Auf der Internetseite der Stadt Köln wird auf die nächste Versteigerung von Pfandgegenständen hingewiesen. Das ist auch richtig so: wer seine Steuerschulden nicht bezahlt, braucht sich über den Besuch des "Vollstreckers" nicht zu wundern, der nachschaut, ob sich Gegenstände im Besitz des Schuldners befinden, die zur Begleichung der Steuerschuld dann gepfändet werden. Insoweit gehe ich mit der Vorgehensweise absolut konform.
Verwundert hat mich nur folgender Absatz:
"Außerdem werden in einer weiteren Auktion auf dem 2. Obergeschoss ab 11 Uhr (Besichtigung ab 10:45 Uhr) Waffen und Munition angeboten."
WAFFEN und MUNITION????
Versteigert von einer Stadt, die von sich behauptet, gegen Gewalt zu sein. Von einer Stadt, über die man in der Presse mit schon fast verlässlicher Regelmäßigkeit von gewalttätigen Übergriffen in U-Bahnen und anderen tätlichen Auseinandersetzungen und Überfällen (auch mit Waffen!) lesen kann.
Der Verkauf und auch die Versteigerung von Waffen/Munition sind für mich eine indirekte Beteiligung an Gewalt, die mit diesen Mitteln verübt werden können.
Und selbst wenn der Ersteigerer einen Waffenschein hat und alles "ganz legal" ist, sollte die Frage erlaubt sein, ob diese Waffen nicht über zweidrei Ecken wieder ganz schnell in dem Milieu landen, aus dem sie stammen.
Aus meiner Sicht stellt die Stadt hier ihr durchaus berechtigtes Interesse, Steuerschulden "einzutreiben", über das Bedürfnis der hier lebenden Menschen, sich in Sicherheit in der Öffentlichkeit zu bewegen. Und je weniger Waffen im Umlauf sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese missbraucht werden. Von erhöhter Sicherheit ganz zu schweigen.
Natürlich wird die Stadt nicht verhindern können, dass irgendwelche Menschen ihr Messer zücken oder der Kassiererin in der Bank den Pistolenlauf ins Gesicht halten. Das erwarte ich auch gar nicht.
Aber ein deutliches Zeichen gegen Gewalt wäre für mich, Gegenstände wie Waffen und Munition, die zu dem Zweck, andere zu verletzen, wenn nicht sogar zu töten, nicht auch noch als ersteigerbare Pfandgegenstände anzubieten.
Aus diesem Grund habe ich mich an den Beschwerdeausschuss der Stadt Köln gewendet, um meine Bedenken und meinen Unmut hierüber auszudrücken. Ich bin gespannt auf die Resonanz.
Wer auch der Meinung ist, dass Waffen und Munition nicht aus öffentlicher Hand versteigert und daher verkauft werden sollen, kann sich gerne meinem Anliegen anschließen.
Ausschuss Anregungen und Beschwerden
Verwundert hat mich nur folgender Absatz:
"Außerdem werden in einer weiteren Auktion auf dem 2. Obergeschoss ab 11 Uhr (Besichtigung ab 10:45 Uhr) Waffen und Munition angeboten."
WAFFEN und MUNITION????
Versteigert von einer Stadt, die von sich behauptet, gegen Gewalt zu sein. Von einer Stadt, über die man in der Presse mit schon fast verlässlicher Regelmäßigkeit von gewalttätigen Übergriffen in U-Bahnen und anderen tätlichen Auseinandersetzungen und Überfällen (auch mit Waffen!) lesen kann.
Der Verkauf und auch die Versteigerung von Waffen/Munition sind für mich eine indirekte Beteiligung an Gewalt, die mit diesen Mitteln verübt werden können.
Und selbst wenn der Ersteigerer einen Waffenschein hat und alles "ganz legal" ist, sollte die Frage erlaubt sein, ob diese Waffen nicht über zweidrei Ecken wieder ganz schnell in dem Milieu landen, aus dem sie stammen.
Aus meiner Sicht stellt die Stadt hier ihr durchaus berechtigtes Interesse, Steuerschulden "einzutreiben", über das Bedürfnis der hier lebenden Menschen, sich in Sicherheit in der Öffentlichkeit zu bewegen. Und je weniger Waffen im Umlauf sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese missbraucht werden. Von erhöhter Sicherheit ganz zu schweigen.
Natürlich wird die Stadt nicht verhindern können, dass irgendwelche Menschen ihr Messer zücken oder der Kassiererin in der Bank den Pistolenlauf ins Gesicht halten. Das erwarte ich auch gar nicht.
