Was mich wütend macht…
Fluten oder nicht fluten?
…ist die Tatsache, dass heute genau ein Jahr nach dem Einsturz des Kölner Archivs und obwohl die Ursache des Einsturzes hinreichend klar sein dürfte, noch kein Verantwortlicher der KVB seinen Hut nehmen musste. Das ist ein Skandal. Stattdessen werden in letzter Zeit durchsichtige Ablenkungsmanöver in Form fehlender Bügel, schlechtem Beton und Minderdicken in einigen Schlitzwandelementen in die Medien lanciert, die nie alleine Ursache einer solchen Katastrophe wie am Waidmarkt vor einem Jahr sein könnten. Dazu kommen noch die lächerlichen Diskussionen um das Fluten oder Nichtfluten der Haltestelle Heumarkt. Von wem wohl? Diejenigen, die diese zugegebenermaßen auch auf vielen anderen Baustellen vorkommenden Versäumnisse, nunmehr als mögliche Einsturzursache des Archivs hochspielen, wollen die fachfremde Öffentlichkeit damit von den eigentlichen Fehlern der dafür verantwortlichen Bauüberwachung bei der Grundwasserabsenkung am Waidmarkt ablenken. Ich hoffe, dass Ihnen das nicht gelingen wird.
 
Die Sache mit den billigsten und immer noch billigeren Anbietern baulicher Leistungen hat System. Bei einer Bewertung von Angeboten muss nicht zwingend der billigste Bieter genommen werden. Wenn man aber, wie häufig in den letzten Jahren geschehen, bauaufsichtliche Behörden vor allem von fachlichem Personal entschlankt, kann man die Angebote nicht entsprechend fachgerecht auf Wirtschaftlichkeit und Qualität überprüfen. Der billigste Bieter wird dann ohne wenn und aber genommen. Was dabei herauskommt, wenn immer mehr Kaufleute und Juristen auf Baustellen das Sagen haben, kann man nun exemplarisch am Beispiel der U-Bahnbaustelle Waidmarkt sehen. Derjenige, der das billigste Angebot angenommen hat, sucht sich einen Subunternehmer, der wieder einen Subunternehmer beauftragt. Da anscheinend dann keiner mehr überprüft, ob dieser Subsubunternehmer über das ‚Know how’ für die technische Aufgabe verfügt, kann dann das Unheil seinen Lauf nehmen. Das oft fehlende Rückgrat bei Ingenieuren gegen den ’Mainstream’ auf der Baustelle: ‚ Et es noch emmer jod jejange’ tut dann noch ein Übriges. Ich vermisse den verantwortlichen Ingenieur des Subsubunternehmers, der sagt: ‚Dieses Risiko ist mir zu groß’. Systemisch ist, dass solche wie Zitronen ausgepresste Subsubunternehmer oft kurz vor der Insolvenz sind, d.h. ihnen steht sowieso das Wasser oft bis zum Hals. Welcher Ingenieur ist dann so mutig seinem Chef zu sagen: ‚Ich mache nicht mehr mit’, wissend, dass er dann arbeitslos wird?
 
Für mich ist aus Ingenieurssicht der Fehler im Vorfeld, nicht auf die vielen Hinweise sowohl im Archivgebäude selbst als auch am gegenüberliegenden Gymnasium geachtet zu haben, unverzeihlich. Man hätte die wahnsinnige Ausweitung der Grundwasserabsenkung damals sofort stoppen und bauliche Gegenmaßnahmen einleiten müssen. Eine wirksame fachlich fundierte Bauaufsicht hat dabei offensichtlich nicht stattgefunden. Anders kann ich mir diese Unterlassungen nicht erklären. So hat man dem Boden unter dem Archiv systematisch mit dem abgepumpten Wasser die Feinstanteile entzogen bis das verbleibende Korngerüst dann genau vor einem Jahr endgültig zusammengebrochen ist. Das sind die Merkmale eines klassischen hydraulischen Grundbruchs wie ich ihn vor einem Jahr schon kurz nach dem Einsturz als wahrscheinliche Ursache angenommen habe ( Erst der schiefe Turm von Köln dann… und Viele Fragen an die KVB bleiben… ).
 
