Die Freude der Angela Merkel
(Bild: dpa)
Ob das Kommando der Amerikaner eine gezielte Tötung war oder ob das Ziel in einer Festnahme bestand, lasse ich einmal dahingestellt.
 
Journalisten fragten Frau Merkel in jedem Fall, ob sie eine gezielte Tötung gut findet und ob unsere Sicherheitskräfte so etwas auch dürfen sollten. Anstatt zu antworten, dass sie Verständnis für das Vorgehen der Amerikaner habe, aber solch ein Vorgehen Deutscher Sicherheitskräfte aufgrund unser rechtlichen Grundsätze nicht möglich sei, drückte sie strahlend ihre Freude aus, dass Bin Laden getötet wurde.
 
Bin Laden war ohne Zweifel ein Massenmörder, aber ein Tötungskommando ist mit unseren Grundrechten nicht in Einklang zu bringen, von dem großen C im Namen der Partei, die die Kanzlerin führt, will ich gar nicht reden. Ohne Not werden Grundsätze wie das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit relativiert. Heute tut sie das für Terroristen und Massenmörder, morgen vielleicht für Sexualstaftäter und Serienkiller. Vielleicht relativiert man das dann eines Tages auch für geringere Gesetzesverstöße und Steine werfende Demonstranten. Wenn die Dämme erst einmal gebrochen sind, lässt sich doch für fast jeden eine passende Schublade finden.
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07.05.2011 | 18.16 Uhr | ramona99 Ich sehe das genauso wie Marathonman40. Bin Laden war ohne Zweifel ein Schwerverbrecher. Aber nach unterschiedlichen Berichterstattungen hätte man ihn auch gefangennehmen und vor Gericht bringen können.
 
Erst ein Tötungskommando für einen Massenmörder, danach für andere Gesetzesverstöße.... Ich habe Angst, das das ausser Kontrolle gerät
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06.05.2011 | 19.53 Uhr | Taxania Heinz K.
 
Mein letzter Kommentar war natürlich etwas satierisch.
 
Du sagst das richtige. Meinungen sollen m. E.zu Denkanstößen verhelfen. Meinungen können niemals absolut sein. Dazu fehlen schlicht notwendige Hintergrundinformationen, die vornehmlich eben nur im sachlichen Gespräch in Erfahrung gebracht werden können. Das logischen Denken sollte dabei natürlich auch dabei sein.
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06.05.2011 | 15.15 Uhr | Heinz K Wenn alles wunderbar geregelt wäre, würde sich auch niemand mehr beschweren müssen.
 
Gut, ich bin vielleicht etwas hart gewesen. Ich wollte eben zu verstehen geben, daß Politik eben nicht von jedem verstanden werden kann. Wer eben am Stammtisch sitzt beschäftigt sich ja eigentlich gedanklich mit der Politik, aber egal wie sehr diese Leute ihren Verstand auch anstrengen, für mich wird das Ergebnis immer unbefriedigend sein.
 
Menschen sind eben nicht gleich. Es gibt eben welche, die können schneller und weiter denken, als andere. Das muss man auch einfach mal akzeptieren können.
 
Das soll natürlich nicht heissen, daß dumme Menschen keine Meinung mehr haben sollen, sondern einfach, daß die eigene politische Meinung mit der dafür erforderlichen Bescheidenheit und Demut geäußert werden sollte. Denn dann kann man sich auch mit dem argumentativen Teil besser befassen.
 
Eine Meinung ist niemals richtig, und deswegen sollte sie auch nie mit dem Verlangen nach Richtigkeit vorgetragen werden.
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06.05.2011 | 14.26 Uhr | Taxania Heinz K.
 
Warum diese Härte? Es gehört zum guten Ton, als Niemand pauschal die Widerwärtigkeit der Politik festzustellen. Die Hälfte aller guten Wirtschaften mit reichlich Theken könnten schließen, würde das verboten!
 
In der verschlossenen Wahlkabine kann man da vielleicht mal dem allgemeinen Trend entgegen, die Vernunft, dem Nachdenken den Vorzug geben.
 
