Am Sonntag haben wir wieder einen Ausflug an die Ahr gemacht. Die zauberhafte Landschaft des nördlichsten Rotweinanbaugebiet der Welt ist gerade jetzt ein guter Tipp. Die Reben des Spätburgunders werden schon blau. Aber noch sind die Weinberge nicht so überlaufen wie im September, wenn auch die Kegelvereine in die kleinen Örtchen an der Ahr einfallen und es jedes Wochenende Weinfeste gibt.
Unser Ziel ist Bad Neuenahr, eines der meist besuchten Heilbäder Deutschlands. Es ist noch kein Problem, einen Parkplatz im Zentrum zu bekommen. Der zentrale Kurbereich erstreckt sich an der Ahr zwischen Kurhaus im Osten und dem gepflegten Kurpark im Westen.
Jetzt etwas ganz besonderes: der Dahliengarten
Zunächst wollen wir aber in den im letzten Jahr neu gestalteten Dahliengarten. Dazu braucht man nur der Ahr Richtung Ahrweiler zu folgen: zunächst durch den Rosenpark und dann über die Amseltalbrücke. Hinter dem großen Hotelkomplex liegt er dann direkt an der Ahr. Die Dahlien sind in runden Inseln auf dem Rasen angepflanzt. Es gibt welche mit spitzen oder runden Blättern, violette mit weißem Rand, wie Feuer geflammte gelb-rote oder rot-gelbe, orangefarbene, gelbe, weiße … Ein wahre Pracht! Die runden „Dahlien-Inseln“ sind verbunden wie durch einen Bachlauf mit schlichten Lavendel- und Lilien-Beeten.
Ein neuer Weg führt ganz im Westen auf eine kleine Anhöhe, wo wir auf einer der neuen Bänke ein Pause einlegen und den Blick auf die gesamte Anlage schweifen lassen. Die zahlreichen Bänke werden markiert durch Steintore. Auch ein paar Skulpturen und wunderschöne alte Bäume runden den Dahliengaren ab. Noch in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts war hier eine Müllkippe. Dahlien förderten den Ruf der Stadt Bad Neuenahr in den 50er und 60er Jahren. 1953 wurde ein „Tag der Dahlie“ ins Leben gerufen. Zigtausende Besucher kamen zu dem 20-mal veranstalteten Blumenkorso durch die Kurstadt.
Flair des Kurbereiches
Zurück im Zentrum kehren wir in einer der zahlreichen Restaurants mit Wintergarten und großer Biergarten-Terrasse ein. Bei angenehmen Temperaturen kann man gut draußen das Menu in frischer Luft genießen. Danach ein kleiner Bummel durch die Fußgängerzone der Telegraphenstraße. Auch am Sonntag sind hier zahlreiche Geschäfte geöffnet. Allerdings finden sich auch diverse „fliegende Händler“, die Billigprodukte aus Fernost anbieten.
Zu einem Besuch von Bad Neuenahr gehört ein Bummel durch den 1855 von Peter Josef Lenné angelegten Kurpark mit seinem wunderbarem alten Baumbestand. Allerdings kostet das Vergnügen 2,50 Euro Eintritt. Wir freuen uns über die Sonne im weitläufigen Rondell um den Zentralspringbrunnen, aber auch die Ruhe an der stillen Ahrpromenade. Die Ahr ist hier seit der Eröffnung des Heilbades reguliert. Vorher suchte sie sich in mehreren wilden Flussarmen ihren Weg durch den Ort.
Um die Jahrhundertwende entstanden das direkt gegenüber liegende Thermal-Badehaus und das Neue Kurhaus mit Festsaal und Spielcasino. Charakteristisch dazwischen der große Komplex des Steigenberger Kurhotels. Für „Gehfaule“ gibt es den „Ahrtal-Express“, der zu einer 40-minütigen nostalgischen Stadtrundfahrt bei jedem Wetter einlädt. Es geht bis nach Ahrweiler. Die Fahrt kostet 5 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder bis 10 Jahre.
