Seit gestern ist es dem erregten Bürger klar: Opel bleibt voll integrierter Teil des GM-Konzerns, der in der letzten Zeit massiv von der amerikanischen Obama-Regierung gestützt und wohl auch finanziell allimentiert wurde. Die deutschen Politiker fühlen sich vorgeführt (wirklich?), der deutsche Opelaner ist verunsichert (Mehr als vorher?).
 
Ja und? Ich sehe die Angelegenheit recht nüchtern. Die Unsicherheit der Opel-Mitarbeiter hat sich durch diese Nachricht nicht verschlimmert. Auf harte Zeiten mit Entlassungen werden sie sich so oder so einstellen müssen. Die einschlägigen Experten gehen davon aus, dass die weltweiten Überkapazitäten ca. 40-50% betragen. Da Opel in den letzten Jahren in Europa eher biedere, wenig attraktive Autos produzierte, werden sich die Hersteller, ob GM oder Magna oder irgendein anderer Investor warm anziehen müssen. Für den Eigentümer wie für jeder Investor gilt ja wohl, dass nicht nur Autos produziert und verkauft sein wollen, sondern das damit Gewinn erzielt werden muss, sonst kann nicht neu investiert werden und Investoren wollen ja wohl auch Rendite sehen.
 
Die Presse hat Nachrichten und das Volk Erregung. Und die Politik wurde vorgeführt? Wer hat denn für diese These Fakten? Ich erinnere mich, dass der ehemalige Wirtschaftsminister (dieser smarte Blender) Herr zu Gutenberg, genau dann seinen Rückzug aus Opel-Verwicklungen antrat, als er spürte, dass er sich hier nur die Finger verbrennen kann. Schon vor Monaten wurde dieser Name nicht mehr mit Opel-Rettungsaktionen in Verbindung gebracht.
 
Und Frau Merkel ist zufällig gerade bei Obama. Glaubt denn wirklich jemand, dass dieser seine strategische Partnerin fahrlässig verärgert und im Unklaren lässt? Was Sinn macht: Genau wegen der GM/Opel-Diskussion ist sie zu ihm geflogen. Hinter den Kulissen waren sich die beiden einig und das Frau Kanzlerin solche Informationen dem deutschen Volk nur ungern mitteilt, kann man angesichts weiterhin anstehender Wahlen (Landtag NRW) nicht verdenken.
 
Das Verhalten des Eigentümers GM ist aus meiner Sicht nachvollziehbar, außerdem Markt- und Systemkonform.
 
Was aus meiner Sicht bleibt, ist die Erpressbarkeit der Politik, wenn es um Arbeitsplätze geht. Die Schröder’sche Vergangenheit mit der Holzmann-Pleite sollte uns doch eine Erfahrung sein, oder konnte man daraus nichts lernen? Finger weg, dass ist die richtige Devise. Ein wirtschaftlich krankes Unternehmen lässt sich mit staatlichen Mittel eher nicht retten.
 
Trotzdem wünsche ich eine schöne Restwoche. Solche Nachrichten haben laut Harald Schmidt eine Halbwertzeit von 3-5 Tagen. Dann schauen wir mal, was uns ab Mo/Di so an Erregtheiten angeboten wird.
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10.11.2009 | 09.05 Uhr | Profil gelöscht Hallo Hora, heute zum alten Thema 2 Aspekte von mir nachgeschoben: 1. In der Presse findest du kaum noch etwas über die Opel-Story der letzten Woche. Das war auch meine These (künstliche, kurzfristige Erregung für's Volk durch die Presse transportiert) 2. Wenn nun der amerikanische Staat mit eigenen Mitteln die Rettung von General Motors vornimmt, soll uns Deutschen das Recht sein. Hier wird nicht deutsches Geld verpulvert, sondern Amerikanisches. Ich glaube zwar noch lange nicht an die Rettung des Unternehmens. Aber auch aus Opelaner Sicht mag die jetztige Lösung mehr Tragfähigkeit haben.
 
