endlich ist es wieder soweit:
 
die ganze stadt ist voll mit lesben und schwulen! ich bin nicht allein! es gibt noch viel mehr von mir... es ist ein feiertag für mich.... wenn ich durch die stadt gehe und sehe fast alle drei meter lesben und schwule, denn bekomme ich gänsehaut.
 
endlich!... endlich ist wieder juli und die stadt ist voll mit den tollsten menschen der welt! sie kommen von überall----
 
klar sind wir hier in köln verwöhnt, wir haben kneipen und restaurants und partys: alles unterm regenbogen! wir können jedes wochenende feiern und haben auswahl ohne ende. wie geht es wohl der lesbe aus dem tiefsten bayern oder dem schwulen aus mecklenburg-vorpommern? einmal im jahr fahren sie halt in die großstädte um sich zu feiern und neue kontakte zu knüpfen - auf welche art und weise kann ja jeder selber bestimmen.
klar wird der csd immer kommerzieller, aber ist das denn so schlimm? dafür reden mehr leute darüber und jeder kennt so langsam die regenbogenfahne und guckt nicht mehr doof -"ach, sie sind auch bei greenpeace?".
 
ich bin schon oft hingegangen und ich werde jedes jahr wieder hingehen.....
 
ich will mich zeigen! jeder soll sehen das ich ganz normal lesbisch bin.
Beitrag ändern
Beitrag bewerten
Erst einloggen, dann bewerten
Note
Stimmen
Aufrufe
weiterempfehlen
Kommentare | 1 bis 25 von 31 Kommentieren
11.07.2008 | 20.20 Uhr | ein kriminologe sind schwule auch so gäste wie migranten? der clou der schwulenbewegung (nicht unbedingt einzelner schwuler) war doch, dass schwulsein als kunstwerk einer existenz in die öffentlichkeit zu bringen, um sich nicht in eheähnlichen formen normalisieren oder hinterhofkneipen privatisieren zu lassen, zumindest hab ich das als hete mal in queer history gelernt. schwulwerden geht nur in begriffen und konzepten der heterosexuellen, das ist das problem. und wie im fall migration, man muss sich immer wieder rechtfertigen, "woher" man kommt. in bestimmten berufen kommst du nicht weiter, wenn du schwul oder von mir aus transsexuell, transgender oder androgyn bist (da geht es nicht nur um fussball und die medizin interessiert sich immer noch für dich). das ist nicht einfach mal eine frage von einem lebensstil und etwas toleranz (bei tiefsitzenden homophobien bei der mehrheit der bevölkerungen der westlichen welt).
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 20.01 Uhr | Roeschen Was meinst DU, was erlaubt mir heute, es einfach so zu sehen? Versteh ich grad nicht!
 
Warum Schwule integreiert werden wollen? Weiß grad nicht, ob das so eine schwere Frage ist, Krimi. Es ist doch selbtverständlich, dass man, wenn man sich von der Norm mit seinem Lebensstil, Lebensauffassung oder eben auch mit seiner sexuellen Gesinnung abhebt, von der Gesellschaft anerkannt werden will, damit man das Gefühl hat, mit dem was, man tut, in Ordnung zu sein, oder seh ich das mal wieder zu vereinfacht.
 
Lieben Gruß
 
Röschen
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 19.45 Uhr | ein kriminologe @röschen
"@Krimi:

Genauso ist es!"
 
nö, genau doch nicht. die aussage ist doch, sei schwul, aber geh uns damit in unserer welt nicht auf den wecker. das ist ne dämliche integrationsforderung, die die inszenierung einfach nicht sehen kann, die sich doch auch zum teil aus der verdrängungsgeschichte entwickelt hat. warum sollen schwule akzeptiert werden wollen? schwere frage, aber das gegenteil ist viel interessanter, was erlaubt dir heute überhaupt das so zu sehen?
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 18.47 Uhr | Roeschen @Paula:
 
Was hat das den mit "Verdammen" zu tun, wenn jemand über die Wirkung bestimmter Bilder in seinem Inneren spricht. Kopfschüttel! Niemand "verdammt" was! Nicht soviel reininterpretieren. Vielleicht solltest Du lieber bügeln, lach!
 