Ein Spaziergang durch die weniger bekannten Parkanlagen im Osten
Über die Casino-Brücke gehen wir zunächst an der Ahr entlang der verkehrsberuhigten Georg-Kreuzberg-Straße mit wunderschönen, häufig weißen Patrizierhäusern Richtung Apollinaris-Stadion. Weiter über die Schwanenteichbrücke in den Kaiser-Wilhelm-Park. Der Schwanenteich war schon vor 1914 ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Durch den Park verläuft ein künstlich angelegter Bach, reich mit Schmetterlingsblütlern in Weiß oder Rosé umwachsen. Zentral erhebt sich ein Holzkreuz, das an die getöteten Soldaten der Weltkriege erinnert. „Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit“ diese Leitbegriffe stehen darauf. Leider sind die Kastanien der Allee direkt am Ahrufer alle braun. Blätter rieseln herunter, als ob es schon Herbst ist.
Es schließt sich der Lenné-Park an: ein schlichter, 1927 angelegter Park mit Rosenbeeten, leider etwas verkrautet, in dessen Zentrum ein Springbrunnen sprudelt - in Sichtachse mit dem Kurhaus. Integriert sind sechs tief liegende Tennisplätze. Hier finden übrigens die Deutschen Meisterschaften der Tennisseniorinnen und senioren statt. Den östlichen Teil beherrscht das Lenné-Schlösschen, das mit roten Sonnenschirmen zum Kaffeetrinken im Freien einlädt. Aber wir haben etwas anderes vor.
Kaffee im romantischen Klostergarten Marienthal
Wir fahren die Rotweinstraße weiter Richtung Altenahr. Zwischen Bad Neuenahr und Dernau liegt das 1137 gegründete ehemalige Augustinerinnenkloster Marienthal in einem Seitental der Ahr. 1925 wurde hier eine Staatliche Weinbaudomäne eingerichtet. 2004 veräußerte das Land Rheinland-Pfalz das Anwesen mit der dazu gehörigen Weinbaufläche. Im Weingut Kloster Marienthal kann man jetzt in traumhafter Kulisse zu zivilen Preisen Kleinigkeiten zum exzellenten Wein essen oder Kaffee trinken. Tante und Oma backen zum Beispiel leckeren Aprikosen-Schmand- oder Kirsch-Schokoladen-Sahne-Kuchen.
Der Innenhof ist gut besetzt. Aber wir bekommen noch Plätze an einem Tisch, an dem ein nettes Paar sitzt, das zwar aus dem Norden stammt, aber hier eine zweite Heimat gefunden hat. Als Verdauungsspaziergang bietet sich nicht nur ein kleiner Spaziergang in dem liebvoll mit Wein und Rosen gestalteten Klostergarten mit den Ruinen der Kreuzgänge an, sondern der „Aufstieg“ über eine lange, neue Treppe bis zum Rotweinwanderweg. Von dort erschließen sich schöne Blicke auf die Klosteranlage, aber auch auf das kleine Örtchen Marienthal und das umgebende Ahrtal bis Dernau. Hier sind übrigens die Eingänge des ehemaligen Regierungsbunkers zu sehen.
Das alte Kirchenschaff ohne Dach ist am Sonntagnachmittag nicht offen. Ein Blick durch das Gittertor zeigt, dass alles schon vorbereitet ist für einen Marienthaler Lichterabend. Diese Sommerkonzertreihe findet bereits im 22. Jahr statt. Das muss ein tolles Erlebnis sein, wenn die Zuhörer der Musik lauschen und der warme Sommerabend in die dunkelnde Nacht übergeht. Aber auch unser Sonntagskaffee war ein schöner Abschluss eines tollen Ausflugs nach Bad Neuenahr.
Eine Geschichte wie ein Märchen
Wer Interesse daran hat, hier noch einige Sätze zur Geschichte von Bad Neuenahr. Mitte des 19. Jahrhunderts verdorrten Weinstöcke, weil kohlensaures Gas dem Boden entströmte. Der Winzer Georg Kreuzberg wollte die Kohlensäure über einen Stollen ableiten. Dabei entdeckte er die Apollinaris-Quelle, die 22 Grad warm aus dem Boden schoss. Bereits 1852 trat das Apollinaris Tafelwasser als „Queen of Table Waters“ seinen Siegeszug durch Europa und dann um die Welt an.
Kurz darauf wurden in einigen Kellern in der Nähe Gase entdeckt: eine weitere stark kohlesäurehaltige Quelle mit natürlich warmen Heilwasser, ein so genannter Natruim-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Säuerling, sprudelte aus dem Boden. Und schon 1858 wurde dann das nach dem Vorbild von Baden-Baden geplantes Heilbad eingeweiht. Prinzessin Augusta von Preußen, die erste deutsche Kaiserin an der Seite Wilhelms I, war Taufpatin der „Augustenquelle“, die auch heute noch in ein großes rundes Becken im Kurpark zischt.
