Da stutzt der brave Bürger (4)
Das Radio läuft nur nebenher, ich hab ganz andere Gedanken im Kopf, als die 13.00 Uhr Nachrichten beginnen und höre nur mit halbem Ohr zu.
 
Und nun Meldungen aus ihrer Region: Die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit hat begonnen. Davon betroffen sind Paarhufer und nur Nutztiere: Schafe, Ziegen und Rinder.
 
Gefährlich ist die Krankheit nicht, sie wird auch nicht auf den Menschen übertragen, lerne ich. Aber aus ökonomischen und auch aus Tierschutzgründen sei die Impfung notwendig, so Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg.
 

Das führt also jetzt in NRW zu einer unglaublichen Impfaktion: In den kommenden Wochen werden landesweit etwa 240.000 Schafe, 20.000 Ziegen sowie rund eine Million Rinder geimpft.
 
Bis auf wenige Ausnahmen herrscht den Angaben zufolge Impfpflicht. Man sei froh, dass in kurzer Zeit ein neuentwickelter Impfstoff flächendeckend bereitgestellt worden ist. Davon erhält das Land bis Ende Juli insgesamt drei Millionen Dosen. Bis Ende August soll die Aktion beendet sein.
 
Und dann der letzte Satz: Ob die Impfung erfolgreich war, sieht man erst in einem Jahr.
 

Da werden jetzt also tatsächlich 2.240 000 Impfungen durchgeführt -Rinder müssen zweimal geimpft werden- ohne dass man sicher ist, dass der Impfstoff überhaupt wirkt?
 
Tierschutzgründe können da wohl kaum ausschlaggebend gewesen sein. Die Kühe geben lediglich weniger Milch und bringen ab und zu ein totes Kalb zur Welt.
Bleiben die ökonomischen Gründe. Der Bauernverband ist allerdings skeptisch und die Bauern selbst sind unzufrieden mit der ganzen Aktion. Da muss der ökonomische Vorteil wohl an anderer Stelle zu suchen sein.
 

Kostenloser Reihentest für ein unerprobtes Tiermedikament? Wer bezahlt eigentlich den Quatsch?
 

 
P. S. Der zitierte letzte Satz tauchte nur in der allerersten Meldung auf. Das erinnert mich fatal an den von mir früher kritisierten Satz: Deutschland wolle versuchen, bis 2015 auf Streumunition zu verzichten". Meine damaligen Überlegungen bestätigen sich -leider- aktuell.
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Kommentare | 1 bis 15 von 15 Kommentieren
27.05.2008 | 15.31 Uhr | Schuster Wenn die Menschen alle von heute auf morgen zu nur Pflanzenverzehrern werden würden, bräuchte man keine Impfungen von Tieren, die als Verzehrs"masse" auch gar nicht existieren müssten.
Weitere Konsequenzen wären die mit konservierenden oder wachstumsfördernden Düngemitteln ja auch veränderten Bedingungen in der Nahrungskette; Antibiotika z.B. würden den Patienten kaum noch helfen, wenn sie vergeblich gegen resistent gewordene Stämme nicht immer wieder neue Impfstoffe in der Industrie erforschen und einsetzen könnten.
Das pauschalierende Hämestreuen gegen Politiker in solchen Zusammenhängen und das Abwiegeln von anderen als n u r Geldinteressen an klingenden Kassen in albernen Vorwürfen hilft einer modernen Entwicklung kaum weiter.
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27.05.2008 | 15.20 Uhr | Schuster Streumunition betreffend:
Wegen der ungeheuren Menge an dem Kram und der unglaublich großen Effektivität, falls man wegen Soldatenmangels doch wieder Vernichtungstechnik in den eigenen Reihen aufstockt, wäre es volkswirtschaftlich und verteidigungspolitisch Blödsinn, etwas zu vernichten, was man doch wieder braucht, weil andere dasselbe denken und wohl auch so handeln. Vorsorge nennt man das vielleicht, aber sicher ist das alles nicht, nur Spekulation.
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24.05.2008 | 11.32 Uhr | Hora Wer auf die Urheber eines skrupellosen Systems hinweist,
der wird mit allen Mitteln der Medienmacht diffamiert. Wobei die Lüge und Ehrabschneidung als dominierende Mittel bevorzugt werden.
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23.05.2008 | 19.57 Uhr | Profil gelöscht @ an alle,
 
kennt jemand schon den neuen michel moore film, passt super zu dem thema pharma!
 
sicko
 
hier allerdings auch die andere seite von michel moore:
 
der manipulator michel moore
 
ob deshalb seine arbeit und recherchen falsch sind? und wer da wohl wirklich näher an der realität liegt? persönlich glaube ich, das GELD und MACHT ein wichtiger motivator sind, egal, wen es betrifft, damit will ich keinesfalls sagen, das der moore ein unschuldslamm ist !
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23.05.2008 | 19.24 Uhr | No_name204 "Es ist bereits ein Mittel auf dem Markt, das äusserlich angewendet wird und die Mücken vertreibt."
 

haha, da bin ich aber froh, dass es nur die Muecken sind.
 
