Gestern Abend, ich wollte vom Einkaufen nach Hause fahren, ging auf den Ringen gar nichts mehr. "Nanu", dachte ich... Ringfest verpasst?
 
Von wegen: Eine Horde hunderter linker Demonstranten hatte sich unangemeldet versammelt um richtig Stunk zu machen.
 
Man mag die Gründe dieser Demo unterschiedlich bewerten. Ich zumindest finde Demos gut und Themen wie "Weltfrieden, Umwelt und Anti-Rassismus" auch wichtig.
 
Es kann aber nicht sein, wenn diese Spinner übelst viel Müll machen (Umweltschutz?), an jeder Ecke urinieren (Umweltschutz?), randalieren (Weltfrieden?), ältere Menschen beschimpfen (Anti-Rassismus?), bis in die Nachtstunden betrunken und gröhlend durch die Stadt ziehen (Weltfrieden?) und nebenbei noch ein erhebliches umweltbelastendes Verkehrschaos produzieren (Umweltschutz?).
 
Es ist unverständlich dass mit diesen linken Chaoten nicht zumindest genauso hart umgegangen wird wie mit einem harmlosen städtischen Falschparker.
 
Schade das dies in der Zeitung nicht offen thematisiert wurde. Stattdessen klang das alles völlig harmlos und lustig. Ich würde gerne wissen, ob der Autor der Zeitungsberichte wirklich vor Ort war.
 
Verkehrte Welt. Wo war Schramma? Wieder im Bierzelt?
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Kommentare | 1 bis 25 von 83 Kommentieren
14.05.2008 | 11.48 Uhr | Scharme Ekelhaft dieses Rechte Pack.
Wieso dürfen die hier überhaupt schreiben?
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18.04.2008 | 22.57 Uhr | mixerlein Hey, wie könnte man denn eine KVB-Bahn bewerfen? Dann machen die ja noch mehr Verluste - was die Gehälter von KVB-Boss Reinartz noch mehr in die Höhe treiben würde.... ;)
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15.04.2008 | 11.56 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg "hat hier wer aus dem blog denn auch kvb-bahnen wegen fahrpreiserhöhungen umgeworfen?"
 
und das wegen 5 bzw. 10 pfennig!
 
zu lange her und sinnlos obendrein.
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15.04.2008 | 11.40 Uhr | ein kriminologe wer macht dann jetzt einen ´68er blog auf? die letzte stadtrevue hat das thema ja auch beackert gehabt. in deutschland hat das thema nun wirklich konjunktur (ka. wie es in frankreich im vormai aussieht). in den usa erlebe ich kein entsprechendes interesse an den weathermen/sds, das vergleichbar mit der deutschen debatte wäre. hat hier wer aus dem blog denn auch kvb-bahnen wegen fahrpreiserhöhungen umgeworfen?
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15.04.2008 | 08.23 Uhr | C Koerbchen Werbung :-p
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14.04.2008 | 21.37 Uhr | johannes-koeln Ist ja gut Dubesch, du nervst eben nicht auf der Straße mit Deiner Meinung, sonder hier, wie ich übrigens auch. Staus wirst Du nicht verursachen, weil sie dir zuwider sind, und drinstehen könntest Du ja auch nicht, da Du nach eigenem Bekunden aus edlen Motiven kein Auto besitzt. Glaube mir, dass findige deutsche Autofahrer mit Hilfe der Polizei , wir sind ja nicht auf einer Autobahn, wo zwischen zwei Fluchtmöglichkeiten etliche Kilometer liegen, kurzfristig in der Lage sind, derartigem Geschehen auszuweichen.
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14.04.2008 | 19.30 Uhr | Profil gelöscht @Johannes: Ja, richtig, ich bin halt ein unbelehrbarer, intoleranter Sack, aber ich blockiere auch nicht die Kreuzung, um die Leute mit meinen Ansichten zu nerven. Den Block hier kannst Du verlassen, aber wenn Du im Stau stehst, musst Du den Spinnern zuhören, ob du willst oder nicht. Darin besteht der Unterschied!
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14.04.2008 | 18.55 Uhr | Roeschen Johannes, DU hast mir aus der Seele gesprochen, so wat!
 