Nach schweren Zeiten während der beiden Weltkriege eröffnete 1948 nach der Währungsreform die Spielbank ihre Pforten im Kurhaus. Und Bad Neuenahr entwickelte sich zum Partytreff für die Bonner Gesellschaft. Es wurde nicht nur Roulette, Baccara und Black Jack gespielt. Prominenz aus Film und Politik wie Hildegard Knef mit Erich Ollenhauer, Romy Schneider mit ihrer Mutter Magda, Willy Fritsch und Lilan Harwey tanzten auf den Pressebällen.
Das „Royal Spa of Europe“ feiert dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Bad Neuenahr hat den Charme der Gründerzeit behalten trotz Neuerungen. Im Thermal-Badehaus gibt es heute Wohlfühlprogramme mit Thermalwasser-Anwendungen, Massagen und kosmetischen Behandlungen, es heißt jetzt „Sinfonie der Sinne“. Die „Ahr-Thermen“ sind eine der größten und schönsten Badelandschaften Europas. Im Januar wurde mit dem Bau eines 140 Meter langen Verbindungsgang zwischen Thermal-Badehaus und „Ahr-Thermen“ begonnen. Voraussichtlich Ende dieses Jahres soll er in Betrieb genommen werden. Herzlichen Glückwunsch zum 150. Geburtstag.
Unser Ziel ist Bad Neuenahr, eines der meist besuchten Heilbäder Deutschlands. Es ist noch kein Problem, einen Parkplatz im Zentrum zu bekommen. Der zentrale Kurbereich erstreckt sich an der Ahr zwischen Kurhaus im Osten und dem gepflegten Kurpark im Westen.
Jetzt etwas ganz besonderes: der Dahliengarten
Zunächst wollen wir aber in den im letzten Jahr neu gestalteten Dahliengarten. Dazu braucht man nur der Ahr Richtung Ahrweiler zu folgen: zunächst durch den Rosenpark und dann über die Amseltalbrücke. Hinter dem großen Hotelkomplex liegt er dann direkt an der Ahr. Die Dahlien sind in runden Inseln auf dem Rasen angepflanzt. Es gibt welche mit spitzen oder runden Blättern, violette mit weißem Rand, wie Feuer geflammte gelb-rote oder rot-gelbe, orangefarbene, gelbe, weiße … Ein wahre Pracht! Die runden „Dahlien-Inseln“ sind verbunden wie durch einen Bachlauf mit schlichten Lavendel- und Lilien-Beeten.
Ein neuer Weg führt ganz im Westen auf eine kleine Anhöhe, wo wir auf einer der neuen Bänke ein Pause einlegen und den Blick auf die gesamte Anlage schweifen lassen. Die zahlreichen Bänke werden markiert durch Steintore. Auch ein paar Skulpturen und wunderschöne alte Bäume runden den Dahliengaren ab. Noch in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts war hier eine Müllkippe. Dahlien förderten den Ruf der Stadt Bad Neuenahr in den 50er und 60er Jahren. 1953 wurde ein „Tag der Dahlie“ ins Leben gerufen. Zigtausende Besucher kamen zu dem 20-mal veranstalteten Blumenkorso durch die Kurstadt.
Flair des Kurbereiches
Zurück im Zentrum kehren wir in einer der zahlreichen Restaurants mit Wintergarten und großer Biergarten-Terrasse ein. Bei angenehmen Temperaturen kann man gut draußen das Menu in frischer Luft genießen. Danach ein kleiner Bummel durch die Fußgängerzone der Telegraphenstraße. Auch am Sonntag sind hier zahlreiche Geschäfte geöffnet. Allerdings finden sich auch diverse „fliegende Händler“, die Billigprodukte aus Fernost anbieten.
Zu einem Besuch von Bad Neuenahr gehört ein Bummel durch den 1855 von Peter Josef Lenné angelegten Kurpark mit seinem wunderbarem alten Baumbestand. Allerdings kostet das Vergnügen 2,50 Euro Eintritt. Wir freuen uns über die Sonne im weitläufigen Rondell um den Zentralspringbrunnen, aber auch die Ruhe an der stillen Ahrpromenade. Die Ahr ist hier seit der Eröffnung des Heilbades reguliert. Vorher suchte sie sich in mehreren wilden Flussarmen ihren Weg durch den Ort.
