Alkohol & Jugend
Sinnlose Predigt
Die Zeitungen des Rheinlandes berichten leider nicht nur Schönes, zur 5. Jahreszeit. Wer sich in dieser Zeit auf die Straße traut oder wohl oder übel durch die Narretei hindurch muss, braucht allerdings keine Zeitung, um festzustellen, dass Suff und Aggressivität zunehmen. Schade.
 
Jedes Jahr auf ein Neues erschreckend, ist der Suff bei Kindern und Jugendlichen. So wurde der Rheinisch Bergische Kreis auch in diesem Jahr wieder mit der Aktion "Tanzen ist schöner als Torkeln" aktiv. Diese Initiative soll Kids, Eltern und Einzelhandel für die Gefahren des Alkoholkonsums sensibilisieren. So weit ganz nett, doch was nützt es schon? Kann man den vernünftigen Umgang mit Alkohol predigen? Wohl kaum, wie die aktuelle und bisherige Kinder-Koma-Statistik der Kölner Uni-Klinik belegt.
 
Ja, da schütteln erwachsene Menschen verständnislos den Kopf, wie denn so junge Menschen so viel Saufen können. Allerdings kann ich alle Jahre wieder nur den Kopf schütteln, wenn mir auf einer Schul- oder Kindergartenfeier ganz selbstverständlich Alkohol angeboten wird. Hallo?! Diese Festlichkeiten gehen maximal über drei Stunden und sind nicht ohne Alkohol zu ertragen? Das sehe ich anders - obwohl ich solche Veranstaltungen zumeist grausig finde und somit zumindest theoretisch gute Gründe, mir das ein wenig schön zu trinken. Aber es geht tatsächlich und prima, nur mit Limo, Wasser oder Kaffee. Warum also Alkohol? Sind die alle druff und fangen sonst an zu Zittern? Muss ich das verstehen?
 
Da wird den Kindern (zu Recht) gepredigt, wie gefährlich Alkohol ist und die Prediger finden immer wieder Anlässe das Alkoholglas zu heben: Feiertage, Geburtstage, Gedenktage und nicht zu vergessen, das gepflegte Weinchen zum Essen, das Bierchen zur Bundesliga u.s.f. Eltern machen sich in der Regel wenig Gedanken darüber, welche Botschaft sie ihren Kindern vermitteln, wenn Alkohol zum Leben gehört, wie das tägliche Brot. Da es so in vielen Familien läuft, sollte der Alkoholkonsum in Schulen und Kindergärten einfach Tabu sein. Wird auch dort noch gesoffen, können die Kinder doch nur glauben, dass keine Party ohne Alkohol auskommt. Also, warum nicht ein paar Kisten Bionade oder besonders tolle Säfte? Wieso muss es sich immer drehen?
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22.02.2009 | 21.43 Uhr | Hossa Leeven Letterbomb,
 
nackige Füße ... bei deeem Wetter?! Bin froh, dass sie wieder warm sind ... war das ein betretenes Zochwetter ... und ein Teil Jecker im und am Zoch hatte schon um 14:00 völlig entgleiste Gesichtszüge. Bei einem Herren blickten wir bang nach oben, denn der Wagen hielt direkt vor uns und der Kerl sah aus, als ob er jeden Moment kübeln müsse - der Zoch hatte gerade erst angefangen ... darf man gar nicht so genau hin schauen ...
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22.02.2009 | 21.34 Uhr | Hossa Guten Abend, Bertha!
 
Trinkverhalten mit Esskultur in einen Zusammenhang zu bringen, ist keine schlechte Idee. Bezüglich der Esskultur scheint für den gewöhnlichen Deutschen vor allendingen die angebotene Menge ausschlaggebend zu sein und wer viel frisst muss natürlich auch viel saufen. Wenn ich mich richtig erinnere, haben etwa 50% der Deutschen Übergewicht. Wollten wir daraus auf die Art des Alkoholkonsumes schließen - zuzüglich aller Vielesser, die keinen Speck ansetzen ... wäre Deutschland eine tüchtig versoffene Nation. Und tatsächlich und erschreckend: Im Schnitt trinkt jeder Deutsche zehn Liter reinen Alkohol pro Jahr.
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22.02.2009 | 21.33 Uhr | Letterbomb Ävver bitte, bitte met Jeföhl
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22.02.2009 | 21.16 Uhr | Hossa An Roeschen
 