Die damals Verantwortlichen für die Bauaufsicht sind noch immer auf ihren Posten. Sie wissen nur zu genau, welche damaligen Versäumnisse sie begangen haben. Es ist eine Schande, dass sie sich nicht zu ihrer Verantwortung bekennen und nicht schon längst ihren Hut genommen haben.
Beitrag ändern
Beitrag bewerten
Erst einloggen, dann bewerten
Note
Stimmen
Aufrufe
weiterempfehlen
Kommentare | 1 bis 21 von 21 Kommentieren
13.03.2010 | 17.47 Uhr | Gareth Hallo Bertha,
ich möchte deine Ausführungen unterstützen und ausweiten. Es breitet sich eine Welle der Unfähigkeit aus in unserer Gesellschaft. Und die betrifft alle Bereiche.
Wenn ich heute irgendein technisches Gerät kaufe, ist die Chance, dass es defekt ist, wesentlich größer als noch vor 20 Jahren.
Wenn ich heute eine Rechnung erhalte, ist diese relativ oft falsch.
Wenn ich heute mit einer Firma kommuniziere, erhalte ich oft falsche Auskunft.
Wenn ich heute mich auf eine Zusage einer Firma verlasse, kann ich davon ausgehen, dass diese Zusage nicht eingehalten wird.
 
Der U-Bahn-Bau macht da keine Ausnahme. Die Frage ist nur: Was hat sich in unserer Gesellschaft so gravierend verändert, dass jede Zuverlässigkeit abhanden gekommen ist?
Kommentar löschen
Kommentar melden
05.03.2010 | 17.37 Uhr | paperback writer @ Bertha
 
Was mich wütend macht:
 
Der durch seine Partei hochgehievte Amateur und Verwaltungs-Fachwirt Reinarz wird möglicherweise auch nach seinem Rausschmiss noch drei Jahre lang ca. 200.000 Euro ungekürztes Gehalt beziehen und direkt im Anschluss eine Pension in Höhe von ca. 100,000 Euro bis zum Ende seines noch jungen Lebens.
 
Aber gut, warten wir die Verhandlungs-Ergebnisse mit Kuckelkorn ab.
Kommentar löschen
Kommentar melden
05.03.2010 | 13.13 Uhr | Bertha Hallo toejam,
 
meine vorschnelle Äußerung ' Nichtfachmann' nehme ich mit großem Bedauern zurück. In unserer Einschätzung stimmen wir ja zum größten Teil überein!
 
Nichts für ungut!
 