Um die Jahrhundertwende entstanden das direkt gegenüber liegende Thermal-Badehaus und das Neue Kurhaus mit Festsaal und Spielcasino. Charakteristisch dazwischen der große Komplex des Steigenberger Kurhotels. Für „Gehfaule“ gibt es den „Ahrtal-Express“, der zu einer 40-minütigen nostalgischen Stadtrundfahrt bei jedem Wetter einlädt. Es geht bis nach Ahrweiler. Die Fahrt kostet 5 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder bis 10 Jahre.
Ein Spaziergang durch die weniger bekannten Parkanlagen im Osten
Über die Casino-Brücke gehen wir zunächst an der Ahr entlang der verkehrsberuhigten Georg-Kreuzberg-Straße mit wunderschönen, häufig weißen Patrizierhäusern Richtung Apollinaris-Stadion. Weiter über die Schwanenteichbrücke in den Kaiser-Wilhelm-Park. Der Schwanenteich war schon vor 1914 ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Durch den Park verläuft ein künstlich angelegter Bach, reich mit Schmetterlingsblütlern in Weiß oder Rosé umwachsen. Zentral erhebt sich ein Holzkreuz, das an die getöteten Soldaten der Weltkriege erinnert. „Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit“ diese Leitbegriffe stehen darauf. Leider sind die Kastanien der Allee direkt am Ahrufer alle braun. Blätter rieseln herunter, als ob es schon Herbst ist.
Es schließt sich der Lenné-Park an: ein schlichter, 1927 angelegter Park mit Rosenbeeten, leider etwas verkrautet, in dessen Zentrum ein Springbrunnen sprudelt - in Sichtachse mit dem Kurhaus. Integriert sind sechs tief liegende Tennisplätze. Hier finden übrigens die Deutschen Meisterschaften der Tennisseniorinnen und senioren statt. Den östlichen Teil beherrscht das Lenné-Schlösschen, das mit roten Sonnenschirmen zum Kaffeetrinken im Freien einlädt. Aber wir haben etwas anderes vor.
Kaffee im romantischen Klostergarten Marienthal
Wir fahren die Rotweinstraße weiter Richtung Altenahr. Zwischen Bad Neuenahr und Dernau liegt das 1137 gegründete ehemalige Augustinerinnenkloster Marienthal in einem Seitental der Ahr. 1925 wurde hier eine Staatliche Weinbaudomäne eingerichtet. 2004 veräußerte das Land Rheinland-Pfalz das Anwesen mit der dazu gehörigen Weinbaufläche. Im Weingut Kloster Marienthal kann man jetzt in traumhafter Kulisse zu zivilen Preisen Kleinigkeiten zum exzellenten Wein essen oder Kaffee trinken. Tante und Oma backen zum Beispiel leckeren Aprikosen-Schmand- oder Kirsch-Schokoladen-Sahne-Kuchen.
Der Innenhof ist gut besetzt. Aber wir bekommen noch Plätze an einem Tisch, an dem ein nettes Paar sitzt, das zwar aus dem Norden stammt, aber hier eine zweite Heimat gefunden hat. Als Verdauungsspaziergang bietet sich nicht nur ein kleiner Spaziergang in dem liebvoll mit Wein und Rosen gestalteten Klostergarten mit den Ruinen der Kreuzgänge an, sondern der „Aufstieg“ über eine lange, neue Treppe bis zum Rotweinwanderweg. Von dort erschließen sich schöne Blicke auf die Klosteranlage, aber auch auf das kleine Örtchen Marienthal und das umgebende Ahrtal bis Dernau. Hier sind übrigens die Eingänge des ehemaligen Regierungsbunkers zu sehen.
Das alte Kirchenschaff ohne Dach ist am Sonntagnachmittag nicht offen. Ein Blick durch das Gittertor zeigt, dass alles schon vorbereitet ist für einen Marienthaler Lichterabend. Diese Sommerkonzertreihe findet bereits im 22. Jahr statt. Das muss ein tolles Erlebnis sein, wenn die Zuhörer der Musik lauschen und der warme Sommerabend in die dunkelnde Nacht übergeht. Aber auch unser Sonntagskaffee war ein schöner Abschluss eines tollen Ausflugs nach Bad Neuenahr.
