Eines vorweg: Ich finde dem Mann sehr sympathisch. Er verkoerpert den Wandel. Ein "Change" zu der Politik von Bush jr. ist schon als reine Idee gut, egal wie die Inhalte aussehen. Es kann nur besser werden. Ich wuerde ihn sehr wahrscheinlich auch waehlen.
Was mich aber nervt, ist diese Obama-Dauerberieselung in TV und Zeitung. Der Parteitag der Demokraten, die Wahl zum Kandidaten, die Rede von Frau Obama, von Frau und Herrn Clinton, Herr Biden... und wer nicht alles noch.
Egal ob N24, n-tv, RTL, Sat 1... usw. Man kommt nicht von ihm los und hat das Gefuehl, es geht gerade um unseren neuen Praesidenten. Na Herr Koehler, wie sieht's aus, wollen Sie noch?
Obama, Obama, Obama.
Und immer wieder wird John McCain - ist das eigentlich der von McCain-Pommes ;-) ? - als uebelster Boesewicht hingestellt. Es mag sein, dass er wirklich unsympathisch ist, ist er mir zumindest auch, es mag sein, das seine Person quasi eine 3. Amstzeit von George Bush zu bedeuten hat. Aber die Berichterstattung ueber ihn ist einfach unfair. Bald ist der Parteitag der Republikaner und ich gehe jede Wette ein, dass da nicht so freudig und ueberschwaenglich davon berichtet wird.
Ok, wenn so ein linkes Blatt wie die taz, der Spiegel oder die selbsternannte Sozialistische Tageszeitung "Neues Deutschland" gegen McCain wettern und schimpfen, meinetwegen. Das ist eben Meinungs- und Pressefreiheit. Wenn aber durch die Bank weg alle Medien in die Obama-Show einsteigen, dann hat das ein bissel was von Beeinflussung.
Glaubt man Geruechten, so besteht die Aufgabe eines Journalisten ja in objektiver Berichterstattung. Also ich weiss nicht, wo ich die Geruechte mal gehoert habe, scheint aber keine serioese Quelle gewesen zu sein ;-)
Das mit den Demokraten und den Republikanern scheint ja so ein links - rechts Ding zu sein. Also nicht rechts im Sinne von rechtsextrem oder rechtsradikal. Sondern halt das rechts im Sinne der 80er-Jahre CSU. Und wir in Deutschland tendieren eher zu den Demokraten, weil sie eben das Linke darstellen. Ein bisschen kuschelige Waerme und eine grosse Portion soziale Gerechtigkeit. Und man braucht nur mit allen in der Welt zu reden und die ganzen Probleme sind geloest... gell' Herr Obama?
Das ist doch was fuer uns Deutsche, dieses Demokraten-Wohlfuehlen.
Die Demokraten verkoerpern die Idee, das ein Kollektiv besser und schlauer ist, als jeder Einzelne fuer sich. Die Republikaner hingegen stehen dafuer, das quasi jeder selbst seine Glueckes Schmied ist. Das hat immer so was von sozialer Kaelte. Pfui. Da muss man sich ja anstrengen, reinhaengen und sogar Risiken eingehen. Nee, lieber versteckt man sich in der Menge und laesst sich von auch dieser aushalten, wenn man gar keine Lust auf Arbeit hat. Natuerlich gehoert es sich dann auch, auf die Arschl***** zu schimpfen, die sich doch reinhaengen und ihr Glueck und Schicksal selbst in die Hand nehmen - und Oh Schreck Oh Graus - gar Millionen verdienen. Wie gemein. Statt sich selbst um sein Leben zu kuemmern und selbst Millionen zu verdienen, goennt man sie dem anderen lieber nicht und lebt weiter sein kleines Leben. Hauptsache der Andere hat nicht mehr. Das er dafuer aber viel mehr getan hat, egal. Sche**** Besserverdiener ;-)
Die Grundidee gefaellt mir ja, jeder sorgt fuer sich und wer zu faul oder zu bloed ist, hat Pech gehabt. Aber das die Republikaner immer so die Weltpolizei spielen muessen und so kriegsversessen sind - und mehr oder weniger verdeckte Operationen in anderen Laendern, die meist schlecht fuer das jeweilige Land ausgehen, durchfuehren.