So ist doch alles wunderbar geregelt!
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06.05.2011 | 12.47 Uhr | Heinz K Reines oppositionelles Geschwätz, ohne Differenzierung und Begründung. Eine wertlose Meinung.
 
Sowohl Merkels Aussagen zu Libyen wie auch zu Osama sind sehr wohl nachvollziehbar (wurde bereits erklärt), selbst wenn ich mich an ihrer Stelle in beiden Situationen anders verhalten hätte.
Was in so komplexen Kontexten das Beste für das deutsche Volk ist liegt wohl außerhalb deines Verständnisses. Sonst hättest du auch irgendein Argument geliefert.
 
Denk dran: In einer Demokratie ist jeder Wähler für die Politik mitverantwortlich. Wenn die deutsche Politik sich gegen das eigene Volk richtet, dann machst du das ebenso. Von mir aus eben unbewußt, aber die Art und Weise wie eindimensional dein Urteil über unsere Politik fällt, bin ich dieser Meinung.
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05.05.2011 | 18.52 Uhr | markam Merkels Aussage ist sehr gut nachvollziehbar. Das man aber im Falley Lybiens die Beteiligung ablehnt und sich in Reihe mit gewissen anderen "befürwortern" der Menschenrechte ist schon interessant. Die deutsche Politik ist primär gegen das eigene Volk gerichtet.
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05.05.2011 | 15.26 Uhr | Heinz K Gutes Argument mit Libyen. Daran hab ich überhaupt nicht mehr gedacht gehabt. :)
 
Ich will einen Kanzler nicht verurteilen, weil er populistische Entscheidungen trifft. In diesem Fall sind wir immer selbst in der Pflicht unsere Moral zu hinterfragen.
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05.05.2011 | 09.26 Uhr | Taxania Klagro
 
Richtig!!! Verdammt, da ist mir ja was passiert!
 
Aber ändert an der Aussage wenig, sie ist in diesem Geiste erzogen und handelt gewiss folgerichtig. Wenn das nicht, ist ihr die Problematig absolut bekannt.
 
Danke für den Hinweis.
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04.05.2011 | 22.44 Uhr | Klagro @ Taxania
Du schreibst "Frau Merkel ist Pfarrerin". Das wäre mir vollkommen neu. Soviel ich weiß, ist sie PfarrersTOCHTER und selbst promovierte
PHYSIKERIN, aber das ist ein Riesenunterschied. Natürlich ist sie Christin u. hat sich da wohl vergriffen in Wort und Mienenspiel.
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04.05.2011 | 20.05 Uhr | Taxania Heinz K.
 
Im Grunde sagtest Du das Gleiche, das ich auch feststellte. Nun kann ich beruhig schlafen, nicht ganz neben der Spur zu liegen!
 
Politik ist kein moralisches Geschäft! Hier regiert Pragmantismus!
Ist deshalb die Politik schlecht?
 
Versucht hat sie ja der Moral zu ihrem Recht zu verhelfen. als Sie in Lybien den Waffengang ablehnte! Was für Prügel hat sie dafür einstecken müssen! Schlimmer noch, kann sie ruhig schlafen, wenn sie weiß, durch ihre Entscheidung werden absolut Unschuldige verbrecherisch getötet!
 
Auch das ist Politik.
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04.05.2011 | 14.56 Uhr | Heinz K Dann wäre Obama not very amused.
 
Wenn ich es mir noch einmal so überlege, auch nach euren Kommentaren, kommt man wohl kaum aus der Verlogenheit raus. Hätte Merkel sich nicht gefreut, könnte man ihr künstliche Betroffenheit vorwerfen, immerhin wird hier um einen toten Terroristen sehr viel Bohei gemacht, während die Amerikaner in Pakistan weiterhin Zivilisten mit Drohnen beschießen, was ihr und vielen anderen vollkommen egal zu sein scheint.
 