Hör mal Arnold, meine Kinder und alle die in ihrem Schlepptau sind, studieren nicht auf Kosten ihrer Eltern, sondern erarbeiten sich ihr Studium hart, so wat!
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14.04.2008 | 18.15 Uhr | johannes-koeln Dubesch, ich kann mich nicht erinnern, dich damals in Windeln unter den Demostranten gesehen zu haben, bestenfalls trug Dich Mutter oder Vater auf den Schultern Ende der 60er zu Demos. Übrigens diese sogenannten Spontisprüche finden sich zu tausenden im Net. Da Du so informiert bist, solltest Du zwischen Maulhurerei und den Ergebnissen von Aktionen unterscheiden können, ebenso zwische RAF-Terroristen und mehr oder minder engagierten Demonstranten. Zwischen selbst bewußt erlebt und absolut negativ geschichtkrittelnder Rückschau ist schon ein Unterschied und vielleicht solltest Du Dir mal Gedankenn darüber machen anderen demokratisches Verständnis absprechen zu wollen. Auf der gegenüber liegenden Seite erhebst Du den gleichen Absolutheitsanpruch wie jene.
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14.04.2008 | 17.12 Uhr | Profil gelöscht Hey ich kenn noch ein paar Sprüche von damals. Wie findet ihr die:
"Völkermörder Kriegsstrategen, wir werden Euch das Handwerk legen". Oder für den der es was radikaler mag: "Wer das Geld hat, hat die Macht, bis es unterm Auto kracht".
 
War echt ne geile Zeit und wir haben ne Menge bewegt. Ein paar Leute sind wegen sinnloser Aktionen im Knast gelandet, manche haben nie ne richtige Ausbildung gemacht und andere sind heute Anwälte.
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14.04.2008 | 16.49 Uhr | johannes-koeln Helena, man muss auch nicht alles verstehen, ich habe in den Sechzigern spätpubertierend auch auf Straßen gesessen, ein Gymnasium mit"gestürmt"- zugegeben ein Mädchengymnasium, man war ja ein toller Hecht -, fand meine Anliegen berechtigt und mein Handeln folgerichtig und toll, war ein junger Mensch, der die Welt, zumindest seine kleine, verbessern wollte und habe schon vor Zeiten Deiner Geburt darüber grinsen müssen und mir selbst gelegentlich an den Kopf gefasst. Mir sind, auch wenn ich vielleich den Kopf geschüttelt hätte, wäre ich auf den Ringen gewesen, Junge, die den Arsch heben lieber als solche, die die Welt hirnlos an sich vorüber ziehen lassen. Selbstverständlich ändern sich im Laufe der Jahre die Sichtweisen, wie man in vielen der vorausgegangenen Kommentare feststellen kann. Manche als sinnlos erachtete Aktion zeitigt im Laufe der Zeit doch gewissen Nutzen, so auch die Aktionen der 68er.
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14.04.2008 | 16.43 Uhr | Profil gelöscht Sehr interessante Beiträge, vor allem zum linken Establishment. Ich schließe mich Dubesch's Meinung an, nach der linke Studenten nach dem Studium und einem Job mit ordentlich Geld dann doch ziemlich materialistisch werden. Es wird zwar gegen "die da oben" gewettert, aber sie werden ja früher oder später selbst einer. Was ist aus den Grünen geworden? Wasser predigen und edlen Wein saufen, eben das, was sie selbst kritisiert hatten. Scheint menschlich zu sein, man kritisiert wohl nur das, was man nicht hat. Hat man es selber, ist es die geilste Sache auf der Welt.
 
Was wäre, wenn eine Gruppe von Pro Kölner dieses Wochenende den selben Zirkus veranstalten würden? Die würden auch bloß gegen Etablierte demonstrieren, würden auch Spaß haben... Ok, die werden bestimmt noch gegen die Moschee demonstrieren und gegen kriminelle Ausländer usw., aber alles legal und demokratisch.
 
