Die Geh-Klatscher
(Bid: dpa)
Gerade ist in Philharmonie oder Oper der letzte Ton verklungen, da stehen sie schon, quetschen sich durch die begeistert applaudierenden Reihen und kämpfen sich den Ausgängen entgegen.
 
Bei jedem "Vorhang" bleiben einige von ihnen noch einmal kurz stehen, schauen in Richtung der sich dankbar verneigenden Sängerinnen und Sängern und beteiligen sich selbst noch ein bisschen am allgemeinen Applaus. Dann setzen sie ihren eiligen Abmarsch ungerührt fort.
 
Im Laufschritt Richtung Garderobe
 
Die meisten hingegen drängeln blick- und seelenlos weiter. Bestenfalls deuten sie so etwas wie Klatschen an - während sie sich konsequent dem Ausgang entgegen schieben. Das sind die "Geh-Klatscher", eine leider immer und überall zu erlebende Kultur-Spezies. Und dann sehe ich durch die geöffnete Tür, wie beide Gruppen im Laufschritt in Richtung der Garderoben stürmen.
 
Vielleicht haben der unhöfliche Aufbruch, das hastige Gedränge ja Gründe, die ich den eiligen Geh-Klatschern zu Gute halten müsste? Vielleicht wartet schon der Bus, um sie zurück aufs platte oder ins bergische Land zu chauffieren? Aber dann sehe ich auf die Uhr: Das Konzert war sogar vor der angegebenen Zeit zu Ende. Der Bus kann's also nicht sein. Vielleicht ist es das Parkhaus, das sie ungern in der Schlange verlassen? Nein? Die haben's in den Beinen, unterstelle ich alternativ. Die befürchten während der üblichen 45 Sekunden Wartezeit an der Garderobenausgabe ihre Thrombose und wollen deshalb die Ersten sein? Oder quält gar der Darm und fordert Entlastung? Denn die Pause war vor einer langen Dreiviertelstunde. Fragen über Fragen.
 
Ich empfinde ein solches Verhalten nicht nur den Künstlern gegenüber als stillos und unhöflich, sondern auch dem Rest-Publikum gegenüber als störend. Aber das ficht einen eiligen Geh-Klatscher nicht an.
 
Übrigens: Ich habe noch niemanden gesehen, der unmittelbar nach dem letzten Bissen eines Festmahls aufsprang, um Restaurant oder Gastgeber kauend zu verlassen. Aber das ist vielleicht etwas anderes.
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Kommentare | 1 bis 24 von 24 Kommentieren
14.02.2012 | 23.54 Uhr | Omega Es ist tatsächlich so! Eine Beleidigung der Philharmonie!
Ein Traum von Konzertsaal. Ein Teil des Publikums, unterste Schublade!!
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10.02.2012 | 14.34 Uhr | schmal @ Kölsch in Brasilien
Peinlich sind solche Leute, die ausgehend vom äußeren Erscheinungsbild einer Person salopp ein Urteil über diese fällen.
Dies ist äußerst überheblich, altbacken und zu verurteilen
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09.02.2012 | 11.38 Uhr | Kölsch in Brasilien Kunst- und Kulturveranstaltungen ziehen leider auch Leute an, welche ohne Kultur, sich ein Ticket leisten können. Solche Leute sind einfach nur peinlich!
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06.02.2012 | 16.36 Uhr | paperback writer @ defycgn : Zitat an Paula:
"Das wär ja wohl das Letzte mit dem Kleiderknigge, ich bezahle um ein Konzert zu hören und nicht um gesehen zu werden. Ich möchte es bequem haben und nicht ständig aufpassen müssen dass mein Sacko nicht zerknautscht.
Absolut gegen eine Kleideretikette!"
 
Auch Kleidung zeugt von Kultur. Ob - wie oft zu sehen - abgewetzte Jeans, versiffte Turnschuhe oder ausgeleierte Pullover dazu gehören, bezweifle ich. Ich genieße eine dem besonderen Anlass entsprechende Kleidung - selbst, wenn ich für den Anlass zahlte.
 