Gruß Bertha
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 22.46 Uhr | toejam Teil 2:
Man schaue sich mal die Pressemeldung der "83% Eisen fehlen" an.
Die kam so von der KVB! Die Presse hat dies deutschlandweit so übernommen, mit der Folge, dass 99% der Leser denken, diese Zahl bezöge sich auf das Gesamtbewehrung, die Anwohner haben nun (verständlicherweise) Angst, alles würde jetzt einkrachen.
Dass hier nur die Schubbewehrung gemeint war (also eigentlich 2% der Bewehrung), wurde in dem Artikel m.E. bewusst verschweigen, um die Wut gegen Rat & KVB auf die ARGE zu lenken.
Eine Woche später gab es dann eine weiter Pressemeldung der KVB, die den Sachverhalt mit der Bewehrung richtig stellte.
Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Das vorsätzliche Nichteinbauen / Klauen von Stahl ist hochkriminell! Aber die Schubbewehrung wird doch nur eingeplant, damit man sich aufwändige rechnerische Nachweise spart...Auch wenn man die weggelassen hat: das war nie und nimmer die Ursache für das Unglück, das ist Ablenkungsmanöver der KVB
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 22.30 Uhr | toejam Lieber Bertha,
"Als Nichtfachmann bist Du schon auf die Nebelkerzenwerfer hereingefallen" Na vielen Dank!
Ich bin promovierter Bauningenieur, Tunnelbau mit "sehr gut" vertieft, seit Kindesalter mit allen U-Bahn-Projekten vertraut.
Habe mir (interessehalber, nicht beruflich) beinahe alle Bauwerken des Nord-Süd-Stadtbahn Projekts angeschaut, hatte Einblick in alle Planungsunterlagen etc., kenne Bauleiter in einigen Baulosen.
So gut ich Deinen Artikel auch finde, dein Verhalten anderen Kommentatoren empfinde ich als arrogant. Wenn ich meine persönliche Eindrücke der Hauptursache des Unglücks hier
angebe, so ist das halt meine persönlicher Einschätzung (und genau so habe ich es auch formuliert!). Ja, es kann gut sein, dass ein hydr. Grundbruch bedingt durch übermäßiges Abpumpen die Hauptursache war, ich aber tippe auf Schlitzwandschaden. Aber wie ich ja schrieb: Warten wir die genaue Untersuchung ab!
Was den Medienhype gerade angeht, 100% Zustimmung. -->Teil II
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 18.04 Uhr | Paula Und die Medien lassen sich besetzen, Bertha! Allein das macht schon nachdenklich.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 18.00 Uhr | Bertha Hallo Paula,
 
Es ist wohl meist das Problem, dieses "nach allem, was bisher in die Öffentlichkeit gedrungen ist"... Man ist geneigt zu polemisieren,
 
Polemik? Meine Einlassungen beruhen auf fachlichen Fakten und ich war in meinem beruflichen Lebens zufällig Baugrundgutachter!
Warum ich so wütend bin? Weil die KVB Nebelkerzen wirft und im Augenblick damit die Medien besetzt. Sie wollen von ihrer eigenen Verantwortung der nichterfolgten Überwachung der Grundwasserabsenkung einfach ablenken. Wie lange noch?
 
Gruß Bertha
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 17.46 Uhr | Bertha Hallo Compikoch,
 
Die Ursachenforschung und Schuldzuweisungen sollte man den Gerichten überlassen.
 
Da hast Du zwar Recht, aber das entbindet die Verantwortlichen nicht davon zu ihrer Verantwortung, nämlich der Beaufsichtigung einer nicht sachgemäß erfolgten Überwachung der Grundwasserabsenkung, zu stehen. Dadurch wird die KVB mit zum Hauptverursacher der Katastrophe und davor will man einfach ablenken.

Es würde mich nicht wundern, wenn dann Reinarz Abbitte geleistet werden müsste.
 
Der Inkarnation von Ignoranz und Arroganz Abbitte leisten? Ich lese wohl nicht richtig. Der Herr hätte schon längst seinen Hut nehmen müssen, wenn er den Charakter gehabt hätte. Hat er aber anscheinend leider nicht!
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 17.42 Uhr | Paula Es ist wohl meist das Problem, dieses "nach allem, was bisher in die Öffentlichkeit gedrungen ist"... Man ist geneigt zu polemisieren, und ich weiß garnicht, wieso mir dabei immer Westerwelle mit seinen großen Tönen (wenngleich zu einem anderen Thema) einfällt.
Ich persönlich weiß zu wenig und will auch der Bildzeitung nicht ohne weiteres glauben. Da halte auch ich es mit Compi und warte mal ab. Ich bin weder bei der KVB beschäftigt noch fahre ich oft mit ihr.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 17.20 Uhr | Bertha Hallo toejam,
 
Angesichts der Tatsache, dass eine Schlitzwandlamelle statt 3,60 Breite mal nen Meter kürzer gebaut wurde, weil da was schwer wegzustemmen war...für mich persönlich die Hauptursache des Unglücks. Wir werdens hoffentlich bald wissen.
 
