Post vom Nazi aus der Region
Ich weiß, ich bin es doch selber Schuld. Wie komme ich auch dazu einen Leserbrief zur Verteilaktion der “freien Kräfte Oberberg” in unserer lokalen Online Zeitung zu verfassen? Jetzt habe ich also einen wunderschönen Brief in meinem Briefkasten.
 
Auf den Umschlag ist ein Zeitungsausschnitt mit dem Bild von Angela Merkel geklebt. Es ist ein Pressefoto, das unsere Kanzlerin trauernd auf dem Staatsakt für die von Nazis getöteten Menschen zeigt. Soll das jetzt so eine Art Drohung sein?
 
Der Adressaufkleber ist genauso wie der Brief selber mit einer altmodischen Schreibmaschine (wahrscheinlich noch eine “Reichsschreibmaschine”) getippt. Auf der Rückseite ist auf einem weiteren Aufkleber “Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land” geschrieben, außerdem ist dort ein Stempel “Viele Liebe Grüße” zu sehen.
 
Auch bei der Zusammenstellung des beigefügten “Informationsmaterials” hat sich der anonyme Absender große Mühe gegeben. Zum einen hat er Zeitungsarktikel aus Lokalzeitungen, vor allem aus dem Raum Siegen, zusammenkopiert und farblich markiert. Zum anderen legte er Zeitungen von der NPD (Nationalzeitung), “Pro Deutschland” und interessanterweise auch der Linken bei.
 
Als persönlichen Text schrieb er unter anderem folgendes:
 
"Sehr geehrter Herr XXX , lieber Gutmensch
 
nach den Neonazi-Döner-Morden und der Gedenk-Hysterie in der vergangenen Woche, verstärkt durch die LINKEN Medien, nun diese Flyer am 13. Februar 2012 in diversen Briefkästen!
…..
 
Der Flyer: Ein Volltreffer auch in das Herz von Ihnen, für den die (unsere???) multikulturelle Gesellschaft wohl eine Folklore-Veranstaltung ist."
 

Also, werter Herr Mutbürger (so nennt sich dieser feige anonyme Briefeschreiber wirklich selber), mit der Brücke von den Neonazi Morden zu dem Flyer wollen sie mir wohl Angst einjagen, genauso wie mit dem Bild unserer trauernden Angela. Ich zittere schon und werde morgen auswandern….
 
Diesen Flyer als Volltreffer zu bezeichenen zeigt zudem einen großen Realitätsverlust, der wohl allen Rechtsradikalen eigen ist. Was die sog. “multikulturelle Gesellschaft” (ich würde eher sagen eine vielfältige Gesellschaft) angeht, ist sie für mich beileibe keine Folklore-Veranstaltung, sondern Alltag. Wie alles Alltägliche hat sie Vor- und Nachteile, aber das positive überwiegt. Ich will nicht mehr zurück in das Deutschland der Fünfziger oder gar der Dreißiger Jahre. Bei allen Schwierigkeiten, die es in der Praxis sicherlich gibt, denken wohl mehr als 90 Prozent der Bevölkerung genauso. Das sollten sie endlich mal akzeptieren!
 
Der Brief geht weiter mit Klagen über die “desinformierenden Medien”, die nichts über Wirtschaftsflüchtlinge, Asylanten etc. schreiben. Das Ende ist besonders lustig:
 
"Es grüßt Sie ein Wut- und Mutbürger, der Sie eindringlich um die Kenntnisnahme der Anlagen bittet. Man sagt mir nach, daß Zivlcourage meine Stärke ist…als bekennender Konservativer!!!"
 
Vermutlich ein Rentner, der auf einer alten Schreibmaschine herumtippt, Zeitungen nach Meldungen über kriminelle Ausländer durchsucht und sorgfältig Unterlagen von NPD nahen Zeitungen für anonyme Briefe zusammenstellt. Früher sind diese Leute einfach spazierengegangen und haben die Polizei angerufen, wenn ein Auto falsch geparkt war oder die TüV Plakette abgelaufen. Beides wirklich beeindruckende Beispiele von Zivilcourage!
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12.01.2013 | 05.45 Uhr | Gianna Anonyme Briefe zu schreiben zeugt von Charrrackter und Ähre!
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20.03.2012 | 13.44 Uhr | Marathonman40 Ich hätte nicht gedacht, dass der Beitrag viele Kommentare nach sich zieht. Eine generelle Diskussion über "Multi-Kulti", "Einwanderung" usw. war nicht meine Absicht.
 