Was bleibt: Die schlimmen Entwicklungen werden im Zweifel auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen, so oder so!
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09.11.2009 | 20.44 Uhr | Hora Auszug aus FAZ:
 
"Wenn Konzerne mit der Politik spielen"
 
Von Holger Steltzner
 
Politisch mag Merkels (CDU) Rechnung aufgegangen sein; sie hat die Bundestagswahl gewonnen. Aber sie hat gleichzeitig die Bundesregierung und damit die Steuerzahler in eine unmögliche Lage gebracht, weil sie die Karten zu früh auf den Tisch legte. Das unerklärliche Beharren auf nur einen Opel-Käufer, vermeintlich Magna, hat die Bundesregierung für die EU-Kommission angreifbar und für den Eigentümer von Opel, General Motors, erpressbar gemacht. Beide haben das ausgenutzt, wobei Brüssel subtil und gesichtswahrend, Detroit hingegen brachial vorgegangen ist, ohne Rücksicht auf Kollateralschäden.

Ein Fehler nach dem anderen

Solange nicht auch für Opel eine Insolvenz wie für Arcandor oder viele andere gewöhnlichen Unternehmen zu einer politischen Option wird, bleibt Deutschland erpressbar. Man kann General Motors kaum verwehren, was man zuvor Magna angetragen hat: deutsches Steuergeld in Milliardenhöhe.
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07.11.2009 | 15.17 Uhr | marewa 06.11.2009 | 21.31 Uhr | jesus_vom_lazarett
Wieso machst du dich nicht auf, nur mal so als Ausgleichs-sport, die Politik der russischen Regierungen, der chinesischen, der iranischen, der syrischen und der nordkoreanischen anzuprangern? Waere doch ne interessante Gegenueberstellung. Mal sehen, wie weit deine geheimdienstlichen Infos dafuer ausreichen?

 
Jesses, Jesus, was erwartest Du denn von einem, der unter einer krankhaften Amerika-Phobie leidet. Zudem ist er blind wie ein Maulwurf was seine geheimdienstlichen Infos angeht. Daran wirste nix mehr ändern.
Aber zum Thema:
Eine geordnete Insolvenz von Opel wäre schon lange fällig. Es kann nicht sein, dass der Staat Milliarden für solche Deals ausgibt die nichts bringen oder nur kurzzeitig. Die Politik hat es mit 1,3 Millarden versucht, jetzt ist es aber auch gut.
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06.11.2009 | 21.31 Uhr | jesus_vom_lazarett hora schrieb:

"Deine Art die US-Politik zu decken ist genau so offensichtlich wie meine Antipathie gegen diese".

 
hihi, hier irrst du, aber das ist menschlich;-)

Ich decke weder die Politik der USA-Regierung, noch hege ich einen allgemeinen Antiamerikanismus.

 
Wieso machst du dich nicht auf, nur mal so als Ausgleichs-sport, die Politik der russischen Regierungen, der chinesischen, der iranischen, der syrischen und der nordkoreanischen anzuprangern?

Waere doch ne interessante Gegenueberstellung. Mal sehen, wie weit deine geheimdienstlichen Infos dafuer ausreichen?
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06.11.2009 | 21.23 Uhr | jesus_vom_lazarett @ dr. lachjesus,
 
du irrst dich schon wieder."
 

Ich irre mich NIE !!
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06.11.2009 | 21.22 Uhr | jesus_vom_lazarett @ hora et labora:
 
Es wäre viel interessanter, wenn du den Lesern im Blog erkären würdest, ob ich sachlich etwas falsch dargestellt habe, aber da siehst du wohl keinen Ansatz."
 

STimmt aufs Wort, hora, bei dir sehe ich keinen Ansatz zur Sachlichkeit, was das Verbreiten von Verallgemeinerungen und das Aufzeigen deiner US-Antipathie darstellt, von daher kann ich den Lesern wenig anbieten ;-((
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06.11.2009 | 12.08 Uhr | Hora @ dr. lachjesus,

du irrst dich schon wieder.
 
