Im Wald will ich meine Ruhe!
Der Wald den Wanderern!
Leute...ehrlich...da hab ich mich heute auf den Weg gemacht, um eine kleine Nachmittagstour im schönen alten Taunus, sprich Wanderung zu unternehmen, die vorneweg gesagt, sehr schön war, aber dennoch unter Störungen gelitten hat, die mir einiges Kopfzerbrechen gemacht und phasenweise doch gehörige Schreckensmomente eingebracht haben.
 
Also, wenn ich wandern will in der Natur, dann will ich das gerade auch deswegen, weil ich mal ganz frei und unbeschwert all das genießen will, wonach ich mich oft zwischen Häusern und Autoverkehr sehne, ich Ruhe, Stille, die gute Luft und natürlich den Anblick der Natur genießen will. So!
 
Aber seit einiger Zeit ist nicht mehr so wie früher. Also ich meine, so idyllisch eben.
 
Warum? Nun...da gibt es Zweiradfahrer die meinen, sie müssten mit ihrem Ding durch den Wald brettern, dass sich die Balken biegen. Ehrlich...Also menno..ich bin Radfahrerin durch und durch. Aber bitte, muss das im Wald sein?
 
Da kann ich nicht mehr ungestört meines Weges gehen, weil ich plötzlich von hinten ein Scheppern und Rauschen an mich herannahen ahne, dass ich einen Blick nach hinten werfe und voller Angst in die nächsten Büsche springen muß. Also bitte...muß dass denn sein?
 
Ich meine...sollen die doch bitte schön auf der Straße ihre Wahnsinnskapriolen ausprobieren. Mal ganz davon abgesehen, dass ich dfas wahnsinnig gefährlich finde. Ich male mir immer aus, mensch, wenn der jetzt fällt, vom Rad natürlich, wegen Hinderniss oder Unachtsamkeit, dann auweia...darf ich mir gar nicht weiter ausmalen. Denken die eigentlich nicht darüber nach? Oder bin ich wegen fortgeschrittenen Alters einfach zu ängstlich geworden? Aber gut, dass ist ein anderes Thema.
 
Naja..manche sind ja auch so bandagiert und verhelmt, dass einem schon beim Anblick Angst und Bange wird. Hat man das Gefühl, ein Jedi-Ritter aus Star Wars kreuzt den eigenen Weg.
 
Aber mal Scherz beiseite...Ich jedenfalls empfinde das zunehmende Inanspruchnehmen von Wahnsinnsradlern in meinem schönen Ruheort nicht nur als störend, sondern auch als gefährlich. Man denke auch an die Kinder und alten Leutchen, die da in Ruhe ihres Weges gehen wollen. Muß das sein?
 
Also...um es klar zu sagen...ich bin für ein Verbot von Radfahren im Wald. So? Jetzt könnt ihr mich steinigen, mäht nix,-)
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21.08.2011 | 15.52 Uhr | Roeschen Hallo Ejon:
 
Willkommen zurück aus Deiner zweiten Heimat. Man spürt es immer deutlich in Deinen Kommentaren, diese Deine Liebe zum Schwarzwald. Ich hab übrigens eine Bekannte, die bald berentet wird, ihr Mann kommt aus dem Schwarzwald, dann wollen sie beide dort ihren Lebensalltag verbringen.
 
Und ja...ich wußte, dass Du ähnlich empfindest und es so wahrnimmst. Sicher... es sind nicht alle so, wie immer im Leben und im Alltag auch. Rücksichtslosigkeit findet man überall.
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21.08.2011 | 00.20 Uhr | Appels Ejon Ich musste etwas schmunzeln, als ich den Bericht gelesen habe.
Traurig aber wahr
Gerade zurück aus meiner 2. Heimat dem Schwarzwald ;-) und seit neuestem begeisterter (Pedelec)Radfahrer.
 
Als Wanderer und auch seit neuestem als Rad(wanderer) vermisse ich immer mehr die die gegenseitige Rücksichtnahme.
 
Ich musste als Wanderer schon mehrfach auf Seite springen weil ein wildgewordener Mountainbiker mit Sicherheit nicht mehr hätte bremsen können und beobachte, dass die Unsitte durch den Wald zu rasen immer mehr zunimmt. Auch als Rad(wanderer) kann ich notfalls mal vom Rad absteigen zumal wenn Wanderer mit Kindern unterwegs sind.
 
Zumindest kann ich mich höflich bedanken, wenn die Fußgänger Platz machen und langsam und bremsbereit an ihnen vorbeifahren. So bleibt der Wald für beide Wanderer ein Erholungsort und kein Tummelplatz für idiotische Raser die sich und andere gefährden.
 
Bess dehmnäx mal
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19.08.2011 | 00.02 Uhr | escape 17.08.2011 | 22.29 Uhr | dhorade85
Dass die Deutschen immer über die Deutschen meckern müssen, furchtbar!

