Ikone des Neubeginns
Barack Obama ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Mit dem Amerika-üblichen Pomp wurde er an diesem Dienstag in sein Amt eingeführt und hält nunmehr die Geschicke der USA und nolens volens der gesamten Welt in seinen Händen. Die Begeisterung unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl im November und die Feierlichkeiten in den Tagen vor der Amtseinführung haben gezeigt, wie sehr Amerika diesen Wechsel herbeigesehnt hat. Die Vergangenheit soll ruhen, die Zukunft soll besser werden, dank des Heroen des neuen Amerikas.
 
Längst schon ist Barack Obama kein Politiker oder Staatsmann mehr. Selbst das Etikett des mächtigsten Mannes der Welt scheint dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht hinreichend gerecht zu werden. Er ist die Ikone einer Bewegung, Symbol des Neubeginns, mit dem sich alles, aber auch wirklich alles in den USA und auf der ganzen Welt zum Guten wenden solle. Ob Obama diese Erwartungshaltung zum Verhängnis wird, wird die Zeit zeigen. Fest steht bereits jetzt, dass er die in ihn gesetzten Hoffnungen unmöglich wird erfüllen können. Er ist nicht der Messias des 21. Jahrhunderts, zu dem ihn die Medien hochstilisiert haben. Barack Obama ist ein äußerst begabter Politiker, mit einzigartigem Charisma und der beneidenswerten Gabe, Menschen durch seine Aura begeistern und für sich gewinnen zu können, aber eben doch nur ein Politiker.
 
Es muss nachdenklich stimmen, dass zumindest die halbe Welt ihre Hoffnungen auf eine bessere Zukunft an einem einzelnen Menschen festmacht. Systeme, Ideen und Überzeugungen scheinen wie weggewischt angesichts der Ausstrahlung eines Menschen. So positiv seine Erscheinung – vor allem auf dem Hintergrund des Auftretens seines Vorgängers – zu werten ist, so fragwürdig ist doch die derzeitige Fokussierung auf seine Person.
 
Es ist daher zu begrüßen, dass Obama in seiner ersten Rede als neuer Präsident darauf hingewiesen hat, dass es nicht das Können und die Visionen der Politiker waren, die das Land nach vorne gebracht haben, sondern die Tatkraft der Bürger. Das war so, das ist so und das wird auch so bleiben. Auch unter einem Präsidenten Obama. In seinem Sinne bleibt zu hoffen, dass sich die vorbehaltlose Bewunderung in nachhaltiges Vertrauen verwandelt und auch in schweren Zeiten anhält. Good luck, Mr. President!
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Kommentare | 1 bis 25 von 61 Kommentieren
25.01.2009 | 22.47 Uhr | Hora @ Steinfels,
 
Dein Zitat:
 
"Diese Aussagen kommen an und das amerikanische Volk ist hingerissen. Obwohl die Worte den Amerikaner gewidmet sind,
waren sie auch quasi für den Rest der Welt bestimmt"
 

Wäre diese Rede vor 2 Wochen, so möglich gewesen?
In Palästina starben zu diesem Zeitpunkt 1500 Menschen, sie sind schon jetzt aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit gestrichen,
aber diese Menschen werden für immer tot sein!
Die Dummheit und die Ungerechtigkeit die hierzu geführt hat wird mit Sicherheit weiter praktiziert, trotz solcher Reden.
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25.01.2009 | 18.45 Uhr | Spiegel Ja, Steinfels,
 
ein Satz fehlt noch. Den schreibe ich jetzt mit Fragezeichen:
 
Geht es auch anders?
 
Gruß! Spiegel
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25.01.2009 | 17.56 Uhr | Steinfels Das ist global, da spricht der neue US-Präsident
von Zuversicht, von Freiheit, Gleichheit und
Brüderlichkeit für all jene Menschen, die die
Hand danach ausstrecken.
 
Mit eindringlicher Rhetorik fordert er Stärke,
Loyalität und Patriotismus ein und stellt die
amerikanische Nation unter dem Schutz
des Christengottes.
 
Diese Aussagen kommen an und das ame-
rimanische Volk ist hingerissen. Obwohl
die Worte den Amerikaner gewidmet sind,
waren sie auch quasi für den Rest der
Welt bestimmt.
 
So weckt auch hier sein Erscheinungs-
bild Hoffnungen, die möglicherweise in
anderer Form auf uns zukommen, als
wir es uns vorstellen.
 