Ihre Freude kann man aber nun auch eben als Ablehnung christlicher Moralvorstellungen sehen, die sie ja eigentlich einzuhalten gelobt. Fast jeder wird zustimmen, daß es richtig wahr, Osama zur Strecke zubringen, moralisch vorbildlich ist es dennoch nicht gewesen, und wird deshalb nicht den ethischen Ansprüchen gerecht die unsere friedensstiftenden Regierungschefs im Westen so gerne für sich beanspruchen.
 
Nunja, die Notwendigkeit dieser Lügen entstand frühestens am 11. September und spätestens mit der Feststellung des NATO-Verteidigungsfalls.
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04.05.2011 | 13.09 Uhr | Taxania A-Jay
 
In einem Punkt sind wir uns doch sicherlich einig. Unsere beiden Positionen sind beides Poole der Beurteilungskriterien!
 
Nehmen wir Deine, moralisch unantastbare (!) Aussgae als Grundlage für Politik und tägliches Handeln, wäre möglicherweise unser gesamtes Gemeinwohl gefährdet! Diese Grundsätze gelten nun mal nicht generell!
 
Ausgehend von dieser Gegebenheit von einer verantwortlichen Politikerin diesen idealen Anspruch als absolutes Muß zu fordern ist unredlich und eine Aufforderung, Ihren Auftrag, zur Abwehr von Schaden der Nation beizutragen, zu mißachten!. Das mag man bedauern, ist aber real. So ist Deine Forderung Polemik, weil Du weißt, das ist unmöglich!
 
Weil Dein letzterresignierender Satz nicht unbedingt falsch ist, gibt es die politischen Debatten! Es geht doch nur darum, das rechte Maß zwischen Anspruch, Moral, Gesetz, Wunsch und der realen Gegebnheit der Kräfteverhältnise in Einklang zu bringen!
 
Was wäre, wenn Merkel anders reagiert hätte?
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04.05.2011 | 13.07 Uhr | A-Jay P.S.
Wenn ich aber gezwungen werde, z.B. in Afghanistan usw. zu töten, [...]
 
Da es hier um Frau Merkel geht:
 
1.Sie tötet nicht selbst, sondern lässt höchstens töten.
 
2. Dass sie, bzw. "wir" zur militärischen Beteiligung als Staat, gezwungen worden sind in Afghanistan usw. zu töten, wäre mir neu.
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04.05.2011 | 12.00 Uhr | Appels Ejon Das große C im Namen würde schon passen.
 
Da gab es ja schon vor vielen Jahre strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege. Lief damals alles unter der Bezeichnung Kreuzzüge.
 
Ich bin mir aber auch sicher, dass sich bald Hollywood des Themas annehmen wird mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle.
 
Es hätte sicherlich andere Lösungen gegeben, denen man hätte aus vollem Herzen applaudieren können.
 
Bess dehmnäx
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04.05.2011 | 11.02 Uhr | A-Jay Wenn ich aber gezwungen werde, z.B. in Afghanistan usw. zu töten, ist solch ein Ausspruch sehr wohl zumindest als ehrlich zu bezeichnen!
 
Das stelle ich auch gar nicht in Abrede, die Ehrlichkeit.
Sollte es von ihr genau so gemeint gewesen halte ich dasim Fokus der Regierungschefin für untragbar. Als Privatperson mag sie sie sich äussern, wie sie möchte.
 
Deine Erregung mag richtig sein, sogar wünschenswert, aber absolut nicht real. Kann eine verantwortungsvolle Politik, sich nur an Ideale, Grundsätze orientieren oder ist sie gezwungen sich realen Sachzwängen zu stellen?
 
Wenn man diese Frage immer dann in die Waagschale wirft, wenn es um strittige Aussagen und/oder Taten der einem selbst nahestehenden, politisch Agierenden geht, ist das für sämtliche, bspw. hier stattfindenden Debatten zum politischen Tagesgeschehen das KO-Kriterium.
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04.05.2011 | 09.10 Uhr | Taxania A-Jay
 
Ich gebe Dir recht, in Bezug auf den gesprochenen Satz. Meine Information stammte aus einem Kommentar!
 
In der Tat war diese deutlich Aussage bedenklich.
 
