Es ist mal wieder soweit, ich muss mich aufregen! Ich hab als geborener Kölner in der Zwischenzeit ein doch recht zwiegespaltenes Verhältnis zu meiner Heimatstadt. Ich wohne im Kölner Süden. Die Bonnerstraße und der Chlodwigplatz solten bekannt sein. Früher war es so, dass sich ein Matratzenladen an den nächsten reihte.. Dann kamen Dönerläden und die allseits beliebten Handyläden. Monokulturen in Reinform.
Und jetzt?
Jetzt macht ein Wettbüro, eine Spielhalle neben der anderen auf. Welchen nutzen haben Spielhallen für den normal Bürgern? Ich bin empört und frage mich, wie so etwas angehen kann?
Welchen nutzen haben Spielhallen?
Liebe Verantwortlichen bei der Stadt und auch liebe Gebäudeeigentümer, was für Absichten verfolgt ihr damit, immer mehr Wettbüros und Spielcasinos zuzulassen? Sollen unsere Kinder schon in jungen Jahre zur Spielsucht verleitet werden? Oder ihre Eltern ihr Geld in solchen Etablissements verschleudern? Es will mir nicht in den Kopf, dass die Stadt das für gut befindet. Unter nachhaltiger Stadtplanung versteh ich etwas anderes. Schön sieht das ganze auch nicht aus und von den dort anzutreffenden Person mal ganz zu schweigen.
Also mein Appell an alle: Boykottieren!
Und auch mal das Hirn einschalten was die Vergabe von Konzessionen angeht, liebe Stadtverantwortliche.
Und jetzt?
Jetzt macht ein Wettbüro, eine Spielhalle neben der anderen auf. Welchen nutzen haben Spielhallen für den normal Bürgern? Ich bin empört und frage mich, wie so etwas angehen kann?
Welchen nutzen haben Spielhallen?
Liebe Verantwortlichen bei der Stadt und auch liebe Gebäudeeigentümer, was für Absichten verfolgt ihr damit, immer mehr Wettbüros und Spielcasinos zuzulassen? Sollen unsere Kinder schon in jungen Jahre zur Spielsucht verleitet werden? Oder ihre Eltern ihr Geld in solchen Etablissements verschleudern? Es will mir nicht in den Kopf, dass die Stadt das für gut befindet. Unter nachhaltiger Stadtplanung versteh ich etwas anderes. Schön sieht das ganze auch nicht aus und von den dort anzutreffenden Person mal ganz zu schweigen.
Also mein Appell an alle: Boykottieren!
Und auch mal das Hirn einschalten was die Vergabe von Konzessionen angeht, liebe Stadtverantwortliche.
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06.01.2012 | 17.32 Uhr | paperback writer
Auch ich komme aus dem Kölner Süden. Konkret aus Rodenkirchen.
Und was für die einen Monokulturen der Art "Spielhallen" und "Wettbüros" sind, sind für die anderen Apotheken, Bäckereien und Friseure.
Zugegeben, die zuletzt Genannten sind erfreulicher anzusehen, duften besser und haben auch mehr Wertschöpfung. Aber Monokulturen, die ein Viertel veröden lassen, sind sie dennoch.
Und was für die einen Monokulturen der Art "Spielhallen" und "Wettbüros" sind, sind für die anderen Apotheken, Bäckereien und Friseure.
Zugegeben, die zuletzt Genannten sind erfreulicher anzusehen, duften besser und haben auch mehr Wertschöpfung. Aber Monokulturen, die ein Viertel veröden lassen, sind sie dennoch.
30.12.2011 | 03.40 Uhr | Taxania
Freie Marktwirtschaft zeigt in Bezug auf die Spielhallen ihre Schattenseite. Die Örtlichkeiten haben 23 Stunden am Tag auf! Warum, ist ein wirklicher Bedarf gegeben? Das kann doch nur für unausgelastete Hartz IV Empfänger gelten. Fehlende Einnahmen verschaffen ihnen schlaflose Nächte So sind die Nächte gut im Spiel ausgefüllt!