Wenn der neue Weg in prakmatischer
Politik mündet, sollte Deutschland jeden-
falls nicht abseits stehen. Es gibt viel
zu tun und es wird nicht billig und wir
werden zur Kasse gebeten.
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23.01.2009 | 13.12 Uhr | Vögi @ Hora
 
Warum sprichst Du mich an??? Ich hab doch gar nichts gesagt!
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23.01.2009 | 11.59 Uhr | fidelio Lieber escape!
Was Du als Totschlagargumente definierst ist für mich die redliche andauernde Suche nach "Wahrheit", sonst nix.;-))
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23.01.2009 | 11.55 Uhr | fidelio Hallo lieber spiegel!
Rchtig, ich habe in allen Punkten nicht Dich, sondern diejenigen gemeint, die solche interessanten Hitlervergleiche machen, wenn Führunspersöhnlichkeiten das Wort ergreifen, bei denen die Menschen sich plötzlich positiv angesprochen fühlen und das auch noch in Massen. Ich finde Deine Beiträge interessant und diskutiere auch gerne in den nächsten Tagen mit Dir das Soilithema weiter.
Gruß aus Kölle
nach drieben!;-))
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23.01.2009 | 11.35 Uhr | Spiegel Hinter meinem geänderten Profilbild mit den Spiegeln "verbirgt" sich nach wie vor
in Anhalt der
Spiegel
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23.01.2009 | 11.32 Uhr | Spiegel (F) Schwestern aus dem Osten hast, die..... Als ich aber nachgefragt habe, kam keine Anntwort. Aber in Deinem nächsten Kommentar dort wurde derselbe Ausdruck verwendet usw. Und die Diskussion war zu Ende.
Jetzt auch? Spiegel
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23.01.2009 | 11.27 Uhr | Spiegel Soviel ich weiss, hat "Wie war zu Cölln es doch vordem..." etwas mit Köln zu tun, weil es darin um die ehemaligen Hausgeister der Stadt geht. Mir scheint, die gibt es noch genauso wie solche Leute, die in irgendeiner Klarsicht auf die Idee kommen, Erbsen zu streuen.
 
Dein Dementi von 19:48 h habe ich gelesen, Fidelio.
 
Als "Dummschwätzer" fühle ich mich von Dir gar nicht angeredet, wie ich auch nicht jeden "Dummschätzer" ernst nehme. Aber wenn ein Vergleich zwischen Hitler und Obama angestellt wird, ist selbst Geschätz schlimm genug.
 
Du hast auch "Frustabbau" nicht auf mich bezogen Okay!
 
Und sonst? Zum "Wichtigmachen" und zum "Neidkomplex" hast Du nicht noch einmal was gesagt, auch nicht, wen Du denn wohl gemeint hast, wenn nicht mich.
 
Und irgendwie fühle ich mich wieder an unsere erste Begegnung erinnert, als es unter INCOLLOGNEs Beitrag um den Solidaritätszuschlag ging. Als ich mich zu der Argumentation geäußert hatte, hast Du dementiert, dass Du was gegen die armen Brüder und...
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23.01.2009 | 09.46 Uhr | scrooge62 Tja fidelio,
 
das ist dann wohl der Unterschied zwischen uns beiden.
Ich lasse nicht nachdenken auf irgendwelchen Nachdenkseiten im Internet, deren Urheber immer bestimmte Meinungen bilden wollen, sondern gehe mit offenen Augen durch die Gegend.
Sicherlich gibt es Mißstände, die im Einzelfall auch sehr problematisch sein mögen, aber von einem ganzen Land in Friedhofsruhe und Massenelend zu reden ist wohl völlig überzogen.
 
Euer Scrooge
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23.01.2009 | 07.33 Uhr | Spiegel (F):
Obama.
 
Gehe ich recht in der Annahme, wenn ich daraus auch den Schluss ziehe, Du traust Obama jedenfalls kaum so viel Schlimmes zu, wie wir mit Hitlers Namen verbinden müssen? Ich auch nicht!
 
Spiegel/Uli
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23.01.2009 | 07.32 Uhr | Spiegel Guten Morgen Kölner!
 
Bevor ich noch richtig gelesen habe, was hier los war, hat sich auch auf bloghouse.org etwas getan. Z. B. hat berlin dort kommentiert.
 
In der Annahme, dass ihm das recht ist, hier die Kopie und dann noch etwas aus meiner Antwort.
 
Obama ein neuer Hitler? Warum nicht?
 
Die Amtseinführung war ähnlich.
Die Begeisterung der Massen war ähnlich.
Das Ansehen in der Staatengemeinschaft war ähnlich.
Die Weltwirtschaftslage war ähnlich.
Die Erwartungshaltung war/ist ähnlich.
 
Bleibt zu hoffen, dass damit die Ähnlichkeiten ein Ende haben!
 
Uli Says:
23. January 2009 - 7:22
auf Anhieb
 
Auf Anhieb ist mir vor ca. 5 Stunden nur noch eingefallen, dass bei beiden mit der Abstammung was gewesen ist: Hitler ist in Braunau am Inn, also in Oesterreich geboren worden, war ursprünglich nicht mal Deutscher. Und Obamas Ursprünge sind wohl in Afrika zu suchen.
 
und:
 
Du schreibst um Zusammenhang mit möglichen Ähnlichkeiten von Hoffnung, das heißt, Du den denkst schon an die Zukunft mit O
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23.01.2009 | 07.31 Uhr | Hora @ Vögi,
 
ich werde mich in Zukunft bemühen, die Inhalte meiner Kommentare auf gängiges Kaffeekränzchen Niveau zu senken, bzw. ganz darauf zu verzichten. Letzteres dürfte allgemein als das angenehmere angesehen werden.
 