Da hast Du wohl Recht. Zudem kann Musik auch Kommunikation sein.
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22.02.2009 | 19.14 Uhr | Profil gelöscht Isch sach nur: Döner un Pommes ruutwiss
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22.02.2009 | 14.53 Uhr | Bertha Hallo Hossa,
Saufen bis der Arzt kommt. Ich habe in Kanada auch andere Erfahrungen beim Besuch der französischsprachigen Provinz Québec gemacht. Hier wird der Genuss von alkoholischen Getränken in Zusammenhang mit einer gepflegten Esskultur gesehen. Jugendliche lernen hier in den Familien offensichtlich frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken. Vielleicht ist es zu einfach ausgedrückt, aber nach meiner Erfahrung kann man sagen, dass Jugendliche in Ländern mit einer geringen oder gar keiner Esskultur aus diesem Grund oft ein Alkoholproblem haben. Sie haben einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken in ihren Familien nicht gelernt. Oft ahmen sie das Verhalten, das ihnen Erwachsene ohne Esskultur vorleben, einfach nach.
Bertha
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22.02.2009 | 10.32 Uhr | Roeschen Cooler Link,-) gefällt mir, ist auch ne Droge, aber ne fetzige, absolut unschädlich,-)
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22.02.2009 | 09.19 Uhr | Hossa Die einen lenken von sich ab, indem sie andere des Suffs bezichtigen, die anderen fühlen sich einfach auf den Schlips getreten. Anders konnte es nicht laufen ... so sind die Leute.
 
I just agree
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21.02.2009 | 21.53 Uhr | Milan_H_aus_K Ein Bier, ein Bier, ein(e) Vodka(flasche)!
 
Richtig: Die aktuelle Form des Konsums unter Kindern & Jugendlichen ist haarsträubend, und schwerlich in ein anständiges Maß umzukehren. Alternativen müssen her.
Falsch: Alkohol gehört sehr wohl zum kulturellen Leben der Kölner. Nicht umsonst gibt es so viele Brauereien, wenn doch theoretische eine reicht.
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21.02.2009 | 16.04 Uhr | compikoch Ist Rösle nicht trinkle?
 
DD, bussi, schmatzi und so
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21.02.2009 | 15.50 Uhr | Profil gelöscht Ich soll von Röschen ausrichten: alles is jut
 
Grüßle, winke, usw.
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21.02.2009 | 12.00 Uhr | Profil gelöscht ***** von mir
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21.02.2009 | 11.25 Uhr | Holzauge Wohl wahr die sogenannte Prominenz aus Politik und Wirtschaft säuft werbend animierend ständig locker öffentlich Volk und Jugend was vor.
 
Hier im Keis nehmen "Bürgermeister und Mandatsträger" presseöffentlich auch für ihre "hervorragenden Leistungen" (Bierfass mit 2 Schlägen angestochen ohne Spritzer) "zertifiziert" an "Fassanstich Seminaren" einer oberbergischen Kölschbrauerei teil - schön abgelichtet.
 
Bei Stadtfesten treten Bürgermeister/innen als "Zappes" wie die Pfingstochsen in Brauereiwerbung gekleidet mit "Fassanstich" der Brauereispende ständig auf.
 
Selbst Bundespräsident Roman Herzog stand schon 1995 presseöffentlich auf dem Laufsteg der
hiesigen Brauerei. Und nochmals in allen Zeitungen im rheinischen Raum der jeweiligen Sylvester auf der ganzseitigen Neujahrsanzeige der Brauerei:
 
"**** -Kölsch für den Bundespräsidenten": Wie er dem Schnappschuss nach gierig aussehend nach dem Freibier der Brauerei zu greifen schien.
 
Prost Gemeinde der Vorstand säuft.
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21.02.2009 | 10.44 Uhr | compikoch Endlich mal einer, der das Kind beim Namen nennt.
 
Ich bin bestimmt keine Spaßbremse; ich trinke gerne mal einen guten Rotwein und auch ein paar Kölsch. Und selbst ein leckerer Single-Malt ist nicht unbedingt vor mir sicher ;-)
 
Was ich persönlich so zum Kotzen finde, ist der hemmungslose Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit. Wie soll das Elternhaus den Kindern klar machen, dass Alkohol ein hohes Suchtpotential hat, wenn in ganz Köln die Jugendlichen mit ihrem Hand- oder Wegebier durch die Gegend latschen. Und die finden das dann lediglich trendy. Lifestyle eben...
 
Und leider, leider wird es ihnen ausgerechnet von der Kölner Intelligenz vorgelebt. Es ist kein bloßes Vorurteil, sondern Fakt, dass ausgerechnet die Studenten und Fachhochschüler scheinbar nicht in der Lage sind, ohne Bierflasche in der Hand ihren Weg von A nach B zu finden.
 
Ich beobachte das jetzt seit rund 19 Jahren und weiß daher, wovon ich rede. Rund um die Uni und die FH wird gesoffen, was das Zeug hält.
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