Würde man dann auch diese wackeren Jugendlichen in höchsten Tönen loben? Wäre das dann auch so ultimativ toll?
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14.04.2008 | 16.38 Uhr | helena @johannes-koeln. das stimmt. bei den vielen fc-fans traut sich keiner auszusprechen, dass es hier nach spielen zu müll und beschädigungen kommt. dennoch was das am samstag ein andere kaliber. immerhin zogen die 1000 leute zielgerichtet und konzentriert los. ich war gerade einkaufen und hab den sinn nicht verstanden. das ist eigentlich alles. ne rote nase anmalen und n lagerfeuerchen machen kann ich auch...
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14.04.2008 | 15.55 Uhr | johannes-koeln War das alles wieder interessant, viel rumtheoretisiert, kaum eine war dabei, noch weniger waren selbst betroffen, wie in den 60ern und 80ern, jeder hat sich aufgeregt und die meisten taten es um der Aufregung willen. Wenn der Verkehr zusammenbricht, weil mal wieder der 12. FC Köln ein Spiel verhagelt und hirnlose Chaoten den Verkehr vom Bahnhof bis zum Stadion behindern, Dreck ohne Ende hinterlassen, Kosten für Polizei und Straßenreinigung anfallen etc., regt sich keiner auf, wenn aber solches mal mit anderem Hintergrund geschieht, zugegeben auch dort geschieht, was im Alltag zu bemängeln ist (Abfall, Lärm, etc.) nur eben konzentrierter, wenn Straßenfeste nicht interessierte Mitbewohner tangieren, ist das Kultur oder Lokalcolorit, wenn einige Junge auf eine zugegeben etwas eigene art auf evtl. Missstände aufmerksam machen wollen, ist das Subkultur und verdammungswürdig. Als wenn die Welt keine größeren Probleme hätte.
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14.04.2008 | 15.47 Uhr | bbfgbngfnhgfnhg was für ein glück, nicht auf die freude-spendenden studierenden
rotnasen angewiesen zu sein. bis 30 an mamas rockzipfel, noch nichts geleistet, die klappe weit auf und forderungen stellen.
zum glück bezahlen die playstation-freaks nicht meine rente!
wenn ich mir von zik die bilder ansehe, kommt es dem ausflug
eines kindergarten gleich. was für ein spass die kleinen doch hatten. in köln ist halt immer karneval wobei die dummen die zeche ihres kindischen auftretens bezahlen werden. aber so ist nun mal köln. jeck loss jeck elans.
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14.04.2008 | 15.47 Uhr | Profil gelöscht Ja Röschen, du hast Recht. Ich sollte mich in Altersmilde üben und mich an meine eigene Sturm- und Drangzeit zurückerinnern. Und die jüngeren Teilnehmer sollten auch mal auf den gutgemeinten Rat eines Altlinken hören.
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14.04.2008 | 15.20 Uhr | Roeschen @Dubesch.
 
Das haben nicht nur die "Linken" getan, sondern auch die Hippies der 7oer Jahre. Aber was ist dagegen einzuwenden, wenn etwas Positives dabei herauskommt! ICh meine die Diskussion hier gerät in ein Fahrwasser, die nichts mehr mit der "Aktion", die am Samstag gestartet wurde, zu tun hat!
 
Jedenfalls kann ich die Ernsthaftgkeit der Jugendlichen, auch wenn es eine Handvoll ist, nur bestätigen. Ich meine, was soll die Jugend denn tun?? Sie ist vollauf damit beschäftigt, sich einen Platz in dieser Gesellschaft zu erkämpfen, sei es auf dem Arbeitsmarkt oder im privaten Bereich, ihrem Leben einen Weg zu geben. Mich würden jetzt mal die Ideen interessieren??
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14.04.2008 | 15.19 Uhr | Profil gelöscht "ich bin arbeitsmigrant (zumindest bin ich immer mal in den staaten und mal in dland), weil es in deutschland so keine zukunft für mich gibt."
 