Eine Geschichte wie ein Märchen
Wer Interesse daran hat, hier noch einige Sätze zur Geschichte von Bad Neuenahr. Mitte des 19. Jahrhunderts verdorrten Weinstöcke, weil kohlensaures Gas dem Boden entströmte. Der Winzer Georg Kreuzberg wollte die Kohlensäure über einen Stollen ableiten. Dabei entdeckte er die Apollinaris-Quelle, die 22 Grad warm aus dem Boden schoss. Bereits 1852 trat das Apollinaris Tafelwasser als „Queen of Table Waters“ seinen Siegeszug durch Europa und dann um die Welt an.
Kurz darauf wurden in einigen Kellern in der Nähe Gase entdeckt: eine weitere stark kohlesäurehaltige Quelle mit natürlich warmen Heilwasser, ein so genannter Natruim-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Säuerling, sprudelte aus dem Boden. Und schon 1858 wurde dann das nach dem Vorbild von Baden-Baden geplantes Heilbad eingeweiht. Prinzessin Augusta von Preußen, die erste deutsche Kaiserin an der Seite Wilhelms I, war Taufpatin der „Augustenquelle“, die auch heute noch in ein großes rundes Becken im Kurpark zischt.
Nach schweren Zeiten während der beiden Weltkriege eröffnete 1948 nach der Währungsreform die Spielbank ihre Pforten im Kurhaus. Und Bad Neuenahr entwickelte sich zum Partytreff für die Bonner Gesellschaft. Es wurde nicht nur Roulette, Baccara und Black Jack gespielt. Prominenz aus Film und Politik wie Hildegard Knef mit Erich Ollenhauer, Romy Schneider mit ihrer Mutter Magda, Willy Fritsch und Lilan Harwey tanzten auf den Pressebällen.
Das „Royal Spa of Europe“ feiert dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Bad Neuenahr hat den Charme der Gründerzeit behalten trotz Neuerungen. Im Thermal-Badehaus gibt es heute Wohlfühlprogramme mit Thermalwasser-Anwendungen, Massagen und kosmetischen Behandlungen, es heißt jetzt „Sinfonie der Sinne“. Die „Ahr-Thermen“ sind eine der größten und schönsten Badelandschaften Europas. Im Januar wurde mit dem Bau eines 140 Meter langen Verbindungsgang zwischen Thermal-Badehaus und „Ahr-Thermen“ begonnen. Voraussichtlich Ende dieses Jahres soll er in Betrieb genommen werden. Herzlichen Glückwunsch zum 150. Geburtstag.
Schlagworte: Ausflugstipp | Bad | Neuenahr | Geburtstag | Dahliengarten | Kurbereich | Lenne-Park | Kaiser-Wilhelm-Park | Kloster | Marienthal | Augustinerin | Weindomäne | Rotweinwanderweg | Ahr
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12.10.2008 | 16.52 Uhr | ing.lambertz
Hallo Anita,
heute bei dem herrlichen Wetter waren wir wieder an der Ahr. Zunächst, das kennst du ja schon, Lachsbrötchen im Carpe Diem. In der Sonne um 10:00 am Morgen. Da über der Landskrone noch Nebel hing, sind wir von Bad Neuenahr in die andere Richtung. Hoch zum Hotel Hohenzollern. Eine Unmenge von Menschen: Rotweinwanderer. Ich habe mich darunter gemischt. Bin aber hoch über den Berg und habe nach nach einer Stunden hinunter geblickt auf Marienthal. Erstmals habe ich das Ambiente gesehen mit der alten Kirchenruine und den Wirtschaftsgebäuden des Klosters. Zurück dann, ganz normal den Rotweinwanderweg mit der Meute. Aber ist auch mal ganz schön.
Mein Weib habe ich dann wieder getroffen auf der Terrasse des Restaurants Hohenzollern: einen herrlichen Zwiebelkuchen gab es dort. Wirklich Spitze, empfehlenswert. Ich habe natürlich um die mittägliche Zeit keinen Federweißen dazu getrunken, sondern roten Traubensaft. Ich mußte ja noch fahren.
Was für ein Herbsttag !!
