atmosphärischer Abgehobenheit lebensnotwendige Wärme
beschert. Da ist es denn wie beim gehetzten Schiller in seiner
frühen klassischen Zeit nicht anders als in unserer schnelllebigen
Epoche, und Natur- wie Kunst- und Technikbetrachtungen ziehen
sich als sinnlich wahrnehmbare Filme beim "Überfliegen" in textlicher, fotografischer und stilistischer Schärfung mehr oder weniger bewusst durch die seelische Landschaft ihre eigenen Kreise, vergleichbar mit einer Aufwindbewegung, die der Segler Thermik nennt und braucht, um Abgründe zu überwinden.
So-Gruß Sch.
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21.11.2010 | 01.15 Uhr | Leon Blogiker Jau Schuster! Weil es so großartig ist, schließe ich einfach noch etwas an:
 
Und ein schlängelnder Pfad leitet mich steigend empor.
Nur verstohlen durchdringt der Zweige laubichtes Gitter
Sparsames Licht, und es blickt lachend das Blaue herein.
Aber plötzlich zerreißt der Flor. Der geöffnete Wald gibt
Überraschend des Tags blendendem Glanz mich zurück,
Unabsehbar ergießt sich vor meinen Blicken die Ferne,
Und ein blaues Gebirg’ endigt im Dufte die Welt.

 
Natürlich denke ich beim „blauen Gebirg’“ sofort an die Eifel und an das Siebengebirge, denn sie sind es, die auf dem grandiosen Aussichtspunkt der Sophienhöhe den Blick in die Ferne begrenzen, „im Dufte der Welt“. Später heißt es: Bin ich wirklich allein? – Nein, sage ich, gerade an solchem Ort nicht. Mit unaussprechlicher Macht drängt es zu den Mitmenschen zurück: Du musst Dich ein Stück Deines Lebens nützlich machen - dies wird zum Bedürfnis.
 
Das Gespräch mit Dir und allen anderen hat mir hier viel Spaß und Freude gemacht.
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20.11.2010 | 13.05 Uhr | Schuster Zur Ergänzung noch ein Nebengedanke,
als ich beim Lesen deines (Leons) Kommentars von der "Schillernden Verknüpfung des Adlers in unerreichbarer Höhe" las - kein Laut von der niedrigen (!!) Erde dringt hinauf in seine (abgehobene) Himmelsposition -- so kann man eben abschalten von der lärmenden Herde der Schafe, die die loci topoi von Arkadien bloß durch dumme Hirten oder dionysische Satyren mit Pferdefüßen zertrampeln.
Der Gedanke an die drastischen Strafen der antiken Götter kam mir in den Sinn; hängt da noch immer jemand angekettet an den Felsen und muss sich die Leber aus dem Leibe hacken lassen? Oder sind die Bilder vom Sysiphos out, der immer wieder einen Neustart anlegen muss, wenn er den einen Felsbrocken in die Höhe transportiert hat und statt neuer sinnvollerer Tätigkeit kein Arbeitsamt aufsuchen muss, sobald der Felsbrocken vergeblicher Bewerbung an der eben gewonnenen Höhe voller Hoffnung bloß deshalb wieder abstürzt, damit er ebenso sinnlos wieder hinaufgerollt wird.
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20.11.2010 | 12.44 Uhr | Schuster Vom Spatztztz-iergang noch etwas Schillerndes:
"Muntere Dörfer bekränzen den Strom,
in Gebüschen verschwinden
Andre, vom Rücken des Berges stürzen sie jäh dort herab.
Nachbarlich wohnt dort der Mensch noch mit dem Acker zusammen,
seine Felder umruhn friedlich sein ländliches Dach;
Traulich rankt sich die Reb' empor, schlingt um die Hütte der Baum.
Glückliches Volk der Gefilde! noch nicht zur Freiheit erwachet,
Theilst du mit deiner Flur fröhlich das enge Gesetz.
Deine Wünsch beschränkt der Ernten ruhiger Kreislauf ,
Wie dein Tagewerk, gleich, windet dein Leben sich ab!
Aber wer raubt mir auf einmal den lieblichen Anblick?
Ein fremder Geist verbreitet sich schnell über die fremdere Flur.."
Es schließen sich Gedanken über Baumbestand und Übergäge zum Stadtbild an...
Resignation?: "..Mit gleicher Liebe lieb ich meine Kinder!"
Rief unsichtbar ein Genius.
"Zwei Blumen, rief er, hört es, Menschenkinder,
Zwei Blumen blühen für den weisen Finder,
Sie heißen Hoffnung und Genuß "" Schuster
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20.11.2010 | 09.06 Uhr | Roeschen Ach Leon..., so war das doch nicht gemeint. Humor ist doch etwas sehr Schönes und für mich Lebensnotwendiges. Ohne Humor könnt ich das Schwere gar nicht tragen.
 
