„Wir müssen einkaufen“. Wer kennt das nicht? Na gut, dann geht man eben - ja, wohin denn nun? Wer die Wahl hat… Ja, gewiss, bisweilen sind es mal ein paar Meter mehr. Aber im Ernst: läuft in dieser Stadt jemand tatsächlich Gefahr, mangels Angebot seinem Einkaufswunsch nicht nachkommen zu können?
Die lapidare Ansage „wir müssen einkaufen“ verbinde ich dagegen mit einem jahrzehntelangen Organisationsaufwand. Angefangen hat das alles mit dem Dorfladen. Gut, zu den besten Zeiten des Dorfes, Anfang der 70er Jahre, gab es deren vier. Dazu eine ausgezeichnete Metzgerei. Da wurde mir ein Einkaufzettel in die Hand gedrückt und es ging los. Es gab Spannenderes im Leben, aber das gehörte wie selbstverständlich dazu. Die Sensation kam 1971: das benachbarte Kreisstädtchen bekam seinen ersten Supermarkt. Ein Hauch von großer Stadt hielt Einzug. Mehr aus Interesse denn aufgrund irgendwelcher Notwendigkeiten wurde zum Einkaufen gefahren. Das heißt, es fuhren Diejenigen, die über ein Auto verfügten. Einmal die Woche ging es los. Und das brachte auch mit sich, dass die autofreien Familien von Verwandten, Bekannten und Nachbarn eingepackt wurden. Am Tag Y um X Uhr geht es los, dann hatte man auf der Matte zu stehen. Und die Autos kamen so vollgepackt zurück, als habe man den Notstand ausgerufen. Ich besuchte zu dieser Zeit das Gymnasium im (damaligen) Kreisstädtchen. Da ich sowieso dort war, konnte ich ja gleich ein paar Dinge mitbringen. Alles landete in der Schultasche. Die örtliche Händlerschaft war da schon ausgedünnter. Ab Mitte der 70er hielten sich noch 2 Geschäfte.
Und als ich dann als Erster der Familie den Führerschein machte, ging es los: wir müssen hierhin, wir müssen dahin. Die (neue) Kreisstadt rückte plötzlich mit nur noch einer Stunde Entfernung in greifbare Nähe. Auf den Gedanken, mit der Bahn zu fahren, wäre bei 2 Stunden Reisezeit niemand gekommen. Viel zu aufwändig und zeitraubend! Aber da war dann ja noch meine Schule, später der Wehrdienst, das Studium, die Arbeit… Meine Eltern gerieten in dieser Zeit etwas auf’s Abstellgleis. Kein Auto - auf einmal wurde man den Bekannten zur Last, die noch 10 Jahre zuvor problemlos ihre Hilfe angeboten hatten. Und meine Wochenendaufenthalte oder Feierabende waren verplant. Die Einkäufe waren eben dann fällig. Im Dorf wurde die Versorgung immer dünner, die Mobilität zwingend. Tja, und keine böse KVB, die, wenn bisweilen auch mit Verspätung, eine Alternative geboten hätte. Heute gibt es noch den Ableger eines der Läden. Kaum mehr als Kioskcharakter. Ich wurde in ein Dorf von 1.200 Einwohnern hinein geboren und verließ es, als gerade noch 700 da waren.
Ein einziges Krankenhaus versorgt den gesamten Altkreis. Klar, da der Prophet im eigenen Lande nichts gilt, gerät dies oft in die Kritik. Negatives wird schnell verbreitet. Man bemüht Krankenhäuser in 30 bis 50 km Entfernung. „Die sind gut!“ Na, wer weiß, was die Einheimischen dieser Standorte zu ihren Kliniken zu „berichten“ wüssten? Allerdings: geht es um Fachkliniken, wird diese kleine Weltreise zwingend. Das Kreiskrankenhaus ist in der heutigen Gesundheitswelt faktisch nur noch eine Notfallversorgung mit ggf. stationärer Aufnahmemöglichkeit. Immerhin: da gibt es noch mehrere Fachkliniken, die sich jedoch auf Reha-Maßnahmen spezialisiert haben. Für die lokale Versorgung wenig hilfreich. Immerhin sind sie in ihrer Zahl der größte Arbeitgeber der Region. Noch. Denn die ersten Schließungen sind schon Geschichte.