Zu Taxi:
Ein verzweifelter Mensch, der auf ein Problem aufmerksam machen möchte, verschickt keine anonymen Briefe gezielt an anders denkende. Das Foto der trauernden Kanzlerin und die Überleitung von den NSU Morden zu dem konkreten Inhalt meiner Stellungnahme in einem Leserbrief, sollte Angst machen und hat das kurzzeitig auch erreicht (ich bekomme ja nicht jeden Tag anonyme Post). Erst als der Briefeschreiber im letzten Absatz seiner Zivilcourage rühmte, konnte ich wieder lächeln.
 
"Ab in die Tonne" kommt der Brief noch nicht. Ich warte mal ab, ob noch was nachfolgt.
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13.03.2012 | 16.37 Uhr | Taxania Wer in den volksnahem Diktaturen ausscherte wurde aussortiert (Auf den Müll geworfen!) und als Volksfeind gebrantmarkt!
 
Genau mit dieser Denkweise argumentierst Du heute!
 
Meine Generation ist fast gezwungen zu vergleichen, zu hinterfragen, wie war die Diktatur möglich und wie kam s zu unserer Entwicklung! Da kann es kein schwarz/weiß geben!
 
Da muß man zu Zweifeln kommen! Keiner verteidigt die Nazis, man kann abernicht alle Gedanken einfach verdrängen! Noch wichtiger ist das Leben in der DDR!
 

Heute steht in der Zeitung, die Straftaten haben besonders stark zugenommen! Das ist kein Zufall! Seit Jahren weise ich auf diese Entwicklung! Das ist nur folgerichtig, bei unserer gesellschaftl. Ordnung, die extrem auf den Individualismus ausgerichtet ist! Vor allem, wenn man bedenkt, alle Werte werden ignoriert, brauchen wir nicht!
 
Das wird noch viel schllimmer. Das Ende wird eine moderne aufgezwungene Diktatur sein! Dann wird das Jammern überdie vertane Zeit der Freiheit groß sein!
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13.03.2012 | 16.28 Uhr | Taxania A-Jay
 
Bei aller Liebe und gewiss nicht bösartig, nur bedenklich gemeint, mal einiges zum Nachdenken:
 
Nicht zum ersten Mal und schon gar nicht der einzige, vor ca. 80 Jahren in Deutschland oder 50 Jahren in Ostdeutschland wärest Du ein wertvoller verläßlicher Parteigänger! interessant ist, nur ca. 2 Generationen bestimmt die gleiche Einstellung die Gesellschaft!
 
" In die Tonne mit dem Müll" usw.
 
Bitte bedenke, die Nazis waren Sozialisten (!), sie waren ganz gezielt auf ein besseres Leben der Masse ausgerichtet. Viele "Erungenschaften" gehen auf diese Zeit zurück!. Die Verbrechen und die Kumpanei im kapitalistischen Sinne ist eine andere Frage. In der DDR waren die Menschen optimal versorgt und die Gesellschaft funktionierte geordnet geregelt! Das beide Gesellschaften scheiteten am Geld usw. ist eine andere Frage!
 
Heute ist der Zeitgeist, Abscheu gegen Neonazis, Diktatur, freigheitliche Einschränkung, Ablehnung von Ausländern! Usw.
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10.03.2012 | 17.53 Uhr | paperback writer @ marathonman40
 
Zitat: "Ich will nicht mehr zurück in das Deutschland der Fünfziger ,,, Jahre".
 
Dazu zwei Antworten.
 
1. als unpolitisches Kind:
Ich hatte eine wunderschöne frühe Kindheit. Es ging meiner Familie wirtschaftlich gut und wir fuhren sogar zum Urlaub ins Ausland. Meine Kinderwelt war reich, sorgenlos und spannend.
 
2. als politischer Erwachsener im Rückblick:
Die Menschen verdrängten den gerade beendeten Krieg und - insbesondere - die deutsche Schuld am Völkermord. Jetzt war unpolitische "heile Welt" angesagt: Eine muffige, sopießige und rückwärts gewandte Zeit legte sich bleiernd über das Land. Alt-Nazis krochen aus ihren Löchern und übernahmen prompt Spitzenpositionen in Politik, Justiz, Medizin, Wirtschaft, Forschung und Lehre und sogar Kultur. Das änderte sich erst mit den 68ern.
 
