Seit über zehn Jahren kenne ich die HCC-BigBand aus Wesseling. Damals war noch Egon Suhrenkamp der Bandleader, der 2000 nach acht Jahren Aufbauarbeit viel zu früh gestorben ist. Regelmäßig waren wir bei den Jahreskonzerten der Band danach unter Leitung des Posaunisten der Big-Band der Bundeswehr Adi Becker.
Seit Jahren kooperieren wir beim Bühnenaufbau und abbau mit Hubpodesten der Stadt, weil unser Akkordeon-Orchester Wesseling eine oder zwei Wochen vorher sein traditionelles Jahreskonzert gibt. Einige Mitglieder haben schon bei Konzerten mit uns musiziert, allen voran der großartige Pianist Rolf von Ameln.
Am Samstag vor dem 1. Advent dieses Jahr war es aber anders als sonst. Die Band feierte ihr 20-jähriges Jubiläum wie immer in der Aula der Lessingschule, wo die Musiker genauso wie wir auch proben.
Herr Selbach konnte bei seiner Begrüßung das erste Mal den ersten Bürgermeister der Stadt begrüßen, den neu gewählten Hans-Peter Haupt, der zum Jubiläum gratulierte. Und so viele Gäste wie noch nie deshalb waren auch Stuhlreihen gestellt, statt wie sonst Stühle an Tischen, um mehr als 400 Zuhörer unterzubringen. Mit der Musik ging es dann erst 20 Minuten nach 20 Uhr los.
Wie sonst eröffnete die Band mit dem immer noch aktuellen Thema des „Sportstudios“. In der ersten Hälfte standen viele „Klassiker“ auf dem Programm: der Swing „Leap Frog“, tolle Saxophon-Improvisationen bei Duke Ellingtons „Things Ain’t What They Used To Be“, der Hit „Spain“ von Chick Corea, der mit einem dynamischen Adagio beginnt nach dem „Concerto di Aranjuez“ von Rodrigo, bevor ein rhythmischer Samba und Improvisationen von Gitarre, Saxophon und Piano regelmäßig die Zuhörer mitreißen, der Evergreen „Sing, Sing, Sing“ von Benny Goodman mit furiosem Schlagzeugsolo von Dieter Biermann.
Dabei war wie in den letzten Jahren die Sängerin und Dozentin an der Hochschule für Musik Köln Susanne Schneider, die zum Geburtstag besonders gut aufgelegt wirkte. So gehörte zu den Höhepunkten des ersten Teils die Ballade von Oleta Adams „Get Here“ und der exstatische Blues von Nina Simone „Feeling Good“, die sie absolut überzeugend und stimmgewaltig präsentierte.
Wie immer führte Adi Becker locker durch das Programm, beendete manche Stücke mit einem „Spitze“-Rosenthal-Sprung, brachte ein Posaunen-Solo. Aber zum Jubiläum war es eine Uraufführung seiner Komposition „HCC Special Gospel No. 2“. Er brachte eine eingängige Melodie zum Klingen, brillierte mit einer ausführlichen Improvisation und einer virtuosen Kadenz dezent begleitet von der Band.
Ein besonderes Geburtstagsgeschenk machte sich die Band selbst, die im Wesentlichen von den Mitgliedern finanziert wird, die vorwiegend Amateure sind: Mit dem Groove ihrer letzten CD überzeugten sie die international bekannte Jazz-Sängerin Silvia Droste zu einem Auftritt im zweiten Teil des Jubiläumskonzertes. Dazu mussten sie neue Arrangements nach den Wünschen des Gaststars einüben.
Diese brachte im Dialog mit der Band insgesamt sieben Titel in lockerer und absolut professioneller Manier zu Gehör: eine etwas gemächliche Version von „Take The A-Train“ im Arrangement von Peter Herbolzheimer, Balladen von Michel Legrand „The Summer Knows“ aus dem Film „The Summer Of 1942“ und „How Do You Keep The Music Playing“, in dem die Musik mit der Liebe verglichen wird. Besonders viel Applaus bekam sie für das südamerikanische Lied „Agua de beber“ von Antonio Carlos Jobim mit Mund-Percussion im Zusammenspiel mit Dieter Baumann am Schlagzeug und den Blasmusikern als Percussionisten.
Damit nicht genug der Besonderheiten an einem langen Konzertabend, der erst nach 23 Uhr endete. Als Finale kamen beide Sängerinnen auf die Bühne, um gemeinsam mit der HCC BigBand den Blues „Stormy Monday“ zu interpretieren mit großartigen Improvisationen von Susanne Schneider und Silvia Droste, aber auch der Saxophonisten Jörg Fischer und Frank Wolff. Adi Becker bedankte sich bei seinen Musikern nicht nur für ein erfolgreiches Jubiläumskonzert, sondern auch für fast zehn Jahre gemeinsamer Probenarbeit mit dem Glenn Miller-Hit „In The Mood“. Und das Publikum dankte mit „standing Ovations“.