Wo leben wir denn? In Restaurant werden die Menschen geschützt vor Krebsattaken usw. Die Spielhallen sind übelste Nebelhöhlen und, ich bitte zu entschuldigen, Miefbuden, Edorado für die Pflege von Krebszellen.
Setzte man hier auch mal das Rauchverbot durch, würden die Verführten klar sehen und lieber in der Kirchgemeinde kommunikativ "Mensch Äger Dich Nicht" spielen!
Wo leben wir denn? In Restaurant werden die Menschen geschützt vor Krebsattaken usw. Die Spielhallen sind übelste Nebelhöhlen und, ich bitte zu entschuldigen, Miefbuden, Edorado für die Pflege von Krebszellen.
Setzte man hier auch mal das Rauchverbot durch, würden die Verführten klar sehen und lieber in der Kirchgemeinde kommunikativ "Mensch Äger Dich Nicht" spielen!
21.12.2011 | 18.18 Uhr | Saladin1111
Wettlokale gehören verboten!
21.12.2011 | 13.07 Uhr | blockboys678
Mir ist auch negativ aufgefallen, dass auf der Bonner Straße einige Spielhallen, Wettbüros und kleine zwielichtige Cafés sind. Meiner Meinung nach wird dadurch die Wohnsituation in der Südstadt verschlechtert. Ich glaube, dass viele dieser Läden in kriminelle Machenschaften involviert sind (Schutzgeld, Geldwäsche) und kriminelles Klientel (und daraus resultierende Beschaffungskriminalität) anziehen. An der Haltestelle Chlodwigplatz und vor den Supermärkten tummeln sich oft (zum Teil aggressiv) bettelnde Junkies und Obdachlose. Der Volksgarten ist stark von Zigeunern frequentiert, da den ansässigen Anwohnern ein Wohnheim, welches eine "kulturelle Bereicherung" darstellt, aufoktroyiert wurde. Das Ordnungsamt vernachlässigt diese Bereiche, Politessen sind jedoch bis spät abends auf der Lauer um Bürger mit Strafzetteln und Belehrungen abzuzocken!
20.12.2011 | 15.19 Uhr | Heinz K
@transgender
Ich habe nie von der Gefährlichkeit gesprochen, sondern von der gesetzlichen Lage. Ich weiß nicht was du da gelesen haben willst.
Und ja, es gibt an jeder Straßenecke Drogen zu kaufen. Selbst in meinem beschaulichen Ehrenfeld gibt es unter der Woche bis 1 Uhr nachts noch in jeder Straße legal Hochprozentiges zu kaufen. An frequentierten Straßenkreuzungen türmen sich geradezu die Läden, wo man seinen Stoff erwerben kann.
Ob nun aber Spielsüchtige oder Säufer schlimmer sind ist ein anderes Thema. Säufer sind zumindest gesellschaftlich präsenter.
Ich habe nie von der Gefährlichkeit gesprochen, sondern von der gesetzlichen Lage. Ich weiß nicht was du da gelesen haben willst.
Und ja, es gibt an jeder Straßenecke Drogen zu kaufen. Selbst in meinem beschaulichen Ehrenfeld gibt es unter der Woche bis 1 Uhr nachts noch in jeder Straße legal Hochprozentiges zu kaufen. An frequentierten Straßenkreuzungen türmen sich geradezu die Läden, wo man seinen Stoff erwerben kann.
Ob nun aber Spielsüchtige oder Säufer schlimmer sind ist ein anderes Thema. Säufer sind zumindest gesellschaftlich präsenter.