Ja, das Thema Arbeit überhaupt! Von der bäuerlichen Prägung meiner Kindheit ist wenig geblieben. 2 größere Landwirte sind noch aktiv. Worunter auch die Landschaftspflege gelitten hat. Einige Familienbetriebe verschiedener Prägungen sind das Rückgrat der Region. Vieles hat mit Holz zu tun - 65 % der Altkreisfläche sind Wald. Zukunftsweisende Technologien siedeln sich dort nicht an. Wenn man 50 km bzw. mehr als eine Stunde Anfahrt zur nächsten Autobahn hat, investiert dort niemand. So gern man sich auch als Ferienregion sieht: es ist nicht zuletzt diese Abgeschiedenheit, die eine hinreichende Gästezahl verhindert.
Mein Gymnasium genießt einen guten Ruf und rühmt sich, dass seine Absolventen später überdurchschnittliche Abschlüsse im akademischen Bereich erzielen. Das ist richtig. Aber welche dieser „Koryphäen“ findet einen adäquaten Arbeitsplatz in seiner Heimat? Unterm Strich blutet diese Schule die Region weiter aus. Es bleiben die „Minderqualifizierten“ (was keine Abwertung darstellt!). Aber auch die haben es zunehmend schwerer. Der örtliche Industriebetrieb existiert noch, hat sich aber auf eine weitgehend automatisierte Produktion umgestellt. Die arbeitskraftintensiven Bereiche wurden nach der Wiedervereinigung dank entsprechender Fördermittel in die „Neuen Länder“ ausgelagert.
Verliert dort jemand seinen Job, ist das Spiel de facto vorbei. Die Arbeitsagentur kann vor Ort schlicht nichts anbieten; die Mobilität bis zur (mit Auto immerhin 1 Stunde, mit ÖPNV ca. 2 Stunden entfernten Kreisstadt wird vorausgesetzt. ÖPNV entfällt, da angesichts der ausgedünnten Verbindungen das rechtzeitige Erreichen des Arbeitsplatzes ins Reich der Illusion fällt. Das Auto ist hingegen schon lange zu teuer geworden, sind ja, dank ebenfalls ausgedünnten Handelsangebots, auch jede Menge anderer Fahrten erforderlich. Konsequenz ist der Umzug. Eine Arbeitslosenquote von 5 % macht sich zwar in der Statistik gut, ist aber diesen Umständen geschuldet und kein Zeichen überbordender Wirtschaftskraft. Die Betroffenen fliehen, für Auswärtige ist die Gegend aus den gleichen Gründen uninteressant.
Vor ca. 15 Jahren lernte ich einen sehr netten älteren Ingenieur aus Lüdenscheid kennen, der von einem der wenigen verbliebenen größeren Industriebetriebe angeworben worden war. Er schilderte mir seine private Geschichte. Nachdem der Arbeitsvertrag unter Dach und Fach war, schnappte er seine bessere Hälfte und zeigte ihr das neue Umfeld. „Hierher müssen wir fahren“, habe er gesagt. „Hmm!“ sei die Antwort der Gattin gewesen. „Hier werde ich arbeiten.“ „Hmm!“ sei die Antwort der Gattin gewesen. „Das ist eine wunderschöne Gegend“ habe er geworben. „Hmm!“ sei die Antwort der Gattin gewesen. Dann zeigte er ihr den ausgesuchten Wohnort. „Hier werden wir wohnen.“ „Nein!“ sei die kategorische Antwort der Gattin gewesen. Sie blieb in Lüdenscheid, der Mann mietete sich in einem Zimmerchen in meinem Dorf ein und wurde zum Wochenendpendler.
Und so ähnlich habe ich bei meinem Umzug die Sache auch gesehen, eben anders herum: ich wollte die Wochenenden daheim verbringen. Schon nach einem Vierteljahr fiel mir dort die Decke auf den Kopf. Ich habe mich schnell an Köln gewöhnt.
In der Vorwoche wartete ich auf die Stadtbahn und geriet ins Gespräch mit einer Dame um die 60. „Hier wird ja viel zu wenig getan!“ klagte sie. Zur Haltestelle hat sie einen Weg von etwa 500 Metern zurückzulegen, vergleichsweise ein Witz, kennt man die zersiedelte Struktur meiner Heimat (das Dörfchen allein hat 22 Quadratkilometer und 3 Bushaltestellen, die im 2-3-Stunden-Takt angefahren werden. Bei wohlgemerkt 700 Einwohnern). „Wenn ich dann den Anschluss (für 2 Haltestellen weiter) verpasse, muss ich da hoch laufen.“
Eigentlich war die Frau ja ganz nett. Ob ich ihr mal einen Erlebnisurlaub in meiner alten Heimat vermitteln sollte?