Frage: Gilt Ihre "absolute Ablehnung" einer Kleideretikette auch für Empfänge, festliche Essen, Vorstellungstermine oder wenn Sie Kunden- oder Lieferantenkontakte haben? Oder haben Sie es auch da lieber "bequem"?
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06.02.2012 | 12.35 Uhr | schmal Wieso holen sich diese EMPÖRlinge nicht die CD oder DVD, ziehen sich die Abspänne in einer Endlosschleife rein, damit sie sie endlich auswendig können und bleiben in Ihrem Kuhdorf und verstopfen nicht die kölner Straßen?
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06.02.2012 | 12.33 Uhr | defycgn @Paula: Das wär ja wohl das Letzte mit dem Kleiderknigge, ich bezahle um ein Konzert zu hören und nicht um gesehen zu werden. Ich möchte es bequem haben und nicht ständig aufpassen müssen dass mein Sacko nicht zerknautscht.
 
Absolut gegen eine Kleideretikette!
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06.02.2012 | 11.11 Uhr | Pontos Ja, es gibt die Unhöflichen. Darunter die, welche als Abonennten ihre Abos, z.B. KRSO nur routiniert absitzen, ohne richtiges interesse am Konzert. Die wollen dann auch als erste an der Garderobe sein. Einge wenige, die auf Ebene 6 oder 7 des Philharmonie Parkhauses geparkt haben, also ganz unten, wollen immer vor allen anderen raus, weil sie sonst bis zu 30 minuten auf die Ausfahrt warten müssen. So lange dauert es mitunter, bis man sich im Stau noch oben geschlängelt hat. Unhöflich ist das Verhalten trotzdem.
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05.02.2012 | 21.13 Uhr | Paula Frau Schmitz hat immer gedacht, das sei nur bei den populären Weihnachtskonzerten so. Auch für mich war es in letzter Zeit oft Grund, nicht in besondere Konzerte zu gehen. Hier auch meist das Husten (wobei es mit "Husten" wirklich noch dezent ausgedrückt ist). In der Tat ist es in Berlin und München völlig anders mit dem Benimm des Publikums. Übrigens auch mit der Kleidung.
Ob denn die Philharmonie-Verantwortlichen einen Konzert-Knigge herausgeben sollten?
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05.02.2012 | 16.40 Uhr | Koloman @ paperback writer
 
Das ist ja das Traurige. Köln zieht tolle Künstler in einer tollen Philharmonie an, aber ein Teil des Publikums schätzt das nicht, benimmt sich daneben und stört diejenigen erheblich, die das Privileg zu würdigen wissen - und das völlig unabhängig von der Sitzkategorie. Wer einmal Beethovens 9. neben einer perlenklappernden und hüstelnden Rentnerin und vor einer kugelschreiberknipsenden 40erin und neben einem ca. 35jährigen Nasennebenhöhleninfektiösen erlebt hat, weiß, wovon ich spreche. In der Berliner Philharmonie habe ich niemals eine solche Ignoranz erlebt. Die kölsche Lebensart, die durchaus ihre liebenswerten Seiten hat, muss man ja nicht unbedingt im Konzertsaal ausleben. In Japan ist so etwas völlig undenkbar.
Da wünscht man sich geradezu eine "erzieherische" Publikumsbeschimpfung à la Klaus Kinski oder den Abbruch von Zugaben bei laufender Saalflucht! Offenbar bedarf es entsprechender Ansagen des Managements vor einem Konzert.
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05.02.2012 | 14.55 Uhr | paperback writer @ koloman
 
"Ich habe die Besuche in Köln drastisch reduziert...."
 
Ich tue eigentlich das Gegenteil, weil sich Theater und Oper in Köln nun einmal und unbestritten zu den besten (Theater sogar als beste) Bühnen Deutschlands entwickelt haben.
 
Im Grunde genommen ist auch das Publikum ok und begeisterungsfähig. Da soll man sich von ein paar Schnupfnasen und Klatschgehern nicht das Vergnügen nehmen lassen.
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05.02.2012 | 13.07 Uhr | Hans Huckebein @paperback w
 
"Übrigens: Ich habe noch niemanden gesehen, der unmittelbar nach dem letzten Bissen eines Festmahls aufsprang, um Restaurant oder Gastgeber kauend zu verlassen. Aber das ist vielleicht etwas anderes."
 
Wir sind vor ein paar Jahren nach Nord/West in den "Wilden Westen Niedersachsens" gezogen. Abgesehen von der Schwierigkeit Restaurants zu finden in denen wirklich frisch gekocht wird, kann man hier diese Unsitte erleben, daß Gäste mit vollem Mund und kauend zur Geldbörse greifen und kaum bezahlt fluchtartig den Raum verlassen.
 