Wenn ich aber gezwungen werde, z.B. in Afghanistan usw. zu töten, ist solch ein Ausspruch sehr wohl zumindest als ehrlich zu bezeichnen!
 
Deine Erregung mag richtig sein, sogar wünschenswert, aber absolut nicht real. Kann eine verantwortungsvolle Politik, sich nur an Ideale, Grundsätze orientieren oder ist sie gezwungen sich realen Sachzwängen zu stellen?
 
Zudem war sie sehr wohl gezwungen, sich zu äußern. Schweigen zu diesem Thema, wäre ihr sehr schlecht bekommen! Das Töten in Deinem Sinne zu kommentieren, entsprach sicherlich auch der Geisteshaltung der Pfarrerin Frau Merkel. Ist dies aber auch zu vertreten als Politikerin usw.?
 
Nochmals, Sie ist Pfarrerin, pratizierende Christin, vertritt diese Grundsätze in der Gesellschaft. Die Politik verlangt von Ihr, die Rechte und Möglichkeiten des Islam zu akzeptieren!
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03.05.2011 | 16.17 Uhr | A-Jay @Taxania.
 
Wortlaut ist der, den ich zitiert habe.
Das ist von mir weder falsch noch unehrlich dargestellt.
 
Und jemand, der soetwas als offizieller Vertreter eines Staates vor laufenden Kameras und Journalisten sagt, hätte sich vorher überlegen können, was er denn nun "wirklich" ausdrücken will, wenn es denn mit dem gesprochenen Wort nicht übereinstimmt.
 
Frau Merkel ist keine ungeübte Amateurin, die man im emotional aufgewühlten Moment vor die Kamera gezerrt hat.
 
Das magst du deuten, wie du möchtest.
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03.05.2011 | 16.01 Uhr | Taxania A-Jay
 
Deine Aussage ist schlicht falsch und unehrlich!
 
Frau Merkel hat das Töten eines Menschen nicht befürwortet! Sie gab lediglich, zudem noch gezwungener Maßen, zu verstehen, sie ist froh, daß Bin Laden tot ist!
 
Diese Aussage sagt nichts dazu aus, wie der Tod eingetreten ist bzw. ob das Töten von ihr gebilligt wurde! Diese Aussage ist legitim. Man denke an "Sterbehilfe", oder an dadurch verhinderte Schäden usw.
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03.05.2011 | 15.23 Uhr | Heinz K Wenigstens ist sie ehrlich. Wäre euch ein verlogener Politiker lieber?
 
Antwortet nicht darauf. Das ist eine rhetorische Frage.
 

Das ihre Ansicht kontrovers ist steht auf einem anderen Blatt. Allerdings sollten wir uns vernünftigerweise lieber über einen toten Moslem freuen als unsere Freunde jenseits des großen Teiches vor den Kopf zu stoßen. Die sind nämlich stärker! ^^
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03.05.2011 | 14.37 Uhr | A-Jay Der von Angela Merkel bei einer offiziellen Pressekonferenz ausgesprochene Satz
"Ich freue mich, dass es gelungen ist Bin Laden zu töten"
 
disqualifiziert sie, meiner Auffassung nach, als Mitgleid einer Bundesregierung, als deren politische Führung, als Volksvertreterin im dfeutschen Bundestag und als Mitglied einer christliche, demokratischen Partei der Bundesrepublik Deutschland.
 
Ob sie das als Privatperson im Stillen denkt, muss ich ihr überlassen. Als politisch verantwortliche Vertreterin eines Staates und/oder eines Volkes geht diese Aussage m.E. nicht.
 
Es billigend in Kauf nehmen, dass jemand getötet wird, ist eine Sache, sich darüber ausdrücklich "freuen", dass jemand getötet wurde, eine ganz andere.
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03.05.2011 | 14.30 Uhr | Taxania Die Frage an Frau Merkel ist auch recht hintergründig gemein! Was sie darauf antwortet ist falsch. So kann man keine andere Antwort abgeben, gut das Bin Laden tot ist!
 
Folgerichtig wird die schleichende Einführung der Todesstrafe thematisiert. Der Beitrag ist etwas zu ehrlich zielgerichtet!
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