Nein, in den 50er Jahren möchte ich aus heutiger Sicht auch nicht mehr leben.
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09.03.2012 | 17.06 Uhr | Holzauge Ich rede nicht den Vorstellungen Rechtsextremer das Wort. Auch wenn gesehene Realität und Faschistenfloskeln rein zufällig mal gewisse Deckungsgleichheiten aufweisen können.
 
Jede Mutter die dem Wohle der Kinder und Familie wegen bis zu deren erwachsen werden zu Hause bleiben will -und solche Mutter ist Verantwortungsbewusst- wird in bester Regelmässigkeit öffentlich diskriminiert. Ist sie auch noch Alleinerzieherin erst recht und wird als "faule Sozialschmarotzerin" entwürdigt und diffamiert. Siehe z.B. TV wie "Britt" und Co. Ich schalte immer ab um nix in den Fernseher zu schmeissen.
 
Auch alle blutjungen ledigen Mütter, die auf staatliche Unterstützung (angeblich "bequemlich") reisen, die würden von mir nicht verdammt und verteufelt wenn ich in diesem Staate was zu sagen hätte. Nein, sie würden samt ihren Kindern auf Händen getragen.
 
"Du sollst Vater und Mutter ehren" - nicht nur den Vater oder die Mutter nur wenn und weil für Hungerlohn ausgemistet "offiziell" berufstätig.
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09.03.2012 | 14.40 Uhr | Heinz K Hätten die angeblichen deutschen Kulturliebhaber mehr Kinder gezeugt dann hätte man auch genug Erben, denen die Kultur zu vererben gewesen wäre, und man hätte es garnicht erst nötig gehabt überhaupt soviele Ausländer hierher zu holen. Die Probleme mit diesen wären nun weit weniger schlimm. Aber die Heuchler liebten ja das Geld über alles und die deutsche Kultur interessierte erst wieder, wo sich der Wohlstand nicht mehr steigern liess.
Jetzt haben wir hier einen Haufen Ausländer, die genau wie die Deutschen einfach nur nach dem leichten Geld streben, und die sollen plötzlich alleine daran schuld sein, daß die deutsche Kultur stirbt?
 
Nunja, sie zu entfernen wäre natürlich jetzt noch die praktischste Lösung, das ändert aber nichts an der Tatsache, daß das Versagen ganz auf unserer Seite liegt.
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09.03.2012 | 12.59 Uhr | A-Jay @Taxania

Richtig. Ich urteile über Menschen. Bauklötze muss man nicht beurteilen.

Und von ihrer Geisteshaltung und ihrem Weltbild überzeugte, rechtsradikale Menschen beurteile ich negativ - ohne wenn und aber. Die muss ich auch nicht verstehen wollen/müssen/können.

Deren etwaige "Hilferufe" interessieren mich nicht für 5 Pfennig, da sie mir andauernd verachtenswerte Lösungen für die von ihnen angeprangerten, angeblichen Probleme anbieten.

Sorry, Taxania, aber nein, ich muss Versuche übelster Bauernfängerei nicht menschlich hinterfragen.

In die Tonne mit dem ungefragt zugesandten Müll und fertig.
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09.03.2012 | 10.39 Uhr | Taxania A-Jay
 
Nein zu Intolleranz und Überheblichkeit!
 
Du urteilst über Menschen und nicht Bauklötzen!
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09.03.2012 | 10.38 Uhr | Taxania Holzauge
 
Deinen Ausführungen kann ich nur zustimmen. Nur das darf man, trotz Demokratie nicht sagen! Als Alibi wird doch festgestellt, was der Frau abgewöhnt werden soll, die Wirtschaft will das so, kann doch der Mann tun usw.
 
Das kann gar nicht gut gehen. In ein paar Generationen brechen die Reste der noch evolutionär bestehenden Gesellschaft zusammen. Ich möchte das Unausweichliche nicht mehr erleben!
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08.03.2012 | 22.04 Uhr | Holzauge "08.03.2012 | 09.51 Uhr | Dubesch
 
....... Deutschland hat ein Migrantenproblem und solange dort Einwanderung immer nur als ein Akt der Barmherzigkeit und falsch verstandener religiöser und kultureller Toleranz verstanden wird, überwiegen dabei die Nachteile.".....
 