Es mag sein, das einem die Republikaner in den letzten Jahrzehnten nicht unbedingt sympathisch waren. Da gab es einen Kalten Krieger Reagan und die unsaegliche Bush-Family. Dazwischen war ein netter Herr Clinton, DER beliebteste Praesident, den die USA je hatten. Na ja, warten wir mal ab, ob Barrack Obama nicht an diesem Stuhl saegt. Zu erwarten waere es ja.
Na vielleicht braucht die Welt eher demokratische US-Praesidenten, die nicht die Grossmacht-Traeume und -Spielchen haben bzw. machen.
Innenpolitisch sind die Republikaner besser, aber das Wohl von 300 Mio Amerikaner steht nicht ueber dem von den anderen 5,7 Mia Weltbewohnern.
Tja, das ist aber alles nur meine bescheidene Privatmeinung. Ich als TV-Sender oder Zeitungsverlag darf das aber nicht nach aussen zeigen, denn ich habe ja eine journalistische Verpflichtung... Ja ja, diese Geruechte... ;-)
Wobei das natuerlich ein Konsens im Lande ist, das eine Nicht-Mainstream-Meinung nicht geduldet wird und im Zweifelsfalle (zur Not auch ohne jeglichen Beweis oder auch nur ein Zitat) von den "Guten" abgesaegt wird.
Gell' Frau Hermann und Herr Krause - Sie wissen wie das schnell und effizient funktioniert.
Was mich aber nervt, ist diese Obama-Dauerberieselung in TV und Zeitung. Der Parteitag der Demokraten, die Wahl zum Kandidaten, die Rede von Frau Obama, von Frau und Herrn Clinton, Herr Biden... und wer nicht alles noch.
Egal ob N24, n-tv, RTL, Sat 1... usw. Man kommt nicht von ihm los und hat das Gefuehl, es geht gerade um unseren neuen Praesidenten. Na Herr Koehler, wie sieht's aus, wollen Sie noch?
Obama, Obama, Obama.
Und immer wieder wird John McCain - ist das eigentlich der von McCain-Pommes ;-) ? - als uebelster Boesewicht hingestellt. Es mag sein, dass er wirklich unsympathisch ist, ist er mir zumindest auch, es mag sein, das seine Person quasi eine 3. Amstzeit von George Bush zu bedeuten hat. Aber die Berichterstattung ueber ihn ist einfach unfair. Bald ist der Parteitag der Republikaner und ich gehe jede Wette ein, dass da nicht so freudig und ueberschwaenglich davon berichtet wird.
Ok, wenn so ein linkes Blatt wie die taz, der Spiegel oder die selbsternannte Sozialistische Tageszeitung "Neues Deutschland" gegen McCain wettern und schimpfen, meinetwegen. Das ist eben Meinungs- und Pressefreiheit. Wenn aber durch die Bank weg alle Medien in die Obama-Show einsteigen, dann hat das ein bissel was von Beeinflussung.
Glaubt man Geruechten, so besteht die Aufgabe eines Journalisten ja in objektiver Berichterstattung. Also ich weiss nicht, wo ich die Geruechte mal gehoert habe, scheint aber keine serioese Quelle gewesen zu sein ;-)
Das mit den Demokraten und den Republikanern scheint ja so ein links - rechts Ding zu sein. Also nicht rechts im Sinne von rechtsextrem oder rechtsradikal. Sondern halt das rechts im Sinne der 80er-Jahre CSU. Und wir in Deutschland tendieren eher zu den Demokraten, weil sie eben das Linke darstellen. Ein bisschen kuschelige Waerme und eine grosse Portion soziale Gerechtigkeit. Und man braucht nur mit allen in der Welt zu reden und die ganzen Probleme sind geloest... gell' Herr Obama?
Das ist doch was fuer uns Deutsche, dieses Demokraten-Wohlfuehlen.