Seit Jahren kooperieren wir beim Bühnenaufbau und abbau mit Hubpodesten der Stadt, weil unser Akkordeon-Orchester Wesseling eine oder zwei Wochen vorher sein traditionelles Jahreskonzert gibt. Einige Mitglieder haben schon bei Konzerten mit uns musiziert, allen voran der großartige Pianist Rolf von Ameln.
Am Samstag vor dem 1. Advent dieses Jahr war es aber anders als sonst. Die Band feierte ihr 20-jähriges Jubiläum wie immer in der Aula der Lessingschule, wo die Musiker genauso wie wir auch proben.
Herr Selbach konnte bei seiner Begrüßung das erste Mal den ersten Bürgermeister der Stadt begrüßen, den neu gewählten Hans-Peter Haupt, der zum Jubiläum gratulierte. Und so viele Gäste wie noch nie deshalb waren auch Stuhlreihen gestellt, statt wie sonst Stühle an Tischen, um mehr als 400 Zuhörer unterzubringen. Mit der Musik ging es dann erst 20 Minuten nach 20 Uhr los.
Wie sonst eröffnete die Band mit dem immer noch aktuellen Thema des „Sportstudios“. In der ersten Hälfte standen viele „Klassiker“ auf dem Programm: der Swing „Leap Frog“, tolle Saxophon-Improvisationen bei Duke Ellingtons „Things Ain’t What They Used To Be“, der Hit „Spain“ von Chick Corea, der mit einem dynamischen Adagio beginnt nach dem „Concerto di Aranjuez“ von Rodrigo, bevor ein rhythmischer Samba und Improvisationen von Gitarre, Saxophon und Piano regelmäßig die Zuhörer mitreißen, der Evergreen „Sing, Sing, Sing“ von Benny Goodman mit furiosem Schlagzeugsolo von Dieter Biermann.
Dabei war wie in den letzten Jahren die Sängerin und Dozentin an der Hochschule für Musik Köln Susanne Schneider, die zum Geburtstag besonders gut aufgelegt wirkte. So gehörte zu den Höhepunkten des ersten Teils die Ballade von Oleta Adams „Get Here“ und der exstatische Blues von Nina Simone „Feeling Good“, die sie absolut überzeugend und stimmgewaltig präsentierte.
Wie immer führte Adi Becker locker durch das Programm, beendete manche Stücke mit einem „Spitze“-Rosenthal-Sprung, brachte ein Posaunen-Solo. Aber zum Jubiläum war es eine Uraufführung seiner Komposition „HCC Special Gospel No. 2“. Er brachte eine eingängige Melodie zum Klingen, brillierte mit einer ausführlichen Improvisation und einer virtuosen Kadenz dezent begleitet von der Band.
Ein besonderes Geburtstagsgeschenk machte sich die Band selbst, die im Wesentlichen von den Mitgliedern finanziert wird, die vorwiegend Amateure sind: Mit dem Groove ihrer letzten CD überzeugten sie die international bekannte Jazz-Sängerin Silvia Droste zu einem Auftritt im zweiten Teil des Jubiläumskonzertes. Dazu mussten sie neue Arrangements nach den Wünschen des Gaststars einüben.
Diese brachte im Dialog mit der Band insgesamt sieben Titel in lockerer und absolut professioneller Manier zu Gehör: eine etwas gemächliche Version von „Take The A-Train“ im Arrangement von Peter Herbolzheimer, Balladen von Michel Legrand „The Summer Knows“ aus dem Film „The Summer Of 1942“ und „How Do You Keep The Music Playing“, in dem die Musik mit der Liebe verglichen wird. Besonders viel Applaus bekam sie für das südamerikanische Lied „Agua de beber“ von Antonio Carlos Jobim mit Mund-Percussion im Zusammenspiel mit Dieter Baumann am Schlagzeug und den Blasmusikern als Percussionisten.
Damit nicht genug der Besonderheiten an einem langen Konzertabend, der erst nach 23 Uhr endete. Als Finale kamen beide Sängerinnen auf die Bühne, um gemeinsam mit der HCC BigBand den Blues „Stormy Monday“ zu interpretieren mit großartigen Improvisationen von Susanne Schneider und Silvia Droste, aber auch der Saxophonisten Jörg Fischer und Frank Wolff. Adi Becker bedankte sich bei seinen Musikern nicht nur für ein erfolgreiches Jubiläumskonzert, sondern auch für fast zehn Jahre gemeinsamer Probenarbeit mit dem Glenn Miller-Hit „In The Mood“. Und das Publikum dankte mit „standing Ovations“.