Gruß Lemm(y)i
heute bei dem herrlichen Wetter waren wir wieder an der Ahr. Zunächst, das kennst du ja schon, Lachsbrötchen im Carpe Diem. In der Sonne um 10:00 am Morgen. Da über der Landskrone noch Nebel hing, sind wir von Bad Neuenahr in die andere Richtung. Hoch zum Hotel Hohenzollern. Eine Unmenge von Menschen: Rotweinwanderer. Ich habe mich darunter gemischt. Bin aber hoch über den Berg und habe nach nach einer Stunden hinunter geblickt auf Marienthal. Erstmals habe ich das Ambiente gesehen mit der alten Kirchenruine und den Wirtschaftsgebäuden des Klosters. Zurück dann, ganz normal den Rotweinwanderweg mit der Meute. Aber ist auch mal ganz schön.
Mein Weib habe ich dann wieder getroffen auf der Terrasse des Restaurants Hohenzollern: einen herrlichen Zwiebelkuchen gab es dort. Wirklich Spitze, empfehlenswert. Ich habe natürlich um die mittägliche Zeit keinen Federweißen dazu getrunken, sondern roten Traubensaft. Ich mußte ja noch fahren.
Was für ein Herbsttag !!
Gruß Lemm(y)i
17.09.2008 | 15.36 Uhr | Anita Brandtstäter
Einen Ausflugstipp „Das Ahrtal Endlose Wälder und erlesene Weine“ findet man im aktuellen Köln Südstadt-Magazin. Das komplette Heft kann im PDF-Format herunter geladen werden unter www.suedstadtmagazin.de.
Der Tourenvorschlag ist ein Wanderung über 14 Kilometer von Walporzheim über den Krausberg, Dernau, Rech bis Mayschoß mit Variationen.
Der Artikel ist ein Auszug aus dem neu aufgelegten Buch von Carolin Wagner
„Ausfliegen 22 Tages- und Wochenendausflüge um die Ecke“,
KiWi Köln, ISBN: 978-3-462-03807-1, 12,95 Euro,
Der Tourenvorschlag ist ein Wanderung über 14 Kilometer von Walporzheim über den Krausberg, Dernau, Rech bis Mayschoß mit Variationen.
Der Artikel ist ein Auszug aus dem neu aufgelegten Buch von Carolin Wagner
„Ausfliegen 22 Tages- und Wochenendausflüge um die Ecke“,
KiWi Köln, ISBN: 978-3-462-03807-1, 12,95 Euro,
29.08.2008 | 00.21 Uhr | Anita Brandtstäter
Na, jumboline, ich bin aber keine süße 15 mehr! ;-)
21.08.2008 | 17.46 Uhr | No_name204
Ach, weisst du, liebe anita, in meinem "Alter" ist man schon etwas lernresistent ;-)
Deshalb ueberlasse ich es den jungen Leuten, also wie dir und escape, dass sie sich gegenseitig "linken" ;-)
Deshalb ueberlasse ich es den jungen Leuten, also wie dir und escape, dass sie sich gegenseitig "linken" ;-)
21.08.2008 | 17.40 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Paula,
danke für Deinen Kommentar.
Es ist richtig, im zentralen Kurbereich in Bad Neuenahr gibt es viele alte Leute. Und es laufen auch einige mit Krücken herum, da es hier ja orthopädische Reha-Kliniken gibt.
Aber probiere mal den Dahliengarten aus am besten diesen Monat, denn jetzt ist die Blütenpracht überwältigend. Und Du kannst vom Zentrum die Ahr entlang gehen- das sind wunderschöne Alleen. Und das ist sicher auch etwas für Bruno.
Und die östlichen Parks sind auch gar nicht überlaufen und werden vorwiegend von Hundebesitzern und Walkern frequentiert.
Natürlich ist auch ein Besuch des Klosters Marienthal mit Bruno möglich. Dann müsst ihr aber unbedingt ein Stück Richtung Dernau auf dem Rotweinwanderweg laufen.
Liebe Grüße
Anita
danke für Deinen Kommentar.
Es ist richtig, im zentralen Kurbereich in Bad Neuenahr gibt es viele alte Leute. Und es laufen auch einige mit Krücken herum, da es hier ja orthopädische Reha-Kliniken gibt.
Aber probiere mal den Dahliengarten aus am besten diesen Monat, denn jetzt ist die Blütenpracht überwältigend. Und Du kannst vom Zentrum die Ahr entlang gehen- das sind wunderschöne Alleen. Und das ist sicher auch etwas für Bruno.