Die Demokraten verkoerpern die Idee, das ein Kollektiv besser und schlauer ist, als jeder Einzelne fuer sich. Die Republikaner hingegen stehen dafuer, das quasi jeder selbst seine Glueckes Schmied ist. Das hat immer so was von sozialer Kaelte. Pfui. Da muss man sich ja anstrengen, reinhaengen und sogar Risiken eingehen. Nee, lieber versteckt man sich in der Menge und laesst sich von auch dieser aushalten, wenn man gar keine Lust auf Arbeit hat. Natuerlich gehoert es sich dann auch, auf die Arschl***** zu schimpfen, die sich doch reinhaengen und ihr Glueck und Schicksal selbst in die Hand nehmen - und Oh Schreck Oh Graus - gar Millionen verdienen. Wie gemein. Statt sich selbst um sein Leben zu kuemmern und selbst Millionen zu verdienen, goennt man sie dem anderen lieber nicht und lebt weiter sein kleines Leben. Hauptsache der Andere hat nicht mehr. Das er dafuer aber viel mehr getan hat, egal. Sche**** Besserverdiener ;-)
Die Grundidee gefaellt mir ja, jeder sorgt fuer sich und wer zu faul oder zu bloed ist, hat Pech gehabt. Aber das die Republikaner immer so die Weltpolizei spielen muessen und so kriegsversessen sind - und mehr oder weniger verdeckte Operationen in anderen Laendern, die meist schlecht fuer das jeweilige Land ausgehen, durchfuehren.
Es mag sein, das einem die Republikaner in den letzten Jahrzehnten nicht unbedingt sympathisch waren. Da gab es einen Kalten Krieger Reagan und die unsaegliche Bush-Family. Dazwischen war ein netter Herr Clinton, DER beliebteste Praesident, den die USA je hatten. Na ja, warten wir mal ab, ob Barrack Obama nicht an diesem Stuhl saegt. Zu erwarten waere es ja.
Na vielleicht braucht die Welt eher demokratische US-Praesidenten, die nicht die Grossmacht-Traeume und -Spielchen haben bzw. machen.
Innenpolitisch sind die Republikaner besser, aber das Wohl von 300 Mio Amerikaner steht nicht ueber dem von den anderen 5,7 Mia Weltbewohnern.
Tja, das ist aber alles nur meine bescheidene Privatmeinung. Ich als TV-Sender oder Zeitungsverlag darf das aber nicht nach aussen zeigen, denn ich habe ja eine journalistische Verpflichtung... Ja ja, diese Geruechte... ;-)
Wobei das natuerlich ein Konsens im Lande ist, das eine Nicht-Mainstream-Meinung nicht geduldet wird und im Zweifelsfalle (zur Not auch ohne jeglichen Beweis oder auch nur ein Zitat) von den "Guten" abgesaegt wird.
Gell' Frau Hermann und Herr Krause - Sie wissen wie das schnell und effizient funktioniert.
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02.09.2008 | 08.31 Uhr | kooka
Hallo gotha,
da hast Du Recht, dieses penetrante Obama-Gedöns in der Presse ist mittlerweile nur noch schrecklich langweilig. Mir persönlich hätte es genügt, im November zu erfahren, wer in den USA die Wahlen gewonnen hat.
Der Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten in den USA ist nicht so groß, wie wir hier in Deutschland annehmen. Das Wort "links" würde ich zur als Charakterisierung der Demokraten nicht in den Mund nehmen. Die sind m. E. konservativer als die CDU.
Grüße
kooka
da hast Du Recht, dieses penetrante Obama-Gedöns in der Presse ist mittlerweile nur noch schrecklich langweilig. Mir persönlich hätte es genügt, im November zu erfahren, wer in den USA die Wahlen gewonnen hat.
Der Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten in den USA ist nicht so groß, wie wir hier in Deutschland annehmen. Das Wort "links" würde ich zur als Charakterisierung der Demokraten nicht in den Mund nehmen. Die sind m. E. konservativer als die CDU.
Grüße
kooka
31.08.2008 | 20.16 Uhr | Holzauge
Da hat schon einmal ein Präsident versucht sanft zu beginnen alte Zöpfe abzuschneiden und ein vorsichtiges "Change" einzuläuten, seine First Lady wurde nach seinem Ausscheiden aus dem Amt Frau Onassis.