Es wäre viel interessanter, wenn du den Lesern im Blog erkären würdest, ob ich sachlich etwas falsch dargestellt habe, aber da siehst du wohl keinen Ansatz.
Deine Art die US-Politik zu decken ist genau so offensichtlich wie meine Antipathie gegen diese.

Ich kritisiere aber auch andere:
 

Es gehört zum Wesen des Imperialismus, dass es seine Macht jederzeit, überall und gegenüber jedem demonstrieren muss, auch gegenüber den eigenen Lakaien.
 
Noch vorgestern hat Bundeskanzlerin Merkel im übertragenen Sinn und bildlich gesprochen sich tief verbeugt und die Hand der USA so genüsslich und intensiv geküsst, dass die Schleimspur nicht zu übersehen war.
Doch noch bevor es ihr gelungen ist, sich halbwegs wieder aufzurichten, erhielt sie zum Dank eine heftig schallende Ohrfeige.
 
Die USA hatten erwartet, dass Frau Merkel ihnen die Schuhe ableckt. Genau so artig machte sie auch ihren Hofknicks vor Bush, ein Zäpfchen bleibt eben immer ein Zäpfchen
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06.11.2009 | 11.14 Uhr | Jandi "Will das Volk wirklich verarscht werden?"
Ja, Hajo, denke ich mal.
Und ich glaube auch nicht, dass die Mehrheit so denkt, wie wir. Die Mehrheit denkt vielleicht gar nicht richtig nach und glaubt einfach dem schönen Schein. Wenn dann das böse Erwachen kommt, wird eben wieder anderen geglaubt. Ich weiß jetzt auch nicht, warum GM nun so verteufelt wird, obwohl man doch gar nicht beurteilen kann, wie die Angelegenheit mit Magna ausgegangen wäre. Warten wir mal ab, die Verlierer sind ja schon bekannt.
schönes Wochenende, Jandi
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06.11.2009 | 10.41 Uhr | Profil gelöscht Hallo Jani,
Ich stimme Deiner Meinung zu meinem Blogg, wie man ahnen kann, zu. Was ich nicht verstehe: Wenn ein großer Teil der Öffentlichkeit so denkt, warum ist dann, die von mir oft als wetterwendig erlebte Politik nicht bereit, etwas ehrlicher mit uns umzugehen? Will das Volk wirklich verarscht werden? Vielleicht liegt es wirklich daran, dass jeder Politiker seine Abhängigkeit von den Lobbiisten derart spürt, das dies öffentlich nicht eingestanden werden darf. Ich fand diesbezüglich den Freigeist Oskar Lafontaine, den man an den Pranger stellt, erfrischend ehrlich.Und ich ahne, welchen Erfolg Politiker haben werden, die wenig Rücksicht auf Lobbiisten und Parteiproporz nehmen und ehrlich ihre Meinung sagen. Die würden wir ja schon fast deshalb wählen....
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05.11.2009 | 23.46 Uhr | Jandi Ist doch prima gelaufen - oder? GM hat erst Mal Kohle bekommen. Unsere Politiker haben sich aufgeblasen (nur Herr von und zu G. hat etwa die Wahrheit gesagt, er ist ja noch neu im Geschäft und wurde Gottlob überhört) die Wahl wurde gewonnen, Hurra. Schuld sind jetzt andere natürlich. Unsere Polikter spielen die HB-Männchen, aber ehrlich: Glauben wir denn wirklich was uns da vorgespielt wird? Nicht die Politiker machen die Geschäfte sondern die Wirtschaftsbosse. Diese wiederum unterstützen die Politiker die ihnen nützlich sind. Das Volk lässt sich vorführen und glaubt tatsächlich, dass diese Opel-Ereignisse nun ganz neu und "plötzlich" sind. Nee, ich nicht. Komischer Weise habe ich schon vor der Wahl gesagt, Opel ist noch lange nicht "gerettet". Vielmehr war Opel ein Alibi für Kredite an GM, wie sonst sollte man dem deutschen Steuerzahler solche Zahlungen verkaufen? Der Verlust dieser Arbeitsplätze ist schlimm, stand aber meiner Meinung nach schon von Anfang unumkehrbar an fest
Jandi
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05.11.2009 | 22.43 Uhr | dr.lach hora, Missionare verdienen grosse Aufmerksamkeit.
 
zu deinen Kommentaren brauchen wir keine Stellung mehr zu nehmen, weil du dich wie ein Endlosband darin staendig wiederholst.
 