Und die östlichen Parks sind auch gar nicht überlaufen und werden vorwiegend von Hundebesitzern und Walkern frequentiert.
Natürlich ist auch ein Besuch des Klosters Marienthal mit Bruno möglich. Dann müsst ihr aber unbedingt ein Stück Richtung Dernau auf dem Rotweinwanderweg laufen.
Liebe Grüße
Anita
21.08.2008 | 17.37 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo jumboline,
nur kein Neid. Das ist Service für den Leser!
Aber Du bist doch nicht auf den Kopf gefallen! Für Dich. Vielleicht lernst Du es ja auch.
Gruß Anita
nur kein Neid. Das ist Service für den Leser!
Aber Du bist doch nicht auf den Kopf gefallen! Für Dich. Vielleicht lernst Du es ja auch.
Gruß Anita
21.08.2008 | 09.45 Uhr | Paula
Hallo Anita, ich habe mit der "Gegend" immer nur meine Oma und ihre zahlreichen Kuren in Verbindung gebracht. Wenn wir sie vor etlichen Jahren dort besuchten, fand ich das alles schrecklich langweilig. Ein typischer Kurort halt, mit alten und kranken Leuten.
Scheint sich viel verändert zu haben und ist nach Deiner schönen Beschreibung sicher mal eine "Reise" dorthin wert. Mal sehen, wo (und wo nicht) auch Vierbeiner zugelassen sind. Viele Grüße von Paula
Scheint sich viel verändert zu haben und ist nach Deiner schönen Beschreibung sicher mal eine "Reise" dorthin wert. Mal sehen, wo (und wo nicht) auch Vierbeiner zugelassen sind. Viele Grüße von Paula
20.08.2008 | 19.00 Uhr | escape
Bloß, weil du nicht verlinken kannst, hihihi
Muss schließlich alles seineOrdnung haben;-))
Muss schließlich alles seineOrdnung haben;-))
20.08.2008 | 17.56 Uhr | No_name204
ihr haut euch ja regelrecht die Links um die Ohren.
finde ich schon fast etwas "pervers" ;-)
finde ich schon fast etwas "pervers" ;-)
20.08.2008 | 15.30 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo Lemm(y)i,
danke für Deine positive Rückmeldung zu meinem Ausflugstipp.
Der Dahliengarten ist dieses Jahr nach der Neugestaltung wirklich absolut sehenswert. Ihr solltet dann aber dazu möglichst noch diesen Monat nutzen.
Vom Kloster Marienthal kann man übrigens auch eine sehr schöne Strecke auf dem Rotweinwanderweg wandern Richtung Dernau. Da kommt man an ganz vielen tollen Ausblicken auf Dernau vorbei. Der recht ebene Weg eignet sich ggf. auch für Deine Frau zum Spazieren gehen.
Natürlich ist der einstige Vulkan Landskrone immer eine Wanderung wert, auch wenn von der ehemaligern Reichsburg nur noch wenig übrig geblieben ist.
Gruß Anita
danke für Deine positive Rückmeldung zu meinem Ausflugstipp.
Der Dahliengarten ist dieses Jahr nach der Neugestaltung wirklich absolut sehenswert. Ihr solltet dann aber dazu möglichst noch diesen Monat nutzen.
Vom Kloster Marienthal kann man übrigens auch eine sehr schöne Strecke auf dem Rotweinwanderweg wandern Richtung Dernau. Da kommt man an ganz vielen tollen Ausblicken auf Dernau vorbei. Der recht ebene Weg eignet sich ggf. auch für Deine Frau zum Spazieren gehen.
Natürlich ist der einstige Vulkan Landskrone immer eine Wanderung wert, auch wenn von der ehemaligern Reichsburg nur noch wenig übrig geblieben ist.
Gruß Anita
20.08.2008 | 15.26 Uhr | Anita Brandtstäter
Hallo escape,
danke für Deinen Link auf den Beitrag „Nun sag schon …“ als Kommentar zu diesem Blog.
Ich hatte ihn schon mal gelesen. Das sind alles richtige Überlegungen, die Du da anstellst. Interessant sind aber auch die Kommentare zu Deinen Ausführungen zum Kommentieren …
Ja, und zunächst muss man immer entscheiden, ob man kommentiert oder nicht!
Viele Grüße
Anita
danke für Deinen Link auf den Beitrag „Nun sag schon …“ als Kommentar zu diesem Blog.