Die lapidare Ansage „wir müssen einkaufen“ verbinde ich dagegen mit einem jahrzehntelangen Organisationsaufwand. Angefangen hat das alles mit dem Dorfladen. Gut, zu den besten Zeiten des Dorfes, Anfang der 70er Jahre, gab es deren vier. Dazu eine ausgezeichnete Metzgerei. Da wurde mir ein Einkaufzettel in die Hand gedrückt und es ging los. Es gab Spannenderes im Leben, aber das gehörte wie selbstverständlich dazu. Die Sensation kam 1971: das benachbarte Kreisstädtchen bekam seinen ersten Supermarkt. Ein Hauch von großer Stadt hielt Einzug. Mehr aus Interesse denn aufgrund irgendwelcher Notwendigkeiten wurde zum Einkaufen gefahren. Das heißt, es fuhren Diejenigen, die über ein Auto verfügten. Einmal die Woche ging es los. Und das brachte auch mit sich, dass die autofreien Familien von Verwandten, Bekannten und Nachbarn eingepackt wurden. Am Tag Y um X Uhr geht es los, dann hatte man auf der Matte zu stehen. Und die Autos kamen so vollgepackt zurück, als habe man den Notstand ausgerufen. Ich besuchte zu dieser Zeit das Gymnasium im (damaligen) Kreisstädtchen. Da ich sowieso dort war, konnte ich ja gleich ein paar Dinge mitbringen. Alles landete in der Schultasche. Die örtliche Händlerschaft war da schon ausgedünnter. Ab Mitte der 70er hielten sich noch 2 Geschäfte.
Und als ich dann als Erster der Familie den Führerschein machte, ging es los: wir müssen hierhin, wir müssen dahin. Die (neue) Kreisstadt rückte plötzlich mit nur noch einer Stunde Entfernung in greifbare Nähe. Auf den Gedanken, mit der Bahn zu fahren, wäre bei 2 Stunden Reisezeit niemand gekommen. Viel zu aufwändig und zeitraubend! Aber da war dann ja noch meine Schule, später der Wehrdienst, das Studium, die Arbeit… Meine Eltern gerieten in dieser Zeit etwas auf’s Abstellgleis. Kein Auto - auf einmal wurde man den Bekannten zur Last, die noch 10 Jahre zuvor problemlos ihre Hilfe angeboten hatten. Und meine Wochenendaufenthalte oder Feierabende waren verplant. Die Einkäufe waren eben dann fällig. Im Dorf wurde die Versorgung immer dünner, die Mobilität zwingend. Tja, und keine böse KVB, die, wenn bisweilen auch mit Verspätung, eine Alternative geboten hätte. Heute gibt es noch den Ableger eines der Läden. Kaum mehr als Kioskcharakter. Ich wurde in ein Dorf von 1.200 Einwohnern hinein geboren und verließ es, als gerade noch 700 da waren.
Ein einziges Krankenhaus versorgt den gesamten Altkreis. Klar, da der Prophet im eigenen Lande nichts gilt, gerät dies oft in die Kritik. Negatives wird schnell verbreitet. Man bemüht Krankenhäuser in 30 bis 50 km Entfernung. „Die sind gut!“ Na, wer weiß, was die Einheimischen dieser Standorte zu ihren Kliniken zu „berichten“ wüssten? Allerdings: geht es um Fachkliniken, wird diese kleine Weltreise zwingend. Das Kreiskrankenhaus ist in der heutigen Gesundheitswelt faktisch nur noch eine Notfallversorgung mit ggf. stationärer Aufnahmemöglichkeit. Immerhin: da gibt es noch mehrere Fachkliniken, die sich jedoch auf Reha-Maßnahmen spezialisiert haben. Für die lokale Versorgung wenig hilfreich. Immerhin sind sie in ihrer Zahl der größte Arbeitgeber der Region. Noch. Denn die ersten Schließungen sind schon Geschichte.
Ja, das Thema Arbeit überhaupt! Von der bäuerlichen Prägung meiner Kindheit ist wenig geblieben. 2 größere Landwirte sind noch aktiv. Worunter auch die Landschaftspflege gelitten hat. Einige Familienbetriebe verschiedener Prägungen sind das Rückgrat der Region. Vieles hat mit Holz zu tun - 65 % der Altkreisfläche sind Wald. Zukunftsweisende Technologien siedeln sich dort nicht an. Wenn man 50 km bzw. mehr als eine Stunde Anfahrt zur nächsten Autobahn hat, investiert dort niemand. So gern man sich auch als Ferienregion sieht: es ist nicht zuletzt diese Abgeschiedenheit, die eine hinreichende Gästezahl verhindert.