20.12.2011 | 12.44 Uhr | urbanista
Die "verantwortlichen von der Stadt" haben vor allem bei Wettbüros keine rechtliche Handhabe. Erst, wenn der vor kurzem beschlossene Glücksspielstaatsvertag in Kraft tritt, gibt es die Pflicht der Lizensierung. In dem Fall fordert das Ordnungsamt eine Baugenehmigung für die Nutzungsänderung - und erst dann kann die Stadt einschreiten. Das momentane Wachstum an Wettbüros beruht auf der Annahme, dass es schwieriger sei bei geschaffenen Fakten und illegales Wettbüro wieder dichtzumachen... Mal abwarten ;)
20.12.2011 | 11.14 Uhr | toleranz
hier geht es um Geld. Die Spielhallen sind mit dem dreifachen Umsatzsteuersatz belegt und höheren Gewerbesteuersätzen. Geh doch mal in solch eine Zockerbude und schau Dir das Clientel an, "Panem et circenses" für den Kaffeesatz. Wie manch ein User schon anmerkte, Beschaffungskriminalität folgt. Wer einmal in dieser Mühle hängt, ist krank, und Kranke kosten Geld, ganz zu Schweigen von deren Lebensart. Ein künstlich errichteter Teufelskreis, der Existenzen, Familien, Unternehmen vernichtet. Solange Ihr unfähiges Gesindel wählt, wird sich daran nichts ändern.
19.12.2011 | 23.59 Uhr | Transgender
@Heinz K.
was für ein Unsinn....
Spielsucht ist die schlimmste Sucht die es gibt und nein, es gibt nicht an jeder Ecke Drogen zu kaufen und Sex ist ebenfalls nicht gefährlich. Gefährlich sind die überall enstehenden Wettbüros.
was für ein Unsinn....
Spielsucht ist die schlimmste Sucht die es gibt und nein, es gibt nicht an jeder Ecke Drogen zu kaufen und Sex ist ebenfalls nicht gefährlich. Gefährlich sind die überall enstehenden Wettbüros.
19.12.2011 | 16.39 Uhr | Heinz K
@Ex-Kölner
Zugegeben kenne ich das Gesetz bzgl. Glücksspiels in Deutschland nicht so gut, als das ich sagen könnte hier hätte das Regulativ versagt.
Bordellbetriebe werden für jedermann öffentlich sichtbar reguliert. Drogen kann man hingegen an jeder Straßenecke kaufen, fast rund um die Uhr. Jeder Supermarkt, Kiosk und Tankstelle in Köln verkaufen Nikotin und vor allem Alkohol. Kioske gibt es nun wirklich überall und die haben auch immer länger geöffnet. Da wird ja auch nichts reguliert.
Zugegeben kenne ich das Gesetz bzgl. Glücksspiels in Deutschland nicht so gut, als das ich sagen könnte hier hätte das Regulativ versagt.
Bordellbetriebe werden für jedermann öffentlich sichtbar reguliert. Drogen kann man hingegen an jeder Straßenecke kaufen, fast rund um die Uhr. Jeder Supermarkt, Kiosk und Tankstelle in Köln verkaufen Nikotin und vor allem Alkohol. Kioske gibt es nun wirklich überall und die haben auch immer länger geöffnet. Da wird ja auch nichts reguliert.
18.12.2011 | 13.01 Uhr | Transgender
Man hat es in Köln geschafft, sogar in der Innenstadt ganze Strassen zu verslummen, in denen sich auf 200 Metern bis zu 6 Wettbüros befinden. Der soziale Verfall mit Drogenhandel, Wohnungseinbrüchen etc. folgt meist auf den Fuss.
18.12.2011 | 11.20 Uhr | Ex-Kölner
@ Heinz K: "Das nennt sich freie Marktwirtschaft. Es wird das gebaut was die Leute wollen."
Das ist fast völlig falsch. Es mag auch einen Markt für Puffs und Drogenhöhlen geben - trotzdem findet man die nicht im Dutzend in jeder Straße. Neben allgemeinen Gesetzen hat jede Stadt mit Satzungen, Verordnungen und Steuern die Möglichkeit, Entwicklungen zu steuern. Andere Städte schaffen es auch, Spielhallenbetreiber rauszuhalten oder zumindest keine neuen zu erlauben.
In einem haben sie recht: Es gibt offensichtlich einen Bedarf. Anscheinend versuchen manche Leute, ihr seit Jahren sinkendes Realeinkommen auf diese Art aufzubessern. Daß unterm Strich immer die Bank gewinnt, vergessen sie dabei.