 
Volltreffer, dhorade *schmunzel*
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18.08.2011 | 10.52 Uhr | Roeschen Ja..Dhorade, angeranzt, genau das meine ich. Der Wald ist keine Rennbahn. Wie ich schrieb, ich hab ja nix gegen Radwanderer,-)
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17.08.2011 | 22.29 Uhr | dhorade85 Dass die Deutschen immer über die Deutschen meckern müssen, furchtbar!
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17.08.2011 | 21.34 Uhr | escape Hauptsache, in Deutschland ist alles reglementiert :-)
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17.08.2011 | 21.05 Uhr | dhorade85 Hallo Steinfels,
 
mir als Wanderererin wäre es natürlich lieber, die Radfahrer würden quer durch's Gehölz fahren - aber gut, die Eichhörnchen brauchen wohl auch ihren Schönheitsschlaf. Man muss die Bergbiker wohl ertragen, aber ab und an wünscht man sich halt eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Allein die Zugluft ist ja schon gefährlich, wenn die da so vorbeizischen - nix für Leute, die sich schnell erkälten.
 
Ich wurde im Wald allerdings auch schon mal angeranzt, weil ich nicht auf der rechten Seite gewandert bin. Kein Scherz!
 
Viele Grüße
Dhorade
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17.08.2011 | 12.15 Uhr | Steinfels Es gibt sogar ein Gesetz, daß das Radfahren
im Wald regelt (Landeswaldgesetz).
Grundsätzlich darf jeder den Wald zu Er-
holungszwecken betreten.
Auch Radfahrer und Mountainbiker sind
zugelassen,, allerding ist radfahren nur
auf den Wege gestatet und nicht quer-
feld ein über Stock und Stein.
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16.08.2011 | 22.28 Uhr | Roeschen Wanderungen unternehmen zu können, sondern ständig wie im Straßenverkehr, aufpassen muß, dass ich nicht von hinten überrollt werde.
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16.08.2011 | 22.28 Uhr | Roeschen Zabi...
 
hier geht es ja nicht um Radwandern,-), sondern um eine Form des Radsports. Und da ist es den Ausübern dieser Sportart wichtig, im Waldgelände ziemlich harte Touren und Strecken zu fahren und das eben auch in hoher Geschwindigkeit. Es ist wie Dhorade schreibt wohl ein ziemlicher Hype geworden, der eben, wie ich meine, zu Lasten der beschaulichen Wandersleut ausgeübt wird. Vielleicht sollte man den Sportradlern ein bestimmtes Gebiet zur Verfügung stellen, woe sie walten und schalten können.
 
Ja..das stimmt Dhorade im Schwarzwald hab ich das schon vor einigen Jahren beobachten können. Im Rheinland, also Eifel, Bergisches Land ist mir das nie so aufgefallen.
 
Die Rücksicht Marathonmann der Radler erstreckt sich eben nur in dem Maße, in dem sie schon von weitem manchmal klingeln und das ist meiens Erachtens zu wenig. Das heißt so viel, wie weg da, jetzt kommen wir. Hallo!
 
Ehrlich gesagt, es beunruhigt mich, nicht mehr ohne Sorge einfach meine Spaziergänge oder
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16.08.2011 | 21.54 Uhr | Marathonman40 Da ich als Wanderer, Läufer und Radfahrer im Wald unterwegs bin, sehe ich die Sache ein bisschen entspannter. Alle haben das Recht auf den Waldwegen zu gehen, zu laufen und eben auch Rad zu fahren. Ich gebe aber gern zu, dass manche Radler jegliche Rücksichtnahme und Vorsicht vermissen lassen.
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16.08.2011 | 19.11 Uhr | dhorade85 Hallo Röschen,
 
sei dankbar, dass die Radfahrer den Taunus erst jetzt entdeckt haben, im Schwarzwald gibt es dieses Ärgernis mit den bunten Zombies auf Rädern schon seit vielen Jahren. Da musste ich schon häufig in letzter Sekunde vom Wanderweg runterspringen, wirklich nervig!
 
Hier in Köln versuche ich gelegentlich, Radfahrern beizubringen, dass sie auf Bürgersteigen nix verloren haben (mit Ausnahme der Knirpse natürlich, die das mit dem geradeaus noch nicht so drauf haben). Bisher ist noch nicht viel dabei heraus gekommen, außer dass mein Schimpfwortschatz erheblich erweitert wurde.
 
Gruß
Dhorade
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16.08.2011 | 17.02 Uhr | Zabaione Ich kann deinen Wunsch verstehen,
da ich kein wirklicher Wanderer bin, würde ich eher Radfahren :-)
und es gibt auch Leute die den Weg nach Santiago de Compostela per Rad zurück legen von Köln aus........Am Besten wäre es doch jeder macht das was ihm Spaß macht. Als Radfahrer muss man dann aber einfach langsamer werden und Rücksicht nehmen, wenn Wanderer unterwegs sind.

Wahnsinnsradler haben im Wald nichts zu suchen! So;-)))))!
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16.08.2011 | 13.09 Uhr | marewa Da hast Du vollkommen recht! Bei uns im Westerwald brettern die auch durch die Wälder.
Genauso übel find ich aber auch die Radfahrer in den Fußgängerzonen. Wie das Wort ja sagt: Fußgänger! Die Radfahrer sollten hier doch wohl absteigen und den Drahtesel schieben.
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