Die Frage weshalb ich wiederholt Dinge anspreche, die öffentlich weniger bekannt sind, dürfte mir dann nicht mehr gestellt werden, ich erwecke hierdurch möglicherweise aber ungewollt den Eindruck eines Oberlehrers!
Mein Leitsatz lautet jedoch. man soll niemals das Weltbild des Einzelnen gegen dessen Willen zerstören oder zu korrigieren versuchen.
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23.01.2009 | 00.47 Uhr | escape Da sachste wat, Klodeckel.
Im Sport geht es ja nicht um Leben und Tod ... da geht es um viel mehr;-))
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23.01.2009 | 00.34 Uhr | Profil gelöscht Wat dä Obama für die Amis, is dä Poldi für uns kölsche FC-Fans.
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23.01.2009 | 00.23 Uhr | escape Hitlervergleiche wenn ein neuer politischer Führer mal die richtige motivierende Ansprache findet in Form und Inhalt sinddoch nur peinlich. Diese ewigen Nazivergleiche finde ich zum Kotzen, selbst Altkanzler Schmidt meinte kürzlich Lafontaine damit beschmutzen zu müssen, das ist doch einfach nur unverschämt, dumm und im psychologische Sinne krankhaft.

Huch, fidelio, ... das ist für dich der Effekt klaren analytischen Hinsehens?

Diffamierende Meinungsäußerung und Totschlagargumente ... da erübrigt sich für mich jede Diskussion.
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22.01.2009 | 22.28 Uhr | Roeschen Mensch, Berlin, lass es stecken;-) Ich lach mich ja auch über mich tot;-)
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22.01.2009 | 22.26 Uhr | Profil gelöscht Ich hätt' ja nix gesagt, aber weil Du Dich jetzt schon wiederholt über einfache Tippfehler anderer totlachen wolltest ...
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22.01.2009 | 22.11 Uhr | Roeschen Ich mein, wir sollten jetzt mal wieder zu Obama zurückkommen,-)
 
Es haben schon ganz andere hochintellektuelle Personen Versprecher geleistet:-))))
 
Wart, bis der Obama sich einen lappt:-)
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22.01.2009 | 22.09 Uhr | Roeschen Tiefenpsychologisch müßte ich danach fragen, woran ich vorher gedacht habe,-) aber das geht mir jetzt zu weit,-) Freud jedenfalls meint, bei Versprechern kommt es eben auch manchmal einfach nur auf Unkonzentriertheit oder Müdigkeit an.-)
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22.01.2009 | 22.06 Uhr | Roeschen Hab ich doch gesagt... ist mir schon oft passiert....aber anscheinend nicht nur mir;-) Dat ganze Netz ist voll davon, hab auch mal nachgeguckt. Macht doch nix:-) Ich schimpf mich ja auch nicht interlektuell;-)
 
Ich weiß, wat der Unterschied ist,-) ist halt einfach ein Wortgefledder:-)
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22.01.2009 | 22.02 Uhr | Profil gelöscht @ Röschen
 
Soll ich Dir das interna erklären, dass "hochsterilisiert" nicht besonders interlektuell ist?
 
Der Jumbo war übrigens nach eigenen Worten sterilisiert, damit er keine Kinder zeugen konnte. Versuch es mal mit i und l!
 
Ich hätt' ja nix gesagt, aber weil Du Dich jetzt schon wiederholt über einfache Tippfehler totlachen wolltest ...
 
Nun sag schon "huch, ist mir glatt dadurchgegangen. So wat! ;-)"
 
Und schreib nicht hochstabilisieren, det is nämlich ooch falsch.
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22.01.2009 | 21.59 Uhr | Roeschen Ich lach mir gerade en "Ei":-)
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22.01.2009 | 21.59 Uhr | Roeschen :-o Asche auf mein Haupt, stimmt;-) ich meinte ja auch hochpuschen, aber das ist mir tatsächlich schon oft passiert. Nö, Häme kann mich da nicht treffen, ist doch eher lustisch:-) is nicht so schlimm:-)
 
Ich fand Escapes Ausrutscher: Das macht mich " spektisch" auch lustisch:-)
 
Kann ja mal passieren,-) um es mit den Worten von "Max" zu sagen:-))
 
Alles jut:-)
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22.01.2009 | 21.53 Uhr | Vögi Röschen, Du meinst "hochstilisieren", also eine Sache aufschaukeln oder wie man neudeutsch sagt: Pushen! Was "sterilisieren" heißt, wirst Du ja wissen.
 
"Hochsterilisieren" ist eine Wortvergewaltigung, mit der sich Bruno Labbadia vor Urzeiten zum Gespött der Öffentlichkeit gemacht hat.
Jetzt darfste Dir drei mal auf die Stirn hauen, ein laues *ditsch* in den Raum brüllen und auf einen Eimer Blog-Häme warten! ;-)
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