Es gibt allerorts Banausen. Leider immer mehr.
 
hh
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05.02.2012 | 11.51 Uhr | Koloman Verglichen mit Konzertsälen in Berlin, Frankfurt, Baden-Baden etc. ist es nach meiner Erfahrung in Köln am Schlimmsten. In keinem mir bekannten Konzertsaal wird so viel geknistert, gehustet und sich am Ende des Vortrags gegenüber den Künstlern so flegelhaft benommen. Mit der Eintrittskarte hat man sich nicht auch das Recht zur Beleidigung der Künstler oder zur Störung der anderen Konzertbesucher gekauft! Ich habe die Besuche in Köln drastisch reduziert, weil das Benehmen eines Teils des Publikums jeden Genuss zerstört. Dass die Leitung des Hauses dieses dissoziale Verhalten so akzeptiert, ist mir unerklärlich. In kann verstehen, dass Künstler wie Keith Jarrett solche Säle meiden oder bei Störungen ihren Vortrag abbrechen.
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05.02.2012 | 10.59 Uhr | WestfAlien Es scheint kein ganz neues Phänomen zu sein, wenn ich mir den alten Text "weg da" von Herman van Veen anschaue:
"...Wir müssen rennen, springen, fliegen tauchen hinfall’n
und gleich wieder aufsteh’n
wir dürfen keine Zeit verlieren
können hier nicht steh’n wir müssen gehn..."
Keine Zeit, in Bewegung bleiben, das nächste ToDo wartet schon... ich schätze, wir haben verlernt, im Moment zu leben und diesen auch bewusst wahrzunehmen. Vielleicht hat der Abspann, der Applaus, der Vorhang auch einfach keinen Wert mehr für die Gehklatscher? (danke für dieses Wort!) Bezahlt hat man für ein Konzert von acht bis halbzehn, warum dann noch weitere Minuten vergeuden für etwas, was in keinem Köchel-Verzeichnis steht...
Ich bin eine von denen, die diesen "Nachklang" brauchen, um einen Eindruck "sacken zu lassen" - dafür werde ich regelmäßig schief angeguckt, weil ich den Gehklatschern im Weg stehe und sich im Kino die anderen an mir vorbeidrücken müssen... aber ich lass mir das nicht nehmen!
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05.02.2012 | 00.30 Uhr | checkmate zum Thema
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04.02.2012 | 12.56 Uhr | paperback writer @ Nelly Fleckhaus
 
Zitat: "Und etwas neidisch bin ich auch. Wann krieg ich denn je Applaus für meine Arbeit? Bravo-Rufe und Getrampel?"
 
Ich bin nicht neidisch. Wenn jemand zwei oder zweieinhalb Stunden lang vor kritischem Publikum eine körperliche (hier stimmliche) Höchstleistung erbringt, ist das m. E. mit einem erfolgreichen Bürojob nicht vergleichbar. Auch Spitzensportler werden bekanntlich so geehrt.
 
Übrigens Ich finde Standing Ovations und Bravo-Rufe als Zeichen besonders großer Begeisterung absolut in Ordnung und angebracht. Vor wenigen Tagen, bei Aufführung "Norma" in der Kölner Oper, war es so. Und ich habe sogar mitgebrüllt, was sonst nicht meine Art ist.
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04.02.2012 | 10.07 Uhr | eltonelero Was haben die Mitglieder des New York Philharmonic vor zwei Tagen wohl gedacht, als die Zuhörer nach dem letzten Ton in Scharen den Saal verließen? (Nota bene für jene, die nicht da waren: Es war kein miserables Konzert - im Gegenteil!)
 
Die New Yorker werden sich ihre Meinung über die Kölner schon bilden. Daß das Parkhaus eine Fehlplanung ist und man ewig braucht, um es nach einer Veranstaltung zu verlassen, akzeptiere ich nicht als Ausrede.
 
Es kommt übrigens auch vor, daß Menschen zwei Takte vor Schluß den Saal verlassen. Oder auf die Uhr schauen. Oder sich während des gesamten Konzerts danebenbenehmen: lautes Husten und geräuschvolles Naseputzen, Gespräche, etc.
 
All dies geschieht auch anderswo, aber nirgends in dem Maße wie in der Kölner Philharmonie. Und die meisten dieser Menschen wähnen sich einer "feineren" gesellschaftlichen Kaste zugehörig... Leben wir in einer Stadt von Barbaren?
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03.02.2012 | 20.21 Uhr | aliaraytac Der Mensch an sich ist halt ungeduldig, ne =? Mitleierweile ist das Leben so abgeflacht geworden bei vielen Leuten, das da keine Zeit für tiefere Teilnahme bleibt. So is et leider ...
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03.02.2012 | 11.43 Uhr | Nelly Fleckhaus Am Dienstag war ich mit einem Freund in der Hamburger Staatsoper: Die Oper "La fille du régiment" wurde gegeben.
 