Ich hatte ihn schon mal gelesen. Das sind alles richtige Überlegungen, die Du da anstellst. Interessant sind aber auch die Kommentare zu Deinen Ausführungen zum Kommentieren …
Ja, und zunächst muss man immer entscheiden, ob man kommentiert oder nicht!
Viele Grüße
Anita
20.08.2008 | 10.29 Uhr | ing.lambertz
Hallo Anita,
welche umfassende Ausarbeitung. Gratuliere.
Folgende Tips werde ich realisieren bei unserem nächsten Ahraufenthalt:
Dahliengarten (Mein Weib liebt Blumen)
Marienthal (Habe ich mir noch nie so richtig angeschaut)
Im übrigen ist Bad Neuenahr/Ahrweiler sehr oft ein Ziel unserer Wochenendausflüge. Meist sind wir schon um 9:00 vor Ort, um im Café Carpe Diem auf der um die frühe Zeit meist schon sonnenbeschienenen Terrasse ein zweites Frühstück (Lachsbrötchen) zu nehmen.
Nach Spaziergang entlang der Ahr und durch die Einkaufsstraßen geht es dann hinauf zum Golfclub Neuenahrfür einen kleinen Mittagimbiss.
Anschließend Trennung der Geschlechter: Ich wandere ca. 2 Stunden, z.B. auf die Landskrone. Meine Frau spaziert.
Gruß Lemm(y)i
welche umfassende Ausarbeitung. Gratuliere.
Folgende Tips werde ich realisieren bei unserem nächsten Ahraufenthalt:
Dahliengarten (Mein Weib liebt Blumen)
Marienthal (Habe ich mir noch nie so richtig angeschaut)
Im übrigen ist Bad Neuenahr/Ahrweiler sehr oft ein Ziel unserer Wochenendausflüge. Meist sind wir schon um 9:00 vor Ort, um im Café Carpe Diem auf der um die frühe Zeit meist schon sonnenbeschienenen Terrasse ein zweites Frühstück (Lachsbrötchen) zu nehmen.
Nach Spaziergang entlang der Ahr und durch die Einkaufsstraßen geht es dann hinauf zum Golfclub Neuenahrfür einen kleinen Mittagimbiss.
Anschließend Trennung der Geschlechter: Ich wandere ca. 2 Stunden, z.B. auf die Landskrone. Meine Frau spaziert.
Gruß Lemm(y)i
20.08.2008 | 01.32 Uhr | escape
Die Kommentare im Blog ... eine Wissenschaft für sich?
An deinen Beitrag erinnere ich mich noch sehr genau, Willi. Es war einer der ersten, die ich hier gelesen habe ... und über Kommentare habe ich mir von Anfang an so meine Gedanken gemacht.
Der Autor wartet auf die Resonanz, ganz klar. Aber hat er eine bestimmte Vorstellung, wie sie aussehen soll?
Der Kommentator steht durchaus vor Problemen.
An deinen Beitrag erinnere ich mich noch sehr genau, Willi. Es war einer der ersten, die ich hier gelesen habe ... und über Kommentare habe ich mir von Anfang an so meine Gedanken gemacht.
Der Autor wartet auf die Resonanz, ganz klar. Aber hat er eine bestimmte Vorstellung, wie sie aussehen soll?
Der Kommentator steht durchaus vor Problemen.
20.08.2008 | 00.38 Uhr | Anita Brandtstäter
Danke, Willi,
für Deinen ersten Kommentar zu meinem Ausflugstipp nach Bad Neuenahr.
Ja im Blog ist es anders. Wenn Du mit jemandem sprichst, bekommst Du in der Regel direkt Antwort. Wenn Du schreibst, damit andere es lesen, bekommst Du in der Regel keine Antwort.
Im Blog aber vielleicht schon, allerdings hängt das von vielem ab.
Gute Nacht
Anita
für Deinen ersten Kommentar zu meinem Ausflugstipp nach Bad Neuenahr.
Ja im Blog ist es anders. Wenn Du mit jemandem sprichst, bekommst Du in der Regel direkt Antwort. Wenn Du schreibst, damit andere es lesen, bekommst Du in der Regel keine Antwort.
Im Blog aber vielleicht schon, allerdings hängt das von vielem ab.
Gute Nacht
Anita
19.08.2008 | 21.28 Uhr | WilIiTiVi
Kein Kommentar?
