Warum gibt es denn in D. keine Zukunft für dich? Kann man in USA soviel Geld verdienen, dass es sich lohnt, immer wieder da rüber zu fliegen und die teuren Mieten in NYC zu bezahlen? Ich bin auch ein Arbeitsemigrant und gehöre hier in der Schweiz zum Dienstleistungsproletariat. Aber ich bin stolz darauf!
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14.04.2008 | 15.10 Uhr | Profil gelöscht @Röschen: na ja, eben die die du kennst. Ich habe in meiner Zeit auch ganz schön viele linke Bohemes kennengelernt, die bloss krampfhaft versucht haben, sich von allem abzugrenzen, was normal oder bürgerlich schien. Erst spät habe ich begriffen, dass es denen gar nicht so sehr darum ging, was zu verändern, sondern das die Linke für sie eher so ein Familienersatz war.
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14.04.2008 | 15.08 Uhr | ein kriminologe nyc, bevor darauf rumgeritten wird. ich bin arbeitsmigrant (zumindest bin ich immer mal in den staaten und mal in dland), weil es in deutschland so keine zukunft für mich gibt. ich bin dienstleistungsproletariat (über den 2. bildungsweg ;) ), wenn auch ohne frage am besseren ende als der sicherheitsmann, die raumkraft oder der mc donaldstyp. but still hustlin´man. times are hard on the boulevard. naja, vielleicht werde ich ja mal ein "studiengebührengewinner", das geld in die lehre und forschung und nicht in die verwaltungen wandert. bloc parties kosten übrigens kein eintritt, man kann als linker doch ein leben führen, dass ohne viel geld gebraucht wird (dumpster diving, squatten, schwarzfahren, diy magazine und konzerte oder einfach schwarz in der gastro jobben, sich sozial engagieren, volksküchen besuchen, anti-kriegs diskussionsabende statt kino, 2nd hand clothing oder eigenes klamottenlabel aufziehen, skateboarden).
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14.04.2008 | 14.55 Uhr | Roeschen SO ein Quatsch, was da teilweise wieder zusammengesponnen wird. Jedenrfalls die jungen Leute, die ich kenne, gehören nicht zur SPaßfraktion, alles gestandene junge Menschen, die durchaus Verantwortungsbewußtsein haben und das auch im Alltag umsetzen, ihrer Arbeit oder ihrem Studium ernsthaft nachgehen. Aber sie haben wohl nicht vergessen auch ihre Freude zu leben, das ist ja bekanntlich bei dem "Deutschen" an sich etwas verloren gegangen!
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14.04.2008 | 14.46 Uhr | Profil gelöscht "will sagen: die linke ist, auch wenn studiert, nicht mehr avantgarde, die das "proletariat" bewegen will, sondern selber teil des "dienstleistungsproletariat" und unterschwellig immer auch selbst vom absturz bedroht"
 
Hey, bist du wirklich vom Absturz bedroht, wenn Du in NYC ein Leben als Partygänger führen kannst? Ich glaube kaum, dass aus Avantgarde-Linken jemals Proletarier werden. Dazu seid ihr zu clever und zu gut vernetzt.
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14.04.2008 | 14.44 Uhr | ein kriminologe ich antworte als soziologe und mal nicht als (pop)"linker". die kultur des neuen kapitalismus hat "uns" alle verändert (war ja auch das problem der linken zwischen mauerfall und seattle). die spasskultur (deren joschka und seine frankfurter in den 70ern auch verschrieben waren) ist eine antwort auf eine gesellschaft, die uns vor allem dadurch über den weg läuft, dass wir "uns" erkaufen können und in dem kontext unsere identität bauen (früher hat man dazu wohl entfremdung gesagt). die "linken" sind bei aller bis heute geltenden unterschiedlichkeit keine besondere abgeschlossene gruppe mehr. das realeinkommen der studenten ist seit den 1980er Jahren immer weiter gesunken, während "die kultur" (von mir aus auch das soziale als soziale arbeit, die bildung als schule), die einst linke hochburg war, auch nach den gleichen betriebswirtschaftlichen prämissen geordnet wird, wie jeder andere bereich auch. linker sein ist auch nicht mehr so schön wie früher. spass hat wenigestens was von freiheit
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14.04.2008 | 14.28 Uhr | Profil gelöscht ok, wahrscheinlich hat sich auch bei der Linken einiges geändert (Gott was für alter Sack ich doch bin), aber manchmal denke ich, vielleicht sogar eher noch zum negativen. Früher hatten die Linken wenigstens noch Ideale und waren irgendwann sogar bereit, für deren Verwirklichung Parteien zu gründen und sich in die Mitte der Gesellschaft zu begeben. Heute erinnert mich die Linke eher an einen introvertierten Haufen und die Fortsetzung der Spassgesellschaft. Man geht auf die Strasse um zu zeigen, wir sind cool, wir haben Recht und ihr seid alle doof. Da sind mir in der Tat Leute, wie Joschka, in all ihrer Widersprüchlichkeit, lieber. Die haben sich wenigstens weiterentwickelt. Aber das könnt ihr ja auch noch.
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14.04.2008 | 14.10 Uhr | ein kriminologe will sagen: die linke ist, auch wenn studiert, nicht mehr avantgarde, die das "proletariat" bewegen will, sondern selber teil des "dienstleistungsproletariat" und unterschwellig immer auch selbst vom absturz bedroht (früher hat man sich für die "anderen" wie die armen engagiert, heute könnte man selber der nächste werden).
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