Als Nichtfachmann bist Du schon auf die Nebelkerzenwerfer hereingefallen. Ein solch katastrophaler Einsturz ist nur durch einen hydraulischen Grundbruch möglich, weil durch die wahnsinnige Abpumperei des Grundwassers der Boden unter dem Archiv verflüssigt wurde. Von jetzt auf nachher gab es dann keine Reibung mehr im Korngerüst und kein Halten mehr. Der größte Teil dürfte durch die Sohle gekommen sein.
Ein nur 3,60 m großes Loch würde lediglich lokal bei sonst in Ruhe gelassenem Baugrund ohne Grundwasserabsenkung nur zu Einbrüchen führen. Weitere Einbrüche könnten durch Gewölbewirkungen im Boden gestoppt werden. Von dieser Tatsache, nämlich den Fehlern bei der Grundwasserabsenkung, versuchen die Verantwortlichen nun abzulenken.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 17.09 Uhr | Bertha Hallo Compikoch,
Ich kenne Dich nicht mehr wieder. Hast Du eine solch polemische Stellungnahme mit der Brille der KVB auf der Nase nötig?
Ich kenne keinen meiner Fachkollegen, der die Alleinstellung selbst eines 3,60 m großen Loches in der Schlitzwand als Hauptursache für einen dermaßen katastrophalen Archiveinsturz ansehen würde. Insofern hast Du recht, aus fachlicher Sicht ist der teure Schacht nicht notwendig, da man das Loch auch schon mit anderen Mitteln entdeckt hat. Es ist eine rein juristische Angelegenheit mit der man Zeit gewinnen will. Zuvor kann man dann noch ein paar Nebelkerzen steigen lassen. Ein mir bekannter Fachkollege, Professor und Gutachter hat wörtlich gesagt: 'Auf die vielen Warnsignale im Vorfeld des Einsturzes (u.a. Wassereinbrüche) ist von den Verantwortlichen mit größtmöglicher Dummheit reagiert worden. Mit Blick auf die Verantwortlichen der KVB möchte ich hinzufügen und mit schier unerträglicher Ignoranz und Arroganz.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 16.11 Uhr | Erbsenzähler ...für die gerade unser unterirdischer Stratege sonst so tönt,
 
Ein kostenloser Service aus dem Hause Compikoch.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 16.04 Uhr | compikoch @Vasall:
 
Dümmer und primitiver ging's nimmer?
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 15.37 Uhr | ing.lambertz @vasall,
hier solche persönliche Unterstellungen mit in die Diskussion einzubringen, finde ich nun wieder echt Scheiße. In der Sache soll doch jeder seine Meinung haben. Jeder Baustein dient doch der Wahrheitsfindung und das sei schließlich das Ziel dieser Diskussion.
Wenn @compikoch schreibt Die Ursachenforschung und Schuldzuweisungen sollte man den Gerichten überlassen.
, dann ist das seine Meinung und das ist in Ordnung so.
Ich teile seine Meinung allerdings nicht. Nach allem, was bislang an die Öffentlichkeit gelangt ist, glaube ich dass die Einschätzung von @Bertha die richtige ist. Als Bürger erlaube ich mir auch unabhängig von den Gerichten meine Meinung zu äußern.
Bei Gericht wird es sowieso noch jahrelange Auseinandersetzungen geben. Es werden noch 20 Gutachten verfaßt werden. Mal von der einen Seite, mal von der anderen Seite. Da sorgen auch schon die Versicherungen für, die letztlich zahlen müssen.
Am Ende gibt es einen Vergleich keine Wahrheiten.
Lemm(y)i
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 15.23 Uhr | eos ein sehr durchdachter kommentar ^^
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 15.11 Uhr | vasall Oh Compi...
Auf so einer Schleimspur kann die Meinungsfreiheit, für gerade unser unterirdischer Stratege sonst so tönt, ins Rutschen geraten...
 
Willste Karriere machen????
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 13.26 Uhr | compikoch Weiß hier eigentlich jemand, dass 2002 mit Übergang der Bauaufsicht auf die KVB drei Mitarbeiter vom Amt für Brücken- und U-Bahnbau der Stadt Köln zur KVB durchgereicht wurden? Die Personen waren mit der fachlichen Bauaufsicht betraut. Und sind es wohl noch heute.
 