Schuld ist Rockefeller, Schuld ist Rothschild, Schuld ist Obama......Schuld ist Rockefeller, Schuld is............Schuld ist....
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05.11.2009 | 20.40 Uhr | Hora @ Jesus v. L. / Scrooge,
 
Es ehrt mich sehr eure volle Aufmerksamkeit zu besitzen, von besonderer Bedeutung ist dies allerdings nicht für mich.
 
m. E. wäre es jedoch sinnvoller, wenn ihr zum vorgegeben Thema, oder zu meinen Kommentaren konkret Stellung nehmen würdet.
Die übrigen Bloger sind durchaus in der Lage, sich bezüglich meiner Person selbst ein Urteil zu bilden, ich erhalte deren Anerkennung fast jeden Tag.
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05.11.2009 | 19.40 Uhr | jesus_vom_lazarett Die Frage ist doch, scrooge: Wat macht der Hora mit all seinem in- und out-sider-wissen??

Er haut uns jeden Tag ne neue Verschwoerungstheorie um die Ohren, um uns den nahen Weltuntergang durch Unwissenheit, hervorgerufen von Barack Obama, Rothschild, Rockefeller und die ihm angeschlossenen Pharmakonzerne, zu verkuenden.

Bis jetzt sind noch keine Apotheker oder Pharmabeauftragte an mich herangetreten, um mir diese oder jene Arznei aufzudruecken. Und weil es sich um gewinn-orientierte Unternehmen handelt, muessen sie zusehen, wie sie ihre Medikamente an Mann oder Frau bringen koennen. Dabei allerdings sind ihnen die Aerzte und deren dummglaeubige Patienten sehr behilflich.

Ist doch prima, dass es so etwas Schoenes noch gibt.

Viele Konzerne wuerden schon laengst Pleite sein, gaebe es nur solche Menschen wie mich. Nichtraucher, Antialkoholiker, medikamentenfrei seit 55 Jahren, vermeide Konsumzwang und esse bescheiden.
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05.11.2009 | 19.01 Uhr | scrooge62 Hora,
worin bestehen eigentlich Deine Verdienste ?
Was tust Du wirklich und wofür hälst Du Dich ?
Dein einziger Antrieb ist eine krude Mischung aus Antisemitismus, Amerikaphobie und einer Vorliebe für bizarre Theorien, die eben aufgrund Ihrer völligen Sachfremdheit nicht sachlich zu widerlegen sind.
Menschen die nicht Deiner Überzeugung folgen wirfst Du im besten Fall naive Unkenntnis, im schlimsten Fall Verstrickung in obskure Netze von sog. "Auftraggebern" vor die im Zweifelsfall jüdische Banker sind.
Eines bleibst Du immer schuldig: Konkreter Taten !
Du verfügst nach Deiner Ansicht über exclusive "Informationen" die jeden Rockefeller zittern laasen müssen, aber im Falle einer Klage gegen die Deiner Ansicht nach illegale Bundestagswahl 2009, kommt nichts, Du versagst völlig wenn es um Konkretes geht.
Tja , das ist nicht viel, jedenfalls zu wenig um überall mitreden zu können .
Deine Ansätze mögen nicht immer falsch sein, aber echten Mut hast Du nicht.
 
Schade
 
Dein Scrooge
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05.11.2009 | 18.32 Uhr | jesus_vom_lazarett GM braucht Opel, denn ohne die deutsche Technik faehrt GM auch mit amerikanischen Steuergeldern gegen die Wand, anstatt weiterhin auf der Strasse.
 
