Diese Woche hat Lateinamerika einen weiteren Schritt nach vorne gemacht: 32 lateinamerikanische und karibische Staaten gründeten eine neue Organisation für die Region, die sich der Jahrzente langen Ausbeutung durch Konzerne der Vereinigten Staaten von Amerika entziehen wollen.
Die USA und Kanada blieben außen vor.
 
Dieser Vorgang von historischer Dimension, war für die westlichen Medien kein, bzw. nur ein Randthema!
 
Der Hinterhof der USA will sein Schicksal nun selbst bestimmen. Die Zeiten wo eine Familie Rockefeller für lächerliche Beträge Grundstücke aufkaufte, die größer waren als die Schweiz, soll endgültig vorbei sein.
 
Die kontinuierlich voranschreitende Unabhängigkeit Lateinamerikas zählt zu den wichtigsten geopolitischen Veränderungen des letzten Jahrzehnts - nicht nur für die Region sondern auch für die übrige Welt. So unterstützte Brasilien öffentlich das Recht des Iran auf Urananreicherung und lehnte weitere Sanktionen gegen den Iran ab. Früher unterstand Lateinamerika der Kontrolle der Vereinigten Staaten. Nun entwickelt es sich zunehmend zu einem Machtblock - mit eigenen Interessen und Zielsetzungen.
 
Ein Artikel von Mark Weisbrot
 
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Doch wie reagieren die USA auf diese Entwicklung?
Weshalb hat man z. B. die Südamerika Flotte, die in den 50 er Jahren ausrangiert wurde, mit modernsten Kriegsschiffen und Flugzeugträgern wieder zu neuem Leben erweckt? Wo sehen die USA in Lateinamerika eine Gefahr für ihre Sicherheit?
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22.03.2010 | 21.04 Uhr | Taxania Eine gute Entwicklung.
 
Ein Wehrmutstropfen gibt es allerdings. Die vernichtung des Regenwaldes in Brasilien ist ein wahres Problem. Brasilien schein das nicht in den Griff zu bekommen!
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