***************************
 
Nein, Deutschland hat kein Migrantenproblem. Sondern ein Geburtenschwächeproblem. Ergebnis eines Zeitgeistes, der nicht mehr die (deutsche) Familie akzeptiert. Gleich in welcher Lebensform (Ehe oder Patchwork). Wo nicht mehr die freie Wahl zur traditionellen Familie akzeptiert wird: Vater geht arbeiten und erbringt das Familieneinkommen, Mutter macht Haushalt, erzieht und versorgt die (3 und mehr) Kinder. Nein, jedes Familienmitglied im arbeitsfähigen Alter muss ein eigenes, gerade für sich nur so eben existenzfähiges Einkommen auf Sozialhilfeniveau erwerben. So entsteht zynische Argumentation pro "Abschmelzung" des Lohnniveaus, der Arbeitsersatzleistungen und der Renten auf Hungerländer Level.
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08.03.2012 | 16.20 Uhr | A-Jay Der Brief mag rechtsradikal sein, er ist aber nicht militant, er ist eher verzweifelt, er möchte auf das aufgezeigte Problem hinweisen! Kann man das nicht nachvollziehen?
 
Nein
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08.03.2012 | 12.38 Uhr | Taxania Mit dem Verfasser dieses Briefes lohnt es sich ein Gespräch zu führen. Ich glaube soga, er braucht das!
 

Andereseits noch einmal zu den 50.-ger Jahren: Es gibt die sog. "Heimatfilme", die alle diese Zeit der 50.-ger thematisieren. Es ist kein Zufall, diese Filme erfreuen sich noch heute größter Beliebtheit, obwohl sie teilweise ein Niveau haben, der einem privaten Urlaubsfilm nicht gerecht wird.
 
Der Erfolg besteht in der positiven Lebensweise!
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08.03.2012 | 12.33 Uhr | Taxania Äußerst bedenklich, arrogant finde ich die Aussage des Schreibers,
 
"ich möchte nicht in den 50.-ger Jahren leben"!
 
Allein aus dem Alter ist zu entnehmen, er kennt diese Zeit gar nicht! Ich kann mich an diese Zeit sehr genau erinnern! Das war eine ausgesprochen gute Zeit, man lebte in einem unglaublichem Aufschwung auf allen Gebieten, man lebte für eine Freiheit von unglaublichem Umfang!
 
Heute wird das Gegenteil behauptet, weil man heute einen Freiheitsbegriff vertritt, der damals bezeichnet wurde mit "Zügellosigkeit usw.! Es gab feste Regeln, die aber nicht als Unfreiheit empfunden wurde, im Gegenteil als Basis für eine positive Freiheit gesehen wurde.
 
Der lunge Blogger möge doch mal in Bonn in das Haus der Deutschen Geschichte gehen und das Glück in den Augen der Menschen dieser Zeit zu sehen!
 
Der Brief mag rechtsradikal sein, er ist aber nicht militant, er ist eher verzweifelt, er möchte auf das aufgezeigte Problem hinweisen! Kann man das nicht nachvollziehen?
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08.03.2012 | 12.21 Uhr | Taxania Dubesch
 
Du bringst es auf den Punkt! Die Folkloreveranstaltungen, die wir als ein Event von vielen "Andersartig" interessant finden, hat für die Akteure, Initiatoren eine ganz andere Bewandtnis! Es soll das Leben der Heimat in die neue Welt gebracht werden, eine neue, im Grunde alte, gewohnte Heimat geschaffen werden.
 
Das ist ein Problem, eine Herausforderung an Tolleranz und Integration. In dieem Spannungsfeld bewegt sich das Problem!
 
Wenn dann gesagt wir, wir Deutsche wollen das so, stellt sich die Frage, was wollen wir: Das authentische Event, die Vielfalt des täglichen Lebens, die Veränderung unserer Kultur, das Aufleben einer Paralelgesellschaft!
 
Entsprechend dieser Fragestellung ist die politische Reaktion! In diesm Spannungsfeld bewegen wir uns!
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08.03.2012 | 09.51 Uhr | Dubesch Bei allem Respekt und Ablehnung rechtsextremer Gewalt, mir kommt es auch manchmal so vor, als sei die multikulturelle Gesellschaft für einige eine Folkloreveranstaltung und genauso dämlich wie ich die dumpfen Ressentiments der Deutschnationalen finde, so lächerlich finde ich die Schönfärberei und Naivität der bedingungslosen Multikulti-Anhänger. Deutschland hat ein Migrantenproblem und solange dort Einwanderung immer nur als ein Akt der Barmherzigkeit und falsch verstandener religiöser und kultureller Toleranz verstanden wird, überwiegen dabei die Nachteile. Eine Gesellschaft, die nicht bereit ist, von seinen Migranten auch etwas einzufordern, sie hätschelt und wie Behinderte behandelt, läuft Gefahr zum Multikulti-Zoo zu werden.
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