Schönes Wochenende Dir!
 
Röschen
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 18.33 Uhr | Paula "Wer als " Normal " eingestuft werden will, sollte sich auch normal benehmen."
 
Ja, Myli, ich lese die "Antworten"... und muss zurück fragen: was ist "normal"? Wenn Du das beantwortet hast, lies nochmal meinen letzten Kommentar.
 
Und jetzt bin ich weg.
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 18.19 Uhr | myli @ Paula ;
sach mal, liest du auch gelegentlich mal die antworten ?
 
Wer zum geier verdammt hier ?
 
grübel, grübel myli
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 14.16 Uhr | Roeschen @Paula:
 
:-)))
 
@Krimi:
 
Genauso ist es!
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 11.37 Uhr | ein kriminologe "Wenn man so akzeptiert werden will wie man ist, warum hebt man dann aber auf krasse weise heraus,das man anders ist ?"
 
ohne worte!
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 11.29 Uhr | myli @ Paula;
Meiner meinung nach, bringen die leute sich selbst
ins abseits mit ihrem verhalten.
Wenn man so akzeptiert werden will wie man ist, warum hebt man dann aber auf krasse weise heraus,das man anders ist ?
Sich sogar für etwas besonderes hält ?
Das wiederspricht sich doch.
Wer als " Normal " eingestuft werden will, sollte sich auch normal benehmen.
Lies mal die leserbriefe in der printausgabe, da ist kaum einer dabei, der die abgedrehten selbstdarsteller positiv sieht.
Die sich fast schon schämen, weil sie selber schwul sind, und
so leider ein schiefes licht auf sie fällt.
 
gr. myli
Kommentar löschen
Kommentar melden
11.07.2008 | 07.39 Uhr | Paula Ich glaube nicht, dass "man" sich so sehr in der Opfer-Rolle sieht. Vielleicht sieht "man" sich eher in der Rolle, sich verteidigen zu müssen. Gegen eine unterschwellige und subtile Moral. Eine Moral, die zunächst einmal, oberflächlich, mit ganz viel Verständnis daher kommt, mit ganz viel Toleranz: ich habe ja auch 2 schwule Freunde, das sind zwei ganz nette etc..... Wenn man sich dann ein wenig entspannt zurück gelehnt hat, kommt das große ABER und "man" fühlt sich nicht (mehr) toleriert, sondern letztlich doch eingeengt und ausgegrenzt.
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 20.54 Uhr | myli 10.07.2008 | 08.07 Uhr | MarkusRauschenberger So, ein Homo zu sein ist ok? Aber bitte nicht auffallen? Nicht schockieren und beunruhigen?
Ist den diese papierduenne Toleranz nichts anderes als nur muehsam unterdrueckte Intoleranz?
 
@ Rauschenberger ;
Es scheint irgendwie bei einigen lesben und schwulen noch nicht
angekommen zu sein, das es ok ist.
Oder aber man sieht sich gerne in der opferrolle, damit man dann einen guten grund hat, einmal im jahr die sau rauszulassen.
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 19.55 Uhr | No_name204 verehrter Herr Rauschenberger,
 
es ist einfach ein grober Unfug, zu behaupten, diese oder jene sexuellen Gruppen seien die besseren Menschen. Ich weiss nicht so recht, woran man das festmacht, wer der "bessere" ist??
 
Homosexuelle unterscheiden sich von Hetero-sexuellen dadurch, dass sie gleichgeschlechtliche Beziehungen bevorzugen. Dabei sollten wir es auch belassen. Ich verstehe nicht so recht den Hype momentan. Ist das bei euch die erste Veranstaltung?? Wieso lese ich im Jahr 2008 ploetzlich vier bis fuenf Beitraege darueber??
 
Wenn Roeschen die Art der "Aufmachung" einer solchen Parade fuer, ihrer Meinung nach, bedenklich haelt, dann ist es ebenso ihr Recht, dies hier ausdruecken zu duerfen, wie die vielen Befuerworter eben dieser "merkwuerdigen" Show.
 