Dass du, lieber Hora, eine Obama-Amerika-phobie zu haben scheinst, ist nicht neu. Verlege dich mal etwas mehr aufs Nachdenken und nicht so sehr auf emotionale Belanglosigkeiten.
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05.11.2009 | 16.48 Uhr | Hora In meinem Kommentar von 12:50 bezeichne ich Präsident Obama als den Haupt-Schuldigen an diesem makaberen, menschenverachtenden Theater, die Opel-Sanierung betreffend.

Dies muss ich offensichtlich näher erklären.
 
Fakt ist:
 
General Motors gehört praktisch dem US-Staat!

Die Marionette Obama hat seinen Auftraggebern gehorsam zollend, G M nicht allein mit 50 Milliarden fürs Erste gerettet, er hat es Geschafft, dass fasst 2/3 aller Aktien (über 60 %) in Staatsbesitz sind.
 
Damit hat Herr Obama das absolute Sagen bei GM, denn der neue Aufsichtsrat, der jetzt entschieden hat Opel nun doch zu behalten, besteht vorwiegend aus Regierungsbeamten!
 
Der Heuchler Obama täuscht in der Öffentlichkeit jedoch vor, sich im Fall G M und Opel neutral zu verhalten.

Dies ist eine plumpe Lüge! Denn bei G M geht ohne Obamas Zustimmung nichts, es wird kein Nagel in die Wand geklopft.
 
Die einzige Person die er notgedrungen, vorab über seine Strategie informieren musste, war Frau Merkel!
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05.11.2009 | 14.46 Uhr | Profil gelöscht Ja, das "Hin- und Her" ist für die Opelaner unerfreulich, auch wenn sie es werden ertragen müssen. Ich habe mich in den 90'er Jahren mit meiner Vorhersage einer Porsche-Pleite schon einmal verschätzt. Dennoch mag ich hier den damaligen Fehler wiederholen: Opel's Zukunft steht, egal wer der Besitzer ist, in den Sternen und ich glaube, dass Sie wenig Aussichten auf eine Überleben haben. Das dann das Ruhrgebiet, und Kaiserslautern und halb Hessen brennt, kann ich mir vorstellen. Mehr und mehr erleben wir Gesamtdeutsch, welch hässliche Fratze das kapitalistische Wirtschaftssystem zeigt. Das ist Marktwirtschaft, Idioten nennen sie "sozial".
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05.11.2009 | 13.55 Uhr | Profil gelöscht Meine Güte, ich kann den ganzen Unsinn nicht mehr hören!
GM war über 80 Jahre hinweg ein zuverlässiger Eigentümer, hat mal Stellen auf-, dann mal abgebaut, je nach Wirtschaftslage, hat investiert und immer zu Opel gestanden.
 
Als es so aussah, dass GM den Bach hinunter geht, hat die Bundesregierung irgendwie versucht, eine Auffangposition zu schaffen. Dass das mehr schlecht als recht war, steht außer Frage, aber viele Optionen gab es nicht.
Dass viele deutsche Politiker ungeachtet der nicht vorhandenen Handlunsalternativen besser einfach den Mund gehalten hätten, steht außer Frage! Aber brüskiert ist hier niemand, es war die Pflicht der Bundesregierung, irgendeine Rückfallposition für den Fall des Konkurses von GM zu schaffen. Das hat sie getan, nicht mehr und nicht weniger.
 
Nun sieht es so aus, dass GM vorerst gerettet ost, und dann ist doch klar, dass sie Opel behalten wollen und zu Opel stehen, wie sie es 80 Jahre lang getan haben. Daran ist absolut nichts Falsches.
Xokolatl
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05.11.2009 | 13.45 Uhr | Hora Hallo Hajo

Die Gesetzte der vom Volk gefeierten, freien Marktwirtschaft:
 
Opelaner sind Menschen und mit deren Gefühlen (Ängste, Hoffnungen) hat die Politik (nicht nur der ferngesteuerte Hosenanzug) und die Nutznießer in den Konzernen, das typisch menschenverachtende Globalisierungsspiel gespielt.
 
Den Profit im Auge, nicht zuletzt aus staatlichen Zuschüssen bestehend, hat man die Menschen weichgekocht. Dieses wohldurchdachte amoralische Spiel funktioniert immer.
 
