Was ich immer schon über Ursula wissen wollte -;)
Mein zweiter Vorname ist Ursula, aber dafür kann ich nix und dass weis eigentlich auch kaum einer….;)-
Der Name bedeutet kleine Bärin, zu deren Verbreitung die heiligen Verehrung um die heilige Ursula beigetragen hat.
Für alte Steine und Gebeine interessiere ich mich eigentlich nur am Rande, wohl aber faszinieren mich die goldenen, mit Edelsteinen verzierten Schreine.
Als Kind habe ich mal Götter, Gräber und Gelehrte gelesen.
Wenn ich eingeladen werde oder eine Eintrittskarte vor dem Verfall retten kann, dann schaue ich mir auch mal römische Gräber an - das “bildet “ u. a. weis man hinterher was man alles nicht weiß;)))
Manchmal geht es auch nur darum etwas gemeinsam zu unternehmen und wenn es etwas ist, was mich wenig interessiert, kann man manchmal auch Überraschungen erleben.
Als meine Freundin mir mailte sie habe eine Karte für die Preview “ Geheiligtes Gebein",im Filmforum des Museum Ludwig, habe ich direkt zugesagt…dass wäre zwar nicht meine Baustelle, würde aber sicher auch nicht schaden -
In der Dokumentation “Geheiligtes Gebein” , die am
von 9. April 2009 um 23.15 Uhr im WDR und am 10. April 2009 um 13.15 Uhr im SWR ausgestrahlt wird, ist der Filmemachers Dominik Wessely auf den Spuren der heiligen Ursula und ihrer 11000 Jungfrauen gewandelt.
„In Deutschland und der Schweiz besucht er Kirchenvertreter und Wissenschaftler, Reliquienpräparatoren und -sammler, ein Jungfrauenfest sowie Nonnen in einem Ursulinenkloster„.
Auf erfrischend, kritische Art, hat er sich dem Thema genähert und dabei danach geforscht, was es mit den Geschichten auf sich hat und welche Bedeutung Reliquien im 21 Jahrhundert haben.
der Plot
Dabei kommen Menschen zu Wort die den Kult bis heute pflegen, die mit ihren Glauben an die Kraft der Reliquien, manchmal Krankheiten lindern oder heilen können.
Herausgekommen ist kein Dafür und kein Dagegen, sondern vielmehr ein Warum, und auch wenn die Meisten von uns kein Heiligenknöchelchen unter dem Kopfkissen liegen haben, kennen wir alle diese Verbundenheit zu Dingen, die uns an Menschen die wir lieben, erinnern.
In einer anschließenden Diskussionsrunde, trug Prof. Dr. Hiltrud Westermann-Angerhausen, Direktorin des Schnütgen-Museums u.a folgendes Gedicht von Christian Morgenstern vor .
Das Knie
Ein Knie geht einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts!
Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt!
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Im Kriege ward einmal ein Mann
erschossen um und um.
Das Knie allein blieb unverletzt -
als wär's ein Heiligtum.
Seitdem geht's einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Es ist kein Baum, es ist kein Zelt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Anwesend waren auch zwei Mitwirkende des Films.
Dabei auch eine alte Dame die im Krieg, immer in der goldenen Kammer von St. Ursula Schutz gesucht hat.
Für alle die noch nicht drin waren und da darf ich mich nicht ausschließen, die Wände sind „geschmückt“ mit Ornamenten aus Gebeinen
Danach gab es eine kleine Premierenfeier auf der man mit dem Filmteam anstoßen konnte.
Es lohnt sich hin und wieder , auch ungewohntes Terrain zu betreten ,ich kann den Dokumentarfilm , bei dem es manchmal auch was zu lachen gab, nur empfehlen!
Mein zweiter Vorname ist Ursula, aber dafür kann ich nix und dass weis eigentlich auch kaum einer….;)-
Der Name bedeutet kleine Bärin, zu deren Verbreitung die heiligen Verehrung um die heilige Ursula beigetragen hat.
Für alte Steine und Gebeine interessiere ich mich eigentlich nur am Rande, wohl aber faszinieren mich die goldenen, mit Edelsteinen verzierten Schreine.
Als Kind habe ich mal Götter, Gräber und Gelehrte gelesen.
Wenn ich eingeladen werde oder eine Eintrittskarte vor dem Verfall retten kann, dann schaue ich mir auch mal römische Gräber an - das “bildet “ u. a. weis man hinterher was man alles nicht weiß;)))
Manchmal geht es auch nur darum etwas gemeinsam zu unternehmen und wenn es etwas ist, was mich wenig interessiert, kann man manchmal auch Überraschungen erleben.
Als meine Freundin mir mailte sie habe eine Karte für die Preview “ Geheiligtes Gebein",im Filmforum des Museum Ludwig, habe ich direkt zugesagt…dass wäre zwar nicht meine Baustelle, würde aber sicher auch nicht schaden -
In der Dokumentation “Geheiligtes Gebein” , die am
von 9. April 2009 um 23.15 Uhr im WDR und am 10. April 2009 um 13.15 Uhr im SWR ausgestrahlt wird, ist der Filmemachers Dominik Wessely auf den Spuren der heiligen Ursula und ihrer 11000 Jungfrauen gewandelt.
„In Deutschland und der Schweiz besucht er Kirchenvertreter und Wissenschaftler, Reliquienpräparatoren und -sammler, ein Jungfrauenfest sowie Nonnen in einem Ursulinenkloster„.