Mein Gymnasium genießt einen guten Ruf und rühmt sich, dass seine Absolventen später überdurchschnittliche Abschlüsse im akademischen Bereich erzielen. Das ist richtig. Aber welche dieser „Koryphäen“ findet einen adäquaten Arbeitsplatz in seiner Heimat? Unterm Strich blutet diese Schule die Region weiter aus. Es bleiben die „Minderqualifizierten“ (was keine Abwertung darstellt!). Aber auch die haben es zunehmend schwerer. Der örtliche Industriebetrieb existiert noch, hat sich aber auf eine weitgehend automatisierte Produktion umgestellt. Die arbeitskraftintensiven Bereiche wurden nach der Wiedervereinigung dank entsprechender Fördermittel in die „Neuen Länder“ ausgelagert.
Verliert dort jemand seinen Job, ist das Spiel de facto vorbei. Die Arbeitsagentur kann vor Ort schlicht nichts anbieten; die Mobilität bis zur (mit Auto immerhin 1 Stunde, mit ÖPNV ca. 2 Stunden entfernten Kreisstadt wird vorausgesetzt. ÖPNV entfällt, da angesichts der ausgedünnten Verbindungen das rechtzeitige Erreichen des Arbeitsplatzes ins Reich der Illusion fällt. Das Auto ist hingegen schon lange zu teuer geworden, sind ja, dank ebenfalls ausgedünnten Handelsangebots, auch jede Menge anderer Fahrten erforderlich. Konsequenz ist der Umzug. Eine Arbeitslosenquote von 5 % macht sich zwar in der Statistik gut, ist aber diesen Umständen geschuldet und kein Zeichen überbordender Wirtschaftskraft. Die Betroffenen fliehen, für Auswärtige ist die Gegend aus den gleichen Gründen uninteressant.
Vor ca. 15 Jahren lernte ich einen sehr netten älteren Ingenieur aus Lüdenscheid kennen, der von einem der wenigen verbliebenen größeren Industriebetriebe angeworben worden war. Er schilderte mir seine private Geschichte. Nachdem der Arbeitsvertrag unter Dach und Fach war, schnappte er seine bessere Hälfte und zeigte ihr das neue Umfeld. „Hierher müssen wir fahren“, habe er gesagt. „Hmm!“ sei die Antwort der Gattin gewesen. „Hier werde ich arbeiten.“ „Hmm!“ sei die Antwort der Gattin gewesen. „Das ist eine wunderschöne Gegend“ habe er geworben. „Hmm!“ sei die Antwort der Gattin gewesen. Dann zeigte er ihr den ausgesuchten Wohnort. „Hier werden wir wohnen.“ „Nein!“ sei die kategorische Antwort der Gattin gewesen. Sie blieb in Lüdenscheid, der Mann mietete sich in einem Zimmerchen in meinem Dorf ein und wurde zum Wochenendpendler.
Und so ähnlich habe ich bei meinem Umzug die Sache auch gesehen, eben anders herum: ich wollte die Wochenenden daheim verbringen. Schon nach einem Vierteljahr fiel mir dort die Decke auf den Kopf. Ich habe mich schnell an Köln gewöhnt.
In der Vorwoche wartete ich auf die Stadtbahn und geriet ins Gespräch mit einer Dame um die 60. „Hier wird ja viel zu wenig getan!“ klagte sie. Zur Haltestelle hat sie einen Weg von etwa 500 Metern zurückzulegen, vergleichsweise ein Witz, kennt man die zersiedelte Struktur meiner Heimat (das Dörfchen allein hat 22 Quadratkilometer und 3 Bushaltestellen, die im 2-3-Stunden-Takt angefahren werden. Bei wohlgemerkt 700 Einwohnern). „Wenn ich dann den Anschluss (für 2 Haltestellen weiter) verpasse, muss ich da hoch laufen.“
Eigentlich war die Frau ja ganz nett. Ob ich ihr mal einen Erlebnisurlaub in meiner alten Heimat vermitteln sollte?
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24.04.2012 | 10.33 Uhr | Profil gelöscht
Tja, Lemm(y)i, bei mir war's umgekehrt. Ich hätte dort wohnen bleiben können und wollen, wäre da nicht eine neue Geschäftsleitung aufgeschlagen, die das über 50 Jahre alte Familienunternehmen in kaum mehr als 2 Jahren vor die Wand gefahren hätte. Vor der sich anbahnenden Pleite bin ich geflohen.