Es hat mir Freude gemacht.
 
Schönen Sonntag
 
Roeschen
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20.11.2010 | 07.49 Uhr | Leon Blogiker @Roeschen
Du hast wohl Recht. Ich sollte beim Umgang mit Schiller etwas mehr Respekt walten lassen, schließlich habe ich ihn ja selbst hier ins Gespräch gebracht. Aber wenn ich auch manchmal über sein Pathos etwas schmunzeln muss, so ändert das überhaupt nichts an meiner Wertschätzung, schon gar nicht bei diesem "Spaziergang"! Nochmals Dank an Dich für des Rätsels treffende Lösung. LG von L.B.
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19.11.2010 | 15.33 Uhr | Roeschen "Vielleicht sind wir Heutigen dazu berufen, die tiefverwurzelte Heiterkeit gerade in seinen ganz großen Worten zum ersten Mal richtig zu verstehen?!"
 
Vielleicht verstehen die Menschen große Worte erst im Nachhinein, weil sie erleben, dass die Werte, die in ihnen enthalten sind, verloren gegangen sind, Leon.
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19.11.2010 | 12.17 Uhr | Leon Blogiker Au Roeschen, das finde ich jetzt einfach nur wunderbar, so schnell habe ich eine Antwort gar nicht erwartet!
 
Heutzutage empfinden ja viele die Schillersche Sprache als viel zu pathetisch. Und auch ich gebe zu, dass ich gar nicht selten über ihn echt lachen muss. Aber ich finde, dass das der Größe seiner Texte überhaupt keinen Abbruch tut. Vielleicht sind wir Heutigen dazu berufen, die tiefverwurzelte Heiterkeit gerade in seinen ganz großen Worten zum ersten Mal richtig zu verstehen?!
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19.11.2010 | 11.50 Uhr | Roeschen Lieber Leon...
 
Der erste Satz:"
 
Sei mir gegrüßt, mein Berg mit dem rötlich strahlenden Gipfel,
Sei mir Sonne gegrüßt, die ihn so lieblich bescheint,
Dich auch grüß ich, belebte Flur, euch säuselnde Linden,
Und den fröhlichen Chor, der auf den Ästen sich wiegt,
Ruhige Bläue dich auch, die unermeßlich sich ausgießt
Um das braune Gebirg, über den grünenden Wald."
 
Aus Schillers SPAZIERGANG
 
:-) Gruß, ganz lieber
 
Roeschen
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19.11.2010 | 11.21 Uhr | Leon Blogiker @Roeschen
Super, Du hast es wieder mal getroffen!
 
Aber sagt mir: Wie heißt das Gedicht? Oder besser noch: Wie heißt seine erste Zeile? Die passt auf die Sophienhöhe wirklich gut, vor allem an manchen Abenden.
 
@Steinfels
Du sagst es! Ich selbst habe zwar scheußliche Höhenangste und könnte nie Ballon fahren oder gar Gleitschirm fliegen. Ich kann mich aber dort oben hinein versetzen: "Im einsamen Luftraum hängt der Flieger im Gleitschirm und knüpft ans Gewölke die Welt ... Prangend verkündigen von fern die beleuchteten Kuppeln", aus Sand, Kies und Geröll der Rheinscholle "hebt sich die türmende Stadt".
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19.11.2010 | 10.00 Uhr | Steinfels LB und alle schreibenden Teilnehmer, die
sich aus der Tiefe des Tales in die Höhen
des Gebirges und in die Erkenntnis
hinaufbegeben haben, werden mit einer
herrlichen Aussicht belohnt.
Seit jeher versucht der Mensch, den
Gipfel zu erreichen, sei es der Berg oder
der Gipfel der Erkenntnis.
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19.11.2010 | 08.53 Uhr | Roeschen Es war Schiller, Leon, oder?
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19.11.2010 | 08.42 Uhr | Leon Blogiker @schuster
Stimmt! Ähnliches ist mir dort oft durch den Kopf gegangen:
 
Wild ist es hier und schauerlich öd. Im einsamen Luftraum
Hängt nur der Adler und knüpft an das Gewölke die Welt.
Hoch herauf bis zu mir trägt keines Windes Gefieder
Den verlorenen Schall menschlicher Mühen und Lust.
Bin ich wirklich allein?....