Es war wohl die dritte Oper meines - mittlerweise - recht langen Lebens.
 
Der Freund - festlich gewandet mit Anzug und Krawatte - sprang am Ende altert vom Sitz und brüllte lauthals Bravi und klatschte frenetisch, während ich sitzend höflich, aber verhalten, applaudierte. Und ich trug warme Winterklamotten und Stiefel.
 
Und etwas neidisch bin ich auch. Wann krieg ich denn je Applaus für meine Arbeit? Bravo-Rufe und Getrampel?
 
Und irgendwann taten mir auch die Hände weh
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03.02.2012 | 10.32 Uhr | Profil gelöscht Die Erklärung von Zabaione leuchtet ein. Und wenn jemand noch eine Stunde Bahnfahrt vor sich hat, kann ich das auch nachvollziehen.
 
Ein weiteres Phänomen ist der Bravo-Rufer, der ganz andächtig neben mir sitzt. Das Konzert ist vorbei und plötzlich bricht ein lautes Bravo aus ihm heraus. Der Körper schnellt gleichzeitig hoch und die Arme klatschen frenetisch.
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03.02.2012 | 08.52 Uhr | Zabaione Ich bekenne mich schuldig, so etwas mache ich, wenn auch selten, wenn mir etwas nicht so gefallen hat, ich eingeladen war......ich schon mehrfach auf dem Sitz hin und her gerutscht bin und nur mit Rücksicht auf die Künstler und Gastgeber, bis zum letzten Applaus, bis zum Schluß geblieben bin und die ganze Zeit dachte, wann ist das endlich vorbei ;-)!
 
lg
 
Zabaione
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03.02.2012 | 07.58 Uhr | ing.lambertz Vielleicht sind es durchaus u.a. die Garderoben: Zu klein, zu schwach besetzt.
 
Habe aber keine Erfahrung mehr. War lange nicht mehr in Theater, Oper oder Philaharmonie.
 
Ich pflege mehr die Ess- und Lesekultur. Da lasse ich mir alle Zeit der Welt ;-).
 
Gruß Lemm(y)i
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03.02.2012 | 07.56 Uhr | Roeschen Hach...A-Jay. das geschieht daher, weil die Leuts Eventhascher sind. Sie meinen, sie müssen überall dabei sein, sind aber meistens nie wirklich da, wo sie sind. Ständig gehetzt, mit Blick auf Handy, I-phone oder was weiß ich,-) Aber wenn was ansteht so nach dem kölschen Motto:"Da sin mer dabei, dat is prima":-) Sich auf etwas wirklich einlassen, auweia...Weil....es ist einfach zuviel:-) Weniger wäre mehr, aber dafür "ganz" da sein. Genau im Kino iset auch so. Ich hab oft die Erfahrung gemacht, dass nach einem Konzert oder einem mich zutiefst bewegenden Film das Gespräch nach Beendigung sofort da weitergeht, wo es aufgehört hat. Also nicht bei dem, was man gerade erlebt hat, sondern bei dem, was war...auf der Arbeit oder was noch kommen soll:-) So sinde de Leuts:-)
 
Jau Paperback so ist.
 
Lieben Gruß Dir
 
Roeschen
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03.02.2012 | 00.03 Uhr | A-Jay YEP!
 
Genau so empfinde ich das auch. Und ich mag sie nicht, die, wie du sie bezeichnest, "Geh-Klatscher". Sie können einem einen kulturellen Genuss verderben.
Die Künstler holen sich ihre wohlverdienten Vorhänge und diese furchtbaren Leute quatschen beim Gehklatschen auch noch dummes Zeug.
 
Eine Unterart dieser Spezies sind die "Im-Kino-beim-ersten-Anzeichen-eines-Abspanns-Aufsteher-und Jackenanzieher".
 
Dieses Verhalten ist schon dermaßen verbreitet, dass einige Kinos sich darauf eingestellt haben und bereits die Pforten öffen und die Müllbeseitigungsbrigarde einlassen, bevor der Abspann zu Ende ist.
 
Warum bleiben solche Leute nicht zu Hause und gucken DVDs oder kaufen sich CDs um Konzerte zu hören?
 
Danke für den Beitrag!
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