Schlagworte: HCC | BigBand | Jubiläum | Konzert | Wesseling | Adi Becker | Silvia Droste | Susanne Schneider | Akkordeon | Orchester | Swing | Jazz | Blues | Ballade | Uraufführung
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01.12.2009 | 23.20 Uhr | Anita Brandtstäter
Im Foto-Blog gibt es jetzt auch 8 Szene-Fotos zum Konzert:
Die HCC-BigBand aus Wesseling unter Adi Becker
Rhythmusgruppe der HCC-BigBand um Dieter Biermann am Schlagzeug
Susanne Schneider mit der HCC BigBand
Solo des Bandleaders der HCC BigBand Adi Becker: Uraufführung von „Gospel No. 2”
...
Die HCC-BigBand aus Wesseling unter Adi Becker
Rhythmusgruppe der HCC-BigBand um Dieter Biermann am Schlagzeug
Susanne Schneider mit der HCC BigBand
Solo des Bandleaders der HCC BigBand Adi Becker: Uraufführung von „Gospel No. 2”
...
01.12.2009 | 23.20 Uhr | Anita Brandtstäter
...
Silvia Droste, einfühlsam begleitet von Rolf von Ameln, Piano, und der HCC BigBand
Improvisationen von Silvia Droste und Susanne Schneider in „Stormy Monday“ mit der HCC BigBand
Pause für die HCC BigBand beim Finale: Silvia Droste und Susanne Schneider in Aktion
Applaus nach dem Finale für die HCC BigBand mit Silvia Droste und Susanne Schneider
Silvia Droste, einfühlsam begleitet von Rolf von Ameln, Piano, und der HCC BigBand
Improvisationen von Silvia Droste und Susanne Schneider in „Stormy Monday“ mit der HCC BigBand
Pause für die HCC BigBand beim Finale: Silvia Droste und Susanne Schneider in Aktion
Applaus nach dem Finale für die HCC BigBand mit Silvia Droste und Susanne Schneider
01.12.2009 | 22.56 Uhr | Anita Brandtstäter
@jazzwolf
Ja, das war wirklich ein Abend für "Musik-Gourmets"!
Schön, dass Rolf von Ameln uns bekannt gemacht hat.
"Musikalische" Grüße
Anita
Ja, das war wirklich ein Abend für "Musik-Gourmets"!
Schön, dass Rolf von Ameln uns bekannt gemacht hat.
"Musikalische" Grüße
Anita
30.11.2009 | 20.14 Uhr | jazzwolf
Es war ein musikalischer Leckerbissen, ach was, ein musikalisches Toppmenue, was die HCC und die beiden Sängerinnen uns an diesem Abend geboten haben.
Wir sind begeistert!!!
Danke schön für diesen Beitrag, Anita.
Gruss
Jazzwolf
Wir sind begeistert!!!
Danke schön für diesen Beitrag, Anita.
Gruss
Jazzwolf
30.11.2009 | 13.43 Uhr | Anita Brandtstäter
In der Kölnischen Rundschau erschien heute eine Konzertkritik von Ulrike Weinert:
Jazzsängerin gab Glanz.
Volles Haus, immer wieder Zwischenapplaus und am Ende von mehr als drei Stunden Programm Begeisterung pur: die HCC-Bigband, vor 20 Jahren in Urfeld von Volker Nolde...
Jazzsängerin gab Glanz.
Volles Haus, immer wieder Zwischenapplaus und am Ende von mehr als drei Stunden Programm Begeisterung pur: die HCC-Bigband, vor 20 Jahren in Urfeld von Volker Nolde...
30.11.2009 | 13.43 Uhr | Anita Brandtstäter
Ein Artikel zur 20-jährigen Geschichte mit Konzertankündigung stand am 27. November 2009 im Kölner Stadt-Anzeiger: Bigband Zwischen Jazz, Funk und Soul.
Es war eher ein Zufall, dass sich die HCC-Bigband eines Tages im Umfeld von elf Profibands wiederfand. Eigentlich sollte sie in den Reihen von Schülerbands auftreten beim Jazzfestival im niederländischen Enschede.
Es war eher ein Zufall, dass sich die HCC-Bigband eines Tages im Umfeld von elf Profibands wiederfand. Eigentlich sollte sie in den Reihen von Schülerbands auftreten beim Jazzfestival im niederländischen Enschede.