 
Kennst Du die Worte? Kleines Rätsel von mir!
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19.11.2010 | 08.34 Uhr | Roeschen @Leon:
 
Ich hab früher meinen Kindern, wenn wir auf dem Friedhof spazieren gegangen sind, dass der Friedhof ein Paradiesgarten ist.
 
Natürlich weiß ich und schrieb es ja auch, dass die gedanken an die Verstorbenen nicht vom Besuch des Friedhofs abhängig sind, aber ein Gang zum Grab eines Verstorbenen hat doch noch mal eine andere Qualität.
 
Hier in Frankfurt las ich neulich, es wird ja das 15o. Todesjahr von Schopenhauer begangen, dass auf seinem Grab, wie auch auf dem Grab von Adorno immer eine rote Rose niedergelegt wird. Von Menschen, die ihn sie ja gar nicht kannten, nur ihre Schriften. Gut, bei Adorno ist das anders. Aber scheinbar hat Schopenhauer diesen Menschen etwas gegeben. In seinen Werken lebt er ja weiter. Bei solchen Geistern ist das Weiterleben einfach,-) Bei uns normal Sterblichen lebt die erinenrung nur solange, bis dass auch der letzte, der einen gekannt hat, verstorben ist.
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19.11.2010 | 00.28 Uhr | Schuster *als Schlossberg zu klein.
 
Tschuldigung, die 1000 Zeichen
wollten wieder mal Schuster erweichen.
Da sinnvolle Worte auf Zähnen behaart
nur mehr als Zahl sind, wird nicht gespart!
Gruß Schuster an Leon, zu Fuß, in der Luft?
Der Schuster hat wieder vom Geist was verpufft!
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19.11.2010 | 00.22 Uhr | Schuster Es sind nicht immer die Haufen Caesars,
die einem über den Weg laufen oder dort
equi-valentement dort immer schon...
nein, der Straßendienst funktioniert
höchstens in Bett(d)burg, alles frisch
geschleuderter Sir-(nicht)-(d)rupp - guck in den
Himmel, wo Leon kreist reimlos im Doppeladler
ganz ohne Motor, so etwas kommt vor:
Die Scherbenhaufen der Bördenlandschaft
hat Archäologie zusammengerafft.
Römer gab's reichlich, doch keine Kelten,
die Römerwirtschaft beim Weinkrug verprellten.
Noch später versteckten sich in den Burgen
die Rübenackerbauern vor Schurg(k)en.
Sie dienten den Fürstinnen wie?-Mal als von...Leyen,
den Zehnten und mehr Taxe muss man verzeihen.
Die Kälte im Kloster und in der Kapelle
verging beim Weintrunk aus Siegburger Schnelle.
Den kaufte man wohl bei den Winzern für Geld;
wer damals keins hatte, trank mit wie ein Held,
dann flog er als Drache zu Siegfried ins Feld,
verlor keinen Kopf, "nur den Nachtisch bestellt".
Damals war ja die Rüben-Erde noch rein
Sophienhöhe
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18.11.2010 | 15.24 Uhr | Leon Blogiker @schuster
Trost-Blog und Trockendock - FC und L.B - Großes Sonett und doppeltes Doppelquartett - Format und privat - Kur, Tour und pur - all das reimt sich und nicht einmal nur äquivok, denn selbst solche Worthaufen werden bei Schuster zum rekultivierten Aussichtspunkt mit Blick auf die Skyline von Köln!
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18.11.2010 | 13.24 Uhr | Schuster Ergänzungszeile:
Werde des so hoff ich, nicht hier pensioniert!
Schuster mit Gruß zum Leon-Trost-Blog
Der Overath liegt schon im Trocken-Dock,
meldet FCk Rhein-Sitz (Gorschschsch Fockkkk!")
Spaß muss einfach mit dabei sein,
sonst geht bald unter jeder Verein
 