Man stelle sich vor, es wuerde die anderen Schafe vertreiben ?? ;-((
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23.05.2008 | 17.26 Uhr | jazzwolf Hallo Escape,
der Impfstoff ist natürlich getestet worden, Ergebnis: Böcke wurden unfruchtbar und die Mutterschafe hatten Totgeburten und das in einer hohen Prozentzahl. Die genaue Prozentzahl ist mir leider nicht mehr geläufig. Durch entsprechende Veränderungen des Impfstoffes wurden diese negativen Auswirkungen stark reduziert, auf unter 30%.
Fakt ist aber auch, daß nicht jedes Schaf für BZ empfänglich ist.
Es ist bereits ein Mittel auf dem Markt, das äusserlich angewendet wird und die Mücken vertreibt.
Gruss
Jazzwolf
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23.05.2008 | 15.41 Uhr | Dorle Wieviele Millionen Buerger werden von dem impfstoffversuchten Fleisch
essen ? Contergan war schliesslich auch absolut harmlos...
Warum faellt mir bei solchen Meldungen ein Ausspruch meines
Vaters im Jan. 1933 ein: „Die Schweine wechseln mal wieder,
die Futtertroege sind immer noch die gleichen“
Welche Summen mag der Club Der Unersaettlichen fuer diese
„politische Landschaftspflege“ eingestrichen haben ???
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23.05.2008 | 14.08 Uhr | Hora Zur allgemeinen Information zum umstrittenen Thema Impfen.
 
Erstmals Zahlen zu Impftoten :
Deutschland: 2007
Für viele Jahre behandelten die Bundesbehörden die Meldedaten von Impfkomplikationen wie ein Staatsgeheimnis. Seit Infkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) am 1. Jan. 2006 haben die Bürger erstmals ein verbrieftes Recht auf Akteneinsicht bei allen Bundesbehörden. Unter dem Druck des neuen Gesetztes lüfteten die Gesundheitsbehörden jetzt einen Zipfel ihres Geheimnisses: Erstmals stehen auf konkrete Impfstoffe bezogene Meldedaten zur Verfügung!
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23.05.2008 | 14.06 Uhr | Hora Wie die medizinische Fachzeitschrift "impf-report" berichtete, wurden den Gesundheitsbehörden zwischen 2001 und 2005 insgesamt 43 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen gemeldet. Wie die Zeitschrift weiter ausführt, stellen die freigegebenen 1.872 Meldungen von Impfkomplikationen weniger als ein Drittel aller in diesem Zeitraum gemeldeten Fälle dar. Berücksichtige man weiterhin vorsichtigste offizielle Schätzungen der Dunkelziffer bei der Melderate, komme man auf jährlich mindestens 500 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen.
 
Deutlicher Spitzenreiter bei den gemeldeten Todesfällen sei der Sechsfach-Impfstoff "Infanrix Hexa" mit 19 Meldungen. An zweiter Stelle stehe mit 8 Todesfällen HEXAVAC, ebenfalls ein Sechsfach-Impfstoff, dem allerdings bereits 2004 - mit einer von Kritikern als fragwürdig angesehenen Begründung - die Zulassung entzogen wurde.
 
www.impfkritik.de
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23.05.2008 | 01.17 Uhr | escape Danke für die Ergänzung, jazzwolf.

Neue Krankheiten sind sicher beunruhigend ... und die Massentierhaltung verschärft sie Situation.

Dass Tiere an Krankheiten auch sterben können, bezweifle ich nicht. Über das bisherige Ausmaß bin ich nicht informiert.

Zur Zeit geht man davon aus, daß sich diese Krankheit
in diesem Jahr bis nach Russland ausdehnen wird.


Da müsste ich natürlich gerne, wer man ist und auf welcher Grundlage er zu dieser Einschätzung kommt. Was heißt bis nach Russland ausdehnen? Dann treten da die ersten Krankheitsfälle auf?

Vielleicht kannst du mich ja schlau machen.

Es mag auch durchaus sein, dass es sinnvoll und notwendig ist, die Tiere zu impfen.

Aber dann doch in diesem Umpfang bitte erst, wenn das Medikament erprobt ist. Alles andere wirkt auf mich wie reiner Aktionismus.
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23.05.2008 | 00.13 Uhr | jazzwolf Nachtrag: Durch die veränderten klimatischen Verhältnisse können die afrikanischen Mücken hier leben. Mittleiweile übertragen auch heimische Mücken die BZ.
Jazzwolf
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23.05.2008 | 00.10 Uhr | jazzwolf Die Blauzungenkankheit, von Afrika eingeschleppt, von Mücken übertragen, kann bei infizierten Schafen zum Tod führen. Die Impfkosten werden für Mitglieder von der Seuchenkasse übernommen. Zur Zeit geht man davon aus, daß sich diese Krankheit
in diesem Jahr bis nach Russland ausdehnen wird.
Jazzwolf
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22.05.2008 | 19.17 Uhr | Profil gelöscht n´abend escape,
 
verdammt gute frage;-)! wer da wohl ein nutzen davon hat????......wie so oft :-( geht es nur ums geld und wie praktisch, wenn man so eine guuuuuute lobby hat und die entscheidungsträger an der richtigen stelle sitzen hat...
 
und die moral der geschichte??? unsere schmerzgrenze scheint noch nicht erreicht:-((((((((....
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22.05.2008 | 17.55 Uhr | No_name204 Die Pharma-industrie wird wohl jeden Morgen pfeifend ihr Bankkonto abfragen.
 
Genial, wenn man Freunde in der Politik hat ;-)
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22.05.2008 | 14.05 Uhr | Hora Mit Hilfe politischer Handlanger klingeln mal wieder die Kassen der Pharmaindustrie.
Und letztendlich landet der Impfstoff auf unserem Teller.
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