Natuerlich muss niemand hingehen oder hingucken. Aber das ist doch bloss eine rhetorische Floskel, denn ich kann nur etwas beurteilen, wenn ich es gesehen oder gehoert habe.
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 10.58 Uhr | Jandi ich bin erstaunt, wie dieses Thema fortgeführt wird, wobei Röschen sich sehr einbringt. Wenn ich gefragt habe "wie vermehren die sich" war dies humovoll gemeint, aber der Humor bleibt bei dieser Diskussion leider auf der Strecke. Ich gehe auch zum CSD, wie gesagt, er findet vor meiner Türe statt, und wenn ich keine Lust mehr dazu habe, gehe ich nach Hause. Warum nur diese Aufregung, jede Gruppierung präsentiert sich irgendwie, man mag es oder auch nicht. Warum ich etwas mag oder auch nicht bedarf doch keiner Rechtfertigung. Der CSD passt nach Köln.
Gruß Jandi
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 09.43 Uhr | Roeschen Nun, sua, das sollte auch so sein, dass es Fragen aufwirft,-) Dafür ist der Blog ja da,-) Mit Moral hat das nichts zutun, denn ich verurteile nicht, ich beschreibe nur die Wirkung. Anscheinend bin ich damit aber dann doch nicht ganz allein,-) Ich beschäftige mich eben mit allem, was mir vors Auge kommt, auch wenn Du meinst, wir müßten es doch gewöhnt sein. AUch wenn wir täglich von bestimmten Bildern bombadiert werden, heißt das nicht, dass man demgegenüber nicht kritisch hinterfragen soll.
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 09.39 Uhr | Profil gelöscht @Röschen
da Dich die Bilder derart schockieren und Du nicht darüber hinweg kommen kannst, wie die Schwulen-und Lesben-Szene ihre Forderungen definiert - nämlich gleichermaßen gewaltfrei, provozierend und in Form einer riesigen Party - solltest Du Dir Scheuklappen aufsetzen, damit Du innerhalb Deiner moralischen Vorstellungen nicht gestört wirst. Gestört wirst von Bildern, die täglich auf uns einfließen.
Auf so gut wie jeder Litfaßsäule, jedem Plakat, in jeder Zeitschrift werden wir mit sexistischen Werbebotschaften bombadiert. Die Werbung und Berichterstattung in TV und Kino bedient sich ebenfalls des menschl. Körpers, um Sensationsmache zu betreiben. Nicht zu vergessen den Straßenstrich; auch dort werden wir mit Bildern konfrontiert.

Und plötzlich ist der CSD der Stein des Anstoßes?
Gerade die Szene, die seit Jahren mit Engagement friedlich um die Gleichstellung und Anerkennung kämpft?
Und Du fragst Dich ernsthaft, warum Deine Sichtweise bei vielen Fragen aufwirft?!
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 09.06 Uhr | Roeschen @Markus:
 
Toleranz ist im übrigen, wenn ein Mensch sich einer Verhaltensweise nicht anschließt, nicht mit ihr übereinstimmt, sie dennoch duldet, sich aber trotz alledem nicht mit seiner eigenen Meinung
zurückhält. Nicht mehr und nicht weniger. Toleranz heißt doch nicht, dass ich alles bejahen muß und ebenso empfinde!
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 08.59 Uhr | Roeschen Liebe sua,
 
Du sprichst von Toleranz, kannst es aber nicht stehen lassen, dass ein anderer Mensch sich dazu äußert, wie gewisse Bilder auf ihn wirken. Das hat aber rein gar nichts mit irgendeiner Frömmelei zu tun. Wenn jemand meint, sich in der Öffentlichkeit so zur Schau zu stellen, kann er das gerne tun, aber er muß auch damit rechnen, dass ihm jemand sagt, wie es auf ihn wirkt. Und auf mich wirkt es eben nunmal so!
 
Gruß
 
Röschen
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 08.35 Uhr | Profil gelöscht @MarkusRauschenberger
 
Ich schließe mich Deiner Meinung ohne Einschränkung an.
 
Bienschens Beitrag ist geradezu eine Erholung für Augen und Seele, im Gegensatz zur bigotten Haltung und der dünkelhaften Frömmelei einiger User!
Obwohl gestern zu Röschens Beitrag sachliche Widerlegungen und mehrfache Begründungen dazu abgegeben wurden, ließen es sich einige Blogger nicht nehmen, zusätzlich ihre Gesinnung preis zu geben.
Ich war und bin nachhaltig erschüttert und fassungslos.
 