Aber die Familie wollte da nicht mitziehen.
Die Verwurzelung in das, was für jede(n) von uns "Heimat" darstellt, ist eben sehr stark. Darüber brechen sogar Bindungen, die man für unverrückbar gehalten hat.
Aber die Familie wollte da nicht mitziehen.
Die Verwurzelung in das, was für jede(n) von uns "Heimat" darstellt, ist eben sehr stark. Darüber brechen sogar Bindungen, die man für unverrückbar gehalten hat.
23.04.2012 | 11.06 Uhr | ing.lambertz
@checkmate,
gegen eine angemessene Bezahlung übernehme ich gerne den Job als Fremdesser.
Vorausgesetzt natürlich die Qualität stimmt und ich kann mir die Restaurants aussuchen.
Gruß Lemm(y)i - Fremdesser
gegen eine angemessene Bezahlung übernehme ich gerne den Job als Fremdesser.
Vorausgesetzt natürlich die Qualität stimmt und ich kann mir die Restaurants aussuchen.
Gruß Lemm(y)i - Fremdesser
23.04.2012 | 11.03 Uhr | ing.lambertz
Hallo Realist,
Anfang der 80-er Jahre hatte ich auch einmal ein Vorstellungsgespräch bei der Firma Steinmüller in Gummersbach. Ich fuhr vorsichtshalber mit meiner Frau (damals noch im Stand der Wildehe) nach Gummersbach, ihr den Ort zu zeigen. Sie hat zwar auch: Hmm!! gemacht, wäre aber im Prinzip mit mir dorthin gezogen.
Gottseidank haben die mich nicht genommen. (Wahrscheinlich war ich überqualifiziert ;-(). Zwischenzeitlich ist das Unternehmen nach Insolvenz verschwunden. Außerdem wären wir in der kleinen Stadt eingegangen wie die Primeln. Abgesehen davon, dass meine Frau per Zufall vom Angestelltenverhältnis durch Übernahme des Geschäfts sich gefahrlos selbstständig machen konnte.
Den Umzug nach Gummersbach hätte unsere Beziehung wahrscheinlich nur kurz überlebt.
Das Glück war mit dem Dummen ;-).
Gruß Lemm(y)i
Anfang der 80-er Jahre hatte ich auch einmal ein Vorstellungsgespräch bei der Firma Steinmüller in Gummersbach. Ich fuhr vorsichtshalber mit meiner Frau (damals noch im Stand der Wildehe) nach Gummersbach, ihr den Ort zu zeigen. Sie hat zwar auch: Hmm!! gemacht, wäre aber im Prinzip mit mir dorthin gezogen.
Gottseidank haben die mich nicht genommen. (Wahrscheinlich war ich überqualifiziert ;-(). Zwischenzeitlich ist das Unternehmen nach Insolvenz verschwunden. Außerdem wären wir in der kleinen Stadt eingegangen wie die Primeln. Abgesehen davon, dass meine Frau per Zufall vom Angestelltenverhältnis durch Übernahme des Geschäfts sich gefahrlos selbstständig machen konnte.
Den Umzug nach Gummersbach hätte unsere Beziehung wahrscheinlich nur kurz überlebt.
Das Glück war mit dem Dummen ;-).
Gruß Lemm(y)i
23.04.2012 | 08.59 Uhr | checkmate
dem
23.04.2012 | 08.00 Uhr | Zabaione
Na bei sowas kann ich nicht mitreden , weil meine Wege sind sehr kurz
23.04.2012 | 07.00 Uhr | checkmate
Tja, Supermärkte sind Einzelhandel sein Tod. Wie kommt man an eine neue Kaffeemaschine??? Ganz ganz früher - zu Adenauers Zeiten - ließ man sie auch noch reparieren. Die 3 Elektrofachgeschäfte haben zugemacht, in der Kaufhalle sitzt ALDI. Heute mache ich alles per Internet. Jetzt sogar einen Hocker - kostenloser Versand. Letztens habe ich sogar 20 Konservendosen bei Firma Leipner in Irgendwo bestellt, REWE hatte sein Sortiment wieder einmal ausgedünnt. Mahlzeiten? ASB, Landhausküche und Pizzadienste. Was ist in 20 Jahren? Wahrscheinlich gibt es dann auch schon Leute, die für einen essen und ...