Auf erfrischend, kritische Art, hat er sich dem Thema genähert und dabei danach geforscht, was es mit den Geschichten auf sich hat und welche Bedeutung Reliquien im 21 Jahrhundert haben.
der Plot
Dabei kommen Menschen zu Wort die den Kult bis heute pflegen, die mit ihren Glauben an die Kraft der Reliquien, manchmal Krankheiten lindern oder heilen können.
Herausgekommen ist kein Dafür und kein Dagegen, sondern vielmehr ein Warum, und auch wenn die Meisten von uns kein Heiligenknöchelchen unter dem Kopfkissen liegen haben, kennen wir alle diese Verbundenheit zu Dingen, die uns an Menschen die wir lieben, erinnern.
In einer anschließenden Diskussionsrunde, trug Prof. Dr. Hiltrud Westermann-Angerhausen, Direktorin des Schnütgen-Museums u.a folgendes Gedicht von Christian Morgenstern vor .
Das Knie
Ein Knie geht einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts!
Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt!
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Im Kriege ward einmal ein Mann
erschossen um und um.
Das Knie allein blieb unverletzt -
als wär's ein Heiligtum.
Seitdem geht's einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Es ist kein Baum, es ist kein Zelt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Anwesend waren auch zwei Mitwirkende des Films.
Dabei auch eine alte Dame die im Krieg, immer in der goldenen Kammer von St. Ursula Schutz gesucht hat.
Für alle die noch nicht drin waren und da darf ich mich nicht ausschließen, die Wände sind „geschmückt“ mit Ornamenten aus Gebeinen
Danach gab es eine kleine Premierenfeier auf der man mit dem Filmteam anstoßen konnte.
Es lohnt sich hin und wieder , auch ungewohntes Terrain zu betreten ,ich kann den Dokumentarfilm , bei dem es manchmal auch was zu lachen gab, nur empfehlen!
Schlagworte: Geheiligtes Gebein | Preview | Museum Ludwig | Filmforum | Domenik Wessely | St. Ursula Produzent | Thomas Tielsch | erfrischende Betrachtung | Köln | Ursula
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23.03.2009 | 21.42 Uhr | Zabaione
Danke, ja es war teilweise lustig, weil die Gebeine z.B. auch von den Jungfrauen teilweise männlich waren.... und beeindruckend was der Kult manchen Menschen zu geben vermag , dass es ähnliches auf der ganzen Welt gibt und auch wir alle Reliquien sammeln....Andenken an Menschen dir wir lieben, Heilsteine u.ä.
liebe grüße
Zabaione
liebe grüße
Zabaione
23.03.2009 | 19.17 Uhr | Schuster
Ursula - Bärchen!
23.03.2009 | 19.16 Uhr | Schuster
Also, bei 11 000 Jungfrauen muss man schon mehr Rücksicht nehmen, meione ich , und Ornamente aus Gebeinen von Märtyrerinnen sind eine Sache für sich; Gebeine als Reliquien verdienen dagegen mehr Nachdenklichkeit; sie sind immerhin nicht bloß symbolisch Opfer für alle Schandtaten unter den Menschen gewesen, nur haben viele Menschen weltweit solche Leiden verdrängt, die heute wie damals in Völkern eher versteckt bleiben.
23.03.2009 | 17.33 Uhr | Roeschen
Hallo Zabi,
schöner Bericht!;-) Mein Töchterchen ist auf die Ursulinnenschule gegangen;-) da gab es aber schon keine Nönnchen mehr. Der Glaube versetzt nunmal Berge, wie es so schön heißt. Jedem das seine, hauptsache es bringt weiter.
Am 21.1o. findet immer die alljährliche Ursulaprozession an St. Ursula statt. Wir sind früher immer mit den Kindern dort hingegangen. Zu Beginn des Gottesdienstes werden kleine Lämpchen ausgeteilt, mit denenman dann am Ende des Gotetsdienstes durch die Straßen zieht, das Kreuz voran. Ich empfand diese kleine Prozession immer als sehr magisch. Man muß sich vorstellen, gerade das Viertel um St. Ursula herum war ja früher mehr besetzt von Zuhältern, Prostituierten und sonstigen Kleinkrimenellen;-) Aber die standen dann meistens alle ein wenig verklärt und schauten der Prozession zu. Man weiß nie, was eine kleine Reliquie alles verursacht. Im positisten Falle eine innere Einkehr;-)
LG
Röschen
schöner Bericht!;-) Mein Töchterchen ist auf die Ursulinnenschule gegangen;-) da gab es aber schon keine Nönnchen mehr. Der Glaube versetzt nunmal Berge, wie es so schön heißt. Jedem das seine, hauptsache es bringt weiter.
Am 21.1o. findet immer die alljährliche Ursulaprozession an St. Ursula statt. Wir sind früher immer mit den Kindern dort hingegangen. Zu Beginn des Gottesdienstes werden kleine Lämpchen ausgeteilt, mit denenman dann am Ende des Gotetsdienstes durch die Straßen zieht, das Kreuz voran. Ich empfand diese kleine Prozession immer als sehr magisch. Man muß sich vorstellen, gerade das Viertel um St. Ursula herum war ja früher mehr besetzt von Zuhältern, Prostituierten und sonstigen Kleinkrimenellen;-) Aber die standen dann meistens alle ein wenig verklärt und schauten der Prozession zu. Man weiß nie, was eine kleine Reliquie alles verursacht. Im positisten Falle eine innere Einkehr;-)
LG
Röschen
23.03.2009 | 12.32 Uhr | verona1
Was hast du eigentlich gegen Ursula, ist doch ein schöner alter Name?!