Korrigiere hier "les hommes" mit zwei "mm" tatt einem in frz homme;
Im deutschen Text "bringt als Zucker hinein ins Geschäft" statt In das Geschäft.
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18.11.2010 | 13.15 Uhr | Schuster Koerbchen (reagiert als Prüfer vom "Wa(h)ren-Korb?)
"geschrieben - kulturell politisch oder doch politisch kulturell? Diese Kombination ist schön zu Lesen. :-)
 
Die Postion ist wohl bei mir wie beim Pedell:
Ich gucke nach vorn, und im Rückspiegel schnell
bewege ich meine Gehirnzelle schnell
 
Die graue? die vorletzte, unverkalkt?
Hab darüber kaum in der Zeit spekuliert,
inspiriert reagiert auf Info-Anstoß
war Anlass zu klein, die Folge schon groß.
 
Sonett soll das sein? Ach, richtig, Format
ist rhythmisch geprägt vom Shaky(;-)) privat.
Im Inhalt indessen bei meinen Versen
ist's wechselhaft "Poli mit Tick" je nach Lage,
meist logisch und auch ohne Lobby-Gelage.
Kultur nun ja auch bestimmt manche Tour,
wenn Inter-so-nett reagiert auf ne Kur,
wo Kommentar oder Blog sondiert,
was ich noch durchschaue, humorvoll pur.
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18.11.2010 | 11.55 Uhr | Leon Blogiker Hallo Roeschen,
 
ja das stimmt: ein Gang über einen Friedhof kann sehr bedeutsam sein, weit über Familiäres hinaus. Hier bei uns gibt es immer wieder Gräber von Leuten, die hier bestimmt nicht freiwillig hingekommen sind, vor allem aus den 1940er Jahren. Ein Besuch dort ist nicht bloß interessant, weil er doch zugleich ein sehr ergreifend lehrreiches Erlebnis ist.
 
LG von L.B.
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18.11.2010 | 09.25 Uhr | Profil gelöscht Hallo Leon,
 
ja, manchmal passiert es einfach. Da unternimmt man etwas nettes und wird an nicht so nette Dinge erinnert. Will ich das definitiv vermeiden, bleibt mir nur die möglichst unberührte Natur.
 
Das Leben in Zusammenhängen zu Denken, kann manchmal echt nervig sein. Du glaubst gar nicht, was mir alles durch den Kopf schoss, als beim gesellschaftlichen Pflichttermin Einschulungsgottesdienst der Herr Pfarrer sprach: "Gott liebt die Kinder!" :-/
 
Herliche Grüße
C.K.
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18.11.2010 | 08.37 Uhr | Leon Blogiker Hallo Schuster,
 
Respekt, Respekt! Mögen alle, die in diesem Blog hineinsehen, auch einmal Dein Sonett mit den so geschliffenen Reimen anschauen!
 
Hallo C Koerbchen,
 
anfangs wollte ich nur einen "Ausflugstipp" schreiben. Aber es gibt wohl nichts Interessantes und Bedeutsames, und wäre es noch so randständig, was nicht in aktuelle Probleme verwickelt ist. So sind hier sozusagen unter der Hand politische Fragen durchgeschlagen. Der Link auf Deinen so profilierten Beitrag vom letzten September, sollte mit dazu beitragen, dass mein Blog vielleicht doch nicht nur "schön zu lesen" ist.
 
An Euch alle: LG von L.B.
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18.11.2010 | 02.47 Uhr | Profil gelöscht Oh - unbeabsichtigt gelügt ... das Feature lief ja mittlerweile schon vorgestern. ;o
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18.11.2010 | 02.45 Uhr | Profil gelöscht Interessant geschrieben - kulturell politisch oder doch politisch kulturell? Diese Kombination ist schön zu Lesen. :-)

Und zur wunderbaren Atomkraft gab es gestern ein interessantes Feature auf deutschlandradio - leider (bisher?) nicht als mp3, sondern nur als Textdatei verfügbar. Lesen lohnt sich, denn im Teaser steht nix von der Plutonium Thematik.
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