Aber ein deutliches Zeichen gegen Gewalt wäre für mich, Gegenstände wie Waffen und Munition, die zu dem Zweck, andere zu verletzen, wenn nicht sogar zu töten, nicht auch noch als ersteigerbare Pfandgegenstände anzubieten.
Aus diesem Grund habe ich mich an den Beschwerdeausschuss der Stadt Köln gewendet, um meine Bedenken und meinen Unmut hierüber auszudrücken. Ich bin gespannt auf die Resonanz.
Wer auch der Meinung ist, dass Waffen und Munition nicht aus öffentlicher Hand versteigert und daher verkauft werden sollen, kann sich gerne meinem Anliegen anschließen.
Ausschuss Anregungen und Beschwerden
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09.06.2012 | 16.39 Uhr | compikoch
Ich hänge mich ausnahmsweise mal voll-inhaltlich an A-Jay.
02.06.2012 | 17.31 Uhr | Taxania
Möglicherweise ist unter den edlen Schützenbrüdern ein Bedarf an einer Waffe, die sich auf Umwege pber die Stadt befindet? Wer kann dieser Reise dem guten Stück missgönnen?
Wenn Du ein Brotmeser mit großer Klinge kaus´fst, willst Du sparen! "Bitte schneiden" kannst Du jetzt mit stolzen "nein" beantworten. W
Steckst Du ein scharfes Taschenmeser in die Tasche, fragt man sich, warum gehst du so bereitwillig ein, Dir ein Loch in der Hosentasche einzuhandeln? So wird ein Taschenmesser zur möglichen Waffe, schließlich will maqn es ja mal ausprobieren.
Wenn Du ein Brotmeser mit großer Klinge kaus´fst, willst Du sparen! "Bitte schneiden" kannst Du jetzt mit stolzen "nein" beantworten. W
Steckst Du ein scharfes Taschenmeser in die Tasche, fragt man sich, warum gehst du so bereitwillig ein, Dir ein Loch in der Hosentasche einzuhandeln? So wird ein Taschenmesser zur möglichen Waffe, schließlich will maqn es ja mal ausprobieren.
01.06.2012 | 15.37 Uhr | Holzauge
Einfach mal meistbietend mit steigern - dann klappt´s auch mit dem Nachbarn. lol
31.05.2012 | 22.47 Uhr | nullsender
Ich denke sich hier aufzuregen hat keinen Sinn werter
guinness.
Das Waffengesetz bei uns ist so restriktiv das es leichter ist an illegale Waffen zu kommen als an legale.
Und die Klientel in Chorweiler...einfach mal ein paar Wochenenden mit der S11 zwischen Chorweiler Nord und Longerich pendeln und die realität holt einen ein.
Zum Thema Waffengesetz:
Sogar einfache Opinel Messer(Taschenmesser) sind seit ein paar Jahren nicht mehr legal, aber ein rasiermesserscharfes Brotmesser mit 30cm Schneide schon....
guinness.
Das Waffengesetz bei uns ist so restriktiv das es leichter ist an illegale Waffen zu kommen als an legale.
Und die Klientel in Chorweiler...einfach mal ein paar Wochenenden mit der S11 zwischen Chorweiler Nord und Longerich pendeln und die realität holt einen ein.
Zum Thema Waffengesetz:
Sogar einfache Opinel Messer(Taschenmesser) sind seit ein paar Jahren nicht mehr legal, aber ein rasiermesserscharfes Brotmesser mit 30cm Schneide schon....
31.05.2012 | 13.13 Uhr | ing.lambertz
Vielleicht sind es ja auch (nur) die Waffen einer Frau ;-(.
Lemm(y)i - entrüstet
Lemm(y)i - entrüstet
31.05.2012 | 10.59 Uhr | A-Jay
Nirgendwo in der offiziellen Pfandversteigerungsbekanntmachung wird beschrieben
a) um welche Art von Waffen und Munition es sich ahndelt
b) woher die Waffen stammen
Woher also die Ansicht, sie könnten "um zwei, drei Ecken wieder ganz schnell in dem Milieu landen, aus dem sie stammen. " ?
Vielleicht sind es historische Waffen? vielleicht erstklassige Jagdwaffen?
Hast du dich vorher erkundigt, welche Art von Waffen und Munition dort versteigert wird?
a) um welche Art von Waffen und Munition es sich ahndelt
b) woher die Waffen stammen
Woher also die Ansicht, sie könnten "um zwei, drei Ecken wieder ganz schnell in dem Milieu landen, aus dem sie stammen. " ?
Vielleicht sind es historische Waffen? vielleicht erstklassige Jagdwaffen?
Hast du dich vorher erkundigt, welche Art von Waffen und Munition dort versteigert wird?

