Dass ausgerechnet im Zuständigkeitsbereich dieser drei Mitarbeiter Unregelmäßigkeiten in der Überwachung auftraten, lässt aus meiner Sicht einige Fragen aufkommen. Die Schlitzwände Waidmarkt wurden 2005 gebaut. Liegt es nicht nahe, dass zwischen der ARGE und den drei Herren gemaggelt wurde?
 
Kann man dem Bauherren vorwerfen, nicht reagiert zu haben, wenn ihm drei Fachkräfte der Stadt unisono bescheinigen, dass alles im Grünen Bereich ist?
 
Die Ursachenforschung und Schuldzuweisungen sollte man den Gerichten überlassen.
 
Es würde mich nicht wundern, wenn dann Reinarz Abbitte geleistet werden müsste.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 12.51 Uhr | toejam "Welcher Ingenieur ist dann so mutig seinem Chef zu sagen: ‚Ich mache nicht mehr mit’, wissend, dass er dann arbeitslos wird?"
 
Ich kenne da einen! Der war als Ingenieur auch für den Waidmarkt zuständig und hat das nicht mehr mitgemacht.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 12.48 Uhr | toejam Hi Berta, sehr guter Kommentar, was die Verantworlichkeit, Abwälzung von Schuld , die lächerlichen Aktionen der Presse, und das System Bau (billig, billig, billig) angeht! Hier 100% Zustimmung.
Was die Schadenursache angeht: Abwarten! Hier sollte man wirklich noch ein paar Monate abwarten, bis die Ermittlungen hzu Ende sind.
Angesichts der Tatsache, dass eine Schlitzwandlamelle statt 3,60 Breite mal nen Meter kürzer gebaut wurde, weil da was schwer wegzustemmen war...für mich persönlich die Hauptursache des Unglücks. Wir werdens hoffentlich bald wissen.
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 08.41 Uhr | ing.lambertz Hallo Bertha,
 
ich stimme deinen Darstellungen voll zu. Insbesondere was die Unglücksursache am Waidmarkt Hydraulischer Grundbruch und die Ursache für diesen: Das unkontrollierte, exponentiell im Laufe der Bauzeit gestiegene Abpumpen und damit Ausschwämmen der Feinanteile des Bodens.
 
Wie man die allgemeine Misere am Bau mit dem tiefgestaffelten Subunternehmerunwesen und den Dumpingpreisen in Verbindung mit Ausbeutung der Arbeiter hin bis zu Lohnberaubung in den Griff bekommen kann ? Ich weiß es nicht. Bei der Diskussion gestern Morgen im WDR 5 meinte einer der Diskutanten, dass in der Schweiz das teuerste wie auch das billigste Angebot jeweils sofort gecancelt wird. Vielleicht wäre das für uns auch ein erster Schritt zur Verbesserung des Vergabewesens.
 
Zu Reinarz: Ganz besonders ekelhaft fang ich, dass er zwischenzeitlich nicht davor zurückschreckte seine eigenen, abhängigen Mitarbeiter der Meute und der Staatsanwaltschaft zu opfern. Ekelhaft.
 
Gruß Lemm(y)i
Kommentar löschen
Kommentar melden
04.03.2010 | 00.13 Uhr | compikoch Schön, dass für Dich die Ursache des Einsturzes hinreichend klar ist. Da muss ja dann an Schlitzwand 11 kein teurer Schacht mehr angelegt werden.
 
Es genügt vollkommen, wenn sich die Staatsanwaltschaft bei Dir schlau machen kommt.
 
Was kann sich diese Stadt glücklich schätzen, solche Granaten wie Dich zu haben.
Kommentar löschen
Kommentar melden
Kommentar schreiben
1000/1000
Zeichen übrig
Beitrag suchen
Neu hier? Fragen? Anregungen?
Der direkte Draht zum Stadtrat ist hier. Einfach auf das Icon klicken.