Vorausschau:
Viele Menschen werden nun ihre Arbeit verlieren und der traurige Rest wird sich am Ende glücklich schätzen, auch zum halben Lohn weiter arbeiten zu dürfen, bevor man in Hartz IV geht.
 
Die Lösungsvorschläge von G M werden deutlich unter dem Angebot von Magna liegen und unsere Regierung wird den Aktionären von G M weitaus mehr Geld zukommen lassen, als sie bei Magna bereit war.
 
Gesetz des Marktes:
Nicht der Mensch zählt, sondern nur der Profit der Konzerne.
 
(Und viele Opfer glauben das müsste so sein)
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05.11.2009 | 13.37 Uhr | Hora Übrigens,
 
Die sogenannten Überkapazitäten in der Automobilbranche, resultieren nicht aus eventuellen Qualitätsunterschieden bei den einzelnen Auto-Herstellern.
 
Der Grund ist ganz einfach, seit Jahren sind die Verkaufszahlen allgemein rückgängig. Der Grund hierfür ist schlicht und einfach Geldknappheit in der Bevölkerung.
 
Es ist genau das eingetreten wovor besonnene Geister (Globalisierungskritiker) immer gewarnt haben, seit 1989 findet eine gnadenlose Umverteilung von Unten nach Oben statt.
 
Diese Umverteilung ist am treffendsten mit dem Wort Ausbeutung = Versklavung zu bezeichnen.
 
Viele haben jetzt noch nicht begriffen, dass wir in totaler Abhängigkeit (ohne alle fundamentalen Rechte), einer reativ kleinen Finanz-Clique leben
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05.11.2009 | 12.50 Uhr | Hora Realpolitik:

Man muss zwingend davon ausgehen, das dieser Ausgang des Opel Deals, der auf dem Rücken der Arbeiter ausgetragen wird, der Regierung lange vor der Wahl bekannt war.
 
Die Fäden in diesem Spiel hat die Regierung Obama gezogen, denn niemand war mehr daran interessiert, das Kohls - Mädchen erneut Regierungschefin in Deutschland wird.

Denn welcher Kanzler sonst, unterwirft sich so bedingungslos der US-Politik, wie die im Konzern-Auftrag handelnde Frau Merkel.
Schon George W. Bush hatte seine Freude an Frau Merkels Unterwürfigkeit, um dies deutlich zu machen brauchte man nicht einmal den Witz von Bush's "Zäpfchen" zu erfinden.

Generell sollte jedoch die Frage gestellt werden, wieviel Spielraum hat die deutsche Politik gegenüber den USA?
 
Unsere sogenannten Freunde im weissen Haus, haben immerhin noch knapp 75000 Soldaten in Deutschland stationiert.
Wir sind in der gleichen Lage wie der Irak, wo man diese Soldaten als das bezeichnet was sie sind, Besatzungsmacht!
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05.11.2009 | 12.45 Uhr | Marathonman40 Viele Opel Mitarbeiter werden ihren Job verlieren, so oder so. Was ich aber verstehen kann, ist ihre Wut über das ständige Hin und Her. Wenn mein berufliches Schicksal Gegenstand von wahltaktischen und politischen Spielchen wäre, würde ich mich auch ziehmlich vera... vorkommen.
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05.11.2009 | 11.51 Uhr | kooka Hallo Hajo,
 
mit Deiner Argumentation stimme ich völlig überein
 
die Opel-"Rettung" war doch nur Wahlkampfpropaganda, die auch noch gewirkt hat. Ich habe nie verstanden, warum ein russischer Eigentümer besser sein soll als ein amerikanischer. Ist doch eigentlich egal, wo das Rettungsgeld des Steuerzahlers versandet.
 
Grüße
kooka
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05.11.2009 | 11.49 Uhr | Profil gelöscht Der Verbleib bei GM ist für Opel allemal besser als ein dubioses Konsortium aus russischen Banken und angeschlagenem Zubehörlieferanten. Warum Frau Merkel jetzt alles Schuld sein soll, verstehe ich auch nicht.
Xokolatl
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