Das ist fast völlig falsch. Es mag auch einen Markt für Puffs und Drogenhöhlen geben - trotzdem findet man die nicht im Dutzend in jeder Straße. Neben allgemeinen Gesetzen hat jede Stadt mit Satzungen, Verordnungen und Steuern die Möglichkeit, Entwicklungen zu steuern. Andere Städte schaffen es auch, Spielhallenbetreiber rauszuhalten oder zumindest keine neuen zu erlauben.
In einem haben sie recht: Es gibt offensichtlich einen Bedarf. Anscheinend versuchen manche Leute, ihr seit Jahren sinkendes Realeinkommen auf diese Art aufzubessern. Daß unterm Strich immer die Bank gewinnt, vergessen sie dabei.
18.12.2011 | 00.39 Uhr | price
Ein Spielcasino kann man beim besten Willen nicht mit Wettbüros vergleichen und Casinos werden dort wohl keine eröffnet werden.
Ich würde Dir vorschlagen, geh mal in so einen Laden und guck dich mal um. Live Wetten auf Fussballspiele, Pferde, Hunderennen.. ja eigendlich alles auf was sich wetten läßt.
Bei einem Spielcasino gibt es wenigstens noch das eigene spielen und eine gewisse Kultur.
Ich würde Dir vorschlagen, geh mal in so einen Laden und guck dich mal um. Live Wetten auf Fussballspiele, Pferde, Hunderennen.. ja eigendlich alles auf was sich wetten läßt.
Bei einem Spielcasino gibt es wenigstens noch das eigene spielen und eine gewisse Kultur.
16.12.2011 | 11.27 Uhr | Profil gelöscht
Das Problem fing bereits bei den Matratzenläden an, als "Tante Emma" und der berühmte Metzger oder Bäcker des Vertrauens durch die Supermärkte nach und nach geschluckt oder verdrängt wurden.
Versuch mal einen substanziellen Geschäftsbetrieb in Köln, Düsseldorf, Hamburg oder sonst wo zu eröffnen. Da wirst Du nicht lange überleben. Es sei denn, man hat was Originelles oder was Einzigartiges anzubieten. Und bevor ein Laden leer steht, nimmt man was man kriegen kann. Wetten ist zwar der ziemlich erbärmlichste Zeitvertreib, aber irgendwer verdient an der Dämlichkeit der Wetttölpel.
Die Stadt ist da der falsche Adressat für Deine Klage, denn Wettbüros sind in ganz Deutschland legal.
Übrigens, zur Zeit der Zünfte gab es einen Gebietsschutz für Betriebe. Aber da es gab auch noch Hexenverbrennungen …
Versuch mal einen substanziellen Geschäftsbetrieb in Köln, Düsseldorf, Hamburg oder sonst wo zu eröffnen. Da wirst Du nicht lange überleben. Es sei denn, man hat was Originelles oder was Einzigartiges anzubieten. Und bevor ein Laden leer steht, nimmt man was man kriegen kann. Wetten ist zwar der ziemlich erbärmlichste Zeitvertreib, aber irgendwer verdient an der Dämlichkeit der Wetttölpel.
Die Stadt ist da der falsche Adressat für Deine Klage, denn Wettbüros sind in ganz Deutschland legal.
Übrigens, zur Zeit der Zünfte gab es einen Gebietsschutz für Betriebe. Aber da es gab auch noch Hexenverbrennungen …
16.12.2011 | 08.36 Uhr | ing.lambertz
Sicher als Ersatz gedacht für die verwaiste Sendung Wetten dass..!!!
Gruß Lemm(y)i
Gruß Lemm(y)i
15.12.2011 | 23.15 Uhr | checkmate
In meiner Straße ist kein einziges Wettbüro.
15.12.2011 | 15.11 Uhr | Heinz K
Das nennt sich freie Marktwirtschaft. Es wird das gebaut was die Leute wollen. Deinen persönlichen Willen wirst du so jedenfalls nicht durchsetzen können, da kannst du noch soviele Ausrufezeichen verwenden :)