30.08.2008 | 11.43 Uhr | ein kriminologe
gotha, wenn du immer noch nicht mitbekommen hast, wer bei den republikanern am start ist (interessanter ist da nochmal die vizekandidatin), liegt das daran, dass du wohl die falschen zeitungen liest.
kleiner kennedy. ist doch klar, da soll (neben dem schrott der aktuellen administration) jemand nicht weißes präsident werden. hallo wer hätte sich das überhaupt denken können (und entgegen angela merkels frauenbonus ist er auch noch relativ sexy). das ist gleich ein popkulturelles ereignis mit dem man nach dem kuhjungen auf etwas soul in der politik hofft.
kleiner kennedy. ist doch klar, da soll (neben dem schrott der aktuellen administration) jemand nicht weißes präsident werden. hallo wer hätte sich das überhaupt denken können (und entgegen angela merkels frauenbonus ist er auch noch relativ sexy). das ist gleich ein popkulturelles ereignis mit dem man nach dem kuhjungen auf etwas soul in der politik hofft.
29.08.2008 | 14.46 Uhr | Marathonman40
Selber schuld, wenn ihr ständig so viel Fernsehen guckt, vor allem bei den im Beitrag genannten Sendern. Einmal Abends die Tagesschau, davon 3 Minuten Obama, dann kann von Berieselung keine Rede sein....
Ansonsten ist der ganze US-Wahlkampf natürlich nur eine Showveranstaltung. Egal ob Obama oder McCain, schlimmer als bei Bush oder sagen wir besser bei Dick Cheyne (der zieht ja wohl die Fäden in der US-Politik) kann es ja wohl nicht mehr werden.
Ansonsten ist der ganze US-Wahlkampf natürlich nur eine Showveranstaltung. Egal ob Obama oder McCain, schlimmer als bei Bush oder sagen wir besser bei Dick Cheyne (der zieht ja wohl die Fäden in der US-Politik) kann es ja wohl nicht mehr werden.
29.08.2008 | 14.29 Uhr | Vögi
- F -
Nichtsdestotrotz bin ich Dir dankbar für diesen Beitrag! :-)
Nichtsdestotrotz bin ich Dir dankbar für diesen Beitrag! :-)
29.08.2008 | 14.28 Uhr | Vögi
Ein Beitrag, der mir in 50% zu 100% zusagt! :-D
Soll heißen: Den ersten Teil, der sich mit der einseitigen Berichterstattung und Obamaisierung befasst, kann ich absolut unterschreiben. Auch ich würde wohl dazu neigen, Obama zu wählen. Und dennoch missfällt mir diese Konzentration auf seine Person. Dieser ganze Hype, dem wir uns augenscheinlich vorbehaltlos anschließen, nervt nur noch. Ich hätte jedenfalls, als ich die Bilder der jubelnden Masse in Berlin, die treudoof ein "Yes we can" gröhlte, kotzen können!
Was mir nicht so gefällt, sind die Ausführungen zu links/rechts Demokraten/Republikaner. Das ist mir zu viel Schwarz-Weiß-Malerei. Ich halte nichts von diesem Lagerdenken, da es mE die Realitäten nicht trifft. Ich persönlich kann und will mich in diesem Links-Rechts-Schema nicht einordnen. Das bringt auch nichts. Hinzu kommt, dass in den USA die Denke eine andere ist. Die Demokraten sind mitnichten bloße Linke, grade ihre Wirtschaftspolitik ist eher konservativ, aus dt. Sicht.
Soll heißen: Den ersten Teil, der sich mit der einseitigen Berichterstattung und Obamaisierung befasst, kann ich absolut unterschreiben. Auch ich würde wohl dazu neigen, Obama zu wählen. Und dennoch missfällt mir diese Konzentration auf seine Person. Dieser ganze Hype, dem wir uns augenscheinlich vorbehaltlos anschließen, nervt nur noch. Ich hätte jedenfalls, als ich die Bilder der jubelnden Masse in Berlin, die treudoof ein "Yes we can" gröhlte, kotzen können!
Was mir nicht so gefällt, sind die Ausführungen zu links/rechts Demokraten/Republikaner. Das ist mir zu viel Schwarz-Weiß-Malerei. Ich halte nichts von diesem Lagerdenken, da es mE die Realitäten nicht trifft. Ich persönlich kann und will mich in diesem Links-Rechts-Schema nicht einordnen. Das bringt auch nichts. Hinzu kommt, dass in den USA die Denke eine andere ist. Die Demokraten sind mitnichten bloße Linke, grade ihre Wirtschaftspolitik ist eher konservativ, aus dt. Sicht.