Paula hat es mit ihrem Satz auf den Punkt gebracht:
 
"An Bienschen gefällt mir, dass sie keine Moral in Geschenkpapier wickelt und ein Schleifchen drum macht und es als Diskussionsgrundlage (?) darstellt, sondern klipp und klar sagt, was sie fühlt und denkt."
Kommentar löschen
Kommentar melden
10.07.2008 | 08.07 Uhr | MarkusRauschenberger So, ein Homo zu sein ist ok? Aber bitte nicht auffallen? Nicht schockieren und beunruhigen?
Ist den diese papierduenne Toleranz nichts anderes als nur muehsam unterdrueckte Intoleranz?
Wenn man sich die Reaktionen auf “bienschen”s Begeisterung ueber den CSD durchliest, kommt man nicht umher zu verstehen, dass sie homosexuelle als die “tollsten menschen der welt” bezeichnet. Interessant, dass dies noch keinem aufgefallen ist. Ich habe z.B. noch nicht davon gelesen, dass irendein hetrosexueller von einem homosexuellen erschossen, erschlagen oder sonstwie ermordet worden wurde, nur weil er/sie sich auf der Strasse gekuesst haben. In dieser Hinsicht sind Homos doch bessere Menschen, oder etwa nicht?
Dass es fuer mich komisch ist, wenn sich zwei vollbaertige Ledertypen auf der Strasse abknutschen, nun, ist dass mein persoenliches Problem. Und das ist auch voellig in Ordnung. Aber ein Unwohlgefuehl in eine Scheinmoral zu verpacken hat zehntausende homosexueller in die Gaskammer gebracht.
Kommentar löschen
Kommentar melden
09.07.2008 | 23.08 Uhr | Paula Ja, ja, ich weiß...
Kommentar löschen
Kommentar melden
09.07.2008 | 23.02 Uhr | Roeschen Paula du hast gar nix verstanden! Ich hab nicht moralisiert, sondern nur zum Ausdruck bringen wollen, wie Bilder auf Menschen wirken können! Wie kann ich moralisieren, das liegt mir fern. Aber DU verstehst es einfach nicht! Sorry!
Kommentar löschen
Kommentar melden
09.07.2008 | 21.48 Uhr | Paula Myli, die eine moralisiert so, die andere persifliert so.....
alles Heilige,alles Teufelchen...na und?
Ich fand die gegensätzlichen Beiträge beide klasse....in gewisser Weise ergänzen sie sich doch zu einem Ganzen.
Kommentar löschen
Kommentar melden
09.07.2008 | 21.44 Uhr | myli endlich!... endlich ist wieder juli und die stadt ist voll mit den tollsten menschen der welt! sie kommen von überall----

Dieser Satz von dir stört mich aber jetzt ungemein.
Hört sich für mich so an, als ob es unter lesben und schwulen nur heilige gibt.
Komm mal wieder runter von deinem sockel.
 
gr. myli
Kommentar löschen
Kommentar melden
09.07.2008 | 21.43 Uhr | Klauka Hallo Bienchen,
 
da kommt Freude auf :-))
 
sehr schön geschrieben 5*****
 
Schönabend
 
Klauka
Kommentar löschen
Kommentar melden
09.07.2008 | 21.41 Uhr | Paula Bienschen schreibt sehr deutlich, was heute auch vielfach in der Presse zu lesen war: Köln und seine Schwulen und Lesben sind "verwöhnt" von der (ich benutze mal Röschens Worte:) "Normalität" in Köln. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Besucher, wie oben von B. erwähnt, eher den Drang haben, sich produzieren, darstellen zu müssen. An Bienschen gefällt mir, dass sie keine Moral in Geschenkpapier wickelt und ein Schleifchen drum macht und es als Diskussionsgrundlage (?) darstellt, sondern klipp und klar sagt, was sie fühlt und denkt. Ich glaube, Bienschen hat kein Problem mit denen, die nicht zur CSD Parade kommen.
Kommentar löschen
Kommentar melden
weiter
Kommentar schreiben
1000/1000
Zeichen übrig